Filmarchiv

Countries (Film Archive)

Fremde Welten, Fremde Worte

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
15 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jie Jie Ng
Jie Jie Ng
Die eigentliche Heimat ist Sprache: Sie ist die Verbindung zur Kindheit, in ihr offenbart sich der Charakter, formuliert man Gefühle, ist man zu Hause. In der Fremde ist Sprache der erste Verlust. Die Worte trennen sich von den Emotionen, stellen sich neben einen, fliehen. Die in Braunschweig studierende Jie Jie Ng aus Singapur findet für diesen Zustand traumwandlerische und flirrende Sinnbilder in Schattenspielen, Unschärfen und der Welt auf dem Kopf.

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Fünfzehn Zimmer

Dokumentarfilm
Deutschland
2016
32 Minuten
Untertitel: 
englische
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Silke Schissler
Silke Schissler
Florian Lampersberger
Rita Bakacs
Silke Schissler
Andreas Fertig, Han Van Acoleyen
Ungemein genau fotografiert und mit feinem Gespür für kleine Zwischenräume und -töne, erzählt „Fünfzehn Zimmer“ vom Alltag in einem Berliner Hospiz. Eigentlich ist Danka Reinigungskraft, aber Zeit für eine Zigarettenpause oder einen Plausch mit den Bewohnern bleibt immer. In diesen Momenten weitet sich der Blick: Schlaglichter auf ein verbrauchtes Leben, das hier noch ein letztes Mal Kraft sammelt. Das macht diesen Ort so angenehm und entspannt. Wenn schon sterben, dann gerne hier. Wie der Nachspann belegt.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Herr und Frau Müller Dominique Klein

Sie nennen sich Familie Sonnenschein, diskutieren angeregt über Politik und Benzinpreise, machen Ausflüge und sind einander auch nach vielen Ehejahren treu ergeben, Küsschen am Morgen eingeschlossen.

Herr und Frau Müller

Dokumentarfilm
Deutschland
2016
14 Minuten
Untertitel: 
englische
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Tanja Schmidbauer, HFF München
Dominique Klein
Johannes Brugger
Johannes Brugger, Dominique Klein
Dominique Klein
Tanja Schmidbauer
Sie nennen sich Familie Sonnenschein, diskutieren angeregt über Politik und Benzinpreise, machen Ausflüge und sind einander auch nach vielen Ehejahren treu ergeben, Küsschen am Morgen eingeschlossen. Was tut es da zur Sache, dass Herr Müller, obwohl geistig voll fit, von Kopf bis Fuß gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann? In ihrer kleinen Schwarz-Weiß-Etüde, die Talent verrät, zeigt Dominique Klein voller Witz und ohne falsche Betroffenheit, dass wahre Liebe ihre Sprache findet.

Grit Lemke

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Kopfüber

Animadok
Deutschland
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
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Lissi Muschol
Daniel Thomaser
Phillip Feneberg
David J. Rauschning
Anna Rosa Stohldreier
Daniel Thomaser
Linus Nickl
Im Sommer 2011 sprang Daniel kopfüber ins Wasser. Der Sprung krempelte sein Leben für immer um. Seither ist er querschnittsgelähmt. Über einen Ansturm aus realen und animierten Bildern erzählt der Filmemacher von seinem Leben mit dieser Extremerfahrung. Denn Daniel mag sich zwar den Hals gebrochen haben, sein Lebenswille aber ist unzerbrechlich. Und der Rollstuhl, in dem er sitzt, mag zwar wie ein übermächtiges Persönlichkeitssignal erscheinen, indes transportiert er kaum etwas von dem, was Daniel wirklich ausmacht.

Ralph Eue

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Patriotic Lesson

Dokumentarfilm
Deutschland,
Polen
2016
21 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ute Dilger
Filip Jacobson
Lukasz Ostalski, Filip Jacobson
Tomasz Polsakiewicz
Filip Jacobson
Filip Jacobson
Beim Gesangswettbewerb für patriotische Lieder werden in einer polnischen Grundschule Blut, Opfer und Nation beschworen, marschieren Partisanenmädchen und filmen stolze Eltern. Eine Gesellschaft auf dem Weg in die Vergangenheit? In neutralen Schwarz-Weiß-Bildern lässt sich beobachten, wie einer jungen Generation der Nationalismus eintrainiert wird, während sich die Erwachsenen in kindlicher Unreife üben. Passend zur Theorie des großen Schriftstellers Witold Gombrowicz, nach der die Jungen bei den Alten zur Schule gehen und vice versa.

Lars Meyer



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm 2016;
Nominiert für Young Eyes Film Award 2016

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TAGein TAGaus

Dokumentarfilm
Deutschland
2016
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sophie Lakow
Sabine Theresa Ehrl
Aleksandra Medianikova
Martin Herold
Darius Shahidifar
Eine Prozession eröffnet und beendet diese kurze Etüde über die Nonnen des Klosters Mallersdorf in der Oberpfalz. Dazwischen der Alltag dieses bedächtigen, von der Welt abgeschiedenen Ortes. Die rüstigen Schwestern versorgen sich selbst, und wer schon immer mal eine Metzgerin in Ordenstracht sehen wollte, ist hier richtig. Beobachtend, atmosphärisch dicht und in ruhige Totalen gefasst, ist „TAGein TAGaus“ auch ein Heimatfilm, der uns wie aus einer entschwundenen Zeit grüßt.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.