Filmarchiv

Internationales Programm
América Erick Stoll, Chase Whiteside

Das Gesetz der Verantwortung ist unhintergehbar, unhinterfragbar: Drei Brüder aus Mexiko teilen sich die Pflege ihrer 93-jährigen Großmutter. Ein Beweisstück für den Humanismus.

América

Dokumentarfilm
2018
76 Minuten
Untertitel: 
englische
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Erick Stoll, Chase Whiteside
Erick Stoll, Chase Whiteside
Erick Stoll
Erick Stoll, Chase Whiteside
Christian Giraud
Die äußerste Schicht besteht aus Küssen und Berührungen. Ein Film, eingehüllt in Zärtlichkeit, umgriffen von Gesten der Innigkeit, Empfindsamkeit und Herzlichkeit. Diego und seine beiden Brüder sind nach Colima, in den Westen Mexikos, zurückgekehrt, um ihre 93-jährige Großmutter zu pflegen. América heißt diese alte Frau mit den träumenden Augen und dem warmen Lächeln, die abends von den Brüdern ins Bett gebracht und zugedeckt wird, die morgens von ihnen gewaschen und angekleidet wird, die mittags von ihnen umsorgt, beschützt, umtanzt wird. Der Vater der Brüder sitzt im Gefängnis, die ökonomische Situation ist prekär und die Arbeit, die anfällt, ist uferlos. Aber die Würde des Menschen und das Gesetz der Verantwortung sind unhinterfragbar, unhintergehbar. Niemals – und koste es, was es wolle, koste es Geld, Zeit, Kräfte oder eine Schlägerei – würden Diego, Rodrigo und Bruno ihre Großmutter in ein Altersheim bringen.

Über einen Zeitraum von drei Jahren begleiteten die US-amerikanischen Regisseure Erick Stoll und Chase Whiteside die Familie und legen mit diesem intimen Film ein Debüt vor, das mehr ist als ein Dokument der Verantwortungsethik. Es ist, so müsste man es nennen, ein Beweisstück für den Humanismus.

Lukas Stern

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Appalachian Holler

Dokumentarfilm
2018
29 Minuten
Untertitel: 
englische
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Matthias Lawetzky (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Reich wird man nicht in den Bergen der Appalachen: „Sie versuchen es, aber meist sterben sie vorher“, heißt es hier. Das Ende der Kohleförderung hat die Bewohner der Berge mit den Folgeproblemen, der Umweltzerstörung und Arbeitslosigkeit weitgehend alleingelassen. Im gemeinsamen Musizieren – und sei es auf Esslöffeln – finden die Menschen an einem der entlegensten Orte der USA Halt und Würde.

Fabian Tietke

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Internationales Programm
Atmahaú Pakmát Cameron Quevedo

Ein poetisch-politischer Film über Grenzziehungen und deren Folgen, den Überlebenskampf von Lehmziegel-Herstellern im mexikanisch-US-amerikanischen Grenzgebiet und den Zauber eines Flusses.

Atmahaú Pakmát

Dokumentarfilm
2017
24 Minuten
Untertitel: 
englische
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Cameron Quevedo
Jesús Gerdel
Jim Hickcox
Cameron Quevedo
Will Harrell
Die geplante Mauer zwischen den USA und Mexiko ist in aller Munde. Oft geht dabei unter, dass diese Grenzlinie an sich ein Konstrukt ist. Mitte des 19. Jahrhunderts musste Mexiko massive Gebietsverluste an den mächtigen Nachbarn im Norden hinnehmen. Seither verläuft die Demarkation entlang des Rio Grande. Ein poetisch-politischer Film über Grenzziehungen und deren Folgen, den Überlebenskampf von Lehmziegel-Herstellern im mexikanisch-US-amerikanischen Grenzgebiet und den Zauber eines Flusses.

Annina Wettstein

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Retrospektive
Czechoslovakia 1918–1968 Robert Fresco, Denis Sanders

Von US-amerikanischen Regierungsstellen produziert, aber gegen den erklärten Willen der politischen und geheimdienstlichen Führung der USA veröffentlicht.

Czechoslovakia 1918–1968

Dokumentarfilm
1969
14 Minuten
Untertitel: 
keine
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Robert Fresco, Denis Sanders
Robert Fresco, Denis Sanders
Charles Bernstein
Marvin Walowitz
Robert Fresco, Denis Sanders
Norman Gollin
Von US-amerikanischen Regierungsstellen produziert, aber gegen den erklärten Willen der politischen und geheimdienstlichen Führung der USA veröffentlicht.

Ralph Eue

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Denoise

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Federico Biasin
Giorgio Ferrero, Federico Biasin
Giorgio Ferrero, Rodolfo Mongitore
Fabrizio Cyreck, Giorgio Ferrero, Federico Biasin
Filippo Vallegra
Giorgio Ferrero, Rodolfo Mongitore
Giorgio Ferrero
Ein Ölfeld in Texas, der Maschinenraum eines Überseefrachters, ein schalltoter Raum, eine Müllverbrennungsanlage – verbindendes Element dieser gegensätzlichen Szenerien sind die Protagonisten dieses collageartigen 360°-Films. Sie führen einsame Existenzen, fernab unseres eigenen Lebensstils. Die Stille der reflexionsarmen Kammer trifft auf das Dröhnen im Maschinenraum. Doch am Ende ist alles eins.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann

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Flora

Animationsfilm
2018
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Chaerin Im
Chaerin Im
Roger Kim
Chaerin Im
Chaerin Im
Chaerin Im
Roger Kim
„Anyway, a penis looks like a flower, too.“ Über einige Minuten hat es Chaerin Im gedreht und gewendet. Am Ende steht die Erkenntnis: Weibliche und männliche Geschlechtsorgane, sie scheinen aus demselben Material. Und sehen bei näherer Betrachtung dann doch eher nach Pflanzen aus. Dank der Animatorin Im allerdings noch viel mehr nach glatten, eleganten Morphen.

Carolin Weidner

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Hommage Werner Herzog
Grizzly Man Werner Herzog

Der selbsternannte Tierschützer Timothy Treadwell lebte dreizehn Sommer lang unter wilden Grizzlybären. Herzog nimmt dessen Videoaufnahmen zur Grundlage seines Filmes.

2005

Grizzly Man

Dokumentarfilm
2005
104 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Kevin Beggs, Billy Campbell, Phil Fairclough, Andrea Meditch, Erik Nelson, Tom Ortenberg, Jewel Palovak
Werner Herzog
Richard Thompson
Peter Zeitlinger
Joe Bini
Werner Herzog
Werner Herzog
Timothy Treadwell, Werner Herzog
Der selbsternannte Tierschützer Timothy Treadwell lebte dreizehn Sommer lang unter wilden Grizzlybären. Herzog nimmt dessen Videoaufnahmen zur Grundlage seines Filmes. Er spricht von einer „Geschichte von erstaunlicher Schönheit und Tiefe, von Ekstase und tiefer innerer Verstörung“, die ihn fasziniert habe. Am Anfang steht die Idylle im Katmai-Nationalpark in Alaska, dem idealen Habitat von Braunbären. Doch das dramatische Ende von Treadwells Leben ist von Beginn an durch Herzogs Off-Kommentar präsent. Der Film sage mehr über die „innere menschliche Natur“ aus als über eine unberührte Landschaft, so der Regisseur.

Kristina Jaspers

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Into the Abyss

Dokumentarfilm
2011
107 Minuten
Untertitel: 
keine
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Erik Nelson
Werner Herzog
Mark Degli Antoni
Peter Zeitlinger
Joe Bini
Werner Herzog
Werner Herzog
Werner Herzog, Michael Perry, Jason Burkett
Der Fluch der Gewalt, wie lässt er sich bannen? Werner Herzog hat sich wiederholt mit der Todesstrafe in den USA auseinandergesetzt. „Into the Abyss“ rekonstruiert einen dreifachen Mord anhand von Archivmaterial und Gesprächen. Herzog befragt die Beteiligten: Er spricht mit den verurteilten Mördern Michael Perry und Jason Burkett, mit Familienmitgliedern, einem Geistlichen sowie einem ehemaligen Henker. Was haben diese Menschen gesehen, als sie in den Abgrund blickten? Lässt sich der Tod überhaupt in Bilder fassen? Jeder der Betroffenen erzählt eine andere Geschichte und der Untertitel des Films eröffnet eine weitere Lesart.

Kristina Jaspers

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Next Masters Wettbewerb Kurzfilm
It’s Going to Be Beautiful Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen

Der Traum vom Ende des mexikanischen Zuwanderungsstroms in acht architektonischen Prototypen. In Beige, in Blau, in Beton, in Stahl, in aller Lächerlichkeit vor der Entgrenztheit der Landschaft.

It’s Going to Be Beautiful

Dokumentarfilm
2018
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen
Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen
Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen
Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen
John Henry Theisen
Luis Gutiérrez Arias, John Henry Theisen
Luis Gutiérrez Arias
Trump träumt von einer Architektur zu werdenden Einwanderungsschranke zu Mexiko. Und wir träumen mit. Aber träumen wir in Beige oder in Blau? Träumen wir quer oder längs gestreift, in armiertem Beton oder in entwaffnendem Stahl? Hier treten acht Design-Prototypen gegeneinander an, verlächerlicht durch die Entgrenztheit der Landschaft und geerdet durch die Testkletterer, die sich an diesen Monolithen emporhangeln. Eine brillant gefilmte und gedachte Dokumentarpointe ¬– ohne befreiendes Lachen.

Sylvia Görke

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Las del diente

Animationsfilm
2018
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ana Pérez López
Ana Pérez López
Paola Escobar
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Ana Pérez López
Laura Sofia Pérez
Heutzutage ist es verzwickt mit dem Kinderwunsch. Will ich Kinder? Und wenn ja, wann? Die Reproduktionsmedizin ermöglicht sogar Wahlfreiheit beim „richtigen“ Zeitpunkt. Erst einmal die berufliche Karriere verfolgen und dank Social Freezing die Entscheidung auf später verschieben? Drei Frauen über dreißig denken über den weiblichen Körper nach und plaudern liebevoll über ihre Gebärmutter. Dazu Flamenco-Klänge – Puls des Lebens.

Annina Wettstein

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Hommage Werner Herzog
Lo and Behold, Reveries of the Connected World Werner Herzog

„Träumt das Internet von sich selbst?“ Neugierig und nachdenklich, jedoch frei von jedem Kulturpessimismus, wendet sich Herzog den verschiedenen Aspekten des World Wide Web zu.

Lo and Behold, Reveries of the Connected World

Dokumentarfilm
2016
98 Minuten
Untertitel: 
keine
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Werner Herzog, Rupert Maconick (Saville Productions)
Werner Herzog
Mark Degli Antoni, Sebastian Steinberg
Peter Zeitlinger
Marco Capalbo
Werner Herzog
„Träumt das Internet von sich selbst?“ Neugierig und nachdenklich, jedoch frei von jedem Kulturpessimismus, wendet sich Herzog den verschiedenen Aspekten des World Wide Web zu. Welche Möglichkeiten eröffnen uns digitale Vernetzung und künstliche Intelligenz? Welche Gefahren verbergen sich in anonymen Netzwerken? Herzogs Film ist weniger eine kritische Analyse als vielmehr ein vielstimmiger Essay, in dem man originellen Menschen beim Nachdenken zusehen kann. Das Spektrum der Interviewpartner reicht von Tesla-Chef Elon Musk bis zu einer Gruppe von Menschen mit elektromagnetischen Empfindlichkeitsstörungen.

Kristina Jaspers

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Eröffnungsfilm
Meeting Gorbachev Werner Herzog, André Singer

Künstler und Staatsmann im offenen Gespräch über Gott und die Welt, Tschernobyl und die Wiedervereinigung und nicht zuletzt auch über Michail Gorbatschow und Werner Herzog.

Meeting Gorbachev

Dokumentarfilm
2018
91 Minuten
Untertitel: 
englische
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Lucki Stipetić, Svetlana Palmer
Werner Herzog, André Singer
Nicholas Singer
Yuriy Burak, Richard Blanshard
Michael Ellis
Werner Herzog
Vladimir Rizun, Vasiliy Amochkin, Simon Bishop, Alexander Kuckuck
Im Zusammenhang von Realpolitik würden diese Begegnungen zwischen Michail Gorbatschow und Werner Herzog wohl Gipfeltreffen genannt werden. Und wie Gipfeltreffen sind die Begegnungen zwischen dem Filmemacher und dem ehemaligen Staatspräsidenten der Sowjetunion auch vorbereitet und durchgeführt worden. Über einen Zeitraum von sechs Monaten besuchte das Filmteam um Werner Herzog und André Singer den Initiator von Glasnost und Perestroika dreimal in dessen absoluter Zurückgezogenheit bei Moskau.

Es ist das erste Mal, dass sich Herzog in solcher Direktheit einem Politiker zuwendet, wobei er keinen Moment seine Bewunderung für den heute 87-jährigen Staatsmann und Friedensnobelpreisträger verhehlt. Umgekehrt ist es auch für Michail Gorbatschow eine Premiere, sich in dieser Ausführlichkeit von einem Künstler befragen zu lassen, der erklärtermaßen einen Sound im Sinn hat, der sich von dem, was ein professioneller Journalist hören und erzeugen möchte, unterscheidet. Entlang markanter Stationen in Gorbatschows politischer und persönlicher Karriere macht sich Herzog auch mit seinem neuesten Dokumentarfilm auf die Suche nach ekstatischen Momenten hinter faktischen Wahrheiten.

Ralph Eue

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Mickey Mouse in Vietnam

Animationsfilm
1968
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Milton Glaser
Lee Savage
Wenn es Krieg gibt, werden die jungen Männer eingezogen: auch der berühmteste Mäuserich der Welt.

Ralph Eue

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Internationales Programm
Mom’s Clothes Jordan Wong

Das einst fügsame Kind ist den gemusterten Kleidern seiner Mutter entwachsen. Nun kann es zwischen den verschiedenen Formen von Intimität und Gender navigieren – queer und farbig.

Mom’s Clothes

Animationsfilm
2018
5 Minuten
Untertitel: 
keine
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Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Jordan Wong
Es brauchte länger, um zwischen den verschiedenen Formen von Intimität und Gender navigieren zu können: Als queere und farbige Person fällt man auch in Jordan Wongs Geburtsstadt San Francisco aus dem Rahmen. Wongs Reflexionen über sein Leben und das seiner Mutter werden visuell von animierten Textilien kontrapunktiert. Sanft, kratzig, dünn, stark, blumig, kariert oder mit Raubtiermotiven bedruckt – aus diesen Stoffen entspinnen sich Träume, Selbsterkenntnisse und Fragen.

Nadja Rademacher

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Oratorio for Prague

Dokumentarfilm
1968
29 Minuten
Untertitel: 
keine
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Claude Berri, Jean-Pierre Rassam
Jan Němec
Ladislav Štaidl
Stanislav Szomolányi
In diesem klandestin gedrehten und ins Ausland geschmuggelten Film schlägt das Dur des Enthusiasmus ins Moll der niedergewalzten Hoffnungen um.

Ralph Eue

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Internationales Programm
Share Barna Szász, Ellie Wen

Tim ist 18 Jahre alt und hat 3 Millionen Follower auf Instagram. Ein aufmerksamer Blick in das Identitätsgerüst der Generation Z – zwischen Youtube-Zeilen, Memes und Tränen.

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Dokumentarfilm
2018
13 Minuten
Untertitel: 
keine
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Barna Szász, Ellie Wen
Barna Szász, Ellie Wen
Barna Szász, Ellie Wen
Barna Szász, Ellie Wen
Barna Szász, Ellie Wen
Tim ist 18 Jahre alt, trägt Sportklamotten und hat 3 Millionen Follower auf Instagram. Im digitalen Raum ist er nicht nur ein kleiner Star, er findet dort auch einen sozialen Halt, den er bisher so noch nicht erfahren hat. Ellie Wen und Barna Szász verdichten in ihrem Film Fragen nach Identität, Familie und Kommunikation – und sie haben verstanden, dass zwischen On- und Offline kein einfacher Binarismus besteht, dass die Realität hier wie dort real ist und nichts als real.

Lukas Stern


Nominiert für den Young Eyes Film Award

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