Filmarchiv

Balloon Birds

Animationsfilm
2014
1 Minute
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Nicolas Burlet, Marjolaine Perreten
Marjolaine Perreten
Marjolaine Perreten
Marjolaine Perreten
Marjolaine Perreten
Marjolaine Perreten
Die (sehr) kurze Geschichte zweier Ballonvögel, die sich gerade erst kennenlernen, als ein Dritter dazukommt …

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb
Die Böhms – Architektur einer Familie Maurizius Staerkle-Drux

Gottfried Böhm ist „der Boss“, Patriarch einer Architektendynastie. Doch mit dem Tod seiner Frau wackelt das familiäre Fundament. Sorgfältig gearbeitete Erforschung eines Universums.

Die Böhms – Architektur einer Familie

Dokumentarfilm
2014
85 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carl-Ludwig Rettinger, Lisa Blatter
Maurizius Staerkle-Drux
Jonas Buehler
Raphael Beinder
Anika Simon
Maurizius Staerkle-Drux
Maurizius Staerkle-Drux
Gottfried Böhm zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten der Gegenwart. Seine Bekanntheit gründet sich auf die Schaffung skulpturaler Bauten aus Beton, Stahl und Glas, von denen einige als Architektur-Ikonen des 20. Jahrhunderts gelten. Als Sohn von Dominikus Böhm ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der seit langem auch seine Söhne Stephan, Peter und Paul Böhm gehören. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet er noch täglich an den Planungs- und Konstruktionsvorhaben des Büros mit. Als vor einigen Jahren Gottfried Böhms Frau Elisabeth starb, ebenfalls Architektin und maßgebliche Quelle der Inspiration aller vier Böhms, wurde die Familie ihres emotionalen Zentrums beraubt.
Mit bewunderungswürdigem bildlichem Gespür setzt sich Maurizius Staerkle-Drux mit den verschiedenen architektonischen Universen der Böhms auseinander und nähert sich darüber hinaus auch den feinen Unterschieden zwischen Selbst- und Fremdbild seiner Protagonisten. Der Titel des Films darf durchaus wörtlich genommen werden: Es geht vor allem um die Architektur einer Familie, erst danach um das Porträt einer prominenten Architektenfamilie.

Ralph Eue



Ausgezeichnet mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts 2014

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Ephemeral

Animationsfilm
2013
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
François Chalet
Sophie Haller
Sophie Haller
Carlos Ibañez Diaz
Einsamkeit und Schmerz, Leidenschaft und Liebe, Zerbrechen und Wiederaufbauen, das Leben selbst, alles verändert sich und vergeht und ist: ephemer.

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Impostor

Animationsfilm
2013
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Claude Barras
Elie Chapuis
Yan Volsy
David Toutevoix
Marina Rosset
Kim Keukeleire, Violaine Picaut
Elie Chapuis, Veronica Da Costa
Yan Volsy
Ein Hirsch in menschlicher Gestalt versucht, die Identität eines Mannes zu stehlen, indem er ihm den Kopf abnimmt. Am Ende muss die Frau entscheiden, wer von den beiden der echte Mann ist.

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Internationales Programm
Master and Vassal Michele Cirigliano

Eine Bar in Süditalien, eine Runde grantelnder Typen, viel Bier und ein Kartenspiel mit mysteriösen Regeln. Soziogramm einer alten Welt in der Krise, urkomisch und liebevoll.

Master and Vassal

Dokumentarfilm
2014
72 Minuten
Untertitel: 
englische
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Philippe Favre, Hercli Bundi
Michele Cirigliano
Peter Bräker
Aurelio Buchwalder
Anja Bombelli
Roberto Leuzinger
Eine Rückkehr in das Dorf, in dem man aufgewachsen ist. Dazu die Erinnerung, wie man früher als Dreikäsehoch in einer kleinen, schäbigen Bar in Süditalien am Tisch der Männer stand und so erschrocken wie fasziniert die groben alten Kerle beobachtete, die sich mit einem rätselhaften Kartenspiel die Zeit vertrieben, sich dabei beschimpften und systematisch mit Bier betranken. Oder anders: Manche durften trinken und gehörten dazu, andere mussten nüchtern bleiben und waren die traurigen Verlierer. Das war (und ist) Teil der schwer (vielleicht auch gar nicht) zu verstehenden Regeln. „Padrone et sotto“ hieß (und heißt) das Spiel.
Dreißig Jahre später ist alles anders geworden – und doch irgendwie auch gleich geblieben. Die Zeit ist hier hindurchgefegt, längst hat die große Idee von Europa und der globalen Vernetzung auch hier Einzug gehalten. Aber was man früher als Rückständigkeit (mit allen Vor- und Nachteilen) empfunden haben mochte, nennt man heute Strukturschwäche.
Vordergründig zeigt Michele Ciriglianos Film die Freude am Beisammensein unter Freunden. Tatsächlich blickt er in eine abgeschottete patriarchale Gesellschaft, die ihre eigenen Rituale nur noch spielerisch, aber mit größtem Ernst aufzuführen vermag. So entsteht ein faszinierendes Soziogramm, das Ungleichzeitigkeit und universelle Machtmechanismen ergründet.
Ralph Eue

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Internationales Programm
Meteoritenfischen Evelyn Buri, Nina Christen

Sie fängt Sternschnuppen für ihren Leuchtturm. Er landet plötzlich in ihrem Leben und bringt es durcheinander. Für eine gemeinsame Zukunft müssen beide eine Entscheidung treffen.

Meteoritenfischen

Animationsfilm
2013
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Hochschule Luzern – Design & Kunst
Evelyn Buri, Nina Christen
Raphael Ochsenbein
Evelyn Buri, Nina Christen
Evelyn Buri, Nina Christen
Evelyn Buri, Nina Christen, Justine Klaiber
Evelyn Buri, Nina Christen
Raphael Ochsenbein
Sie fängt Sternschnuppen für ihren Leuchtturm. Er landet plötzlich in ihrem Leben und bringt es durcheinander. Für eine gemeinsame Zukunft müssen beide eine Entscheidung treffen.

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Patch

Animationsfilm
2014
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Gerd Gockell
Gerd Gockell
Phil McCammon
Gerd Gockell
Gerd Gockell
Gerd Gockell, Ute Heuer
Ute Heuer
Thomas Gassmann
Eine experimentelle Animation, die anhand von abstrakten Gemälden das Spannungsfeld zwischen Gegenstandslosigkeit und Wiedererkennbarkeit untersucht.

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Post-it "Flipbook"

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TRIKK17-Animationsraum GmbH & Co. KG
Björn Magsig
Noise AG, Schweiz
3M, Schweiz

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The Shelter

Dokumentarfilm
2014
101 Minuten
Untertitel: 
englische
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Fernand Melgar
Fernand Melgar
Fernand Melgar
Karine Sudan
Elise Shubs
Allabendlich im Winter spielen sich vor dem Bunker tumultartige Szenen ab: Genau 50 Obdachlose – nur in Ausnahmefällen wird die Zahl erhöht – dürfen die Bediensteten des städtischen Nachtasyls einlassen. Eine Zerreißprobe für beide Seiten, denn die Abgewiesenen finden im blitzsauberen schweizerischen Lausanne kaum Möglichkeiten, die Nacht ohne Ärger mit der Polizei und vor der Kälte geschützt zu verbringen.
Fernand Melgar erzählt von einer neuen Armut, die nicht nur rumänische Roma-Familien, sondern auch die einstige Mittelschicht und afrikanische Migranten aus dem von der Krise geschüttelten Teil Europas betrifft. Und er erzählt davon, wie das reiche Europa damit umgeht. Im Lauf einer Saison filmt er die Routine in der Unterkunft und auf Ämtern. Er folgt denen, die keinen Einlass fanden, in die Nacht und ist bei ihnen, wenn sie – unter uns, doch praktisch unsichtbar – auf Straßen oder in öffentlichen Einrichtungen den Tag rumbringen. Er sieht, wie sie die Fassade aufrechterhalten, während ihr Leben zu Bruch geht. Doch er zeigt auch, wie die Sozialarbeiter das Elend täglich aufs Neue zu bekämpfen suchen und nur verwalten können, während ihre Menschlichkeit oft genug in Konflikt mit den Vorschriften und ihrem Chef gerät.
Indem er alle Seiten genau ausleuchtet, liefert Melgar weit mehr als eine Sozialstudie. Es ist die beklemmende Analyse eines Systems, das durch barmherzige Spenden nicht zu reparieren ist.
Grit Lemke

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Internationales Programm
Timber Nils Hedinger

Eine Gruppe Holzscheite erfriert fast in einer kalten, eisigen Wüste. Als ihnen klar wird, dass der einzige Brennstoff für ein wärmendes Feuer ihr eigener Körper ist, geht es heiß her.

Timber

Animationsfilm
2014
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Lina Geissmann
Nils Hedinger
Tobi Diggelmann
Mischa Hedinger
Nils Hedinger
Nils Hedinger
Thomas Gassmann
Eine Gruppe Holzscheite erfriert fast in einer kalten, eisigen Wüste. Als ihnen klar wird, dass der einzige Brennstoff für ein wärmendes Feuer ihr eigener Körper ist, geht es heiß her.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Ulrich Seidl und die bösen Buben

Dokumentarfilm
2014
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Johannes Rosenberger, Christian Beetz, Werner Schweizer
Constantin Wulff
Johannes Hammel
Dieter Pichler
Porträt des Regisseurs Ulrich Seidl, der gern als Berserker oder Sozialpornograf (und vieles andere) etikettiert wird und über den man Bescheid zu wissen glaubt, bevor man auch nur einen einzigen Film von ihm gesehen hat. Constantin Wulff zeigt den österreichischen Filmemacher zum ersten Mal bei der Arbeit. Die viel diskutierte „Methode Seidl“, sie wird hier in direkter Weise anschaulich gemacht – und man kommt aus dem Staunen nicht heraus, weil diese Methode anscheinend ganz anders ist, als man sich das immer zurechtgereimt hat.
Seidl ist vor allem eines: ein hochkonzentrierter und präziser Bild-Arbeiter. Geduldig beobachtet Wulff den Regisseur sowohl während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film „Im Keller“ als auch bei den Proben zu seiner Theaterinszenierung „Böse Buben/Fiese Männer“. In Kombination mit ausführlichen Gesprächen und Ausschnitten aus früheren Filmen entwirft dieses Porträt das Bild eines komplexen Ausnahmekünstlers.
Was außerdem deutlich wird: wie sehr Seidls gesamtes Schaffen selbst eine Suche ist, bei der er sich von realen Gegebenheiten genauso leiten lässt wie von seinen eigenen Visionen und Dämonen.
Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.