Filmarchiv

Airport

Animationsfilm
2017
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Ruedi Schick, Ankica Jurić Tilić
Michaela Müller
Hrvoje Štefotić
Michaela Müller
Michaela Müller
Michaela Müller
Michaela Müller, Aleksandar Battista Ilić
Fa Ventilato
Buchstaben einer Abflugtafel verwandeln sich in graue Gestalten mit Rollkoffern, die durch die Hochsicherheitsflughäfen dieser Welt hetzen. Eine rote Wand beendet abrupt die Reise eines Rastlosen. Dessen ausgebreitete Arme zerfließen wie die Flügel von Ikarus. Das Reale wird durchbrochen und metaphorisch offenbaren sich verhängnisvolle Widersprüche unserer globalisierten Welt. Sechs Jahre lang hat Michaela Müller ihre anfänglichen Tonskizzen-Standbilder aufwendig künstlerisch verdichtet.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Das Kongo Tribunal

Dokumentarfilm
2017
100 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
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Arne Birkenstock, Olivier Zobrist, Sebastian Lemke
Milo Rau
Marcel Vaid
Thomas Schneider
Katja Dringenberg
Milo Rau
Marco Teufen, Jens Baudisch
Seit über 20 Jahren verwandelt der unüberschaubare Bürgerkrieg im Kongo das Gebiet von der Größe Westeuropas in eine Hölle auf Erden. Der aufgrund der direkten oder indirekten Verwicklung aller Großmächte auch als Dritter Weltkrieg bezeichnete Dauerkonflikt hat bisher an die sechs Millionen Tote gefordert. Regisseur Milo Rau gelang es, erstmals in der Geschichte dieses Krieges, ein symbolisches Tribunal unter Beteiligung vieler beteiligter Parteien mitten im Kampfgebiet abzuhalten. Über seine Aufnahmen aus entlegenen Dörfern und schwer zugänglichen Minenarealen sowie eine sachlich konzentrierte Beobachtung des Prozessgeschehens im eigens für die Dreharbeiten eingerichteten Gerichtshof zeichnet er ein vielschichtiges Porträt dieses exemplarischen Wirtschaftskrieges. In der dokumentarischen Auseinandersetzung mit einem Konflikt globalen Ausmaßes geht es nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die Frage, was uns der Reichtum der Ersten Welt eigentlich wert ist.

Ralph Eue


Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb;
Nominiert für Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, DEFA-Förderpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Der kleine Vogel und die Raupe Lena von Döhren

Der Vogel will seine Ruhe haben, die Raupe möchte das Blatt und der Fuchs den Vogel fressen.

Der kleine Vogel und die Raupe

Animationsfilm
2017
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Schattenkabinett GmbH
Lena von Döhren
Fee Liechti
Lena von Döhren
Christof Steinmann
Der Vogel will seine Ruhe haben, die Raupe möchte das Blatt und der Fuchs den Vogel fressen. Am Ende rettet der Schmetterling dem Vogel das Leben.

Lina Dinkla

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Greater Than

Animationsfilm
2017
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Roland Fischer
Kate Haase, Sebastian Hühnel
Verena Marisa
Sebastian Hühnel
Kate Haase
Kate Haase, Sebastian Hühnel
Kate Haase, Sebastian Hühnel
Lukas Fuchs
Wer aus seinem schützenden Kokon ins gleißende Licht der Außenwelt tritt, geht ein Wagnis ein. Vor allem, wenn die Welt aus langen, stelenartigen, weißen Gebilden besteht, die sich unberechenbar bewegen und einen zu erfassen drohen. Hier trifft Herma auf eine weit größere Kreatur, die ihre eigene Sprache spricht. Beiden gelingt es, je eine Stele zu erklimmen. Kann ihr sonderbarer Dialog trotz der Entfernung fortgeführt werden? Stilisierte Puppenanimation über Selbstbefreiung und ihre Grenzen.

Nadja Rademacher

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Haarig

Animadok
2017
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Franziska Reck
Anka Schmid
Feed the Monkey
Daniel Leippert
Marina Wernli
Anka Schmid
Anka Schmid
Markus Graber
Ein Film in der ersten Person Singular. Und er fängt da an, wo es sich gehört, nämlich ganz am Anfang: Nach neun Monaten wohliger Ruhe hatte sich die Filmemacherin durch das Becken ihrer Mutter gekämpft und berührte als erstes die krausen Haare ihrer Scham.

Verspielt-biografisch erzählt Anka Schmid ihre haarige Geschichte, die auch die Geschichte einer ganzen Generation ist. Darin kommt sie vom Hölzchen aufs Stöckchen oder vom Schnurrbart über den Vollbart zur Bein- und Achselrasur. Und – nicht zu vergessen – zum ganz besonderen Tast-Vergnügen, das man beim Streicheln über die gleichmäßigen Stoppel einer Meckifrisur empfindet. Wem sich dabei wohlig die Nackenhaare aufstellen, der ist schon wieder mittendrin in der nächsten Volte. Und wem nicht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen! Im Alltag wie in der Kunst entdeckt Anka Schmid das ungeheure Potenzial dieses filigransten Körperteils. Und am Ende ihrer raffinierten Montage aus Real-, Archiv- und Trickaufnahmen fühlt man sich gut durchgekämmt und hat fortan Gewissheit, dass im Haar ein ganzer Kosmos steckt.

Ralph Eue

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Intimity

Animadok
2017
5 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Nicolas Burlet
Élodie Dermange
Fatima Dunn
Élodie Dermange, Zoltán Horváth
Élodie Dermange
Élodie Dermange
Jérôme Vittoz
Unter der Dusche kommt eine junge Frau ins Reden. Wenn sie die Kleidung auf die Fliesen wirft, die Seife nimmt und das Wasser aus den langen, roten Haaren drückt, lässt sie an ihrer Transformation teilhaben. Was schüchtern begann, ist zu einer Leidenschaft geworden. Und auch die Bilder spreizen sich kaleidoskopartig auf.

Carolin Weidner

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Internationales Programm
Köhlernächte Robert Müller

Mit mimetischem Interesse für die Zeitlichkeiten des traditionellen Entlebucher Köhlergewerbes zeigt uns Robert Müller, wie die Holzkohle entsteht. Eine archaisch-schöne Arbeit.

Köhlernächte

Dokumentarfilm
2017
92 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carola Kutzner
Robert Müller
Fritz Hauser
Pio Corradi, Luzius Wespe, Robert Müller
Kathrin Plüss, Mirella Nüesch
Robert Müller
Guido Keller, Thomas Gassmann, Simon Graf, Salome Wüllner

Immer wieder flucht Fränz Röösli laut. Das Feuer hat ein Loch in seinen Kohlemeiler gefressen. Jetzt bemüht er sich mitten in der Nacht um Schadensbegrenzung und sorgt mit einigen Stockstößen dafür, dass Glut, Rauch und Feuer wieder glühen, rauchen und brennen wie sie sollen. Fränz Röösli ist ein Meister des Feuers, ein Feuerbezwinger – so muss man es fast zuspitzen, um die archaische Schönheit seiner Profession zu fassen. Gewerbsmäßig wird das Handwerk der Meilerköhlerei westeuropaweit heute nur noch im luzernischen Entlebuch betrieben. Etwa fünf Wochen dauert es, bis ein Meiler geschichtet und abgebrannt ist, bis man am Ende die Holzkohle in Säcke verlädt und zum Verkauf auf Lastwagen hievt. Mit einem mimetischen Interesse an den Zeitlichkeiten und den Rhythmen, an den zyklischen Arbeitsprozessen und den ewig wiederholten Handgriffen des Köhlergewerbes zeigt uns der Schweizer Regisseur Robert Müller die Verwandlung von Holz in Kohle – Arbeitsschritt um Arbeitsschritt, Holzschicht um Holzschicht, Schaufelstich um Schaufelstich, Fluch um Fluch. Dass dieses abgeschiedene Gewerk offensichtlich kein Nachwuchsproblem hat, kann man mit und nach diesem Film umstandslos verstehen.



Lukas Stern





Nominiert für Healthy Workplaces Film Award


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Rewind Forward

Dokumentarfilm
2017
23 Minuten
Untertitel: 
englische
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Kaleo La Belle, Emma Marxer
Justin Stoneham
Heidi Happy
Andi Widmer
Corina Schwingruber Ilić
Justin Stoneham, Kaleo La Belle
Nicolas Nagy
Eine Kiste mit VHS-Tapes bringt Justin Stoneham dazu, einen Blick auf sein bisheriges Leben zu werfen. Lange war er auf der Flucht vor Erinnerungen: an seine charismatische Mutter, die einen Hirnschlag erlitt, als er vier war, und seitdem behindert ist. An sein eigenes kindliches Ich, dem diese Person fremd blieb und Angst einflößte. Nun wagt er den ersten Schritt – mit der Kamera als Schild und Transmitter. Er begegnet einer Frau, die ihre Sprache, aber nicht ihren Humor verloren hat.

Luc-Carolin Ziemann

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Ruben Leaves

Animationsfilm
2015
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Jürgen Haas (Hochschule Luzern – Design & Kunst)
Frederic Siegel
Nico Kast
Frederic Siegel
Thomas Gassmann, Kilian Vilim
Wer hat sich nach dem Verlassen der Wohnung noch nie gefragt, ob alles in Ordnung ist?! Ruben quält diese Frage auch, mit immer abstruseren Gedankengängen.

Franziska Bruckner

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Talking Money

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Susann Schimk
Sebastian Winkels
Sebastian Winkels
Frederik Bösing
Sebastian Winkels
Frederik Bösing, Nelson Marca Esprella, Corneille Houssou, Till Passow, Markus CM Schmidt, Johannes Schneeweiß, Niko Tarielashvili
Wer seine Hausbank zum Beratungsgespräch aufsucht, hat entweder zu viel oder zu wenig Geld. Überhaupt „Hausbank“ – das klingt nach Verbundenheit, nach „Finanzarzt des Vertrauens“. In jedem Fall entsteht dieser besondere Gesprächsbedarf aus Missverhältnissen: zwischen Träumen und Einkommen, Investitionsbedarf und Risikoprognose, persönlichen Umständen und objektiven Sachzwängen. Dass sich daraus eine wiederum besondere Gesprächskultur ergibt, und zwar eine, die in Bolivien nach ähnlichen Regeln verläuft wie in der Schweiz oder in Pakistan, ist die These von Sebastian Winkels’ Film. Und egal, in welches Kreditinstitut dieser Welt man ihm folgt und welcher Landessprache man dort lauscht: übereinandergelegt, wird aus den Bild- und Tonspuren der Einzelsitzungen ein Sound, von dem der Bankkunde als kollektives Subjekt ein Lied singen kann. Oh, diese Scham über die eigene finanzielle Impotenz. Ach, diese Lebensbeichten, zu denen er sich genötigt sieht. Und herrje, diese Ohnmacht, mit der er sich den Zahlenkolonnen ergeben muss.

Die Kamera ergreift Partei – nicht moralisch, sondern dramaturgisch. Sie ist immer hinter dem Tisch aufgestellt, dort, wo die geschulten Ablehner und Formblatterklärer sitzen, von denen man allerdings selten mehr als einen Ärmel sieht. Und sie hält die Blicke der vorbeidefilierenden Bittsteller und Beratungsbedürftigen aus wie eine beschlagene Anthropologin: unbestechlich, aber berührbar.

Sylvia Görke


Nominiert für ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, DEFA-Förderpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Pocket Man

Animationsfilm
2016
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Réginald de Guillebon, Corinne Destombes
Ana Chubinidze
Yan Volsy
Nadine Buss
Hervé Guichard
Lorelei Palies, Pierre-Luc Granjon, Antoine Lanciaux, Chaïtane Conversat, Christophe Gautry
Ana Chubinidze
Loïc Burkhardt, Julien Baissat
Als das kleine Männchen sein Zuhause – einen Koffer – verliert, hüpft es kurzerhand einem blinden Mann in die Tasche und lebt fortan als dessen Wegweiser.

Lina Dinkla

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