Filmarchiv

Jahr

Countries (Film Archive)

Film Unlimited
6:30 Collection

Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“ ...

UK

UK
1934

6:30 Collection

Animadok
UK
1934
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
J. D. Davidson
Harry Watt
J. Cox
Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“. Man achte auf die Bild-Ton-Montage und vor allem auf das Titelmotiv – das alle Studiomitarbeiter (einschließlich Grierson und Wright) mittels verschiedener Requisiten wie einer Bierflasche, einer Projektionsmaschine und Sandpapier selbst aufnahmen.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
A Colour Box

Als der junge Norman McLaren „A Colour Box“ sah, wusste er, dass dies genau das war, was er machen wollte. Ohne Kamera erstellt und direkt auf den Filmstreifen gezeichnet ...

UK

UK
1935

A Colour Box

Animadok
UK
1935
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
Don Baretto and his Cuban Orchestra
Als der junge Norman McLaren „A Colour Box“ sah, wusste er, dass dies genau das war, was er machen wollte. Ohne Kamera erstellt und direkt auf den Filmstreifen gezeichnet, etablierte der Erfolg dieses Films (obgleich er anfangs die Zuschauer schockierte und ausgebuht wurde) die direkte Animation als eigenständige Technik. Die leicht angejazzte, fröhlich tanzende Postwerbung am Ende diente zwar der Rechtfertigung der Produktion eines solchen Werks durch eine Regierungsinstitution, doch sah Grierson in Filmen wie diesen ausdrücklich eine Bereicherung des GPO-Kanons.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Hell Unltd Norman McLaren, Helen Biggar

Norman McLaren, der diesen Film als junges Mitglied der Kommunistischen Partei und mehr oder weniger noch als Amateur schuf, bezeichnete ihn später als seinen einzigen „sozialen Dokumentarfilm“. Die Mischung aus Live Action, Zeichentrick und ...

UK

UK
1936

Hell Unltd

Animadok
UK
1936
20 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Norman McLaren, Helen Biggar
Norman McLaren, der diesen Film als junges Mitglied der Kommunistischen Partei und mehr oder weniger noch als Amateur schuf, bezeichnete ihn später als seinen einzigen „sozialen Dokumentarfilm“. Die Mischung aus Live Action, Zeichentrick und Objektanimation erlangte eine gewisse Berühmtheit trotz – oder vielleicht gerade wegen – einer sehr plakativen, oft vordergründigen Symbolik, die am Hass auf Imperialismus und Krieg keinen Zweifel lässt.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Love on the Wing

Mit diesem Film manifestierte Norman McLaren seine experimentelle und eigenwillige Arbeit bei der GPO. Er mischt surrealistische Hintergründe mit Silhouetten bekannter Bauwerke und einer auf Film gezeichneten Geschichte, deren Einzelbilder ...

UK

UK
1938

Love on the Wing

Animadok
UK
1938
5 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Alberto Cavalcanti, GPO Film Unit
Jacques Ibert
Jonah Jones, Fred Gamage
Mit diesem Film manifestierte Norman McLaren seine experimentelle und eigenwillige Arbeit bei der GPO. Er mischt surrealistische Hintergründe mit Silhouetten bekannter Bauwerke und einer auf Film gezeichneten Geschichte, deren Einzelbilder im Vordergrund immer wieder miteinander verschmelzen. Die Erzählung erschließt sich recht schnell, doch die verschiedenen Ebenen lassen den Film sehr komplex erscheinen, sodass ein einmaliges Ansehen kaum ausreicht. Dem damaligen britischen Postminister war die unterschwellige erotische Ausstrahlung des Films nicht geheuer und so wurde er nur selten aufgeführt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Rainbow Dance

Dies ist einer der buntesten Propagandafilme der GPO. Regisseur Len Lye malte dafür direkt auf einen Film, auf dem eine reale Person aufgenommen war, sodass diese wie eine tanzende Zeichentrickfigur in einem farbigen ...

UK

UK
1936

Rainbow Dance

Animadok
UK
1936
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Basil Wright, Alberto Cavalcanti, GPO Film Unit
Rico’s Creole Band
Jonah Jones
Len Lye
Len Lye
Dies ist einer der buntesten Propagandafilme der GPO. Regisseur Len Lye malte dafür direkt auf einen Film, auf dem eine reale Person aufgenommen war, sodass diese wie eine tanzende Zeichentrickfigur in einem farbigen Kosmos wirkt. Die für seine früheren Arbeiten üblichen abstrakten Muster nutzt er nur für die Hintergrundgestaltung, ebenso wie andere grafische Elemente. Die Musik bestimmt auch hier den Rhythmus des Films, der letzten Endes lediglich für die Vorteile einer Kontoeröffnung bei der Post werben soll.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
Sixpenny Telegram

Neun Worte für Sixpence – das (heute fast gänzlich in Vergessenheit geratene) Telegramm als neue Art, schnell, billig und unkompliziert Nachrichten zu übermitteln, hält Einzug und will promotet werden ...

UK

UK
1935

Sixpenny Telegram

Animadok
UK
1935
6 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
GPO Film Unit
Neun Worte für Sixpence – das (heute fast gänzlich in Vergessenheit geratene) Telegramm als neue Art, schnell, billig und unkompliziert Nachrichten zu übermitteln, hält Einzug und will promotet werden. Der wahrscheinlich kollektiv, aber mit einfachsten Mitteln hergestellte Film erweist sich als Experimentierfeld der Formen, die ausgehend vom dokumentarischen Bild über den Gebrauch von Modellen, Stop-Motion-Animation und dem Ausprobieren optischer Effekte von der Spielfreude der jungen GPO-Regisseure zeugen.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Film Unlimited
The Coming of the Dial

Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme ...

UK

UK
1933

The Coming of the Dial

Animadok
UK
1933
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
Gerald Gibbs
Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme. Die Bewegung der Lichtmaschine geht über in die einer Wählscheibe, welche von nun an die Telekommunikation revolutionieren und direkte Verbindungen in alle Welt ermöglichen wird. Die komplexen technischen Prozesse erklärt der Film mit spürbarer Faszination. Die Kamera kriecht förmlich in die Apparate, folgt endlosen Kabelsträngen und dem Gewirr von Zahlen und Drähten, die zu abstrakten Texturen werden und auch mittels Überblendungen eine eigene, dem Animationsfilm nahekommende visuelle Qualität erlangen. Obwohl das Geheimnis hinter dem Anruf aufgedeckt wird, ist dieser Film das ganze Gegenteil einer Entzauberung.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.