Filmarchiv

Anomalies

Animationsfilm
2013
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Abigail Addison
Atsushi Wada
Miki Sakurai
Atsushi Wada
Atsushi Wada
Atsushi Wada
Masumi Takino
Wir versuchen, unser Leben durch Gebet, Glaube und Hingabe an etwas oder jemand „anderes“ reicher zu machen. Ebenso glauben wir an die Existenz von „Anomalien“ wie unerkennbare und unkontrollierbare Monster. Aber können uns solche Überzeugungen weiterbringen?



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2014

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Grand National

Animationsfilm
1989
0
Credits DOK Leipzig Logo
National Film and Television School

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Letters of Love

Animationsfilm
1988
0
Credits DOK Leipzig Logo
Oliver Harrison
Royal Mail

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Mend and Make Do Bexie Bush

Eine Tasse Tee? Komm herein und setz dich in Lyns gemütliches Wohnzimmer.

UK

GB
2014

Mend and Make Do

Animadok
2014
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Timo Suomi
Bexie Bush
Arran Price
Adrian Peckitt
Pawel Slawek
Bexie Bush
Stefan Kaday
Neo Peterson
Eine Tasse Tee? Komm herein und setz dich in Lyns gemütliches Wohnzimmer. Hör dir ihre Geschichte von Liebe in Zeiten des Krieges an und schau zu, wie ihre Besitztümer durch die Hoffnungen, Ängste und den Humor der munteren alten Dame zum Leben erweckt werden.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Metaphor or Sadness Inside Out

Dokumentarfilm
2013
32 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Catarina Vasconcelos
Catarina Vasconcelos
Lucie Troger
Catarina Vasconcelos
Catarina Vasconcelos
Catarina Vasconcelos
Mike Wyeld
Ein junger Mann schreibt seiner Schwester, der Filmemacherin, aus Lissabon nach London. Er gesteht ihr, dass er, neun Jahre nach dem Tod der Mutter, eine Leere in seinem Leben fühlt. Sie antwortet ihm mit einem Film, um jene Leerstelle zu füllen. Der Bruder beschreibt seine Sehnsucht nach einer Zeit, in der er noch gar nicht lebte, eine Vergangenheit, die verloren scheint. Es ist die Zeit der Mutter, die Zeit der Revolution in Portugal, die ein innerlich gebrochenes Land wieder mit sich vereinte. Das Gefühl der Freiheit ist heute für die Nachrevolutionsgeneration, mitten in der Eurokrise, schwer greifbar. Kann man sich in der Zeit rückwärts filmen?
Das körnige Super-8-Material schlägt eine Brücke ins Gestern. Die Kamera sucht Orte von drei Familiengenerationen auf, die sich nur noch halb anfühlen. Auch das Meer gehört dazu, von dem der Großvater einst sagte, es sei eine Metapher für die Welt. Immer wieder kommt der lyrische Wortwechsel zwischen Bruder und Schwester auf das Gefühl der Halbheit zurück. Auf der Bildebene wird nach der anderen Hälfte gesucht, durchaus mit einer feinen Ironie, die den melancholischen Grundton aufhebt. Eine Metapher bleibt schließlich eine Metapher. So entsteht ein selbstreflexives, poetisches Suchbild, in dem das Persönliche stets über sich hinausweist.
Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Monkey Love Experiments Will Anderson, Ainslie Henderson

Ein kleiner Affe in einem Labor sieht die Vorbereitungen für die Mondexpedition im Fernsehen und glaubt, dafür ausgewählt zu sein. Mit großer Vorfreude trainiert er für seinen großen Tag.

Monkey Love Experiments

Animationsfilm
2014
8 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Cameron Fraser
Will Anderson, Ainslie Henderson
Atzi
Ruan Suess
Neil Jack
Ainslie Henderson, Will Anderson
Ainslie Henderson, Will Anderson
John Cobban
Ein kleiner Affe in einem Labor sieht die Vorbereitungen für die Mondexpedition im Fernsehen und glaubt, dafür ausgewählt zu sein. Mit großer Vorfreude trainiert er für seinen großen Tag.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Mr. Plastimime

Animationsfilm
2014
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Emma Burch
Daniel Greaves
Mike MacLennan, Russell Pay
Simon Paul
Daniele Baiardini
Steve Edge, Tobias Fouracre, Daniel Greaves
Daniel Greaves
Mcasso
Eine nostalgische Liebesgeschichte mit tragischem Ende, aber ganz ohne Worte.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Best of MDR
Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen André Singer

1945 drehen die Alliierten bei der Befreiung der ersten KZ bestürzende Bilder, Alfred Hitchcock und andere produzieren einen Film. Jahrelang verschollen, jetzt entdeckt und rekonstruiert.

Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Dokumentarfilm
2014
76 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
Sally Angel, Brett Ratner
André Singer
Nicholas Singer
Richard Blanshard
Arik Lahav, Stephen Miller
Lynette Singer
Aviv Aldema, Amir Boverman
Dr. Katja Wildermuth (MDR), Barbara Biemann (NDR)
1945 bei der Befreiung der ersten Konzentrationslager sind Kameramänner der Alliierten angehalten, die Vorgänge systematisch zu dokumentieren – das Unfassbare festzuhalten. Dabei entstehen so schonungslose und bestürzende Bilder, dass wahrscheinlich vieles, was man in diesem Zusammenhang gesehen hat, in den Schatten gestellt wird. Namhafte Filmemacher wie Sidney Bernstein, Alfred Hitchcock, Billy Wilder und Stewart McAllister produzieren auf Basis dieses Materials einen Dokumentarfilm mit dem bezeichnenden Untertitel „No German can say he didn‘t know“.
Politische Bestrebungen zum Wiederaufbau Deutschlands verhindern die Veröffentlichung – Filmrollen verschwinden oder landen in Archiven, wo sie jahrzehntelang nicht angerührt werden. Nun gelang es dem Imperial War Museum, den Film fast vollständig zu rekonstruieren. Mithilfe von Zeitzeugen wird in „Night Will Fall“ nicht nur die Geschichte dieser Dokumentation, sondern auch die eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts in eindringlicher Weise widergespiegelt.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Princess Issues Jaha Browne, Natalie Hobbs

Eine klassische Prinzessinnengeschichte, die die Aussagen junger Mädchen über die Probleme, die sie hätten, wenn sie Prinzessin werden müssten, miteinander verwebt.

UK

GB
2013

Princess Issues

Animadok
2013
3 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Jaha Browne, Natalie Hobbs
Jaha Browne, Natalie Hobbs
Jaha Browne
Jaha Browne
Natalie Hobbs
Jaha Browne, Natalie Hobbs
Jaha Browne, Natalie Hobbs
Eine klassische Prinzessinnengeschichte, die die Aussagen junger Mädchen über die Probleme, die sie hätten, wenn sie Prinzessin werden müssten, miteinander verwebt. Würden sie überhaupt wollen? Und wie würden sie ihr Land im Krieg führen? Ihre Antworten sind so überraschend wie amüsant.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Shut up Moon

Animationsfilm
2014
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Royal College of Art
Gudrun Krebitz
Marian Mentrup
Gudrun Krebitz
Gudrun Krebitz
Gudrun Krebitz
Gudrun Krebitz
Marian Mentrup
Manchmal kann ich nicht schlafen. Liegen Sie auch manchmal nachts wach im Bett und grübeln?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

T's World: The Over-identification of Terry Thompson

Credits DOK Leipzig Logo
Ramon Bloomberg
Ramon Bloomberg
Ramon Bloomberg
Stark Haze
József Szimon, Balázs Őrley
Am 18. Oktober 2011 erhält der Sheriff von Zanesville in Ohio einen aufgeregten Anruf: Die Tiere, die der Sonderling Terry Thompson völlig legal auf seiner Ranch hält, würden durch das County streifen. Alarm! Ein schwer bewaffneter Polizeitross tötet in jener Nacht über 56 Bären, Tiger, Wölfe, Leoparden und Löwen. Thompson hatte die Käfige geöffnet, sich erschossen und den Tieren seinen Körper als Nahrung angeboten. So weit, so gut, so amerikanisch.
Das bizarre Geschehen verwandelt der britische Medienkünstler Ramon Bloomberg in eine Erzählung Brecht’scher Prägung. Dessen Lehrstück „Der Jasager“, das überlieferten Brauch und formalisiertes Gesetz thematisiert, verbindet Bloomberg mit der anarchistischen Freiheitslogik der amerikanischen Siedlermentalität, die jede Staatlichkeit als Einschränkung individueller Freiheitsrechte bekämpft: Ich bin der Herr über meine Tiere, mein Land, mein Haus, meine Familie. Basta!
Bloomberg übersetzt episches Theater in die Sprache des Films zu Zeiten der Play-Station-Spiele. Realaufnahmen wechseln mit Bildern der Videokamera aus Streifenwagen, Google-Earth-Data-Mining-Sequenzen und computeranimierten Reenactments. Dazu hören wir Protokolle und Aussagen der Beteiligten sowie einen Kommentar in Form des (antiken) Chors, der Stimme des Gesetzes, des Nachbarn und des Tiers. Nur Terry Thompson hören wir nicht. So bleibt sein Motiv ein großes Geheimnis.

Matthias Heeder



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2014

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
The Auction House: A Tale of Two Brothers Edward Owles

Eine Familienbude in Kalkutta, gemütlich geleitet von Little Boss Arshad. Bis der große Bruder aus London europäische Effizienz einführen will. Culture-Clash-Komödie auf indisch.

The Auction House: A Tale of Two Brothers

Dokumentarfilm
2014
85 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Giovanna Stopponi
Edward Owles
Harry Lightfoot
Emiliano Battista
Gernot Fuhrmann
Das ist schon hart. Vierzig Jahre den Betrieb in Kalkutta am Laufen gehalten, während der Bruder in London ein hübsches Leben hatte – und dann das: der Ältere kehrt zurück und übernimmt die Geschäfte! Vom Großvater gegründet, ist das Auktionshaus „Russell Exchange“ schwer in die Jahre gekommen. Profit hat „Little Boss“ Arshad schon lange nicht mehr gemacht. Das soll sich nach dem Willen von Anwar ändern. Mission: den Laden ins 21. Jahrhundert führen. Damit ist der Rahmen gesteckt für eine Geschichte, in der Geschäftskonzepte und Lebensentwürfe heftig aufeinanderprallen. Nach den Erfahrungen von „Little Boss“ kann jedes Ding verkauft werden. „Falsch! Sage das niemals wieder! Von der Reißzwecke bis zum Auto – ja! Socken und Schuhe – nein!“ Und dann, vernichtend: „Wir in Europa …“ Was unter anderen Vorzeichen zu einer veritablen Krise führen könnte, löst der indisch-islamische Händlerclan nach den Regeln familiärer Hierarchien. Der Jüngere fügt sich, so wie damals, als der Vater den Bruder nach London schickte und für ihn, ungefragt und ungewollt, nur der Familienbetrieb blieb. „Wenn ich könnte, wie ich wollte!“ Diesen Stoßseufzer hören wir öfter – und doch: Die Geschäfte laufen besser als je zuvor. So finden die beiden ihren Frieden miteinander, dessen Grundlage, wie kann es anders sein, ein florierendes „Russell Exchange“ ist, das ihre Kinder einmal übernehmen werden. Hoffentlich.
Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Bigger Picture

Animationsfilm
2014
7 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Chris Hees
Daisy Jacobs
Huw Bunford
Max Williams
Vera Simmonds
Christopher Wilder, Daisy Jacobs
Daisy Jacobs, Jennifer Majka
Jonas Jensen
In realer Größe auf die Wand gemalt, wird hier von zwei Brüdern erzählt, die sich um ihre pflegebedürftige Mutter kümmern. Diese Aufgabe hat Konsequenzen für ihr eigenes Leben und ihre Beziehung.



Ausgezeichnet mit der Silbernen Taube im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2014

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Through the Hawthorn

Animationsfilm
2014
9 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Anna Benner, Dictynna Hood
Anna Benner, Pia Borg, Gemma Burditt
Jo Ann Kaplan
Dictynna Hood
Jessica Marlowe, Ben Baird
Sam nimmt seine Medikamente nicht mehr – er glaubt immer noch nicht, dass er krank ist. Seine Mutter macht sich Sorgen. Sein Arzt meint, Sam sollte ein anderes Medikament nehmen. Drei Figuren, drei Perspektiven, drei Regisseure: ein Triptychon, das drei sehr unterschiedliche Wahrnehmungen der Realität untersucht.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Unsinkable Sophie Tran

Die Filmemacherin interviewt verschiedene Mitglieder ihrer Familie über ihre gefährliche und abenteuerliche Flucht als Boat People von Vietnam nach Großbritannien.

UK

GB
2014

Unsinkable

Animadok
2014
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sophie Tran
Sophie Tran
Yueh-Chieh Huang
Sophie Tran
Sophie Tran
Sophie Tran
Sophie Tran
Soundbible.com
Die Filmemacherin interviewt verschiedene Mitglieder ihrer Familie über ihre gefährliche und abenteuerliche Flucht als Boat People von Vietnam nach Großbritannien.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Walking Under Water

Dokumentarfilm
2014
77 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Moniką Braid, Stefan Kloos
Elizą Kubarską
Michał Jacaszek
Piotr Rosołowski, Lisa Strohmayer
Bartosz Pietras
Dieser Film handelt von einem Märchen, das einmal wahr gewesen ist. Auf Borneo lebte vor nicht allzu langer Zeit ein besonderer Stamm, die Badjao, die mehr im und unter Wasser wohnten als an Land. Sie besaßen keine Pässe und kein Geld, aber dafür Fähigkeiten, die einen staunen lassen. Von frühester Kindheit an lernen sie, zu tauchen und lange ohne Atmung auszukommen. Sie bewegen sich zwischen den Fischschwärmen und Korallenriffen wie Spaziergänger, die hier zu Hause sind. Alexan, der letzte seiner Art, unterrichtet den 10-jährigen Sulu in dieser Kunst des Fischfangs, die gänzlich ohne moderne Gerätschaften auskommt. Die Filmemacherin Elizą Kubarską lässt keinen Zweifel an ihrer Faszination: in elaborierten Bildern, jenseits aller Fernsehdokus, taucht sie in eine idyllische und malerische Unterwasserwelt ein. Sie erinnern uns daran, woher wir eigentlich kommen. In genauso unmissverständlichen Szenen wiederum zeigt die Regisseurin auf, wohin wir steuern: Mit den Nomaden, die nun als Staatenlose gelten, verschwinden unwiderruflich ein tradiertes Wissen und jahrhundertealte Rituale. Den Rest erledigen die Fischfangflotten und der Tourismus.
Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.