Filmarchiv

Strictly Animated
Balance Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein

Auf einer frei schwebenden Betonplattform, irgendwo in einem Universum, stehen fünf hagere Gestalten, deren Miteinander buchstäblich zum Balanceakt wird.

Balance

Animationsfilm
BRD
1989
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein
Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein
Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein
Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein
Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein
Auf einer frei schwebenden Betonplattform, irgendwo in einem Universum, stehen fünf hagere Gestalten. Jede ihrer Bewegungen hat ein Ungleichgewicht zur Folge und bedeutet Gefahr für das gesamte System. Ihr Miteinander wird zu einem Balanceakt … Die deutschen Filmemacher Christoph und Wolfgang Lauenstein erhielten für ihren Puppentrickfilm 1990 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm.

Duscha Kistler

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Besonders Wertvoll Hellmuth Costard

Der Skandal von Oberhausen 1968: Ein Penis, ein CDU-Abgeordneter, ein Filmförderungsgesetz, ein Furz.

Besonders Wertvoll

Dokumentarfilm
BRD
1968
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Hellmuth Costard
Der Skandal von Oberhausen 1968: Ein Penis, ein CDU-Abgeordneter, ein Filmförderungsgesetz, ein Furz. Schämen Sie sich nicht?

Tobias Hering

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Retrospektive
Cultural Nationalism Skip Norman

Black Power auf einer verschneiten Wiese in Westberlin: ein schwarzes Kind und eine Rede von Bobby Seale, Mitbegründer der Black Panther Party.

Cultural Nationalism

Dokumentarfilm
BRD
1969
11 Minuten
Untertitel: 
keine
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dffb
Skip Norman
Black Power auf einer verschneiten Wiese in Westberlin: ein schwarzes Kind und eine Rede von Bobby Seale, Mitbegründer der Black Panther Party.

Ralph Eue

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Werkschau Lutz Dammbeck
Der Maler kam aus fremdem Land … Lutz Dammbeck

Porträt der zwischen 1984 und 1985 aus der DDR nach Westberlin ausgereisten Künstler Cornelia Schleime, Hans-Hendrik Grimmling und Hans Scheib.

Der Maler kam aus fremdem Land …

Dokumentarfilm
BRD
1988
44 Minuten
Untertitel: 
keine
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Ulrich Lenze
Lutz Dammbeck
Carlo Inderhees
Eberhard Geick, Hartmut Lange
Ekkehard Faerber
Lutz Dammbeck
Karl-Heinz Laabs
„Der Maler kam aus fremdem Land, drum ist er hier noch unbekannt. Er kam aus einer fremden Welt, drum ist er hier auf sich gestellt.“ Porträt der zwischen 1984 und 1985 aus der DDR nach Westberlin ausgereisten Künstler Cornelia Schleime, Hans-Hendrik Grimmling und Hans Scheib. Was wurde „im Westen“ aus vormals subversiven Strategien und Haltungen? Ließen sich alte Gemeinsamkeiten fortsetzen? Wo lag nun das Kraftfeld für ihre Kunst? Dies war der erste Film, den Dammbeck in der BRD gedreht hat. Und er musste ihn zweimal drehen, weil das Originalnegativ auf dem Weg ins Kopierwerk verschwand. Als es wieder auftauchte, war es unbenutzbar. Ein Abschiedsgruß aus der alten Heimat?

Sven Safarow

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Retrospektive
Der Reifenschneider und seine Frau Klaus Wildenhahn, Roland Hehn, Horst Schwaab

Porträt zweier Außenseiter und ihres Lebens am Rand: am Rand der Westberliner Gesellschaft und am Rand einer Westberliner Studentendemonstration.

Der Reifenschneider und seine Frau

Dokumentarfilm
BRD
1968
64 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
dffb
Klaus Wildenhahn, Roland Hehn, Horst Schwaab
Roland Hehn
Roland Hehn
Klaus Wildenhahn
Hilde Brahms, Schorsch Markgraf
Porträt zweier Außenseiter und ihres Lebens am Rand: am Rand der Westberliner Gesellschaft und am Rand einer Westberliner Studentendemonstration.

Ralph Eue

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Des Lebens Wunderhorn

Dokumentarfilm
BRD
1968
10 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Institut für Filmgestaltung Ulm
Marion Zemann
Die Existenz einer jungen Bäckereiarbeiterin in Schwaben. Ein vages Begehren nach etwas anderem lauert zwischen ihren Sätzen und den Bildern ihres Alltags.

Ralph Eue

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Retrospektive
Exprmntl 4 Knokke Claudia von Alemann, Reinhold E. Thiel

Das hat es wirklich einmal im Fernsehen gegeben: ein dreiviertelstündiger Bericht über ein Experimentalfilmfestival im belgischen Knokke.

Exprmntl 4 Knokke

Dokumentarfilm
BRD
1967
43 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Claudia von Alemann, Reinhold E. Thiel
Horst Brever
Hansjosef Hüls
Claudia von Alemann, Reinhold E. Thiel
Manfred Maenicke
Das hat es wirklich einmal im Fernsehen gegeben: ein dreiviertelstündiger Bericht über ein Experimentalfilmfestival im belgischen Knokke.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Werner Herzog
Herakles Werner Herzog

Werner Herzogs Helden müssen sich oft besonderen physischen Herausforderungen stellen. „Herakles“ erinnert an den mythischen Heroen, der zwölf Aufgaben zu erfüllen hatte, die besondere Muskelkraft erfordern.

Herakles

Dokumentarfilm
BRD
1962
10 Minuten
Untertitel: 
keine
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Werner Herzog, Walter Krüttner
Werner Herzog
Uwe Brandner
Jaime Pacheco
Werner Herzog
Werner Herzogs Helden müssen sich oft besonderen physischen Herausforderungen stellen. „Herakles“ erinnert an den mythischen Heroen, der zwölf Aufgaben zu erfüllen hatte, die besondere Muskelkraft erfordern. Herzog setzt hierfür Bodybuilder groß in Szene, die Gewichte stemmen und vor Spiegeln posieren, und kontrastiert dies mit Bildern von Müllhalden und Kampffliegern. Sein Erstlingswerk drehte der damals 19-jährige Regisseur bereits auf 35-mm-Film. Ihn reizte der Umgang mit verschiedenen Footage-Materialien, darunter Aufnahmen von „Mister Germany 1962“, die er im Schnitt mit den eigenen Bildern montierte.

Kristina Jaspers

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Programmhinweise

Dokumentarfilm
BRD
1968
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Christiane Gehner
Christian Bau
Christiane Gehner
Christiane Gehner
Klaus Wyborny
Feministisches Pamphlet von Christiane Gehner aus der Hamburger Filmschau 1970. Damals ein Hit, dann jahrzehntelang verschollen und nun wiederentdeckt.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
White Christmas Harun Farocki

Weihnachten und Krieg. Affirmation oder Denunziation? „Jedenfalls der Krieg der Amerikaner in Vietnam soll denunziert werden“, so Harun Farocki.

White Christmas

Dokumentarfilm
BRD
1968
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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dffb
Harun Farocki
Skip Norman
Harun Farocki
Harun Farocki
Weihnachten und Krieg. Affirmation oder Denunziation? „Jedenfalls der Krieg der Amerikaner in Vietnam soll denunziert werden“, so Harun Farocki.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Werner Herzog
Wodaabe – Die Hirten der Sonne Werner Herzog

Ob seine Dokumentarfilme ethnologische Studien seien? Herzog vergleicht seine Werke lieber mit alten Chroniken, die weniger die vermeintliche Realität als vielmehr kollektive Träume.

Wodaabe – Die Hirten der Sonne

Dokumentarfilm
BRD
1988
51 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Patrick Sandrin, Jörg Dattler, Catherine Jacques
Werner Herzog
Jörg Schmidt-Reitwein
Maximiliane Mainka
Werner Herzog
Walter Saxer
Werner Herzog
Ob seine Dokumentarfilme ethnologische Studien seien? Herzog vergleicht seine Werke lieber mit alten Chroniken, die weniger die vermeintliche Realität als vielmehr kollektive Träume und die psychische Verfasstheit des Menschen verzeichnen. In „Wodaabe“ porträtiert Herzog die Riten und Feste eines Nomadenvolks in der Sahara. Einen besonderen Raum nimmt die Guérewol-Feier ein, ein aufwändiger, mehrtägiger Schönheitswettbewerb, bei dem die stark geschminkten und kostümierten Männer von den Frauen ausgewählt werden. Herzog spielt dazu das von einem Kastraten gesungene „Ave Maria“ von Gounod ein und erreicht damit einen überraschenden und berührenden Verfremdungseffekt.

Kristina Jaspers

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.