Filmarchiv

A Mythology of Pleasure

Dokumentarfilm
2017
6 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Lara Rodríguez Cruz, Jule Katinka Cramer, Ute Dilger (KHM – Kunsthochschule für Medien Köln)
Lara Rodríguez Cruz
Lennart Saathoff
Jule Katinka Cramer
Arturo Peña
Lara Rodríguez Cruz, Jule Katinka Cramer
Paul Große-Schönepauck
Früher war echt mehr los! Noch früher noch mehr. Und ganz am Anfang der Zeiten? Man mag sich gar nicht ausmalen, wie es da zugegangen ist. Filmemacherin Lara Rodríguez Cruz und ihre Kamera führende Co-Autorin Jule Katinka Cramer haben sich das aber doch ausgemalt, und zwar in den schönsten Farben und tollsten Worten. Dass unser lieber Gott, wenn er gewusst hätte, wie sich seine heidnischen Vorfahren bei der Arbeit amüsiert haben, vermutlich ein bisschen neidisch geworden wäre, darf spekuliert werden.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
BiBiCi Story Carlos Durán

Acht Lektionen in einem Sprachkurs. Darunter: verschiedene Formen politischer Unterdrückung, sexuelle Freiheit, Vietnam und eine cinephile Hommage.

BiBiCi Story

Dokumentarfilm
1969
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Carlos Durán
Ricardo Bofill
Acht Lektionen in einem Sprachkurs. Darunter: verschiedene Formen politischer Unterdrückung, sexuelle Freiheit, Vietnam und eine cinephile Hommage.

Ralph Eue

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Decorado

Animationsfilm
2016
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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Iván Miñambres, Nicolas Schmerkin
Alberto Vázquez
Víctor García
Khris Cembe, Pamela Poltronieri, Roc Espinet
David Rodríguez
Hin und wieder fragt sich Arnold, ob die Welt, in der er lebt, tatsächlich real ist, und ob sein Leben wirklich zu ihm gehört. Doch außer Arnold scheint in dieser rabenschwarzen Komödie niemand zu bemerken, dass sich das Dasein in Episoden abspielt, von Product-Placement unterwandert und durch Cliffhanger-Szenen unterbrochen wird. Was, wenn die Welt bloß ein Bühnenbild ist?

Duscha Kistler

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Internationales Programm
Good Morning Spain Sara Pisos, Carlos Reyes, Irati Cano Alkain, María Barceló

Choreografierte Vergangenheitsverklärung einer Gruppe von Ex-Fremdenlegionären in Katalonien, die sich selbst gepflegt um Kopf und Kragen redet.

Good Morning Spain

Dokumentarfilm
2017
29 Minuten
Untertitel: 
englische
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UAB - Master's Degree in Theory and Practice of Creative Documentary Making
Sara Pisos, Carlos Reyes, Irati Cano Alkain, María Barceló
Sara Pisos, Carlos Reyes, María Barceló
Diana Toucedo
Irati Cano Alkain
Eine Gruppe ehemaliger spanischer Fremdenlegionäre trifft sich wöchentlich in einem Vorort von Barcelona zum Paradieren und Exerzieren, und um der guten alten Zeiten zu gedenken. Angesichts der überbordenden Inszenierung von Stolz und Heimatliebe konzentriert sich das Filmteam auf wenige klare Fragen, kleine Gesten und Zwischentöne – und enthüllt auf diese Weise viel über die Sehnsucht der Protagonisten nach einem heroischen Gestern, das dem unangenehm komplexen und diversen Heute vorgezogen wird.

Luc-Carolin Ziemann

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Las del diente

Animationsfilm
2018
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ana Pérez López
Ana Pérez López
Paola Escobar
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Laura Sofia Pérez
Heutzutage ist es verzwickt mit dem Kinderwunsch. Will ich Kinder? Und wenn ja, wann? Die Reproduktionsmedizin ermöglicht sogar Wahlfreiheit beim „richtigen“ Zeitpunkt. Erst einmal die berufliche Karriere verfolgen und dank Social Freezing die Entscheidung auf später verschieben? Drei Frauen über dreißig denken über den weiblichen Körper nach und plaudern liebevoll über ihre Gebärmutter. Dazu Flamenco-Klänge – Puls des Lebens.

Annina Wettstein

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Ojo Guareña

Dokumentarfilm
2018
55 Minuten
Untertitel: 
englische
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Andrea Cinel
Edurne Rubio
Charo Calvo
Edurne Rubio, Sergi Gras, Alvaro Alonso de Armiño
Jan De Coster
Edurne Rubio
Hugo Fernandez, David Elchardus
Im nordspanischen Kantabrien erstreckt sich ein gigantisches Höhlensystem mit eindrucksvollen unterirdischen Felsgalerien, Seen und Krauchgängen. Edurne Rubio begegnet dem Ort in wahrlich kinematografischen, sinnlichen Dimensionen. Bei ihrem neugierigen Vorstoß ins Unbekannte verlässt sie sich auf die Stimmen der Höhlenforscher, die sie begleitet, sowie auf den Schein, der von ihren Stirnlampen herrührt. Sie verlässt sich im großen, undurchdringlichen Dunkel auf tanzende Lichtpunkte in der Ferne, auf Lichtkegel, die tastend über Gesteinsformen gleiten, sowie auf Tropfgeräusche, die den Höhlenräumen akustisch Konturen verleihen. Feine, unruhige Wasserfäden und -perlen glänzen silbern an den Wänden und bilden metertief unter der Erde einen unglaublichen Sternenhimmel. Während Neil Armstrong 1969 lediglich seine eigenen Fußabdrücke auf dem Mond sah, stoßen die noch jungen Höhlenforscher in Ojo Guareña auf 17.000 Jahre alte Fußspuren – Speläologie ist eben eine Raum-Zeit-Reise. Und wie die Stimmen der Tiefenerkunder berichten, spielten die verzweigten unterirdischen Räume auch eine bedeutende Rolle in ihren eigenen Biografien. Wenn Augen („ojos“) die Fenster zur Seele sind, dann offenbarte ihnen der Ort den menschlichen Abgrund der jüngeren Geschichte Spaniens und bot ihnen gleichzeitig ein Refugium vor einem repressiven Alltag und Platz für Träume von der Zukunft.

André Eckardt

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Next Masters Wettbewerb
The Sleeping Land José Bautista, Alfons Rodríguez

Die Fahrt mit der Transsib klingt wie ein Konzeptalbum, eine treibende, manchmal krude Mischung von Sounds und Songs, befördert von einem gefrorenen Boden und jenen, die auf ihm gehen.

The Sleeping Land

Dokumentarfilm
2017
64 Minuten
Untertitel: 
englische
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José Bautista, Alfons Rodríguez
José Bautista, Alfons Rodríguez
José Bautista
Alfons Rodríguez
José Bautista
José Bautista, Alfons Rodríguez
José Bautista
Dieses Land kann man zuerst hören, bevor man es sieht. Es klopft und summt sich an einen heran, kündigt sich in harschen Rhythmen und blechernen Sounds an. Die Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, eine Strecke von 10.000 Kilometern, ist auch eine musikalische. Man begegnet singenden Frauen, die davon träumen, in Manhattan zu wohnen, ihre Geheimnisse mit Demi Moore zu teilen und in einem Tarkowski-Film mitzuspielen. Man begegnet einem Gitarristen mit Goldzähnen im Mund, der meint, hinterm Fieberwahn ein Licht auszumachen. Die Bilder sind farblos, aber nah, Gesichter sollen erkundet werden, Farbe und Zeichnung der Iris, Lippen, Gebisse, die Struktur von Haut. Was bedeutet Ruhe? Alle finden unterschiedliche Antworten auf diese Frage. Gleichzeitig ist es der Film selbst, der nicht zur Ruhe kommen möchte, sich keinen Stillstand erlaubt. Aber er hetzt auch nicht, sondern ergibt sich vielmehr einem Groove, der ihn von einer Stadt in die nächste führt, die ansässigen Künstler, Musiker und Gescheiterten trifft. „The Sleeping Land“ ist ein Jam durch ein gefrorenes, aber keinesfalls erstarrtes Russland.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.