Filmarchiv

Countries (Film Archive)

DOK Neuland
Im Märkischen Sand Nina Mair, Matthias Neumann, Katalin Ambrus

Nur vier überlebten. Die anderen 127 waren tot, als die Deutschen eilig ihre Körper verscharrten. Antonio Ceseri, einer dieser Vier, hatte unter dem Sand kaum Luft bekommen.

Im Märkischen Sand

(none)
Deutschland,
Italien
2016
136 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Nina Mair, Matthias Neumann
Nina Mair, Matthias Neumann, Katalin Ambrus
Andrea Blasetig, Stefano Fornasaro
Matthias Neumann
Lucian Busse
Cosimo Miorelli
Aurora Kellermann
Romano Casellini
Chris Wilson
Nur vier überlebten. Die anderen 127 waren tot, als die Deutschen eilig ihre Körper verscharrten. Antonio Ceseri, einer dieser vier, hatte unter dem Sand kaum Luft bekommen. Der Sebaldushof bei Treuenbrietzen war eines von 40.000 Arbeitslagern in Nazi-Deutschland. „Unter dem Märkischen Sand“ ist eine Reise tief in einen vergessenen Teil der deutsch-italienischen Geschichte. In sechs Kapiteln und 24 Episoden enthüllt die Webdokumentation in einer besonderen Mischung aus Animation und Dokumentation Kriegsverbrechen, die längst unter dem Sand begraben schienen.

Lars Rummel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Life to Come 360° – Through the Eyes of a Premature Baby

(none)
Belgien,
Frankreich,
Qatar
2016
9 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Cédric Bonin, Pascaline Geoffroy, Anton Iffland Stettner
Fouzi Louahem
Aïdan Obrist
Christophe Reynaud
Fouzi Louahem, Claudio Capanna
Yann-Elie Gorans
Sabine Lange (ARTE), Sophie Berque (RTBF interactive), Mohamed El Mongy (Aljazeera), Isabelle Christiaens (RTBF)
Jean-François Martin, Emilie Maréchal, Blanche Giraud-Beauregardt, Fred Cacheux, Coline Wauters
Die ersten Tage unseres Lebens, besonders jene kurz nach der Geburt, sind uns nicht im Gedächtnis. Plötzlich sind wir auf der Welt – erste unklare Erinnerungen von irgendwann, irgendwo steigen auf. Das Langzeitgedächtnis entwickelt sich erst ab dem zweiten Lebensjahr. Der Start ins Leben bleibt also ein trübes Erinnerungsloch. Mit „Life to Come 360°“ kann der Zuschauer in die virtuelle Realität einer Neugeborenenstation eintauchen und den Alltag aus der Sicht eines Frühchens wahrnehmen. Die Dokufiktion ist Teil der App „ARTE360“.

Lars Rummel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DOK Neuland
My Lonesome Hologram Nina Wesemann, Daniel Hengst

Du bist allein auf einer Insel voller Menschen, aber niemand sieht dich. Du kannst ihnen zuhören, sie ungeniert betrachten, aber nicht mit ihnen interagieren.

My Lonesome Hologram

(none)
Deutschland
2016
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Hochschule für Fernsehen und Film München, Nina Wesemann
Nina Wesemann, Daniel Hengst
Daniel Hengst
Frank Génot, Lars Ullrich
Du bist allein auf einer Insel voller Menschen, aber niemand sieht dich. Du kannst ihnen zuhören, sie ungeniert betrachten, aber nicht mit ihnen interagieren. Wie Artefakte stehen sie im Raum. Eines dieser Hologramme sieht aus wie dein Abbild. Welche Existenzberechtigung hast du noch, wenn dich niemand wahrnehmen kann?

Es geht um die Ambivalenz des Alleinseins in der Gruppe, das Erkunden des Fremden und des Vertrauten. Die Besucher werden in der Ausstellung als Hologramme eingescannt, interviewt und können anschließend selbst die Insel erkunden.

Lars Rummel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DOK Neuland
Notes on Blindness – Into Darkness Arnaud Colinart, Amaury La Burthe, Peter Middleton, James Spinney

John Hull reflektiert in seinem Audiotagebuch, wie es ist, blind zu sein, und schafft damit einen gleichermaßen philosophischen wie poetischen Zugang zu einer Welt ohne Augenlicht.

Notes on Blindness – Into Darkness

(none)
Frankreich,
UK
2016
20 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Arnaud Colinart, David Coujard, Mike Brett, Amaury La Burthe
Arnaud Colinart, Amaury La Burthe, Peter Middleton, James Spinney
John Hull
Thomas Couchard, Florent Dumas, Robin Picou
Béatrice Lartigue, Fabien Togman, Arnaud Desjardins
John Hull reflektiert in seinem Audiotagebuch, wie es ist, blind zu sein, und schafft damit einen gleichermaßen philosophischen wie poetischen Zugang zu einer Welt ohne Augenlicht. Auf der Basis von Tonaufnahmen beleuchtet diese sechsteilige interaktive Doku Johns kognitive und emotionale Erfahrung der Blindheit. Binauraler Sound und interaktive 3D-Animationen versetzen die Besucher intim und immersiv in spezifische Erinnerungen und Orte aus Johns Tagebuch.

Lars Rummel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DOK Neuland
Phallaina Marietta Ren

Es beginnt langsam. Fische schwimmen durch die Luft. Ein Schleier legt sich über die Augen, bevor sich alles verflüssigt.

Phallaina

(none)
Frankreich
2016
10 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Pierre Cattan, Alexandrine Stehelin
Marietta Ren
Côme Jalibert
Julien Baret
Marietta Ren, Laurant Bramardi
Ségolène Zaug, Voyelle Acker (France TV Nouvelles Écritures)
Christophe Da Silva
Marietta Ren
Es beginnt langsam. Fische schwimmen durch die Luft. Ein Schleier legt sich über die Augen, bevor sich alles verflüssigt. Und dann die gigantischen weißen Wale … Dies ist die Geschichte von Audrey, einem Mädchen, das Wale um sich herum halluziniert. Ein intimes Abenteuer beginnt: das einer persönlichen Transformation. „Phallaina“ ist eine bewegende, vertikal scrollbare Graphic Novel mit Parallax-Effekt. Eine hybride Erzählform, ästhetisch illustriert von Marietta Ren.

Lars Rummel

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DOK Neuland
T)raumzwang Pascal Hanke

Das Herz schlägt schneller, der Puls rast, der Schweiß fließt. Kaugummi kauen – das ist das einzige, was noch beruhigt.

T)raumzwang

(none)
Deutschland
2016
20 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Pascal Hanke, Matthias Staudinger
Pascal Hanke
Bensound
Moritz Bauer, Jonas Niemann, Pascal Hanke
Pascal Hanke
Pascal Hanke
Sandra Müller, Pascal Hanke
Sandra Müller, Michael Lotz
Pascal Hanke
Das Herz schlägt schneller, der Puls rast, der Schweiß fließt. Kaugummi kauen – das ist das einzige, was noch beruhigt. Wie fühlt es sich an, wenn alltägliche Gänge und Situationen zur lebensbedrohlichen Gefahr werden? Wir begleiten den Protagonisten Oscar in seinem täglichen Kampf gegen die Agoraphobie. Es ist die Angst vor dem Kontrollverlust, die Oscar an sein Zuhause bindet. Die 360°-Doku erschafft einen filmischen Raum um Oscar und führt mitten hinein in sein Innerstes.

Lars Rummel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.