Filmarchiv

Countries (Film Archive)

[Demonstration in Dresden am 22. Januar 1990; Besichtigung in Dresdener Stasi-Objekt] [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
DDR
1990
15 Minuten
Untertitel: 
keine

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anonymous
Ein Amateurfilmdokument inmitten der politisch-gesellschaftlichen Veränderungen, die seit der Öffnung der innerdeutschen Grenze im November 1989 gefordert, gewünscht oder gefürchtet wurden. Die Unsicherheit dieser Zeit scheint der oder dem Filmenden die Kamera zu führen: Aus ungünstiger Perspektive heraus, um gute Sicht bemüht, aber ungeübt und noch nicht in der Lage, Übersicht herzustellen, sollen zwischen Transparenten und Fahnen die Redner auf der Bühne eingefangen werden. Dort erläutern prominente Sprecher ihre Deutung der Vergangenheit und stellen unter leidenschaftlichem Applaus der Zuhörer Forderungen für die politische Gestaltung der unmittelbaren Zukunft auf.

Konstantin Wiesinger
Alltag in der DDR 2016
[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dokumentarfilm
DDR
1980
4 Minuten

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Bezirksfilmstudio Leipzig
Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

Stefan Gööck

[Kolloquium Ausstellung „Zeitzeichen. Stationen Bildender Kunst in NRW“ am 11. November 1989 in Leipzig] [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
DDR
1989
28 Minuten
Untertitel: 
keine

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Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Anlässlich einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste zu Leipzig kurz nach dem Fall der Berliner Mauer äußern sich namhafte Künstler und Kunstvermittler der DDR in einem Podiumsgespräch zur gegenseitigen Durchdringung von Kunst und Gesellschaft in der DDR und in der BRD. Unter den Bühnengästen sind die Maler und Professoren Arno Rink und Wolfgang Mattheuer, beide über die Grenzen der DDR hinaus anerkannte Stimmen der Leipziger Schule, sowie Erhard Frommhold, Publizist und ehemaliger Cheflektor im Verlag der Kunst in Dresden. Die Befragten reflektieren ihre eigene Biografie und versuchen einen Ausblick auf die Freiheit der Kunst unter den Vorzeichen der freien Marktwirtschaft.

Konstantin Wiesinger
Retrospektive 2018
[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Dokumentarfilm
DDR
1968
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Manfred Köhler, Rudolf Etzold
Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

Ralph Eue
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2018
[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler erläutert die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968.

DDR

GDR
1968

[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Dokumentarfilm
DDR
1968
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Manfred Köhler, Rudolf Etzold, Paul Pfingst
Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler, in den 1960er Jahren Leiter des „Bezirksfilmstudio Leipzig“, erläutert im Gespräch mit Stefan Gööck die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968. Als Mitarbeiter wird der Bäckermeister Rudolf Etzold aus Schmölln erwähnt, die Entwicklung des 16-mm-Materials unter Umgehung des DEFA-Kopierwerks übernahm der Berufsschullehrer Klaus Büttner, beide Mitglieder der „Bezirksarbeitsgemeinschaft Amateurfilm Leipzig“. Die Herstellung dieser Aufnahmen führt Köhler als Beleg dafür an, dass es möglich war, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Stefan Gööck
Werkschau Lutz Dammbeck 2018
1. Leipziger Herbstsalon Lutz Dammbeck

1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung.

DDR

GDR
1984

1. Leipziger Herbstsalon

Dokumentarfilm
DDR
1984
22 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt – ein Wagnis und eine Zäsur für Dammbeck. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung. Es war die erste und letzte ihrer Art. Diese Rückeroberung des öffentlichen Raums mit künstlerischen Mitteln stellte das Machtmonopol der Regierenden infrage und wurde zur Initialzündung für ähnliche Aktivitäten anderer Künstler in den Kunstzentren der DDR. Ein mutiges Signal in Richtung SED, die die Ausstellung als „konterrevolutionäre Entwicklung“ ansah. Danach gab es nur zwei Möglichkeiten: Rückschritt oder Ausreise.

Sven Safarow
Alltag in der DDR 2016
1165/1965 – Mein Leipzig lob ich mir … weil wir die Hausherren sind [Ausschnitt] Herbert Kasinski, Karl-Heinz Naumann, Werner Wienhold

Drei Filmfreunde engagieren sich für die 800-Jahr-Feier ihrer Stadt: Unter Leitung eines Schuhverkäufers dokumentieren der Film-Mitarbeiter des Kabinetts für Kulturarbeit.

1165/1965 – Mein Leipzig lob ich mir … weil wir die Hausherren sind [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
DDR
1965
4 Minuten

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Herbert Kasinski, Karl-Heinz Naumann, Werner Wienhold
Drei Filmfreunde engagieren sich für die 800-Jahr-Feier ihrer Stadt: Unter Leitung eines Schuhverkäufers dokumentieren der Film-Mitarbeiter des Kabinetts für Kulturarbeit und ein Fotograf auf dem Leipziger Ring den großen Festumzug, dessen agitatorische Plattitüden mit einem symbolisch wirkenden Kehraus hinweggefegt werden.

Stefan Gööck

Agra 68

Dokumentarfilm
DDR
1968
11 Minuten
Die „revolutionären Explosionen in Wissenschaft und Technik“ in einem populärwisschenaftlich-agitatorischem Beitrag über die Leistungsschau der Landwirtschaft „agra“, die alljährlich in Leipzig-Markkleeberg stattfand. Die begeisterten Tiraden über den Einsatz von möglichst viel Chemie, die vollautomatisierte Produktion von Pflanzen und Tieren und die bis 1980 geplante Steigerung der Arbeitsproduktivität um 250 Prozent (!) wirken im Verbund mit den Bildern im Takt fressender Kühe und den von zarten Damen rasant wie Bond-Auto gesteuerten Mähdrescherkolonnen wie reine Science-Fiction.
– Grit Lemke
Zeitkino 2015
Alarm im Kasperletheater Lothar Barke

Oma hat Geburtstag und es gibt Pfannkuchen. Die essen alle für ihr Leben gern. Der kleine Teufel will aber die Schüssel für sich allein haben. Beinahe verdirbt er Kasper, Gretel, der Hexe, dem Räuber, dem König und dem Krokodil die Feier.

DDR

GDR
1960

Alarm im Kasperletheater

Animationsfilm
DDR
1960
16 Minuten
Untertitel: 
keine

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DEFA-Studio für Trickfilme
Lothar Barke
Conny Odd
Werner Baensch
Helga Grischkowski
Lothar Barke
Horst Philipp
Werner Baensch, Lothar Barke, Christel Schlobach, Peter Voigt
Oma hat Geburtstag und es gibt Pfannkuchen. Die essen alle für ihr Leben gern. Der kleine Teufel will aber die Schüssel für sich allein haben. Beinahe verdirbt er Kasper, Gretel, der Hexe, dem Räuber, dem König und dem Krokodil die Feier. Doch dann gibt es eine Verfolgungsjagd. DER Klassiker schlechthin, geschaffen vom „Walt Disney der DDR“!

Nadja Rademacher

Aufenthalt auf Erden

Dokumentarfilm
DDR
1979
18 Minuten

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DEFA Studio für Dokumentarfilme
Orlando Lübbert, Christiane Barckhausen
Orlando Lübbert, Christiane Barckhausen
Während in der (Ost-)Berliner U-Bahn Menschen zur Arbeit fahren, werden ganz in ihrer Nähe in einem Krankenhaus verletzte nicaraguanische Sandinisten behandelt und auf ein Leben mit teils schweren Behinderungen vorbereitet. Die kindlichen Gesichter stehen in krassem Gegensatz zu den nüchtern-sachlichen Schilderungen von Kampfhandlungen und schrecklichen Erfahrungen und Verlusten.
Ein, vielleicht auch wegen der fehlenden Distanz zur Praxis im Krieg kämpfender Kinder, aus heutiger Sicht beklemmendes Dokument. Vor allem aber macht es deutlich, wie hoch der Preis war, den die Völker Lateinamerikas für ihre Freiheit zu zahlen bereit waren – was sich auch im titelgebenden Verweis auf Neruda ausdrückt.
– Grit Lemke

Leipzig 1979 "Preis des Ministers für Kultur der DDR"

Barfuß und ohne Hut

Dokumentarfilm
DDR
1964
26 Minuten
Untertitel: 
englische

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DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Jürgen Böttcher
Gerhard Rosenfeld
Christian Lehmann
Charlotte Beck
Jürgen Böttcher
Jochen Huschenbett, Rolf Rolke
„Dieser Schwarz-Weiß-Dokumentarfilm berichtet über die Sommerzeit einer Gruppe von jungen Menschen am Strand von Prerow an der Ostsee. Die jungen Lehrlinge und Studenten sind teilweise verliebt, voller Elan und unkompliziert, tragen Jeans und geben sich lässig. Die Musik der gezeigten Gitarrenspieler verbindet sie miteinander bei Gesang und Tanz in den Abendstunden. Die Kamera fängt die Jugendlichen gut ein, die Erzählungen vermitteln den bisherigen und zukünftigen Lebensweg der Jugendlichen, wobei Hoffnungen, Wünsche und Sorgen dabei erkennbar werden.“ (Filmkatalog der DEFA-Stiftung)