Filmarchiv

Countries (Film Archive)

DEFA Matinee
The Time is now – Jetzt ist die Zeit Eduard Schreiber

Für die DEFA trug diese Arbeit das Etikett „Friedensfilm“. Der an Ideen und Formbewusstsein reiche Filmessay, ein Novum für den Dokumentarismus der DEFA-Schule, verlangt nach aktiven Zuschauern.

DDR

GDR
1987

The Time is now – Jetzt ist die Zeit

Dokumentarfilm
DDR
1987
94 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Eduard Schreiber
Eckard Rödger, Hannes Zerbe
Wolfgang Dietzel
Viktoria Dietrich
Rolf Richter, Eduard Schreiber
Für die DEFA trug diese Arbeit das Etikett „Friedensfilm“. Der an Ideen und Formbewusstsein reiche Filmessay, ein Novum für den Dokumentarismus der DEFA-Schule, verlangt nach aktiven Zuschauern. Die überwältigende Fülle und Verdichtung des Materials, das bis in die Tonspur hinein Assoziative verzögern den Erkenntnisvorgang – kunstvoll und sinnhaft.

Schreibers Mitautor Rolf Richter kommentierte 1988 in einem Text zum 18. Internationalen Forum des jungen Films: „(…) Manchmal muss man innehalten und konzentriert überlegen, genau auf seine Gefühle hören und für die Gefühle einen Ausdruck finden, der nicht verbraucht ist: Bilder, die unserer komplizierten Zeit nicht ausweichen oder sie bunt vernebeln (…).“

Nicolas Rossi

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Der Elefant von Hoyerswerda Christian Lehmann

In seinem Diplomfilm begleitet Christian Lehmann Bauarbeiten in Hoyerswerda, wo für die Werktätigen des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ ein Wohnviertel errichtet wird.

DDR

GDR
1959

Der Elefant von Hoyerswerda

Dokumentarfilm
DDR
1959
15 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Deutsche Hochschule für Filmkunst (DHF), Potsdam-Babelsberg
Christian Lehmann
Christian Lehmann
In seinem Diplomfilm begleitet Christian Lehmann Bauarbeiten in Hoyerswerda, wo für die Werktätigen des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ ein Wohnviertel errichtet wird. Man sieht, wie Gebäude zusammengesetzt, Fassaden eingerüstet werden, beobachtet Kranfahrer, Maurer und Zimmerleute auf der sommerlichen Baustelle. Lehmann, der vor dem Kamerastudium bereits Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert hatte, findet dabei zu beeindruckenden Bildkompositionen. Beeinflusst durch das sowjetische Kino der Tauwetter-Periode, vor allem die Arbeit Sergei Urussewskis, entwickelt er zudem eine auf Dynamik und Sinnlichkeit beruhende Kameraführung.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Imbiß Thomas Heise

1954 wurde am Alexanderplatz in Ostberlin der „Automat Imbiss“ eröffnet, dem man gegen Einwurf von Münzen die Gerichte entnehmen konnte.

Imbiß

Dokumentarfilm
DDR
1978
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg
Thomas Heise
Dagmar Mundt
1954 wurde am Alexanderplatz in Ostberlin der „Automat Imbiss“ eröffnet. Mit seinen Fächern, denen man gegen Einwurf von Münzen die Gerichte entnehmen konnte, entsprach er den damaligen Vorstellungen von Modernität und Zukunft. Zwanzig Jahre später, als Thomas Heise seinen Film dreht, hat der Imbiss seinen Vorzeigecharakter längst eingebüßt. Mit nüchternem Blick dokumentiert Heise die alltäglichen Routinen: Das Zubereiten von Hackepeter, das Zapfen von Getränken, das Einsammeln von dreckigem Geschirr. Hier arbeiten Frauen aus der Ostberliner Unterschicht, die die immer gleichen Tätigkeiten verrichten, zwischendurch rauchen und Bier trinken.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Montagebrüder Gerd Wille

Der Film dokumentiert die Lebensbedingungen von Montagearbeitern an der Erdgastrasse „Nordlicht“, einem der Großprojekte des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW).

DDR

GDR
1973

Montagebrüder

Dokumentarfilm
DDR
1973
23 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg
Gerd Wille
Lutz Körner
Gudrun Seelig
Der Film dokumentiert die Lebensbedingungen von Montagearbeitern an der Erdgastrasse „Nordlicht“, einem der Großprojekte des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), an dessen Fertigstellung viele Ostdeutsche beteiligt waren. Gute Bezahlung und die Hoffnung auf einen weniger streng geregelten Alltag lockten. Was Gerd Wille und sein Kameramann Lutz Körner vorfinden, sind allerdings schlechte Versorgungs- und Sanitärverhältnisse, fehlende Freizeitmöglichkeiten und allgemeine Unzufriedenheit. Weil der Film nicht dem offiziellen Arbeiterbild entspricht, wird ihm die Abnahme verweigert und er verschwindet bis 1990 im Archiv.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Susis Schicht Petra Tschörtner

Für ihre erste Filmübung ging Petra Tschörtner in einen Betrieb des VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung (SERO), der zur ostdeutschen Abfallwirtschaft gehörte.

Susis Schicht

Dokumentarfilm
DDR
1978
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg
Petra Tschörtner
Für ihre erste Filmübung ging Petra Tschörtner in einen Betrieb des VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung (SERO), der zur ostdeutschen Abfallwirtschaft gehörte. Der konsequente Beobachtungsfilm folgt einer jungen Arbeiterin während ihrer Schicht, zeigt Berge von Altpapier (vor allem die Zeitung „Neues Deutschland“, die jedes SED-Mitglied abonnieren musste), die verladen und geschreddert werden. Man sieht die Arbeitenden, darunter viele Frauen, bei einfachen und schweren Tätigkeiten und ahnt, dass sie zum unteren Rand der DDR-Gesellschaft gehören. Sensibel registriert die Kamera Details in Mimik und Körperhaltung und macht sichtbar, wie die Frauen auch hier einer Hierarchie unterworfen sind.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Trompete, Glocke, letzte Briefe Peter Kahane

In Peter Kahanes Dokumentarfilm wird das „rote“ Berlin von den 1910er Jahren bis zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus als proletarische Familiengeschichte lebendig.

DDR

GDR
1978

Trompete, Glocke, letzte Briefe

Dokumentarfilm
DDR
1978
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg; Fernsehen der DDR
Peter Kahane
Hansjoachim Sommer
Helga Wardeck
Peter Kahane
In Peter Kahanes Dokumentarfilm wird das „rote“ Berlin von den 1910er Jahren bis zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus als proletarische Familiengeschichte lebendig. Die Geschwister des 1944 hingerichteten Kommunisten Ernst Knaack erzählen vom Lokal der Großeltern, in dem führende KPD-Mitglieder wie August Bebel und Hermann Duncker verkehrten. Statt zu heroisieren, sucht der Film seine Interviewpartner in ihrer alltäglichen Umgebung auf und lässt sie über die wenigen Erinnerungsstücke sprechen, die aus der Zeit erhalten sind – die Trompete vom Rotfrontkämpferbund, die Glocke, mit der die Versammlungen eröffnet wurden, und die letzten Briefe vom Bruder Ernst aus dem KZ Sachsenhausen.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Wolters Trude Gabriele Denecke

Gabriele Denecke zeichnet das Porträt einer 74-jährigen Frau, die in einfachen Verhältnissen in einem Dorf in Brandenburg lebt und ihre Geschichte erzählt.

DDR

GDR
1978

Wolters Trude

Dokumentarfilm
DDR
1978
28 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), Potsdam-Babelsberg; Fernsehen der DDR
Gabriele Denecke
Eberhard Geick
Karin Geiß
Gabriele Denecke
Gabriele Denecke zeichnet das Porträt einer 74-jährigen Frau, die in einfachen Verhältnissen in einem Dorf in Brandenburg lebt und ihre Geschichte erzählt: Geboren 1904 in Rastenburg, Ostpreußen, wächst sie nach dem Tod der Mutter im Waisenhaus auf, heiratet früh, bekommt acht Kinder, von denen sechs überleben. Mit dem Frauenschicksal, das der Film dokumentiert, ist er Oral History und Women’s History zugleich. Dabei spielt er auch mit den Möglichkeiten des Mediums und kombiniert das Interview mit traumähnlichen Spielszenen, die visualisieren, was aufgrund der sozialen und der Geschlechterverhältnisse nicht Wirklichkeit werden konnte.

Ilka Brombach

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Freundschaft und Frieden Karl Gass, Bruno Kleberg

Im Oktober 1951 reiste Wilhelm Pieck in die ČSSR. In dieser Kurzdokumentation wird die Reise öffentlichkeitswirksam dargestellt.

DDR

GDR
1951

Freundschaft und Frieden

Dokumentarfilm
DDR
1951
11 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme
Karl Gass, Bruno Kleberg
Heinz Peer Czygan, Erich Nitzschmann
Traute Wischnewski
Im Oktober 1951 reiste eine Regierungsdelegation der noch jungen DDR unter Leitung ihres ersten und einzigen Präsidenten Wilhelm Pieck in die ČSSR. In der Kurzdokumentation „Freundschaft und Frieden“, die Karl Gass gemeinsam mit Bruno Kleberg, einem weiteren Pionier des DEFA-Dokumentarfilms realisierte, wird diese Reise öffentlichkeitswirksam dargestellt. Der Film ist die zweite Regiearbeit von Karl Gass nach der Zusammenarbeit mit Andrew Thorndike bei „Der Weg nach oben“.

Fabian Tietke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Nationalität: deutsch Karl Gass

Die Schulchronik eines Dorfschullehrers aus der Altmark – fast vier Jahrzehnte deutscher Zeit- und Mentalitätsgeschichte.

DDR

GDR
1990

Nationalität: deutsch

Dokumentarfilm
DDR
1990
88 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Karl Gass
Wolfgang Schoor
Andreas Bergmann, Peter Milinski
Evelyn Kuhnert
Karl Gass, Klaus Wischnewski
Die Schulchronik eines Dorfschullehrers aus der Altmark diente Karl Gass als Grundlage für seinen letzten Film. Albert Linnecke, geboren 1889, gestorben 1954, verschlägt es während des Ersten Weltkriegs als Aushilfslehrer nach Rindtorf. In seinen Aufzeichnungen stehen Schulausflüge neben politischen Ereignissen und dem wirtschaftlichen Auf und Ab in Kriegs- und Friedenszeiten – fast vier Jahrzehnte deutscher Zeit- und Mentalitätsgeschichte, betrachtet durch die Augen eines Mannes, der sich mit wechselnden politischen Systemen stets arrangierte.

Fabian Tietke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Die Welt horcht auf Max Jaap

Der Propagandafilm von Max Jaap und Karl-Eduard von Schnitzler („Sudel-Ede“) beschwört die Eroberung von Erde, Natur, Atom und Weltall durch den Menschen – den sozialistischen, versteht sich.

DDR

GDR
1957

Die Welt horcht auf

Dokumentarfilm
DDR
1957
19 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme
Max Jaap
Rolf Kuhl
Max Jaap, Herbert Kern, Karl-Eduard von Schnitzler
Der Propagandafilm von Max Jaap und Karl-Eduard von Schnitzler („Sudel-Ede“) beschwört die Eroberung von Erde, Natur, Atom und Weltall durch den Menschen – den sozialistischen, versteht sich. Während man in Westeuropa und Amerika verzweifelt, weil Testraketen zerbrechen („Warum können wir das nicht?“), beherrschen die Erbauer des Sozialismus die komplizierteste Technik – bis hin zu einem wohnzimmergroßen Elektronenhirn, das ihnen das Denken abnimmt …

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Reportage aus Rossendorf Klaus Alde

Bei Dresden entsteht der erste Kernreaktor der DDR, die damit – wie der rasende Reporter Karl Gass stolz verkündet – „in ein neues Zeitalter“ eintritt.

DDR

GDR
1958

Reportage aus Rossendorf

Dokumentarfilm
DDR
1958
29 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme
Klaus Alde
Paul Dessau
Kurt Stanke
Klaus Alde
Bei Dresden entsteht der erste Kernreaktor der DDR, die damit – wie der rasende Reporter Karl Gass stolz verkündet – „in ein neues Zeitalter“ eintritt. Neben Beobachtungen auf der Baustelle und Erläuterungen zum technischen Hintergrund fährt der Film mit der bemerkenswerten Musik von Paul Dessau ein wahres Science-Fiction-Instrumentarium auf: Dosimeter, Manipulatoren, Isotope und ein Zyklotron, ganz zu schweigen von als sicher präsentierten „Atommülleimern“. Im rasanten Showdown werden denn auch riesige Schalter und Hebel in Bewegung gesetzt, und die ersten Lämpchen leuchten …

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Sensation des Jahrhunderts Otto Sacher

Die seinerzeit mit Begeisterung aufgenommene Satire gründet auf einem damals populären Witz von einer amerikanischen Weltraumrakete, die zum Mond aufbricht („Der Mond wird amerikanisch sein!“) und dort bei ihrer Ankunft eine sowjetische Funkstation vorfindet.

DDR

GDR
1959

Sensation des Jahrhunderts

Animationsfilm
DDR
1959
14 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Otto Sacher
Günter Hörig
Walter Eckhold, Hans Schöne
Wera Cleve
Otto Sacher
Wolfgang Roeder
Die seinerzeit mit Begeisterung aufgenommene Satire gründet auf einem damals populären Witz von einer amerikanischen Weltraumrakete, die zum Mond aufbricht („Der Mond wird amerikanisch sein!“) und dort bei ihrer Ankunft eine sowjetische Funkstation vorfindet. Trotz des politischen Hintergrunds – der Wettlauf zum Mond inmitten des Kalten Kriegs – überzeugt der Film noch heute durch sein flottes Tempo, die Cartoon-artig gezeichneten Charaktere und eine zeitlose Modernität.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Unternehmen Proxima Centauri Jörg d'Bomba

Der Leiter einer Gruppe „Junger Techniker“ erzählt von einer Expedition in das benachbarte Sternensystem, wo eine internationale Besatzung den Planeten A4 erforschen soll. Dabei entdeckt sie ein Wachstumshormon, dessen Einsatz auf der Erde riesige Ernteerfolge verspricht.

DDR

GDR
1962

Unternehmen Proxima Centauri

Animationsfilm
DDR
1962
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Jörg d'Bomba
Hans Sandig
Rudolf Dellan
Gerti Gruner
Klaus Piontek
Der Leiter einer Gruppe „Junger Techniker“ erzählt von einer Expedition in das benachbarte Sternensystem, wo eine internationale Besatzung den Planeten A4 erforschen soll. Dabei entdeckt sie ein Wachstumshormon, dessen Einsatz auf der Erde riesige Ernteerfolge verspricht.

Jahrzehnte vor der 2015 gefeierten Marssonde, die Bilder aus der Ferne funkte, beschreibt dieser Science-Fiction-Puppenfilm den Einsatz des „Proximaten“, der in unbekannten Gebieten Messungen durchführen und Bilder aufzeichnen kann.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Der Stoff zum Leben Thomas Kuschel

Das von einem Gedicht von Volker Braun begleitete Porträt eines 26-jährigen Brigadeleiters aus dem Chemiefaserwerk Premnitz sollte die Strategie später DEFA-Filme bedienen, mit Hilfe eines sympathischen Genossen neues Denken auszustrahlen ...

DDR

GDR
1989

Der Stoff zum Leben

Dokumentarfilm
DDR
1989
23 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Gruppe Effekt
Thomas Kuschel
Peter Milinski
Heinz Baumert, Petra Barthel, Harald Apitz, Carsten Gebhardt, Andreas Walter, Dietmar Nickel, René Schmal
Volker Braun
Das von einem Gedicht von Volker Braun begleitete Porträt eines 26-jährigen Brigadeleiters aus dem Chemiefaserwerk Premnitz sollte die Strategie späterer DEFA-Filme bedienen, mit Hilfe eines sympathischen Genossen neues Denken auszustrahlen. Genau dreißig Jahre nach Auflegung des Chemieprogramms der DDR werden jedoch statt Optimismus und Fortschrittsglaube vor allem Dreck und Lärm gezeigt. Es ist die Rede von kaputten Knochen und Lungen, von der „verdammten Chemie“, fehlenden Wohnungen und Spielplätzen. Die Erkenntnis: „Wenn wir so weitermachen, kommen wir nicht weit.“ Bald nach den Dreharbeiten sollte sie sich bewahrheiten. Ein Blick in die Abenddämmerung der DDR.

---Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Feinstrumpfhose Tanett Micromesh

Dokumentarfilm
DDR
1965
1 Minute
Untertitel: 
keine

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Grisuten und Wolpryla 65

Dokumentarfilm
DDR
1971
1 Minute
Untertitel: 
keine

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.