Filmarchiv

Jahr

Animadok
Mend and Make Do Bexie Bush

Eine Tasse Tee? Komm herein und setz dich in Lyns gemütliches Wohnzimmer.

UK

UK
2014

Mend and Make Do

Animadok
UK
2014
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Timo Suomi
Bexie Bush
Arran Price
Adrian Peckitt
Pawel Slawek
Bexie Bush
Stefan Kaday
Neo Peterson
Eine Tasse Tee? Komm herein und setz dich in Lyns gemütliches Wohnzimmer. Hör dir ihre Geschichte von Liebe in Zeiten des Krieges an und schau zu, wie ihre Besitztümer durch die Hoffnungen, Ängste und den Humor der munteren alten Dame zum Leben erweckt werden.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

T's World: The Over-identification of Terry Thompson

Animadok
Frankreich,
UK,
USA
2014
29 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Ramon Bloomberg
Ramon Bloomberg
Ramon Bloomberg
Stark Haze
József Szimon, Balázs Őrley
Am 18. Oktober 2011 erhält der Sheriff von Zanesville in Ohio einen aufgeregten Anruf: Die Tiere, die der Sonderling Terry Thompson völlig legal auf seiner Ranch hält, würden durch das County streifen. Alarm! Ein schwer bewaffneter Polizeitross tötet in jener Nacht über 56 Bären, Tiger, Wölfe, Leoparden und Löwen. Thompson hatte die Käfige geöffnet, sich erschossen und den Tieren seinen Körper als Nahrung angeboten. So weit, so gut, so amerikanisch.
Das bizarre Geschehen verwandelt der britische Medienkünstler Ramon Bloomberg in eine Erzählung Brecht’scher Prägung. Dessen Lehrstück „Der Jasager“, das überlieferten Brauch und formalisiertes Gesetz thematisiert, verbindet Bloomberg mit der anarchistischen Freiheitslogik der amerikanischen Siedlermentalität, die jede Staatlichkeit als Einschränkung individueller Freiheitsrechte bekämpft: Ich bin der Herr über meine Tiere, mein Land, mein Haus, meine Familie. Basta!
Bloomberg übersetzt episches Theater in die Sprache des Films zu Zeiten der Play-Station-Spiele. Realaufnahmen wechseln mit Bildern der Videokamera aus Streifenwagen, Google-Earth-Data-Mining-Sequenzen und computeranimierten Reenactments. Dazu hören wir Protokolle und Aussagen der Beteiligten sowie einen Kommentar in Form des (antiken) Chors, der Stimme des Gesetzes, des Nachbarn und des Tiers. Nur Terry Thompson hören wir nicht. So bleibt sein Motiv ein großes Geheimnis.

Matthias Heeder



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2014

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Internationales Programm
Nae Pasaran Felipe Bustos Sierra

Nach dem Putsch 1973 verweigern schottische Arbeiter die Auslieferung von Motoren für Kampfflugzeuge nach Chile. Rekonstruktion eines selbstbestimmten Aktes der Solidarität.

Nae Pasaran

Dokumentarfilm
UK
2013
13 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Rebecca Day
Felipe Bustos Sierra
Julian Schwanitz
Anne Milne
Frederic Plasman
Jack Coghill
Was hat die Militärdiktatur in Chile mit den Arbeitern eines Rolls-Royce-Werkes in Schottland zu tun? So viel zu den bekannten Fakten: Als die Werksarbeiter nach dem Putsch in Chile 1973 mitbekommen, dass die von ihnen hergestellten Maschinenteile in Kampfflugzeugen der chilenischen Junta verwendet werden, verweigern sie die Auslieferung. Laut späterer chilenischer Berichte kamen die Maschinen allerdings doch noch zum Einsatz. Die Arbeiter zweifeln daran. Was ist ihr Geheimnis? Regisseur Felipe Bustos Sierra rekonstruiert das Geschehen wie einen Krimi. Ins Zentrum setzt er drei ehemalige schottische Werksarbeiter, die sich an einem arrangierten Ort wiedertreffen. Er konfrontiert sie mit dem bekannten Wissen und interpretiert mittels animierter Passagen, was auf dem Werksgelände bei Nacht und Nebel geschah. Zusammen mit Archivmaterial aus den 1970er Jahren entsteht das schelmische Porträt eines selbstbestimmten Aktes der Solidarität unter Arbeitern.

Lars Meyer

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