Filmarchiv

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Bodycheck
1977 Peque Varela

Im Spiel des Lebens geht es darum, eine Rolle einzunehmen. Es gewinnt, wer diese bestmöglich ausfüllt. Es gibt Regeln für Mädchen und Jungs, Frauen und Männer. Doch was passiert, wenn man nicht mitspielen darf, weil man nicht reinpasst?

1977

Dokumentarfilm
2007
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Gavin Humphries
Peque Varela
Natalie Holt
Neus Ollé-Soronellas
Fiona De Souza
Alejandra Jimenez, R. Vetusto, Kaori Hamilton
Peque Varela
Chu-li Shewring
Im Spiel des Lebens geht es darum, eine Rolle einzunehmen. Es gewinnt, wer diese bestmöglich ausfüllt. Es gibt Regeln für Mädchen und Jungs, Frauen und Männer. Doch was passiert, wenn man nicht mitspielen darf, weil man nicht reinpasst? Wie es sich anfühlt, auszubrechen und sein eigenes Regelwerk aufzustellen.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
On Football Sergio Oksman

Ein Film über Fußball, aber ohne Spieler oder Ball! Vater und Sohn, seit 20 Jahren zerstritten, erleben gemeinsam in São Paulo die WM: zwei Gegner, Konter, Pässe. Wunderbar kauzig.

On Football

Dokumentarfilm
2015
67 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sergio Oksman, Guadalupe Balaguer
Sergio Oksman
André Brandao
Carlos Muguiro, Sergio Oksman
Carlos Muguiro, Sergio Oksman
Joao Godoy, Vitor Coroa
Großartig: Es geht um Fußball (wie der Titel sagt), obwohl (oder weil) den ganzen Film über nicht einmal ein Ball und nur ein einziges Mal ein Stadion (und dies auch nur aus gehöriger Distanz) zu sehen sind. 2014 war das Jahr der Fußball-WM in Brasilien. Sergio, gebürtiger Brasilianer und inzwischen Filmemacher in Spanien, vereinbart mit seinem Vater Simão, die Zeit der WM miteinander zu verbringen und auch das eine oder andere Spiel gemeinsam zu schauen – so wie früher, als Sergio noch Kind war. Der Vater ist Inhaber einer kleinen, vor sich hinsiechenden TV-Reparaturwerkstatt in São Paulo. Er ist ein passionierter Dickschädel und obendrein leidenschaftlicher Raucher.

Während der vergangenen 20 Jahre hatten Vater und Sohn so gut wie keinen Kontakt, und die WM könnte vielleicht der passende Aufhänger sein, um sich einander wieder zu nähern. Doch wie beim Fußball weiß man bei so einem Vorhaben nicht, wie‘s ausgeht. So handelt dieser Film auch weniger vom Fußball – und funktioniert doch wie ein Match: als offene experimentelle Anordnung. Ein Spielfeld. Zwei gegnerische Hälften. Spielzüge. Konter. Doppelpässe. Tore. Alles, was das Herz des Fußballfans begehrt, erzählt über Dialoge mit einem very-slow-burning Humor. Dabei fahren sie gemeinsam mit dem Auto durch ein São Paulo, das sich wunderbar desinteressiert zeigt am großen Weltereignis Fußball.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Since the World Was World

Dokumentarfilm
2015
103 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Günter Schwaiger, Cristina G. Alía
Günter Schwaiger
Bence Boka, Los Linces
Günter Schwaiger
Günter Schwaiger, Martin Eller
Günter Schwaiger
Cristina García Alía
Gonzalo lebt mit seiner Familie als Bauer von altem Schlag in Kastilien. Für einen wie ihn würde es vermutlich eine Beleidigung bedeuten, sollte ihn jemand als Agronom bezeichnen. Seine Art des Wirtschaftens steht in vielem gegen die alles zermahlende Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche. Die Existenz als Widerständler aber hat er nur zur Hälfte selbst gewählt. Zur anderen Hälfte ward sie ihm aufgegeben. Erstens von einer Tradition, die ihm gewissermaßen in den Knochen steckt. Zweitens von einer tiefen Verwurzelung in der Erde, die ihn nährt. Und schließlich auch einer handfesten Philosophie, die ihn solch einfache und klare Sätze sagen lässt, wie: „Früher, als alle das Geld zum Fenster hinaus warfen und mit Geldscheinen Feuer machten, wurde unsereins als überholt und rückständig angesehen. Jetzt, wo die meisten Leute nichts mehr haben, geht es den anderen so wie uns und uns nicht viel anders als zuvor.“

Empathische Schadenfreude und surrealistischer Humor sind essenzielle Bestandteile von Gonzalos bäuerlicher Lebenswelt. Günter Schwaigers zugewandte Betrachtung dieser Welt über einen langen Zeitraum hinweg lässt sich auch als kinematografische Arznei zur Steigerung der Abwehrkräfte gegen die Versuchungen von Konsumismus und Agrarkapitalismus sehen. Abwehrkräfte, die dringend gebraucht werden.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
The Night Ocean María Lorenzo

Das Meer mit seinen Gefahren und Verlockungen bietet die Reflexionsebene für ein Gedicht von Robert Hayward Barlow. Während einerseits die unbeschwerte Swing-Gesellschaft der 20er und 30er Jahre gezeigt wird, steht auf der anderen Seite die traurig-dunkle Schönheit eines Nachtspaziergangs am Wasser.

The Night Ocean

Animationsfilm
2015
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Enrique Millán Almenar
María Lorenzo
Armando Bernabeu Lorenzo
María Lorenzo
Jordi Abellán
María Lorenzo, Sergio Pilán, Rafael Andrés
María Lorenzo
Pedro Aviñó
Das Meer mit seinen Gefahren und Verlockungen bietet die Reflexionsebene für ein Gedicht von Robert Hayward Barlow. Während einerseits die unbeschwerte Swing-Gesellschaft der 20er und 30er Jahre gezeigt wird, steht auf der anderen Seite die traurig-dunkle Schönheit eines Nachtspaziergangs am Wasser. Die Animation mit unterschiedlichen Materialien und Techniken unterstützt die Schwermut des Gedichts und eröffnet den Blick in die Seele des Dichters, der mit 32 Jahren Selbstmord beging.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Winter Love Isabel Herguera

Eine Winterlandschaft in Spanien, Jäger durchstreifen das Feld, kahle Sträucher ragen in den Himmel. Isabel Herguera versammelt in ihrem atmosphärischen Animationsfilm eine verträumte Tischgesellschaft aus Mensch und Tier zum melancholischen Klang der Gitarre.

Winter Love

Animationsfilm
2015
8 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Isabel Herguera, Alessandro Ingaria
Isabel Herguera
Gianmarco Serra
Arun Prakash
Gianmarco Serra
Ranjeeta Rajeevan, Arun Prakash, Isabel Herguera
Isabel Herguera, Gianmarco Serra, Alessandro Ingaria
Gianmarco Serra, Xabi Erkizia
Eine Winterlandschaft in Spanien, Jäger durchstreifen das Feld, kahle Sträucher ragen in den Himmel. Isabel Herguera versammelt in ihrem atmosphärischen Animationsfilm eine verträumte Tischgesellschaft aus Mensch und Tier zum melancholischen Klang der Gitarre. „Love me without talking“ – das Schweigen verbindet, beschwört sogar die mythische Vergangenheit herauf und vereint ganz nebenbei Malerei und Cutout. Ein leidenschaftlicher Appell, nach innen zu horchen, statt auf das Geraune der Welt.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.