Filmarchiv

A Horse is not a metaphor

Dokumentarfilm
2008
30 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Meredith Monk
Meredith Monk
Reiten und Schwimmen im Fluss werden in diesem sehr persönlichen Film im Verbund mit der Musik von Meredith Monk zu Sinnbildern des Kampfes gegen den Eierstockkrebs.
“Freiheit ist ein galoppierendes Pferd mit im Wind fliegender Mähne und Schweif. Freiheit ist Auge und Bewusstsein, mit dem ich dem Fluss expressiver Bewegung folge. Freiheit bedeutet, auf meinem Pferd das Unbekannte zu entdecken und mit wachem Blick zu beobachten, wie die Welt sich ständig erneuert. „A Horse Is not a Metaphor“ handelt von der Kraft, mit allen Sinnen und absolut frei in der Gegenwart zu leben.“ (Barbara Hammer)

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Best of TV - POV
A Perfect Candidate R.J. Cutler, David van Taylor

Ein charismatischer Kandidat im Wahlkampf um den Senatorenposten in Virginia und sein demokratischer Widersacher. Die Mechanismen der Politik und ihre Strippenzieher. Spannend.

1996

A Perfect Candidate

(none)
1996
105 Minuten
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Ted Skillman, Dan Portland
R.J. Cutler, David van Taylor
Nicolas Doob
Erinnern Sie sich noch an Oliver North? Unter US-Präsident Ronald Reagan hatte er in den 1980ern heimlich Waffen an den Iran verkauft und mit den Erlösen die Contra-Rebellen in Nicaragua unterstützt. Pikant – denn die USA hatten ein Waffenembargo gegen den Iran erlassen und der Kongress die Unterstützung der Contras verboten. Als der Skandal ruchbar wurde, ließ Reagan Oliver North fallen. Der Oberstleutnant wurde wegen Bestechlichkeit, Lüge und Vernichtung von Beweismitteln verurteilt. In der Berufung erreichte er einen Freispruch – wegen Immunität. Nun brauchte er einen neuen Job. Hier setzt „A Perfect Candidate“ an: Der charismatische North wirft sich für die Republikaner in den Wahlkampf um den Senatorenposten von Virginia. Elf Monate lang begleiten wir ihn und seinen Widersacher, den demokratischen Amtsinhaber Charles Robb, durch alle Höhen und Tiefen des Wahlkampfs. Ganz nah dran an den „spin doctors“, den Strippenziehern hinter den Kulissen, lassen uns Cutler und Taylor tief in die Strategien und Abgründe des Politikbetriebs blicken. So entsteht ein faszinierender und ausgesprochen spannender Film, ganz im Geiste des Direct Cinema-Klassikers „Primary“ von Robert Drew und Richard Leacock. Die Washington Post erhob „A Perfect Candidate“ zum „besten amerikanischen Dokumentarfilm seit „Hoop Dreams“ und nannte ihn „einen der wenigen unentbehrlichen Filme über Politik in diesem Land“.

– Claas Danielsen

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Bent Time

Dokumentarfilm
1983
21 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Pauline Oliveros
"'Bent Time' orientiert sich an der naturwissenschaftlichen Theorie der Raumzeitkrümmung, nach der eine Zeitachse entsprechend der Krümmung eines Lichtstrahls am äußersten Ende des Universums gekrümmt sein muss. Eine visuelle Schneise durch die USA entlang einer Zentralperspektive, die in einem Linearbeschleuniger – oder Atomzertrümmerer – beginnt und Kraftorte vom Pueblo-Sonnenkalender im Chaco Canyon, New Mexiko, über die Hügellandschaften der Ohio Valley Moundbuilder bis zu Golden Gate- und Brooklyn Bridge streift. Von dieser Theorie angeregt habe ich mit einem extremen 9mm-Weitwinkelobjektiv und nach dem Prinzip „ein Einzelbild pro 30 cm räumlicher Distanz“ gearbeitet, um das Konzept der Zeitkrümmung zu verdeutlichen." (Barbara Hammer)

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Best of TV - POV
Better This World Kelly Duane de la Vega, Katie Galloway

Zwei junge Amerikaner, die sich gegen die Politik der Republikaner engagieren, landen als Terroristen im Gefängnis. Idealismus, Verrat, Angst und Hysterie im „War on Terror“.

Better This World

Dokumentarfilm
2011
89 Minuten
Untertitel: 
keine
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Katie Galloway, Loteria Films
Kelly Duane de la Vega, Katie Galloway
Paul Brill
David Layton
Greg O’Toole
Katie Galloway, Kelly Duane de la Vega
Auch in den USA gibt es Jugendliche, die sich gegen Krieg, Globalisierung und rechte Ideologien engagieren. David McKay und Bradley Crowder sind politisch, sie wollen die Welt verändern und für ihre Ideale auf die Straße gehen. Doch Washington ist weit entfernt von Midland, Texas – ihrem Heimatkaff, aus dem ausgerechnet George W. Bush Jr. stammt. Doch eines Tages taucht der faszinierende Brandon Darby auf, ein echter Aktivist und Revolutionär, der die beiden unter seine Fittiche nimmt. Gemeinsam haben sie ein Ziel: Randale machen beim nationalen Parteitag der Republikaner …
Was als abenteuerlicher Ausflug einer Gruppe autonom angehauchter Jugendlicher beginnt, endet mit Terroranklagen in einem vom „War on Terror“ gezeichneten und tief gespaltenen Amerika. Ein erschütternder Film über Idealismus, Verrat, Angst und Vergebung.
– Claas Danielsen

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Internationales Programm
Downeast

Ein Unternehmer und seine Belegschaft versuchen, in einer kleinen US-Küstenstadt eine Fischfabrik aufzubauen und dem Würgegriff des Finanzkapitals zu trotzen. Packend erzählt.

Downeast

Dokumentarfilm
2012
78 Minuten
Untertitel: 
englische
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Matthew Dougherty
David Redmon
David Redmon and Ashley Sabin
Die mit „Down East“ bezeichnete Region im US-Bundesstaat Mainegilt auch als „Hummerküste“ – und bis die Krise hierher gelangte, lebte man gut von Fischfang und -verarbeitung. Doch die letzte Ölsardinenfabrik in der kleinen Kommune Gouldsboro schloss 2010 und die Belegschaft – mit dem stolzen Durchschnittsalter von 65 Jahren – ist seither arbeitslos. Bis der italienisch-stämmige Unternehmer Antonio Bussone in dem Küstenort erscheint, um mit der Stammbelegschaft in den alten Anlagen den Neubeginn zu wagen: „Live Lobster“. Doch während die eifrigen älteren Damen die weißen Gummischürzen wieder überstreifen und voller Hoffnung am Fließband antreten, bekommt es Antonio nicht nur mit der Engstirnigkeit und dem Konkurrenzdenken der einheimischen Stadtväter – selbst Fischunternehmer – zu tun. Immer mehr gerät er in Abhängigkeit der Banken und ficht einen aussichtslosen Kampf um seinen „amerikanischen Traum“.
David Redmon und Ashley Sabin lebten anderthalb Jahre mit den Menschen von Gouldsboro und wurden Teil des Prozesses, dessen verschiedenen Akteuren sie folgen und nahe kommen. In bester amerikanischer Erzähltradition entwickeln sie eine packende Geschichte, in der ehrliches Unternehmertum („business is personal“) im Verein mit den Arbeitnehmern antritt gegen ein gesichtsloses Finanzkapital. Dabei geht es nicht nur um Existenzen und sehr viel Geld, sondern vor allem um Würde. Down East ist überall.
– Grit Lemke

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Internationales Programm
Drivers Wanted

Eine kleine Taxifirma in Queens, der alte Chef und seine Fahrer, Alltag und Überlebenskämpfe. Voll schrulligem, jüdischen Humor - der Big Apple der kleinen Leute.

Drivers Wanted

Dokumentarfilm
2012
54 Minuten
Untertitel: 
englische
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Adam Crystal
Joshua Z Weinstein
Jean Tsien
Das Straßennetz von New Yorker besteht aus 6174 Meilen überwiegend asphaltierter Straßen. Eine Legende besagt, dass der authentische Yellow Cab Driver diesen Dschungel kennen würde wie seine eigene Westentasche, was allein schon deshalb falsch ist, weil die meisten authentischen Fahrer gar keine Weste tragen. Die Filmemacher Jean Tsien und Joshua Weinstein mischten sich unter die bunte Gesellschaft von Fahrern, Mechanikern und Büroleuten eines alteingesessenen Taxi-Unternehmens in Queens, um zu bezeugen, wie in diesem etwas zerschlissenen Laden das ursprüngliche Ideal vom Big Apple der kleinen Leute überaus präsent und lebendig ist. Das gerät ihnen aber nicht zur Behauptung idyllischer oder gar paradiesischer Zustände, vielmehr vermitteln sie aufs Angenehmste jenes ebenso unspektakuläre wie großartige Gefühl, das Hemingway beschrieb, als er sich an die Begegnung mit Handwerkern während seines Paris-Aufenthalts in den 1920er Jahren erinnerte: "Es ließ sich leichter überlegen, wenn man ging oder etwas tat oder wenn man Leute sah, die etwas taten, worauf sie sich verstanden." Was bleibt? Die Gewissheit, dass es nicht schadet, gelegentlich auch für Kleinigkeiten Dankbarkeit zu empfinden.
– Ralph Eue

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Dyketactics

Dokumentarfilm
1974
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Eine Bolex-Kamera zwischen zwei Frauenkörpern, mit denen sie zu verschmelzen scheint.
„Jedes Einzelbild des Films zeigt eine Berührung. In der Evolution des Menschen kommt die Berührung vor dem Sehen und die Verbindung von beiden war ein zentrales ästhetisches Prinzip meiner frühen Filme. Das Publikum spürt am eigenen Leib, was es auf der Leinwand sieht.“ (Barbara Hammer)

Der erste "lesbische Film" der Filmgeschichte.

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Endangered

Dokumentarfilm
1988
19 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Helen Thorington
"Ende der 80er Jahre, auf dem Höhepunkt der digitalen Revolution, wurde mir der schleichende Niedergang und das drohende Ende des 16mm-Films bewusst, des Mediums, das ich für meine Kunst gewählt hatte. Ich reiste zu den Galapagos Inseln, um sowohl das Schwinden des Lichts durch die Luftverschmutzung wie auch den Niedergang des Films zu betrauern. Dieses Memento Mori ist den Dingen gewidmet, die ich liebe." (Barbara Hammer)

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Generations

Dokumentarfilm
2010
30 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer, Gina Carducci
Als Generationen bezeichnet man auch den Abstammungsgrad einer Filmkopie vom Original. Um Film, die verschiedenen Phasen seiner Entwicklung, um Abbilder geht es hier ebenso wie um zwei Frauen unterschiedlichen Alters. Barbara Hammer und die junge Regisseurin Gina Carducci filmen jeweils mit einer Bolex die letzten Tage von Astroland auf Coney Island. Separat bearbeiten und schneiden sie Bild und Ton, Hammer digital, Carducci auf Film, bevor sie beides wieder zusammenbringen. Ein Experiment über die Spuren der Vergänglichkeit in der Architektur, im Film und in uns – und das Entstehen von etwas Neuem daraus.
– Grit Lemke

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Lover / Other

Dokumentarfilm
2006
55 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Sie trugen Hosen, als das für Frauen noch ungewöhnlich war, sie lebten offen lesbisch, waren surrealistische Fotografinnen und Schriftstellerinnen – und die Einzigen, die der deutschen Besetzung der Isle of Jersey mutigen Widerstand entgegensetzten: Lucie Schwob und Suzanne Malherbe alias Claude Cahun und Marcel Moore. In ihrem vielschichtigen Essay verwebt Hammer disparates Material – Interviews mit Zeitzeug/innen, Re-enactment, grafische Elemente, Archivaufnahmen, Briefe und fiktive Dialoge, oft fragmentarisch – zu einem subtilen Entwurf über die Fragilität von Identitäten und die Möglichkeit von Widerstand.
– Grit Lemke

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Maya Deren's Sink

Dokumentarfilm
2011
30 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Die Begegnung mit dem Schaffen der amerikanischen Avantgarde-Filmemacherin Maya Deren (1917-1961) – zu Lebzeiten marginalisiert – war die Initialzündung für Barbara Hammers Weg als Regisseurin. An Hand von Interieur, Gebrauchsgegenständen und der Architektur von Plätzen, wo Deren lebte, erkundet Hammer hier ein weiteres Stück „versteckter Geschichte“, ein „Alltagsarchiv“, fragmentarisch und vielfach überlagert wie unsere Erinnerung. An den Wänden und in den Räumen erscheinen Bilder aus Derens Filmen und von ihr selbst. Flüchtige Schatten – wie auch die Erzählungen von Zeitzeugen aus der Ferne oder von den Wänden kommen und im selben Augenblick schon Geschichte sind. Welche Spuren hinterlässt ein Leben? “Nothing is first, nothing is last, nothing is future, nothing is past.“
– Grit Lemke

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National Hunger March

Dokumentarfilm
1931
12 Minuten
Untertitel: 
Englische Zwischentitel
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Studiya Meshrabpom
Unter Präsident Hoover, populär durch die Hilfsaktionen der frühen 1920er, führten ungezügelter Kapitalismus und Börsenspekulation zum Crash, drastischen Lohnkürzungen, Massenarbeitslosigkeit und schließlich zur Weltwirtschaftkrise. Diese frühe amerikanische Sozial-Dokumentation zeigt den langen Marsch quer durch die USA nach Washington, den weiße und schwarze Arbeitslosen-Delegierte im Dezember 1931 unternahmen. Winterhilfe und Arbeitslosenversicherung waren die Forderungen der Demonstranten. Seit 1922 brachte Workers' International Relief einzelne russische und deutsche Filme der IAH-Kollegen nach Amerika. Der Film über den Hunger-Marsch bildete zusammen mit „The Passaic Textile Strike“ (Samuel Russak, USA 1926), über einen Textilarbeiter-Streik in Passaic, New York den Auftakt für eine selbstorganisierte, proletarische Filmbewegung im ganzen Land – und immer wieder ging es um Hunger...
– Alexander Schwarz

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Places Other People Have Lived

Animadok
2011
7 Minuten
Untertitel: 
keine
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Laura Yilmaz
Laura Yilmaz
Laura Yilmaz
Laura Yilmaz
Laura Yilmaz
Bethany Sparks
Was als Biografie eines Hauses in Form von bittersüßen, manchmal auch komischen persönlichen Anekdoten beginnt, wirft am Ende Fragen nach den emotionalen Inhalten konkreter Räume auf – was passiert mit unserer Geschichte, wenn wir diese Orte hinter uns lassen? Der Film zeigt zahlreiche Fotos vom Elternhaus des Filmemacherin, das ein paar Monate nach den Aufnahmen verkauft wurde.

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Pond and Waterfall

Dokumentarfilm
1982
15 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer
Die Metamorphose eines Teichs bis zu den großen Wellen des Ozeans. Oben und unten, Licht und Dunkelheit, Himmel und Erde. Ein ewiger Kreislauf – den der Betrachter von innen erlebt.
– Grit Lemke

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Pools

Dokumentarfilm
1981
9 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barbara Hammer, Barbara Klutinis
Alles fließt – doch in Swimmingpools scheint die Zeit erstarrt. Eine Reflexion auf Bewegung und Stillstand.
– Grit Lemke

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Internationales Programm
Project Z: The Final Global Event Phillip Gara

Disney&Co im Dienste der U.S.Army: wie Militär, Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie nach 9/11 einen neuen, virtuellen Feind konstruierten. Ein Hauch von WikiLeaks im Kino.

Project Z: The Final Global Event

Dokumentarfilm
2012
70 Minuten
Untertitel: 
keine
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James Der Derian, Global Media Project
Phillip Gara
Brian Knoth, Ben Leadbetter, Alec Redfern, Bob Fish
Phillip Gara, James Der Derian
Phillip Gara
James Der Derian
Eine Reise ins Denksystem der militärischen Supermacht USA, vom Standpunkt der angewandten Medienkritik aus: „Project Z“ funktioniert wie eine schwarze Box, in der diverse Materialien abgelegt wurden: Interviewausschnitte mit teils hochrangigen Militärs, Politikern, Wissenschaftlern, aber auch Reportagepartikel, offizielle und weniger offizielle Bilder. Wenn diese Box vor den Augen des Zuschauers ausgeschüttet wird, dann, um die Zusammenhänge offenzulegen. Ein Hauch von WikiLeaks weht im Kino.
Die Spur führt zunächst zurück in die beginnenden 90er Jahre. Nach dem Ende des Kalten Krieges steht das US-Militär vor der Aufgabe, einen neuen Gegner zu finden. Ohne Bedrohung keine Innovation. In neuen Training-Centern mitten in der Wüste rätseln die Soldaten darüber, gegen wen es in Zukunft gehen soll und vor allem, wie und womit. Das Stichwort „Simulation“ erneuert den Schulterschluss zwischen Militär, Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie – da darf Jack Valenti nicht fehlen. Eine Militarisierung der Gesellschaft mit einem virtuellen Feind, der nach 9/11 endgültig zum Zombie erklärt wird, „Z“ wie „Zombie“. Von nun an bekämpft Amerika die Geister, die es selber rief. Der zweite Teil des Filmes analysiert in schnellen Interviewcollagen die aktuelle Situation und fragt, was passieren muss, damit die virtuelle Blase nicht zum finalen Unfall führt – vergleichbar nur noch mit einem gewaltigen Börsencrash, glaubt Paul Virilio. Willkommen in der Gegenwart.
– Lars Meyer

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