Filmarchiv

Jahr

Countries (Film Archive)

Am Siel

Dokumentarfilm
Deutschland
1962
13 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Kurt Ulrich
Kurt Ulrich, Peter Nestler
Peter Nestler, Kurt Ulrich
„Ich bin ein altes Siel, an dessen Ende ein Dorf liegt. Meine Geschichte ist von Wasser und Sand zermahlen.“ Kann ein Siel – ein Verbindungskanal zwischen Nordsee und Hafen – sprechen? Diese Frage beschäftigte 1962 die Gemüter und sorgte teils für Ablehnung des Films, der eine Landschaft und ihre Bewohner nicht aus der Sicht des allwissenden Erzählers, sondern eines Siels beschreibt. Bilder vom menschenleeren Strand, eine Fahrt durchs Dorf, verfallene Gemäuer, Porträtaufnahmen der Menschen. Reine Poesie. „Ich bin müde wie die geteerten Häuser.“
– Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Aufsätze

Dokumentarfilm
Deutschland
1963
11 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Kurt Ulrich
Kurt Ulrich, Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Der Alltag von Kindern im Berner Oberland in von ihnen verfassten und verlesenen Aufsätzen und schlichten Beobachtungen. Der Film entstand in nur vier Tagen, gemeinsam mit den Kindern und ihrer Lehrerin („Unsere Lehrerin ist eine schöne“). Der Schulweg im Schnee, das Klassenzimmer mit dem Ofen, in dem ein Kind das Feuer entfacht, Schreiben auf Schiefertafeln, blank gescheuerte Schulbänke, Zeichnungen der Kinder. Nur scheinbar naiv ist der Blick auf das harte Leben der Bergbauern: In der Konzentration auf das Wesentliche, auf Details, die vielleicht nur dem Kinderauge sichtbar sind, erscheint die Realität gleichsam magisch entrückt.
– Grit Lemke

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Bilder von Vietnam

Dokumentarfilm
Schweden
1972
24 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Sveriges Radio SVT
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Die Zeit zwischen 1965 und 75 galt in Leipzig als das „Vietnam-Jahrzehnt“, als auch dieser Film hier lief. Es waren „Dokumentaristen“ und Fotografen, die auf die Gräuel eines zunächst fern der Weltöffentlichkeit stattfindenden Krieges aufmerksam machten. Mit Nestler und dem renommierten ostdeutschen Fotografen Thomas Billhardt fanden die Gattungen auf wunderbare Art zusammen: Billhardts Fotos vom Alltag eines gequälten Volkes, aber auch von Momenten des Luftholens und Glücks, die manchmal – hier ist er Nestler sehr nah – den Blick auf kleine Details richten, brennen sich ins Gedächtnis. Klug montiert, von Zsóka Nestler nüchtern kommentiert und kontrastiert von Gedichten vietnamesischer Kinder, gelesen von schwedischen – die einzigen bewegten Bilder.
– Grit Lemke

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Chilefilm

Dokumentarfilm
Schweden
1974
23 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Sveriges Radio SVT
Peter Nestler
Luis Francisco Roca, Ramon Chavez
Peter Nestler
Peter Nestler
Dieser für ein Jugendmagazin des Schwedischen Fernsehens produzierte Beitrag erläutert auf einfache, nachvollziehbare Weise die Hintergründe des Militärputsches in Chile. Unter – der für Nestler typischen – Zuhilfenahme historischer Dokumente und Zeichnungen sowie Fotos (auch von Thomas Billhardt) zieht er einen Bogen vom Befreiungskampf der Indios bis zu Allende und dessen Sturz. In aller betonten Sachlichkeit dennoch eine leidenschaftliche Parteinahme für die Sache der Unidad Popular: „Dass so viele schrecklich arm sind und so viele reich, hängt zusammen.“ Der Film wurde nie ausgestrahlt.
– Grit Lemke

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Das Warten

Dokumentarfilm
Schweden
1985
6 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Sveriges Radio, Stockholm
Peter Nestler
Peter Nestler, Kenneth Jacobsson
Peter Nestler
Im Archiv des Schwedischen Fernsehens fand Peter Nestler Fotos eines Grubenunglücks, bei dem 1930 in Niederschlesien 155 Arbeiter starben. Die Darstellungen der oben Wartenden, von verzweifelten Angehörigen und Hilfskräften, von der Trauerfeier und KPD-Protesten sowie von der Bergwerksarbeit jener Zeit zeichnen im Verein mit Texten aus schwedischen Zeitungen und düsterer Musik von Weber und Grieg in nur sechs Minuten das Bild einer Gesellschaft, die für Profit über Leichen geht.
– Grit Lemke

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Die Folgen der Unterdrückung

Dokumentarfilm
Schweden
1982
40 Minuten
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Sverige Radio SVT
Peter Nestler
Peter Nestler und ein Team aus Chile
Peter Nestler
Neun Jahre nach dem Militärputsch kommt Peter Nestler in ein Land, das scheinbar in der Normalität angekommen ist. Doch hinter den Bildern von Reichtum und urbanem Leben findet er die Kratereinschläge der Vergangenheit: traumatisierte Familien. Kinder, die die Verhaftung oder Folterungen ihrer Eltern mit ansehen mussten. Gebrochene Menschen, die nur mühsam in den Alltag zurück finden. Unterdrückung kann hier auch im psychischen Sinne verstanden werden als Verdrängung von Trauer, Wut und Erinnerung, die eine ganze Gesellschaft krank macht.
– Grit Lemke

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Die Hasen fangen und braten den Jäger

Animationsfilm
Schweden
1994
7 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler
Lennart Bang
Peter Nestler
Hans Sachs
In Einzelbildern von Kohlezeichnungen Peter Nestlers wird ein Gedicht von Hans Sachs erzählt: Die Hasen verbünden sich gegen den Jäger, eine Parabel auf die Möglichkeit von Widerstand.
– Grit Lemke

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Ein Arbeiterclub in Sheffield

Dokumentarfilm
Deutschland
1965
41 Minuten
Untertitel: 
keine
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Süddeutscher Rundfunk SDR, Stuttgart
Peter Nestler
Dirk Alvermann, Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Es sind die Arbeiter, ihr Alltag, ihre Kultur, die harte Arbeit im Stahlwerk und vor allem ihre Selbsthilfeorganisation, die Nestler interessieren und die er liebevoll und detailgenau beschreibt. Eine Welt der Unterprivilegierten, die jenseits jeder Sozialromantik dennoch lebendig und stark durch ihre Solidargemeinschaft erscheint. Ein Bild, das dem SDR nicht gefiel. Nachdem Peter Nestler sich in langen Auseinandersetzungen geweigert hatte, einen erklärenden „neutralen Sprechertext“ hinzu zu fügen, wurde der Film unter dem Titel „Menschen in Sheffield“ (womit man die Arbeiter aus dem Titel eliminiert hatte) schließlich gesendet und die Zusammenarbeit mit Nestler für immer beendet.
– Grit Lemke

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Mülheim (Ruhr)

Dokumentarfilm
Deutschland
1964
14 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Reinald Schnell
Dieter Süverkrüp
Peter Nestler
Peter Nestler
Moderne Bauten, Hinterhöfe, ein Tante-Emma-Laden, Leute in der Kneipe, Skatspieler, Spaziergänger, verblasster bourgeoiser Villencharme und die Vororte der Industrie: Werkanlagen, Schlote und Kräne, die armseligen Wohnhäuser der Arbeiter, der Hafen, Schiffe auf der Ruhr, ein Kind auf der Straße. Das Stadtporträt – einzig unterlegt von den jazzigen, teils dissonanten Gitarrenklängen Dieter Süverkrüps, einer Maultrommel und dem treibenden Takt eines Metronoms – fand wenig Gefallen bei Politik und Presse: zu hässlich, zu grau. Erst fast zwanzig Jahre später (als das Mülheim des Films zu großen Teilen schon verschwunden war) befand die Rheinische Post: „schlichtweg sensationell“.
– Grit Lemke

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Rheinstrom

Dokumentarfilm
Deutschland
1965
13 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Dieter Süverkrüp
Statt Rheinromantik und Weinseligkeit legt der Film den Fokus auf die schwere Arbeit der Menschen, die mit dem Fluss verbunden sind: die Winzer an den Hängen, die Schiffer „mit klarem Kopf und festen Händen“ und die Barfrau am Tresen, bei der die Arbeiter einkehren. Aus Text und Bild spricht Hochachtung für jene Menschen, die den Weingenuss – kontrastierend gezeigt – erst möglich machen und dafür schlecht entlohnt werden.
– Grit Lemke

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Tod und Teufel

Dokumentarfilm
Deutschland
2009
55 Minuten
Untertitel: 
keine
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Strandfilm, Frankfurt a.M., Kintopp HB, Stockholm
Peter Nestler
Peter Nestler, Eric von Rosen
Dieter Reifarth
Peter Nestler
Fast ausschließlich unter Verwendung historischer Fotos begibt sich Peter Nestler auf Spurensuche in die Geschichte der eigenen Familie und eines der dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte. Graf Erik von Rosen, Nestlers Großvater, war Forschungsreisender in Afrika, Entdecker, Fotograf, Sammler von Ethnografika und – hochrangiger Nazi. Die Spur führt vom Völkermord an zehn Millionen Menschen im Kongo direkt zum Holocaust. In den stolzen, kolonialen Gesten der sorgsam arrangierten Fotos versteckt sich das Grauen.
– Grit Lemke

„Ein mutiger Film eines mutigen Filmemachers“ (Viennale 2009)

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Von Griechenland

Dokumentarfilm
Deutschland
1965
28 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Reinald Schnell
Mikis Theodorakis
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Dem griechischen Widerstand gegen den Faschismus und dem Bürgerkrieg um die Unabhängigkeit ist der erste Teil des Films gewidmet. Während der Kommentar Fakten und Namen benennt, führen Fotos in die Vergangenheit, aber auch den Alltag der Menschen. Der zweite Teil führt in das Griechenland des Jahres 1965, in dem Massen gegen die Ablösung des liberalen Georgios Papandreou protestieren. – Zwei Jahre danach übernahm die Militärjunta die Macht in Griechenland.
Die Bezeichnung des Films als „kommunistisch“ durch Filmecho/Filmwoche wurde ihm zum Verhängnis, er wurde kaum gezeigt, und begründete das Stigma, das Peter Nestler eine Weiterarbeit in Deutschland schließlich unmöglich machte.
– Grit Lemke

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Zeit

Dokumentarfilm
Deutschland
1992
43 Minuten
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Südwestfunk SWF, Baden-Baden
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Sieben ungarische Arbeiter/innen, Bäuerinnen und Bauern, die im Alter begannen zu malen oder zu bildhauern, präsentieren ihre Werke. Zeitgeschichte, tragische und traumatische Erlebnisse stecken darin, ein Jahrhundert und ein Menschenleben, in einem Bild (das man gemeinhin als „naiv“ bezeichnen würde) oder einer Holzskulptur dem Vergessen entrissen.
„Der Film heißt ‚Zeit’, weil so viel von dem Sich-Verschieben und Gleichwertig-Werden des Vergangenen drinsteckt.“ (Peter Nestler im Gespräch mit Christoph Hübner)
– Grit Lemke

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Zigeuner sein

Dokumentarfilm
Schweden
1970
47 Minuten
Untertitel: 
Schwedische Zwischentitel
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Sveriges Radio SVT, Stockholm
Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Zsóka Nestler, Peter Nestler
Nach Bildern des Malers Otto Pankok mit Darstellungen von Roma aus den 30er Jahren erzählen diese von ihren Erfahrungen im Dritten Reich und der Bundesrepublik: Ergreifende Berichte von Verfolgung, Diskriminierung, Ausgrenzung, von einem Leben als Menschen zweiter Klasse – unglaublicher Weise bis in die angeblich demokratische Gegenwart des Films, da sie unter menschenunwürdigen Bedingungen in Baracken am Rand der Städte und der Gesellschaft hausen und als Nazi-Opfer nicht anerkannt sind. In langen, nahezu ungeschnittenen Einstellungen erhalten die Menschen und ihre Geschichten Raum. Mehr braucht es nicht.
– Grit Lemke

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