Filmarchiv

Internationales Programm
Playhouse Adda Elling

Eine lesbische Beziehung und die spielerische Erprobung der Dynamik zwischen Präsentation und Repräsentation weiblicher Rollenmuster in Film und Realität.

Playhouse

Dokumentarfilm
UK
2018
25 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Teodora Shaleva
Adda Elling
Thomas Ross Fitzsimons
Alana Mejia Gonzalez
Stella Heath Keir
Ines Adriana
„Jetzt spielen wir also ein Spiel. – Ist es ein Spiel? – Es kommt darauf an, wie man es betrachtet …“ Zwei Liebende in einem abgelegenen Ferienhaus. Beim sommerlichen Dinner diskutieren Line und Rosie über Fragen von Macht und Repräsentation von Frauen und weiblicher Sexualität im Film. Es beginnt ein Spiel vor und hinter der Kamera, in dessen Verlauf beide immer übergangsloser die Rollen wechseln. Wer schafft welche Realitätsebene und wer trägt die Verantwortung dafür, wie eine Szene wahrgenommen wird?

Luc-Carolin Ziemann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Through the Bloody Mists of Time Adam Kossoff

Im Paris des Jahres 1937 sind sich der deutsche Denker Walter Benjamin und der britische Filmemacher Humphrey Jennings vielleicht schon einmal begegnet. Oder doch auf einer Wolke im Himmel?

Through the Bloody Mists of Time

Dokumentarfilm
UK
2018
66 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Robert Lippok
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Sitzen der deutsche Philosoph Walter Benjamin und der britische Filmemacher Humphrey Jennings auf einer Wolke im Himmel und unterhalten sich. Worüber? Über die sogenannte „kleine“ Weltausstellung in Paris 1937, bei der sich die beiden möglicherweise schon einmal begegnet sind? Oder über den kürzlich wiederentdeckten 9,5-mm-Film, den Jennings dort gedreht haben soll? Oder über ihre großen und unvollendet gebliebenen Projekte? Benjamins „Passagen-Werk“ und Jennings „Pandæmonium“ weisen eine verblüffende strukturelle Ähnlichkeit auf: Benjamin setzte sich zum Ziel, eine Geschichte des 19. Jahrhunderts anhand von zeitgenössischen Quellen und Zitaten zu kompilieren. Jennings wollte auf die gleiche Weise „das Kommen der Maschine aus der Sicht zeitgenössischer Beobachter“ dokumentieren, wie der Untertitel seines posthum veröffentlichten Industrialisierungsbuches lautet.

Gemeinsam schauen sie sich den in Zeitlupe ablaufenden Film aus dem Jahr 1937 an. Ihre Gespräche wurden aufgezeichnet und kommentiert von einer anonymen Schreiberin: die Ansichten zweier Denker und Poeten über die Moderne, den Surrealismus, neue Technologien, den Kapitalismus als Spektakel oder die so unterschiedlichen Positionen auf den Britischen Inseln und auf dem europäischen Festland.

Frederik Lang

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Zahida

Dokumentarfilm
Pakistan,
UK
2018
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Seemab Gul
Seemab Gul
Jo Patterson
Seemab Gul
Claudio Cecconi
Seemab Gul
Odinn Ingibergsson
Links-, Rechts-, Überkreuzverkehr in der Industriestadt Rawalpindi. „Wenn ich beim Verlassen des Hauses daran denken würde, dass ich eine Frau bin, ginge das nicht“, sagt Zahida. Aber das geht: Frau, Mutter, Pakistani, ja ganz Pakistan sein. Taxifahrerin, die einzige des Landes, ist sie ohnehin – Königin des Asphalts und der Holperpisten. Sie hat ein Kopftuch auf, die sprichwörtlichen Hosen an und ein starkes, weiches, ruppiges, sanftes Wesen, das in diesem Film in allen Facetten zum Leuchten kommt.

Sylvia Görke

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I’m OK

Animationsfilm
Kanada,
UK
2018
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Abigail Addison (Animate Projects), Elizabeth Hobbs, Jelena Popović (National Film Board of Canada)
Elizabeth Hobbs
Elizabeth Hobbs
Elizabeth Hobbs
Elizabeth Hobbs
Sacha Ratcliffe
Im rasanten Galopp durch das stürmische Delirium von Oskar Kokoschka. Nach gescheiterter Amour fou mit Alma Mahler stürzt er sich 1915 als Dragoner in den Krieg, wird verletzt und arbeitet auf: das expressionistische Drama „Orpheus und Eurydike“ entsteht. Elizabeth Hobbs nimmt die Dynamik von Kokoschkas Zeichnungen und das Bewegte seines emotionalen Rausches auf. Kraftvoll und in leuchtenden Farben verschlingen sich unruhige Tuschestriche zu kurzlebigen Szenen über Leidenschaft und Leiden.

André Eckardt

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Island of the Hungry Ghosts

Dokumentarfilm
Australien,
Deutschland,
UK
2018
98 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Alexander Wadouh
Gabrielle Brady
Aaron Cupples
Michael Latham
Katharina Fiedler
Gabrielle Brady
Leo Dolgan
Es gibt Orte, die einem unmittelbar bewusst machen, dass sie uns nicht brauchen, nie gebraucht haben. Sie existieren, auch wenn sie von uns nicht angeschaut werden. Die Weihnachtsinsel, ein 135 Quadratkilometer winziger Flecken im Indischen Ozean, ist so ein Ort. Sie erblickte ihren ersten Menschen wohl 1643. Kaum auszudenken, wie die endemischen roten Krabben, die bis dahin allein mit sich, dem tropischen Dickicht und den schneeweißen Sandstränden waren, über den sich großmäulig als „Entdecker“ aufspielenden Gast gestaunt haben müssen! Das Flüchtlingsauffanglager auf der Weihnachtsinsel ist noch so ein Ort. Seit 2001 setzt die australische Regierung hier Asylsuchende fest, um ihnen das Recht auf ein reguläres Aufnahmeverfahren auf dem Festland vorzuenthalten. Die Krabben staunen weiter.

In Gabrielle Bradys bild-, ton- und metapherngewaltigem Filmnachdenken über Gastrecht und Duldsamkeit begegnen wir diesem Staunen – poetisch verdichtet, emotional eindringlich und politisch geschärft. Zunächst in Gestalt der Trauma-Therapeutin Poh Lin, die Insassen des Internierungslagers dabei hilft, ihr Schicksal zu fassen, während sie selbst um Fassung ringt. Dann als mythische Geschichte von den umherirrenden Geistern der Toten, die sich die chinesischen Einwanderer erzählen. Und schließlich in der wuchernden, wimmelnden, unbeeindruckt daseienden Natur, die wächst und kriecht, wohin sie will.

Sylvia Görke


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

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Internationales Programm
Dying Breed Mick Catmull

Ein Jahr auf den Bauernhöfen von Ivan, Rosemary und Geoffrey – ein gefilmtes Liebesgedicht an das vom Aussterben bedrohte traditionelle Landleben in Cornwall, jenseits jeglicher Verklärung.

Dying Breed

Dokumentarfilm
UK
2017
85 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Mick Catmull
Mick Catmull
Neil Reed
Mick Catmull
Mike Bow
Mick Catmull
Landwirtschaft im Umbruch: Mehr als ein Drittel der britischen Bauernhöfe wurde in den letzten zehn Jahren abgewickelt, an Landspekulanten, Agrarunternehmen oder auch Londoner Banker verkauft, die sich ein wenig Bauernhofromantik leisten können, ohne damit Geld verdienen zu müssen. Die seit Jahrhunderten das dörfliche Leben und die Landschaft prägenden Familienfarmen wirken zunehmend wie ein Auslaufmodell. Und das gilt sicher nicht nur für das abgelegene westliche Cornwall, wo Dokumentarfilmer Mick Catmull über einen Zeitraum von einem Jahr den drei alteingesessenen Farmern Ivan, Rosemary und Geoffrey durch ihren Alltag folgt. Mit präziser Beobachtung der täglichen Abläufe in der Tierhaltung und in oftmals pointierten und englischhumorigen Gesprächen gelingt in diesem Debütfilm das Porträt und Dokument eines Lebensstils wie eines Menschenschlags. Entstanden ist dabei auch so etwas wie ein Liebesgedicht an das in der ganzen westlichen Welt vom Aussterben bedrohte traditionelle Landleben – jenseits jeglicher Verklärung oder „Landlust“-Romantik.

Frederik Lang


Nominiert für Healthy Workplaces Film Award

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Internationales Programm
On Another Corner Mihaela Popescu

Teddybären an einem Zaun, Kinderfotos, bunte Luftballons, hängende Köpfe, ein Ringen um Fassung, Trauer. Es ist Ausnahmezustand und Alltag zugleich.

On Another Corner

Dokumentarfilm
UK
2017
17 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Mihaela Popescu, Marcus Davis
Mihaela Popescu
Mihaela Popescu
Mihaela Popescu
Marcus Davis
Teddybären an einem Zaun, Kinderfotos, bunte Luftballons, hängende Köpfe, ein Ringen um Fassung, Trauer. Menschen berühren sich mitfühlend an den Schultern, Pressefotografen stehen eher teilnahmslos herum, später kommen die Fernsehteams mit ihren Kameras und Mikrofonen. Ein afroamerikanisch geprägtes Viertel in Chicago, in dem ein Siebenjähriger bei einer Vergeltungsaktion gegen seinen Vater in den Turbulenzen eines Bandenkriegs erschossen wurde. Es ist Ausnahmezustand und Alltag zugleich.

Frederik Lang

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animated Minds: Stories of Post-Natal Depression – Katie's Story

Animadok
UK
2015
3 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Andy Glynne
Lucy Izzard
Alexander Parsons
Lucy Izzard
Alexander Parsons
Die vielfach preisgekrönte Reihe „Animated Minds“ visualisiert seit 2003 die Innenwelten psychisch erkrankter Menschen. In den neuen Folgen kommen Frauen zu Wort, die nach der Geburt ihres Kindes unter postnataler Depression litten. Katie erzählt von ihren Schuldgefühlen und der Ohnmacht angesichts der neuen Lebenssituation. Die Animation lässt ihre Gefühle und Gedanken für uns sichtbar werden.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Animadok (2015-2017)
Animated Minds: Stories of Post-Natal Depression – Mike's Story Dan Binns

Was weniger bekannt ist: Postnatale Depression betrifft nicht nur Frauen, die nach der Geburt keinen Zugang zu ihrem Kind und ihrem neuen Leben finden. Die Krankheit zieht auch einschneidende Veränderungen für den Partner und die Familie nach sich.

UK

UK
2015

Animated Minds: Stories of Post-Natal Depression – Mike's Story

Animadok
UK
2015
3 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Andy Glynne
Dan Binns
Alexander Parsons
Dan Binns
Alexander Parsons
Was weniger bekannt ist: Postnatale Depression betrifft nicht nur Frauen, die nach der Geburt keinen Zugang zu ihrem Kind und ihrem neuen Leben finden. Die Krankheit zieht auch einschneidende Veränderungen für den Partner und die Familie nach sich. Hier zeigt „Animated Minds“, wie Mike als Mann und Vater die Situation erlebt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Filmpreis Leipziger Ring
Black Sheep Christian Cerami

Zwei Brüder aus einer Suburb in Nordengland geraten unter den Einfluss der rechtsgerichteten „English Defence League“, die sich vor allem durch ihren lautstarken Anti-Islamismus-Kurs hervortut.

Black Sheep

Dokumentarfilm
UK
2015
16 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Alex Sedgley
Christian Cerami
Simon Plunkett
Samuel Haskell
Vicky Harris
Zwei Brüder aus einer Suburb in Nordengland geraten unter den Einfluss der rechtsgerichteten „English Defence League“, die sich vor allem durch ihren lautstarken Anti-Islamismus-Kurs hervortut. Was mit Neugier beginnt, wird für den Älteren zum Trip in die Welt der harten Jungs mit klarer Gesinnung, für den erst 13-jährigen Jack aber zum Albtraum. Mit einer am Spielfilm geschulten Kamera fängt der Regisseur mit beeindruckender Präzision das Kräftemessen nicht nur zweier ungleicher Charaktere ein.

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
If the Cuckoo Don’t Crow Steve Kirby

Weil der Kuckuck nicht zu hören ist, ruft die 94-jährige Doris bei der BBC an, um einen großen Sturm zu melden. Und sie liegt richtig. Die Wetterexperten sind überrascht.

If the Cuckoo Don’t Crow

Animationsfilm
UK
2015
2 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Steve Kirby
Steve Kirby
Steve Kirby
Nic Pandolfi, Brian from Melton
Weil der Kuckuck nicht zu hören ist, ruft die 94-jährige Doris bei der BBC an, um einen großen Sturm zu melden. Und sie liegt richtig. Die Wetterexperten sind überrascht. Einige Zeit später erklärt ihr Sohn in einem (realen) Radiointerview, wie es dazu kam. Das Interview allein ist schon amüsant, aber die Animation gibt einen ganz besonders erquickenden Einblick in das Leben der Frau, die das Wetter versteht.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
No Signal Katharina Huber

Die Gewaltaktion ist geplant. Ob als Protest oder einfach nur als Statement, das Manifest und der Stein zum Werfen liegen schon bereit. Jetzt heißt es warten, die Zeit totschlagen und sich mental auf die Konfrontation vorbereiten.

No Signal

Animationsfilm
UK
2014
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Katharina Huber
Wolf Eyes
Katharina Huber
Marian Mentrup
Die Gewaltaktion ist geplant. Ob als Protest oder einfach nur als Statement, das Manifest und der Stein zum Werfen liegen schon bereit. Jetzt heißt es warten, die Zeit totschlagen und sich mental auf die Konfrontation vorbereiten. Wie ein Krieger. Doch die Angst geht nicht weg und jedes Geräusch, jede Bewegung erinnert an das, was gleich passieren kann.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Territory Eleanor Mortimer

Gibraltar aus Sicht der Affen. Scheinbar verwundert beobachten sie das unermüdliche Treiben ihrer menschlichen Mitbewohner, lassen sich aber weder durch Baulärm noch von Blasrohren in die Flucht schlagen.

Territory

Dokumentarfilm
UK
2015
17 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Eleanor Mortimer, Jacob Thomas
Eleanor Mortimer
Fraya Thomsen
Eleanor Mortimer
Nina Rac
Florentin Tudor
Gibraltar aus Sicht der Affen. Scheinbar verwundert beobachten sie das unermüdliche Treiben ihrer menschlichen Mitbewohner, lassen sich aber weder durch Baulärm noch von Blasrohren in die Flucht schlagen. Ohne Respekt für die britische Krone schaukeln sie an Laternenpfählen und rutschen Regenrinnen hinab. Ein kluger Schnitt und ein sorgfältiges Sounddesign offenbaren die doppelte Besetzung des Felsens sowie die doppelte Bedeutung des Wortes „Kolonie“. Wem gehört das Gebiet hier eigentlich?

Lars Meyer

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The Deal

Animadok
UK
2015
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Ewa Smyk
Ewa Smyk
Ewa Smyk
Ewa Smyk
Ewa Smyk
Tommaso Russo
Wird ein altes Buch aufgeblättert, weht einem mehr als nur der Inhalt entgegen. Da ist der Geruch alter Zeiten, die Haptik des einst Vertrauten. Die verspielte Buchseitenanimation nutzt verschiedene Techniken, um die Aufzeichnungen des Großvaters lebendig werden zu lassen. Praktische Hinweise zur volkstümlichen Brautwerbung im polnisch-weißrussischen Grenzgebiet. Wir lernen: Die jungen Leute waren zu schüchtern, um für sich selbst zu sprechen, dafür die Regeln klar. Wie kompliziert ist die Welt doch heute.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Monkey Love Experiments Will Anderson, Ainslie Henderson

Ein kleiner Affe in einem Labor sieht die Vorbereitungen für die Mondexpedition im Fernsehen und glaubt, dafür ausgewählt zu sein. Mit großer Vorfreude trainiert er für seinen großen Tag.

Monkey Love Experiments

Animationsfilm
UK
2014
8 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Cameron Fraser
Will Anderson, Ainslie Henderson
Atzi
Ruan Suess
Neil Jack
Ainslie Henderson, Will Anderson
Ainslie Henderson, Will Anderson
John Cobban
Ein kleiner Affe in einem Labor sieht die Vorbereitungen für die Mondexpedition im Fernsehen und glaubt, dafür ausgewählt zu sein. Mit großer Vorfreude trainiert er für seinen großen Tag.

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Internationales Programm
The Auction House: A Tale of Two Brothers Edward Owles

Eine Familienbude in Kalkutta, gemütlich geleitet von Little Boss Arshad. Bis der große Bruder aus London europäische Effizienz einführen will. Culture-Clash-Komödie auf indisch.

The Auction House: A Tale of Two Brothers

Dokumentarfilm
UK
2014
85 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Giovanna Stopponi
Edward Owles
Harry Lightfoot
Emiliano Battista
Gernot Fuhrmann
Das ist schon hart. Vierzig Jahre den Betrieb in Kalkutta am Laufen gehalten, während der Bruder in London ein hübsches Leben hatte – und dann das: der Ältere kehrt zurück und übernimmt die Geschäfte! Vom Großvater gegründet, ist das Auktionshaus „Russell Exchange“ schwer in die Jahre gekommen. Profit hat „Little Boss“ Arshad schon lange nicht mehr gemacht. Das soll sich nach dem Willen von Anwar ändern. Mission: den Laden ins 21. Jahrhundert führen. Damit ist der Rahmen gesteckt für eine Geschichte, in der Geschäftskonzepte und Lebensentwürfe heftig aufeinanderprallen. Nach den Erfahrungen von „Little Boss“ kann jedes Ding verkauft werden. „Falsch! Sage das niemals wieder! Von der Reißzwecke bis zum Auto – ja! Socken und Schuhe – nein!“ Und dann, vernichtend: „Wir in Europa …“ Was unter anderen Vorzeichen zu einer veritablen Krise führen könnte, löst der indisch-islamische Händlerclan nach den Regeln familiärer Hierarchien. Der Jüngere fügt sich, so wie damals, als der Vater den Bruder nach London schickte und für ihn, ungefragt und ungewollt, nur der Familienbetrieb blieb. „Wenn ich könnte, wie ich wollte!“ Diesen Stoßseufzer hören wir öfter – und doch: Die Geschäfte laufen besser als je zuvor. So finden die beiden ihren Frieden miteinander, dessen Grundlage, wie kann es anders sein, ein florierendes „Russell Exchange“ ist, das ihre Kinder einmal übernehmen werden. Hoffentlich.
Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.