Filmarchiv

Film Unlimited
6:30 Collection

Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“ ...

UK

UK
1934

6:30 Collection

Animadok
UK
1934
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
J. D. Davidson
Harry Watt
J. Cox
Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“. Man achte auf die Bild-Ton-Montage und vor allem auf das Titelmotiv – das alle Studiomitarbeiter (einschließlich Grierson und Wright) mittels verschiedener Requisiten wie einer Bierflasche, einer Projektionsmaschine und Sandpapier selbst aufnahmen.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
A Colour Box

Als der junge Norman McLaren „A Colour Box“ sah, wusste er, dass dies genau das war, was er machen wollte. Ohne Kamera erstellt und direkt auf den Filmstreifen gezeichnet ...

UK

UK
1935

A Colour Box

Animadok
UK
1935
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
Don Baretto and his Cuban Orchestra
Als der junge Norman McLaren „A Colour Box“ sah, wusste er, dass dies genau das war, was er machen wollte. Ohne Kamera erstellt und direkt auf den Filmstreifen gezeichnet, etablierte der Erfolg dieses Films (obgleich er anfangs die Zuschauer schockierte und ausgebuht wurde) die direkte Animation als eigenständige Technik. Die leicht angejazzte, fröhlich tanzende Postwerbung am Ende diente zwar der Rechtfertigung der Produktion eines solchen Werks durch eine Regierungsinstitution, doch sah Grierson in Filmen wie diesen ausdrücklich eine Bereicherung des GPO-Kanons.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Baths

Animationsfilm
Polen,
UK
2013
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Wlodzimierz Matuszewski
Tomasz Ducki
Jean-Marc Petsas
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Zwei ältere Damen treffen sich in einem Schwimmbad. Gemeinsam tauchen sie beim Schwimmen in Erinnerungen an frühere Zeiten und Wettkämpfe ab. Doch es kann immer nur eine gewinnen.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Grasp the Nettle Dean Puckett

Ein Aktivistencamp auf dem Londoner Parliament Square zwischen politischem Kampf, mühsamer Basisdemokratie, zweifelhaften Verbündeten und Polizeigewalt. „Occupy“ aus der Insiderperspektive.

Grasp the Nettle

Dokumentarfilm
UK
2013
89 Minuten
Untertitel: 
englische
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Daniel Erlacher
Dean Puckett
Leo Leigh, Lee Bruce, Duncan Sangster
Dean Puckett
Paco Sweetman
Dean Puckett, Can Aniker
Jeet Thakrar
Es ist immer das Einfachste, sich über Öko- und Protestbewegungen lustig zu machen, wenn einen die eigene Bequemlichkeit davon abhält, gegen Missstände vorzugehen. So geht es auch dem Filmemacher Dean Puckett: Von außen lässt sich das eigene Nichtstun nur mit einer gewissen ironischen Distanz aushalten. Also gibt er sein bisheriges Leben auf, kündigt Wohnung und Job, um wirklich zu erfahren, wie diese Gruppen funktionieren.
In den Nachwehen der Finanzkrise von 2008 schließen sich auch in London Menschen zusammen, die für ein anderes, nachhaltigeres Leben nicht nur auf die Straße gehen wollen. Auf einer Brachfläche im Westen der Stadt gründen sie in friedlichem Miteinander mit den Anwohnern eine Art Ökodorf, ein Utopia mit selbstgebauten Zelten, Gemüseackern und gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer. Als sie eines Tages den Baggern weichen müssen, die den Boden für neue Apartmenthäuser bereiten, zieht die bunte Mischung aus Aktivisten, zivilisationsmüden Aussteigern, Obdachlosen und Durchgeknallten ins Zentrum und schlägt am Parliament Square ihre Zelte auf. Auf einmal stehen sie nicht nur vor der Herausforderung, ihr eigenes Chaos unter Kontrolle zu bekommen, sondern haben es nun auch mit der spaßfreien Staatsautorität zu tun.
Puckett gelingt ein differenziertes Porträt sozialer Experimente in Krisenzeiten, in denen vormals sichere Strukturen erodieren und sich ein Bedürfnis nach mehr Freiheit im städtischen Raum Bahn bricht.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Hell Unltd Norman McLaren, Helen Biggar

Norman McLaren, der diesen Film als junges Mitglied der Kommunistischen Partei und mehr oder weniger noch als Amateur schuf, bezeichnete ihn später als seinen einzigen „sozialen Dokumentarfilm“. Die Mischung aus Live Action, Zeichentrick und ...

UK

UK
1936

Hell Unltd

Animadok
UK
1936
20 Minuten
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Norman McLaren, Helen Biggar
Norman McLaren, der diesen Film als junges Mitglied der Kommunistischen Partei und mehr oder weniger noch als Amateur schuf, bezeichnete ihn später als seinen einzigen „sozialen Dokumentarfilm“. Die Mischung aus Live Action, Zeichentrick und Objektanimation erlangte eine gewisse Berühmtheit trotz – oder vielleicht gerade wegen – einer sehr plakativen, oft vordergründigen Symbolik, die am Hass auf Imperialismus und Krieg keinen Zweifel lässt.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

I Am Tom Moody

Animationsfilm
UK
2012
7 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ainslie Henderson
Peter Deane
Ainslie Henderson
Ainslie Henderson
Ainslie Henderson
Ainslie Henderson
Joe Aichison
Eine surreale Reise ins Unterbewusstsein eines verstummten Musikers als Spiegel seiner Karriere und Familie, während er sich bemüht zu singen.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Animationsfilm (bis 2014)
In the Air Is Christopher Gray Felix Massie

Christopher Gray ist schon eine ganze Weile in Stacey verliebt und egal, wie viel Limonade er trinkt, sein Verlangen kühlt nicht ab. Unterdessen hat Barry Flint seinem Sohn in der Zoohandlung gerade eine anderthalb Meter lange Python gekauft. ...

In the Air Is Christopher Gray

Animationsfilm
UK
2013
10 Minuten
Untertitel: 
keine
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Christopher O'Reilly
Felix Massie
Joe Paine
Felix Massie
Felix Massie
Felix Massie
Marty O'Brien
Christopher Gray ist schon eine ganze Weile in Stacey verliebt und egal, wie viel Limonade er trinkt, sein Verlangen kühlt nicht ab. Unterdessen hat Barry Flint seinem Sohn in der Zoohandlung gerade eine anderthalb Meter lange Python gekauft. Scheinbar harmlose Methoden, Herzen zu gewinnen scheitern, und ein heißer Sommertag ohne eine Wolke am Himmel endet in einem verheerenden Sturm.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Love on the Wing

Mit diesem Film manifestierte Norman McLaren seine experimentelle und eigenwillige Arbeit bei der GPO. Er mischt surrealistische Hintergründe mit Silhouetten bekannter Bauwerke und einer auf Film gezeichneten Geschichte, deren Einzelbilder ...

UK

UK
1938

Love on the Wing

Animadok
UK
1938
5 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Alberto Cavalcanti, GPO Film Unit
Jacques Ibert
Jonah Jones, Fred Gamage
Mit diesem Film manifestierte Norman McLaren seine experimentelle und eigenwillige Arbeit bei der GPO. Er mischt surrealistische Hintergründe mit Silhouetten bekannter Bauwerke und einer auf Film gezeichneten Geschichte, deren Einzelbilder im Vordergrund immer wieder miteinander verschmelzen. Die Erzählung erschließt sich recht schnell, doch die verschiedenen Ebenen lassen den Film sehr komplex erscheinen, sodass ein einmaliges Ansehen kaum ausreicht. Dem damaligen britischen Postminister war die unterschwellige erotische Ausstrahlung des Films nicht geheuer und so wurde er nur selten aufgeführt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Mr & Mrs Panda Will Anderson

Mit allem gebührenden protokollarischen Pomp beziehen Frau Panda Tian Tian und Herr Panda Yang Guang, besser bekannt als Sweetie und Sunshine, ihre neue ...

UK

UK
2012

Mr & Mrs Panda

Animadok
UK
2012
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sonja Henrici, Noe Mendelle
Will Anderson
Mit allem gebührenden protokollarischen Pomp beziehen Frau Panda Tian Tian und Herr Panda Yang Guang, besser bekannt als Sweetie und Sunshine, ihre neue Residenz. Die von China geschenkten Pandas sollen dem Edinburgher Zoo Nachwuchs bescheren. Doch zu einer Partnerschaft gehören zwei. Wird Sweetie Sunshines Herz erobern können?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Nae Pasaran Felipe Bustos Sierra

Nach dem Putsch 1973 verweigern schottische Arbeiter die Auslieferung von Motoren für Kampfflugzeuge nach Chile. Rekonstruktion eines selbstbestimmten Aktes der Solidarität.

Nae Pasaran

Dokumentarfilm
UK
2013
13 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Rebecca Day
Felipe Bustos Sierra
Julian Schwanitz
Anne Milne
Frederic Plasman
Jack Coghill
Was hat die Militärdiktatur in Chile mit den Arbeitern eines Rolls-Royce-Werkes in Schottland zu tun? So viel zu den bekannten Fakten: Als die Werksarbeiter nach dem Putsch in Chile 1973 mitbekommen, dass die von ihnen hergestellten Maschinenteile in Kampfflugzeugen der chilenischen Junta verwendet werden, verweigern sie die Auslieferung. Laut späterer chilenischer Berichte kamen die Maschinen allerdings doch noch zum Einsatz. Die Arbeiter zweifeln daran. Was ist ihr Geheimnis? Regisseur Felipe Bustos Sierra rekonstruiert das Geschehen wie einen Krimi. Ins Zentrum setzt er drei ehemalige schottische Werksarbeiter, die sich an einem arrangierten Ort wiedertreffen. Er konfrontiert sie mit dem bekannten Wissen und interpretiert mittels animierter Passagen, was auf dem Werksgelände bei Nacht und Nebel geschah. Zusammen mit Archivmaterial aus den 1970er Jahren entsteht das schelmische Porträt eines selbstbestimmten Aktes der Solidarität unter Arbeitern.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Nora

Dokumentarfilm
Mosambik,
UK,
USA
2008
36 Minuten
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Joan Frosch, Movement Revolution Productions (MRP)
Thomas Mapfumo
Mkrtich Malkhasyan
Alla Kovgan
Alla Kovgan, David Hinton, Nora Chipaumire
Das verdichtete, ebenso bewegende wie bewegliche Bild-Ton-Poem basiert auf den Erinnerungen der 1965 in Simbabwe geborenen Tänzerin und Choreografin Nora Chipaumire. Für diesen Film kehrte sie zu Landschaft und Menschen ihrer Kindheit zurück, die in stilisierten Spiel- und Tanzszenen, vorgetragen von einheimischen Darstellern, wieder lebendig werden. Die Filmmusik komponierte die simbabwische Singer-Songwriter-Legende Thomas Mapfumo.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Notes on Blindness: Rainfall

Dokumentarfilm
Australien,
UK
2013
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Middleton
Peter Middleton, James Spinney
James Ewers, Michael Murray
Gerry Floyd
Justine Angus
Regen verändert die Wahrnehmung des Raumes. Er gibt uns ein Koordinatensystem aus spezifischen Klängen, in dem wir uns selbst verorten und erfahren können. Der Regen half John Hull, als er sein Augenlicht verlor, sich die Welt mit anderen Sinnen neu zu erschließen. 1983 begann er, seine Selbstbeobachtungen auf Kassette aufzuzeichnen. Seine Originalaufnahmen stehen im Zentrum des Films, der dem Zuschauer zugleich einen neuen optischen Erfahrungsraum eröffnet. Präzise inszenierte Bilder verschieben die Wahrnehmungsgrenze von der Außen- in die Innenwelt, vom physikalischen Raum in den der Erinnerung und der Vorstellung – ein poetisches Experiment. „Rainfall“ ist der erste Teil einer Serie, basierend auf John Hulls akustischem Tagebuch.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Rainbow Dance

Dies ist einer der buntesten Propagandafilme der GPO. Regisseur Len Lye malte dafür direkt auf einen Film, auf dem eine reale Person aufgenommen war, sodass diese wie eine tanzende Zeichentrickfigur in einem farbigen ...

UK

UK
1936

Rainbow Dance

Animadok
UK
1936
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Basil Wright, Alberto Cavalcanti, GPO Film Unit
Rico’s Creole Band
Jonah Jones
Len Lye
Len Lye
Dies ist einer der buntesten Propagandafilme der GPO. Regisseur Len Lye malte dafür direkt auf einen Film, auf dem eine reale Person aufgenommen war, sodass diese wie eine tanzende Zeichentrickfigur in einem farbigen Kosmos wirkt. Die für seine früheren Arbeiten üblichen abstrakten Muster nutzt er nur für die Hintergrundgestaltung, ebenso wie andere grafische Elemente. Die Musik bestimmt auch hier den Rhythmus des Films, der letzten Endes lediglich für die Vorteile einer Kontoeröffnung bei der Post werben soll.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Room on the Broom Jan Lachauer, Max Lang

Die Hexe will eine Reise machen, drum packt sie ihre sieben Sachen … Doch Wind und Wetter zwingen sie immer wieder zur Landung ...

Room on the Broom

Animationsfilm
UK
2013
26 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Martin Pope, Michael Rose
Jan Lachauer, Max Lang
René Aubry
Julia Donaldson, Max Lang
Die Hexe will eine Reise machen, drum packt sie ihre sieben Sachen … Doch Wind und Wetter zwingen sie immer wieder zur Landung. Dabei beweist sie ein großes Herz und lernt viele neue Freunde kennen, die ihr letztendlich in der Not aushelfen. Ein wunderbarer Film über Freundschaft.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Sixpenny Telegram

Neun Worte für Sixpence – das (heute fast gänzlich in Vergessenheit geratene) Telegramm als neue Art, schnell, billig und unkompliziert Nachrichten zu übermitteln, hält Einzug und will promotet werden ...

UK

UK
1935

Sixpenny Telegram

Animadok
UK
1935
6 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
GPO Film Unit
Neun Worte für Sixpence – das (heute fast gänzlich in Vergessenheit geratene) Telegramm als neue Art, schnell, billig und unkompliziert Nachrichten zu übermitteln, hält Einzug und will promotet werden. Der wahrscheinlich kollektiv, aber mit einfachsten Mitteln hergestellte Film erweist sich als Experimentierfeld der Formen, die ausgehend vom dokumentarischen Bild über den Gebrauch von Modellen, Stop-Motion-Animation und dem Ausprobieren optischer Effekte von der Spielfreude der jungen GPO-Regisseure zeugen.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
The Coming of the Dial

Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme ...

UK

UK
1933

The Coming of the Dial

Animadok
UK
1933
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
Gerald Gibbs
Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme. Die Bewegung der Lichtmaschine geht über in die einer Wählscheibe, welche von nun an die Telekommunikation revolutionieren und direkte Verbindungen in alle Welt ermöglichen wird. Die komplexen technischen Prozesse erklärt der Film mit spürbarer Faszination. Die Kamera kriecht förmlich in die Apparate, folgt endlosen Kabelsträngen und dem Gewirr von Zahlen und Drähten, die zu abstrakten Texturen werden und auch mittels Überblendungen eine eigene, dem Animationsfilm nahekommende visuelle Qualität erlangen. Obwohl das Geheimnis hinter dem Anruf aufgedeckt wird, ist dieser Film das ganze Gegenteil einer Entzauberung.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.