Filmarchiv

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Internationales Programm
9 Days – From My Window in Aleppo Thomas Vroege, Floor van der Meulen

Der Fotograf Issa Touma kann seine Wohnung in Aleppo nicht verlassen – vor der Tür wird hart gekämpft: die Assad-Armee gegen die Aufständischen und schließlich kommt noch der IS.

9 Days – From My Window in Aleppo

Dokumentarfilm
2015
13 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jos de Putter
Thomas Vroege, Floor van der Meulen
Issa Touma
Thomas Vroege, Floor van der Meulen
Issa Touma
Tom Jansen
Der Fotograf Issa Touma kann seine Wohnung in Aleppo nicht verlassen – vor der Tür wird hart gekämpft: die Assad-Armee gegen die Aufständischen und schließlich kommt noch der IS. Issa richtet die Kamera auf sich selbst und durch die heruntergezogene Jalousie aus dem Fenster. So entsteht ein authentisches Bild, das Menschen aus Konfliktregionen vertraut scheinen mag: Nachrichtenbilder, die echten Geräusche der Straßengefechte von draußen und die „Normalität“ des Alltags – Perversion des Kriegs.

Zaza Rusadze

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Haunted

Dokumentarfilm
2014
117 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Liwaa Yazji
Liwaa yazji
Kinan Abou Afach
Talal Khoury, Joude Gorani, Liwaa Yazji
Carine Doumit
Liwaa Yazji
DB Studio
Stell dir vor, es ist Krieg. Wo geht man hin? Was nimmt man mit? Für die Menschen in Syrien ist dies kein bloßes Gedankenspiel. Keiner will die Heimat verlassen. Alle versuchen, bis zur letzten Minute auszuharren. Man fragt sich, was bleibt, wenn man alles verlässt. Vielleicht ist die Tasse Kaffee am Morgen die letzte? Im Hintergrund fallen Bomben. Bilder von zerstörten Städten und Gespräche mit Menschen, die noch darin leben, zeigen, dass Krieg nichts Abstraktes ist. Er passiert jetzt.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Home

Dokumentarfilm
2015
70 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Christin Luettich
Rafat Alzakout
Farah Kassem, Juma Hamdo, Joude Gorani, Rafat Alzakout
Zeina Aboul-Hosn
Rafat Alzakout
Raed Younan
Was eine gute Zeit für Kunst ist? Vielleicht eine, wo sie ganz unmöglich scheint und doch entstehen muss, als ein Beweis von Vitalität. Manbidsch in Nordsyrien gehörte zu den Städten, aus denen sich die Regime-Streitkräfte 2012 zurückzogen. Die Kämpfe haben damit allerdings nicht aufgehört: Das Assad-Regime, die Freie Syrische Armee und zunehmend auch der „Islamische Staat“ bekriegen sich weiterhin erbittert. Dennoch wird das öffentliche Leben unter anhaltender Bombardierung und anderen extremen Beschwernissen von örtlichen Räten und Zentren für Zivilgesellschaft halbwegs aufrechterhalten.

Der Regisseur Rafat Alzakout, der nach Beirut emigrierte, fährt für diesen Film nach Manbidsch, um nach Freunden zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Er begleitet Ahmed, den Balletttänzer, Mohamed, den ehemaligen Offizier der staatlichen Streitkräfte, und den früheren Zeichenlehrer Taj bei ihren Versuchen, unter den gegebenen Umständen ein „normales Leben“ zu führen und ihre individuellen, künstlerischen und gesellschaftlichen Visionen nicht aus den Augen zu verlieren. So schaffen sie immer wieder provisorische Oasen eines freien Miteinanders. In seiner Unmittelbarkeit von direkter Beobachtung und vertrauter Befragung der Freunde sowie tagebuchartigen Reflexionen findet „Home“ ein schönes Gleichgewicht zwischen Heldenlied und Alltagsgeschichte, Hoffnung und Desillusionierung.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.