Filmarchiv

Retrospektive
[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Dokumentarfilm
1968
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Manfred Köhler, Rudolf Etzold
Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Matinee Sächsisches Staatsarchiv
[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler erläutert die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968.

DDR

GDR
1968

[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Dokumentarfilm
1968
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Manfred Köhler, Rudolf Etzold, Paul Pfingst
Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler, in den 1960er Jahren Leiter des „Bezirksfilmstudio Leipzig“, erläutert im Gespräch mit Stefan Gööck die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968. Als Mitarbeiter wird der Bäckermeister Rudolf Etzold aus Schmölln erwähnt, die Entwicklung des 16-mm-Materials unter Umgehung des DEFA-Kopierwerks übernahm der Berufsschullehrer Klaus Büttner, beide Mitglieder der „Bezirksarbeitsgemeinschaft Amateurfilm Leipzig“. Die Herstellung dieser Aufnahmen führt Köhler als Beleg dafür an, dass es möglich war, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
1. Leipziger Herbstsalon Lutz Dammbeck

1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung.

DDR

GDR
1984

1. Leipziger Herbstsalon

Dokumentarfilm
1984
22 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt – ein Wagnis und eine Zäsur für Dammbeck. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung. Es war die erste und letzte ihrer Art. Diese Rückeroberung des öffentlichen Raums mit künstlerischen Mitteln stellte das Machtmonopol der Regierenden infrage und wurde zur Initialzündung für ähnliche Aktivitäten anderer Künstler in den Kunstzentren der DDR. Ein mutiges Signal in Richtung SED, die die Ausstellung als „konterrevolutionäre Entwicklung“ ansah. Danach gab es nur zwei Möglichkeiten: Rückschritt oder Ausreise.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Der Elefant von Hoyerswerda Christian Lehmann

In seinem Diplomfilm begleitet Christian Lehmann Bauarbeiten in Hoyerswerda, wo für die Werktätigen des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ ein Wohnviertel errichtet wird.

DDR

GDR
1959

Der Elefant von Hoyerswerda

Dokumentarfilm
1959
15 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Deutsche Hochschule für Filmkunst (DHF), Potsdam-Babelsberg
Christian Lehmann
Christian Lehmann
In seinem Diplomfilm begleitet Christian Lehmann Bauarbeiten in Hoyerswerda, wo für die Werktätigen des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ ein Wohnviertel errichtet wird. Man sieht, wie Gebäude zusammengesetzt, Fassaden eingerüstet werden, beobachtet Kranfahrer, Maurer und Zimmerleute auf der sommerlichen Baustelle. Lehmann, der vor dem Kamerastudium bereits Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert hatte, findet dabei zu beeindruckenden Bildkompositionen. Beeinflusst durch das sowjetische Kino der Tauwetter-Periode, vor allem die Arbeit Sergei Urussewskis, entwickelt er zudem eine auf Dynamik und Sinnlichkeit beruhende Kameraführung.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Der Mond

Animationsfilm
1975
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Thomas Hertel
Helmut Krahnert
Hanna Fürst
Lutz Dammbeck
Auf einer Lichtung im Wald spielt in der Nacht ein altes Grammofon für seltsame Tiere und Wesen zum Tanz auf. Der Mond wird neugierig, tanzt, verliert dabei das Gleichgewicht und stürzt zur Erde. Dort steckt er in einem Brunnen fest. Das bemerkt auch der Drache Süßfraß in seiner Berghöhle. Er holt sich den Mond, der ihm fortan beim Verzehren von Kuchen und Torten Licht spenden muss. Die Tiere des Waldes befreien den Mond, der nun wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren kann.

Quelle: Archiv Lutz Dammbeck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Die Flut Lutz Dammbeck

Dieser im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden produzierte Animationsfilm folgt der Lebensgeschichte eines Mannes von seiner Geburt bis zu seinem Tod.

DDR

GDR
1986

Die Flut

Animationsfilm
1986
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Günter Sommer, Peter Graf
Lutz Kleber
Eva d’Bomba
Lutz Dammbeck, Ingrid Gubisch
Lutz Dammbeck
Zwei Männer sitzen auf einer Insel und genießen den Sonnenuntergang. Ein Unwetter zieht herauf. Sie beschließen, ein Boot zu bauen. Während der eine die Gefahr erkennt und zur Eile drängt, verzettelt sich der andere, sucht nach schmückendem Beiwerk und kommt in den Fluten um. Eine animierte Metapher auf mangelnde Tat- und Entschlusskraft. Die Geschichte basiert auf einer chinesischen Fabel und wird von selbst eingespielten Kompositionen des international profilierten Jazz-Perkussionisten Günter „Baby“ Sommer begleitet.

Quelle: DEFA Film Library, Amherst/DEFA-Stiftung

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Re-Visionen
Die Musici Katja Georgi

Vier Kleinbürger, die sich mit viel Eifer an wohlklingender Hausmusik versuchen. In der Tageszeitung „Neues Deutschland“ wurde „Die Musici“ als ein Pamphlet gegen westdeutsche Spießer gedeutet.

Die Musici

Animationsfilm
1963
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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DEFA-Studio für Trickfilme
Katja Georgi
Addy Kurth
Manfred Schreyer
Eva d’Bomba
Katja Georgi
Mit ihrem kurzen Flachfigurenfilm über vier Kleinbürger, die sich mit viel Eifer an wohlklingender Hausmusik versuchen, gewann Katja Georgi 1963 die Bronzene Taube in Leipzig. In der Tageszeitung „Neues Deutschland“ wurde „Die Musici“ als ein Pamphlet gegen westdeutsche Spießer gedeutet, die die Aufrüstung vor ihren Augen nicht wahrnehmen und sich ins private Musizieren flüchten.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Re-Visionen
Einmart Lutz Dammbeck

Ein hermetisch verschlossenes, ungemütliches Universum. Einmart, der Held, ist ein rumpfloser Kopf, der sich dort durchschlägt. Einmal gelingt Einmart ein Flugversuch. Anspielungsreich. Subversiv.

DDR

GDR
1980

Einmart

Animationsfilm
1980
15 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Thomas Herfel
Hans Schöne
Eva d‘Bomba
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Heinz Kaiser
Friedrich-Wilhelm Junge, Dagmar Manzel
Ein hermetisch verschlossenes, ungemütliches Universum. Einmart, der Held, ist ein rumpfloser Kopf, der sich dort durchschlägt. Die gewöhnlichen Wesen sind zur Ebenerdigkeit verdammt. Einmal allerdings gelingt Einmart ein Flugversuch. Von oben kann er nach draußen schauen, wo das freie und unbegrenzte Fliegen normal zu sein scheint. Anspielungsreich. Subversiv.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Herakles Höhle

Dokumentarfilm
1990
44 Minuten
Untertitel: 
keine
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg U. Lensing
Eberhard Geick
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Karl Laabs, Eric Rueff, Lutz Dammbeck
Das Projekt, das Dammbeck bereits vor der Ausreise vorbereitet und teilweise in den Mediencollagen verhandelt hatte, wurde 1990 für den Südwestfunk fertiggestellt. Hier analysiert er erstmals auf dokumentarisch-essayistische Art ideologische Umrisse und faschistische Überbleibsel in der neuen, freien Welt. Hier geht es um die „verschwiegene Kontinuität totalitärer Strukturen“, eine unpopuläre Sichtweise in einer Gesellschaft, die sich, nach Francis Fukuyama, als postideologisch verstehen wollte. Der Film ist Teil von Dammbecks 1982 begonnenem „Herakles-Konzept“, das unsichtbare Machtstrukturen beleuchtet und autoritäre Dynamiken von links wie rechts untersucht.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Hommage à La Sarraz Lutz Dammbeck

Ein ironischer Gruß und eine Hommage an die Filmavantgarde der 1920er Jahre, vielleicht als Generalprobe für die großen Filme des „Herakles-Konzepts“ zu verstehen.

DDR

GDR
1981

Hommage à La Sarraz

Animationsfilm
1981
12 Minuten
Untertitel: 
keine
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Ein ironischer Gruß und eine Hommage an die Filmavantgarde der 1920er Jahre, vielleicht als Generalprobe für die großen Filme des „Herakles-Konzepts“ zu verstehen. An „Metamorphosen 1“ anknüpfend, ist der Film ganz dem Experiment verpflichtet: Zelluloid wird hier mit Säure bearbeitet, mit Gras und Schmetterlingsflügeln beklebt. Dem Material stellt Dammbeck Ausschnitte aus der Wochenschau und Nazipropagandafilmen gegenüber, während die Tonspur aus Teilen einer Sendung des Deutschlandfunks über den Film der NS-Zeit und Industrial-Sounds besteht: „Die Richtung, in die ich formal wie inhaltlich weiterarbeiten wollte, war nun festgelegt“ , konstatiert Dammbeck rückblickend.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Imbiß Thomas Heise

1954 wurde am Alexanderplatz in Ostberlin der „Automat Imbiss“ eröffnet, dem man gegen Einwurf von Münzen die Gerichte entnehmen konnte.

Imbiß

Dokumentarfilm
1978
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg
Thomas Heise
Dagmar Mundt
1954 wurde am Alexanderplatz in Ostberlin der „Automat Imbiss“ eröffnet. Mit seinen Fächern, denen man gegen Einwurf von Münzen die Gerichte entnehmen konnte, entsprach er den damaligen Vorstellungen von Modernität und Zukunft. Zwanzig Jahre später, als Thomas Heise seinen Film dreht, hat der Imbiss seinen Vorzeigecharakter längst eingebüßt. Mit nüchternem Blick dokumentiert Heise die alltäglichen Routinen: Das Zubereiten von Hackepeter, das Zapfen von Getränken, das Einsammeln von dreckigem Geschirr. Hier arbeiten Frauen aus der Ostberliner Unterschicht, die die immer gleichen Tätigkeiten verrichten, zwischendurch rauchen und Bier trinken.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Karl Marx – Dr. Henne Alexander Ziebell

Porträt eines DDR-Wissenschaftlers, der die Gelegenheit nutzt, einen „tragfähigen Beweis“ für die Notwendigkeit der Invasion in der ČSSR zu erbringen.

Karl Marx – Dr. Henne

Dokumentarfilm
1968
7 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
HFF “Konrad Wolf”
Alexander Ziebell
Alexander Ziebell
Porträt eines DDR-Wissenschaftlers, der die Gelegenheit nutzt, einen „tragfähigen Beweis“ für die Notwendigkeit der Invasion in der ČSSR zu erbringen.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Lebe!

Animationsfilm
1978
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Bernd Wefelmeyer
Helmut Krahnert
Eva d’Bomba
Lutz Dammbeck, Ulrich Forchner
Lutz Dammbeck
Heinz Kaiser, Manfred Jähne
Dieser im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden produzierte Animationsfilm folgt der Lebensgeschichte eines Mannes von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Er wird seinen Idealen untreu, da sein Trachten nur auf den Besitz von Dingen gerichtet ist, die ihn schließlich zum Sklaven machen. Eine Reaktion auf SED-Slogans zur Steigerung der Arbeitsmoral.

Quelle: DEFA Film Library, Amherst/DEFA-Stiftung

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Metamorphosen 1

Animationsfilm
1978
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Mogollon Film
Lutz Dammbeck
Peter Pohler
Lutz Dammbeck
Der Film wurde 1976 zunächst für eine interdisziplinäre Ausstellung sechs Leipziger Künstler mit dem Titel „Tangente I“ geplant. Im Mittelpunkt sollten Gemeinschaftsprojekte von Malern, Filmemachern, Komponisten und Choreografen stehen. Lutz Dammbeck konzipierte mit dem Maler Frieder Heinze einen Experimentalfilm. 1977 wird die Ausstellung verboten, und Lutz Dammbeck realisiert den Film allein. Die Rahmenhandlung ist eine Zugfahrt von der Dresdner Neustadt nach Pieschen, gedreht mit einer heimlich aus einem DEFA-Studio „entliehenen“ Kamera auf 35-mm-Film. Die Bilder der Zugfahrt werden überblendet mit Szenen in Non-Camera-Animation und verbinden sich zu einer Metamorphose von Formen und Farben.

Quelle: Archiv Lutz Dammbeck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Montagebrüder Gerd Wille

Der Film dokumentiert die Lebensbedingungen von Montagearbeitern an der Erdgastrasse „Nordlicht“, einem der Großprojekte des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW).

DDR

GDR
1973

Montagebrüder

Dokumentarfilm
1973
23 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg
Gerd Wille
Lutz Körner
Gudrun Seelig
Der Film dokumentiert die Lebensbedingungen von Montagearbeitern an der Erdgastrasse „Nordlicht“, einem der Großprojekte des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), an dessen Fertigstellung viele Ostdeutsche beteiligt waren. Gute Bezahlung und die Hoffnung auf einen weniger streng geregelten Alltag lockten. Was Gerd Wille und sein Kameramann Lutz Körner vorfinden, sind allerdings schlechte Versorgungs- und Sanitärverhältnisse, fehlende Freizeitmöglichkeiten und allgemeine Unzufriedenheit. Weil der Film nicht dem offiziellen Arbeiterbild entspricht, wird ihm die Abnahme verweigert und er verschwindet bis 1990 im Archiv.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Paragraf 14 Ulrich Weiß

Sensibles Gruppenporträt von „schwererziehbaren“ Delinquenten, die im berüchtigten Jugendwerkhof Scharfenstein im Erzgebirge einsitzen.

DDR

GDR
1968

Paragraf 14

Dokumentarfilm
1968
23 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
HFF “Konrad Wolf”
Ulrich Weiß
Ulrich Weiß, Lothar Keil
Ina Meyer
Ulrich Weiß
Ulrich Weiß
Sensibles Gruppenporträt von „schwererziehbaren“ Delinquenten, die im berüchtigten Jugendwerkhof Scharfenstein im Erzgebirge einsitzen.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.