Filmarchiv

A Documentary Film

Animadok
Polen
2015
7 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marcin Malatyński
Marcin Podolec
Wiktoria Nowak
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Wie sähe ein Dokumentarfilm aus über einen Mann aus Jarosław, dessen Biografie keine besonderen Ereignisse verzeichnet – während die großen Dramen auf dem Fernsehbildschirm ablaufen? Und dennoch ist hier gelebtes Leben: Arbeit, Kaffee, Kopfschmerztabletten, Urlaub. Ein Haus, das nach dem Auszug der Kinder zu groß geworden ist. Auf berührende Weise überführt Marcin Podolec das Leben seines Vaters in die Welt des Comics und kreiert damit zugleich ein neues Genre: die animierte Langzeitbeobachtung.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Absences

Dokumentarfilm
El Salvador,
Mexiko
2015
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Anaïs Vignal, Julio López
Tatiana Huezo
Pablo Fernández
Ernesto Pardo
Lucrecia Gutiérrez Maupomé
Tatiana Huezo
Pablo Tamez
Wie ein Gespenst wandert Lulu in Mexiko durch ihr Leben, seit vor vier Jahren ihr Ehemann und ihr Sohn von Fremden aus dem Auto gezerrt und entführt wurden. Obwohl jede Spur von ihnen fehlt, kann sie nicht aufhören zu suchen. Wann ist es Zeit, eine Hoffnung zu begraben? Tatiana Huezo übersetzt Lulus Geschichte auf der Bildebene in eine Realität, die Risse bekommen hat, und zeigt das nicht Sichtbare: das Gefühl der Abwesenheit – aber auch einen Weg zurück ins Leben.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm (ab 2015)
Ayan and the White Balloon Vida Dena

Nach fünf Jahren des Exils in Europa kehrt die Regisseurin in den Iran zurück, um einen Film zu drehen. Sie bittet ihre Freunde, darin mitzuspielen. Was als Spiel beginnt, erweist sich im Prozess des Drehens als knallharter Clash zwischen jenen, die geblieben sind, und der, die fortging

Ayan and the White Balloon

Dokumentarfilm
Belgien,
Iran
2015
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
KASK Academy of art, Gent University, Belgium
Vida Dena
Emad, Meisam, Ali, Pooyan
Vida Dena
Dieter Diependaele, Vida Dena
Vida Dena
Milad, Michel Coquette
Sich verstecken: hinter Masken, dem weißen Ballon, der Fiktion. Die Ängste sitzen tief. Nach fünf Jahren des Exils in Europa kehrt die Regisseurin in den Iran zurück, um einen Film zu drehen. Sie bittet ihre Freunde, darin mitzuspielen. Was als Spiel beginnt, erweist sich im Prozess des Drehens als knallharter Clash zwischen jenen, die geblieben sind, und der, die fortging. Wer hat die Deutungshoheit? Was ist Klischee, was will der Westen sehen, was wollen die Iraner von sich zeigen?

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Cure

Dokumentarfilm
Kanada,
Äthiopien,
Deutschland
2015
20 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sarah Noa Bozenhardt
Sarah Noa Bozenhardt
Fasika Abebe, Aster Assefa
Bernarda Cornejo Pinto
Sarah Noa Bozenhardt
Sarah Noa Bozenhardt, Bernarda Cornejo Pinto
Ein ungemein zärtlicher Blick auf Aster, eine blinde junge Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter in einer Einrichtung für alleinerziehende Mütter in Äthiopien lebt. Ihr leiser Gesang über Liebe und kleine Mäuse durchzieht die Bilder wie der Traum eines Sehenden. Noch heißt die Kleine Bethi. Aber Aster will den Namen ändern in Medanit: das amharische Wort für Heilung. Das Kind hat sie vom Dunkel in das Licht geführt. Sie ist das Auge ihrer Mutter.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm (ab 2015)
Der lustige König Jörg Weidner, Anke Späth

Der König wacht nach einem langen und tiefen Schlaf auf, weiß aber nicht, was er mit seiner ganzen Zeit anfangen soll. Er hofft, eine Lösung zu finden, indem er einen Automaten baut, aber vergeblich – das Rad der Zeit folgt seinen eigenen Gesetzen.

Der lustige König

Animationsfilm
Deutschland
2015
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jörg Weidner
Jörg Weidner, Anke Späth
Ditterich von Euler-Donnerperg
Jörg Weidner, Anke Späth
Jörg Weidner
Jörg Weidner, Anke Späth, Susann Arnold, Natalia Bogoliubskaja, Mayka von May
Jörg Weidner
Jörg Weidner, Thomas Fichtner
Der König wacht nach einem langen und tiefen Schlaf auf, weiß aber nicht, was er mit seiner ganzen Zeit anfangen soll. Er hofft, eine Lösung zu finden, indem er einen Automaten baut, aber vergeblich – das Rad der Zeit folgt seinen eigenen Gesetzen. In diesem bizarren Märchen unterstreichen die Zersetzung organischen Materials, rostiges Metall und rissige Oberflächen visuell eine kryptische Puppenanimation, die spiralförmig um ihr Hauptthema kreist.

---Victor Orozco

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Erlkönig

Animationsfilm
Schweiz
2015
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Georges Schwizgebel
Georges Schwizgebel
Franz Schubert, Franz Liszt
Georges Schwizgebel
Georges Schwizgebel
Louis Schwizgebel
Hier werden Erinnerungen an den Literaturunterricht geweckt – doch so dynamisch wurde Goethes Ballade wahrscheinlich noch nie vorgetragen. Und das ganz ohne Worte! In gewohnter Manier und Präzision lässt Schwizgebel farbenprächtige Malereien miteinander verschmelzen oder positioniert einen Split Screen, der die unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten zeigt. Allein der Ritt des Vaters mit dem kranken Kind zur Musik von Schubert und Liszt ist eine Augenweide!

Annegret Richter



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube für den besten kurzen Animationsfilm im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

He Who Ate the Eye of a Fish

Animationsfilm
Frankreich
2014
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Alice Saey
Alice Saey
Ruben van Asselt
Alice Saey
Alice Saey
Alice Saey, Ramon Gomez de la Serna
Ruben van Asselt
Das Geschmackserlebnis, ein Fischauge in einem überfüllten Restaurant zu verzehren, eröffnet einem Gast Welten. Ein surrealistischer Nervenkitzel wie eine Geisterbahnfahrt für den Gaumen: rot das Auge, rot der Duft der Gerichte. Die Zeichenanimation mit feinen weißen Linien auf schwarzem Grund entfaltet eine gruselig-schöne Sinnlichkeit. Die ganze Stadt atmet in Rot in dieser schwindelerregenden Adaption des Drehbuchs von Ramón Gómez de la Serna, der seinerzeit mit Luis Buñuel zusammenarbeitete.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Here There

Animationsfilm
Kroatien,
USA
2015
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Vanja Andrijević
Alexander Stewart
Alexander Stewart
Alexander Stewart, Darko Masnec
Alexander Stewart
Alexander Stewart, Gideon Kiers
Tagaus, tagein flirrt die Sonne über Hafen und Cafés – der ewige kroatische Sommer als gezeichnetes Tagebuch. Durch den repetitiven Einsatz von Originaltönen und die zunehmende Reduktion der animierten Zeichnungen entsteht Dynamik: Skizzen werden zu grafischen Abstraktionen, Gegenstände zu Farbflächen, freie zu geometrischen Formen. Und im Kopf des Zuschauers entsteht ein Sommer, der mehr ist als die Summe seiner Teile.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Heritage

Animadok
Norwegen
2015
21 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Carsten Aanonsen
Charlotte Thiis-Evensen
Eivind Buene
Christian Flatlie, Charlotte Thiis-Evensen
Vårin Andersen
Kajsa Næss
Christian nimmt in regelmäßigen Abständen Videos auf, die er seinem kleinen Sohn als Erinnerung mit auf den Weg geben möchte. Darin redet er über die Zukunft und ein Leben, das er nicht mehr teilen wird. Er überlegt, was er als Vater erklären muss – so von Mann zu Mann. In der Montage dieser Monologe mit animierten Sequenzen und privaten Aufnahmen umkreist der Film die Frage: Was bleibt von einem, wenn man geht?

---Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

In the Distance

Animationsfilm
Deutschland
2015
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Florian Grolig
Florian Grolig
Julian Vavrovsky
Tobias Boehm, Christian Wittmoser
Hoch oben, fast in den Wolken, lebt ein Mann mit seinem Huhn in einer Dachwohnung. Unverrückbar und statisch die frontale Perspektive auf ihr Refugium mit weitem Himmel. Florian Grolig gewährt uns einen distanzierten Einblick in den Mikrokosmos des einfallsreichen Privatiers. Die minutiös gezeichnete Miniatur offenbart die Einsamkeit dessen, der seine heile Welt um keinen Preis verlieren will. Doch auch durch brutale Konsequenz kann sich der Privatmensch dem hereinbrechenden Krieg nicht entziehen.

Nadja Rademacher



Mephisto 97.6 Publikumspreis 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

It

Animationsfilm
Belarus
2015
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Alexander Gerasimov
Genadzi Buto
Stanislav Makovskiy
Genadzi Buto
Genadzi Buto
Genadzi Buto
Eine Vampirgeschichte ohne Vampire – erzählt in allen Schattierungen von Schwarz, Giftgrün und Pickelpink. Beklemmend und unerbittlich wie die Fänge einer Diktatur. Die Welt des tragischen Helden und seiner Liebsten ist durch den Stich einer zunächst winzigen Mücke aus den Fugen geraten. Nach vergeblicher und einsamer Gegenwehr verlässt ihn seine bessere Hälfte. Wofür lohnt es sich nun noch zu kämpfen? Ein Gleichnis, expressionistisch in Bild und Ton.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Last Day of Freedom

Animadok
USA
2015
32 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Dee Hibbert-Jones
Nomi Talisman
Fred Frith
Nomi Talisman
Hibbert-Jones, Talisman, Robert Arnold, Elizabeth Finlayson
Hibbert-Jones, Talisman, Teresa Richardson, Tony Coleman, Nicole Chu
Jeremiah Moore
Mit warmer, aber trauriger Stimme erzählt der Protagonist von seinem Leben. Und von der Schuld, den eigenen Bruder verraten zu haben. Völlig unaufdringlich enthüllt sich aber nicht nur eine tragische Familiengeschichte, sondern auch eine pseudo-demokratischen Gesellschaft, in der Menschen durch alle Raster fallen. Die rotoskopierten Bilder, die lange haften bleiben, eröffnen mit nur wenigen Linien und reduzierten Farben einen ungewohnten Blick auf Amerika.

Annegret Richter



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilm 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Limbo Limbo Travel

Animationsfilm
Frankreich,
Ungarn
2014
16 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
József Fülöp, Christian Pfohl
Zsuzsanna Kreif, Borbála Zétényi
János Másik
Judit Czakó
Laurène Braibant, László Brovinszki, Elsa Duhamel, Aline Faucoulanche, Samuel Guenolé, Gabriel Jacquel, Zsuzsanna Kreif, Barbara Maleville, Jean Philippe Nicolle, Claire Trollé, Borbála Zétényi
Zsuzsanna Kreif, Borbála Zétényi
Tamás Zányi
In einer kalten Gesellschaft, in der die Technologie Kommunikation und Zwischenmenschlichkeit an den Rand drängt, unternimmt eine Gruppe von Frauen eine Fahrt in ein exotisches Reich der Hitze – Lebensraum der zarten Gesichtsbehaarung und der charmanten Penisse: die Schnurrbart-Insel. Der Film betrachtet den Sextourismus von seiner absurden Seite und schafft eine farbintensive, illusorische Welt voller überspitzter Klischees, in der menschliche Sehnsucht auf den Besitz reduziert ist. Ein rasantes Abenteuer.

---Victor Orozco

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Missing One Player

Animationsfilm
China
2015
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Lei Lei
Lei Lei
Li Xingyu
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Li Xingyu
Apathie herrscht in einer Welt, die vor der Apokalypse steht. Dennoch wollen drei Spieler inmitten dieser planetaren Ödnis Mah-Jongg spielen. Ihr Problem: Es geht nicht, weil sie ein Spieler zu wenig sind. Diese Scherenschnitt-Animation bedient sich einfallsreich altmodischer Muster, Gewebe, Farben und Töne, um ein künstliches Universum zu erschaffen, das in einer Avantgarde-Atmosphäre der Melancholie feststeckt.

Victor Orozco



Ausgezeichnet mit der Silbernen Taube im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

On the Side

Dokumentarfilm
Portugal
2015
35 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Patrícia Faria
Filipa Reis, João Miller Guerra
Vasco Viana
Filipa Reis, João Miller Guerra
Filipa Reis, João Miller Guerra
Ruben Costa
Nie wird in Filmen über Geld gesprochen. In schlechten Zeiten wie der jetzigen aber ändern sich die Gedanken der Menschen, ihr Leben und irgendwann auch die Filme. In dieser exzellent fotografierten und montierten Miniatur sprechen die Bewohner eines Vororts von Lissabon ununterbrochen über Geld und die raren Möglichkeiten, es zu beschaffen: Zweit- und Drittjobs, Backen für die Nachbarschaft, den Eltern auf der Tasche liegen, an Couchsurfer vermieten … Ein Reigen des Überlebens in der Krise.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm (ab 2015)
Out of the Blue Piotr Małecki

Mit einem langsamen Schwenk tastet die Kamera die kindlichen Gesichter mit den halbgeschlossenen Augen ab, deren Blick ins Nirgendwo abgeglitten ist. Die Langzeit-Koma-Patienten, Kinder und Jugendliche, eines Hospitals bei Warschau ruhen in einer Art Zwischenreich.

Out of the Blue

Dokumentarfilm
Polen
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Zuzanna Król
Piotr Małecki
Natali Drosou
Piotr Małecki
Przemysław Chruścielewski, Katarzyna Leśniak
Piotr Małecki
Maciej Krupa
Mit einem langsamen Schwenk tastet die Kamera die kindlichen Gesichter mit den halbgeschlossenen Augen ab, deren Blick ins Nirgendwo abgeglitten ist. Die Langzeit-Koma-Patienten, Kinder und Jugendliche, eines Hospitals bei Warschau ruhen in einer Art Zwischenreich. Diesen Ort der Entrückten als einen der Lebenslust und des Lachens – neben den Momenten der Verzweiflung – zu erzählen, ist das Kunststück Piotr Małeckis, der in wenigen Episoden all diese Gegensätzlichkeiten zu konzentrieren vermag.

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.