Filmarchiv

Nach der Angst
#theircatsaswell Lisbeth Kovačič

Stationen einer tierischen Fluchtgeschichte, in der die Katze dank sozialer Medien früher einen deutschen Pass erhält als Frauchen und Herrchen.

#theircatsaswell

Animationsfilm
Österreich
2016
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Lisbeth Kovačič
Lisbeth Kovačič
Matija Schellander
Lisbeth Kovačič
Lisbeth Kovačič
Matija Schellander
Stationen einer tierischen Fluchtgeschichte, in der die Katze dank sozialer Medien früher einen deutschen Pass erhält als Frauchen und Herrchen.

Franziska Bruckner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
1 Minute of Nature – Birds of Prey Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

2016

1 Minute of Nature – Birds of Prey

Animadok
Niederlande
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Tjitske Mussche
Tjitske Mussche, Arno Peeters
Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
1 Minute of Nature – Blackbird Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Kasper hat eine junge Amsel aufgenommen und sie gepflegt, bis sie selbst fliegen konnte.

2016

1 Minute of Nature – Blackbird

Animadok
Niederlande
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Bente Hamel
Bente Hamel
Kasper hat eine junge Amsel aufgenommen und sie gepflegt, bis sie selbst fliegen konnte. Er erzählt davon, wie es ist, Abschied nehmen zu müssen.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
1 Minute of Nature – Boxing Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Geertje kann boxen und erteilt den Jungs, die Ärger machen, auch schon mal eine Lektion.

2016

1 Minute of Nature – Boxing

Animadok
Niederlande
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Laura Stek
Laura Stek, Arno Peeters
Geertje kann boxen und erteilt den Jungs, die Ärger machen, auch schon mal eine Lektion. Sie sollen wissen: Mädchen können durchaus stärker sein als sie.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
1 Minute of Nature – Squirrel Spot Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Victor hat entdeckt, dass er von seinem Fenster aus ein Eichhörnchen beobachten kann.

2016

1 Minute of Nature – Squirrel Spot

Animadok
Niederlande
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Maartje Duin
Maartje Duin, Arno Peeters
Victor hat entdeckt, dass er von seinem Fenster aus ein Eichhörnchen beobachten kann. Es ist ganz zutraulich und er überlegt, ihm einen Namen zu geben.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

15 Corners of the World

Dokumentarfilm
Deutschland,
Polen
2014
75 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marta Golba, Erik Winker
Zuzanna Solakiewicz
Eugeniusz Rudnik
Zvika Gregory Portnoy
Mateusz Romaszkan
Zuzanna Solakiewicz
Marcin Lenarczyk
„Digital ist besser“ – dieser 90er-Jahre-Titel der deutschen Band Tocotronic ist hierzulande zum geflügelten Wort geworden, das kaum noch hinterfragt wird. Wie gut, dass wir nun eindrücklich an die einzigartigen Möglichkeiten der analogen Technik erinnert werden. Fantasievoll führt der Film vor, welche Räume uns mit ihr verloren gehen. Ausgangspunkt der audiovisuellen Reise ist das legendäre Experimentalstudio des Polnischen Radios, wo in den 60ern Science-Fiction-Klänge erzeugt wurden, in einem Tonlabor, das selbst wie die Schaltzentrale eines Raumschiffes wirkte. Einst einer der Pioniere der Elektroakustischen Musik, arbeitet der eigensinnige Komponist Eugeniusz Rudnik aber noch immer wie besessen an seinem analogen Schnittplatz daran, unbekannte Klangsphären zu erzeugen, um damit der menschlichen Natur auf den Grund zu gehen. Ein weggeworfener Tonbandstreifen, eine Stimme, ein Stein, alles kann zum Basismaterial für eine Komposition werden. Auch ein Haus – was zu beweisen wäre.

Das augenzwinkernde Porträt des Künstlers als Klangtüftler lädt zu visuellen Erkundungen seiner Tonwelten ein. Die Kamera geht selbst experimentelle Wege, übersetzt die akustischen Dimensionen in Architektur, Tanz oder auch Landschaft, bietet vielschichtige Deutungen an und schafft somit ein synästhetisches Erlebnis für die große Leinwand. Man muss wohl kaum hinzufügen, dass der Film auch eine Ode an das analoge Zeitalter darstellt.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
1989 – Lieder unserer Heimat. Himmlischer Frieden Schwarwel

Episode aus einer Serie von persönlichen Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. Hier und anderswo.

1989 – Lieder unserer Heimat. Himmlischer Frieden

Animationsfilm
Deutschland
2017
4 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Strauß, Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel, Dirk Reddig, Sara Bock, Laura Wempen
Schwarwel
Schwarwel
Episode aus einer Serie von persönlichen Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. Hier und anderswo. In dieser Folge geht es um Fragen von persönlichem Mut und Widerstand. Anderswo und hier.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
1989 – Lieder unserer Heimat. Ich liebe – ich liebe doch alle. Schwarwel

Episode aus einer Serie von Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. In dieser Folge geht es um Erich Mielke.

1989 – Lieder unserer Heimat. Ich liebe – ich liebe doch alle.

Animationsfilm
Deutschland
2017
3 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Strauß, Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel, Dirk Reddig, Sara Bock
Schwarwel
Schwarwel
Episode aus einer Serie von Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. In dieser Folge geht es um Erich Mielke (1907–2000), der gänzlich verloren durch neue Zeiten irrt und den Menschen seine Liebe verkündet. Um ihn herum die Trümmer der untergegangenen DDR und seines ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

2+2=22 [The Alphabet]

Dokumentarfilm
Deutschland
2017
82 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Heinz Emigholz, Andreas Reihse
Heinz Emigholz
Kreidler
Heinz Emigholz, Till Beckmann
Heinz Emigholz, Till Beckmann
Heinz Emigholz
Jochen Jezussek
Natürlich ist Heinz Emigholz kein georgischer Filmemacher. Aber es gibt wichtige Gründe, dieses erste „Kapitel“ seines vierteiligen Filmzyklus „Streetscapes“ hier zu zeigen. Es ist wertvoll: als Blick von außen und als Fallstudie über Richtung und Begehrlichkeiten eines solch fremden Schauens. Emigholz begleitete die Düsseldorfer Band Kreidler 2013 nach Tiflis, wo die Musiker Aufnahmen für ihr Album „ABC“ einspielten. Genutzt wurde ein altes Filmstudio, das sich als einer der letzten Räume mit „Sowjet-Charakter“ der Modernisierungswut entziehen konnte. Um das Studio herum entfaltet sich Stadtarchitektur – in schrägen Ansichten, die sich vielleicht nur dem von Westen Zugereisten aufdrängen.

Zaza Rusadze

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

209 rue Saint-Maur, Paris, 10ème – The Neighbours

Dokumentarfilm
Frankreich
2017
103 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Paul Rozenberg, Céline Nusse (Zadig Productions)
Ruth Zylberman
Nicolas Repac
Cédric Dupire
Valérie Loiseleux
Benjamin Bober, Graciela Barrault
Die französische Regisseurin und Historikerin Ruth Zylberman sitzt in den USA in einem Wohnzimmer – zu Besuch bei einem 79-jährigen Mann, der während der Besatzung von Paris durch die Deutschen von seinen jüdischen Eltern bei einer fremden Familie versteckt wurde. Heute kann sich Henry Osman, geboren als Henri Ossmann, an seine Eltern kaum erinnern – nicht, wie sie aussahen, nicht, was sie beruflich taten. Zylberman hat einen Stapel kopierter Dokumente dabei und kann diese Kindheit in Teilen rekonstruieren.

Das Haus mit der titelgebenden Adresse – hier lebte Osman als kleiner Junge – liegt im jüdischen Viertel von Paris. Minutiös hat Zylberman die ehemalige Hausgemeinschaft während der Kriegsjahre nachgebildet: Wer hat hier gewohnt? Wer hat wen gekannt? Reenactments mit Puppenmöbeln und gezeichneten Raumplänen an den Küchentischen der einstigen Bewohner wechseln sich mit Ansichten des Gebäudes von heute ab. Der typische Pariser Bau in der Rue Saint-Maur mit der Hausnummer 209 wird so als ein anachronistischer Raum entworfen, in dem die Geschichte bis in den gepflasterten Innenhof hinein nachlebt. Ein zugleich hoch konzentriertes und hoch emotionales Stück experimenteller Historiografie.

Lukas Stern

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

3 Stolen Cameras

Dokumentarfilm
Spanien,
Schweden
2017
17 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
Mariem Hassan
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
David Gülich
Aus der Westsahara gibt es wenig zu sehen und zu hören. Seit 1979 ist das Gebiet von Marokko annektiert und die marokkanischen Besatzer konnten seither eine quasi vollständige Medienblockade durchsetzen. Aktivisten der Gruppe Equipe Media sind seit Jahren die Einzigen, die heimlich Aufnahmen von Demonstrationen, Polizeiübergriffen oder anderen Menschenrechtsverletzungen machen und ins Ausland schleusen. Immer wieder geraten sie dabei selbst in die Schusslinie der Okkupationsmacht.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

6 Degrees

Dokumentarfilm
Polen
2013
84 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Anna Wydra, Izabela Łopuch, Tomasz Tokarski
Bartosz Dombrowski
Wojtek Zieliński
Izabela Pająk, Mateusz Romaszkan
Bartosz Dombrowski
Błażej Kafarski
Die Welt steckt voller Geheimnisse. Oder kennen Sie die Theorie, nach der jeder Mensch auf diesem Planeten mit jedem anderen über maximal sechs Bekanntschaften verbunden ist? Was heißt hier Theorie? Bartosz Dombrowski macht die Probe aufs Exempel und lädt den Zuschauer zu einem Roadmovie der ganz besonderen Art ein: von einer zufällig ausgewählten Punkmusikerin in Warschau zu einem zufällig ausgewählten Bauern in Mexiko über maximal sechs Kontakte zu gelangen. Wie das funktioniert? Die Musikerin vermittelt das Filmteam an einen Punk-Veteranen in London, dieser schickt sie weiter zu einer entfernt bekannten Familientherapeutin in Miami, die wiederum kennt den Wahlkampfleiter eines mexikanischen Präsidentschaftskandidaten in Mexiko-Stadt etc. Mit jedem Kontakt verringert sich die Distanz zu Marco, dem mexikanischen Bauern und Ziel all ihrer Bemühungen. Nun wäre diese Geschichte nicht mehr als eine vergnügliche globale Schnitzeljagd, wenn der Regisseur die vordergründige Suche nicht als Einstieg in die jeweils verschiedenen Lebenssituationen und Geschichten der zufälligen Protagonisten nutzen würde. Auf dieser Ebene stellt sich ein überraschender Effekt ein: Wir entdecken uns selbst.

Diese Menschen könnten in meiner Stadt leben. Ihre Erfahrungen und Geschichten sind uns nicht fremd, beruhen sie doch auf einem universellen kulturellen Code, der uns als Geschwister verbindet.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
8, Lenin Avenue Valérie Mitteaux, Anna Pitoun

Langzeitbeobachtung einer geglückten Integration: Aus dem illegalen Wohnwagenlager hat es die rumänische Romni Salcuta mit ihren beiden Kindern in die französische Gesellschaft geschafft.

8, Lenin Avenue

Dokumentarfilm
Frankreich
2017
101 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Igor Ochronowicz
Valérie Mitteaux, Anna Pitoun
Valérie Mitteaux, Anna Pitoun, Raquel Freire, Sébastien Balanger
Fabrice Rouaud
Hugo Leitão
Langzeitbeobachtungen haben ihre eigenen Regeln. Oft entwickeln sie sich aus vorherigen Filmen und dem anhaltenden Kontakt zu den Gefilmten. Anna Pitoun und Valérie Mitteaux haben das Schicksal ihrer Protagonistin Salcuta Filan über fast 15 Jahre mit der Kamera begleitet. Das erlaubt ihnen, einen großen Erzählbogen zu spannen und Entwicklungen aufzuzeigen. Die ersten Bilder, in denen die Bürger von Achères, einer Gemeinde nordöstlich von Paris, ein Roma-Lager vor der Räumung schützen wollen, wurden 2003 gedreht. Damals entstand „Caravan 55“, ein erster Film über Salcuta und ihre beiden Kinder Denisa und Gabi.

Die Regisseurinnen wollen zeigen, dass Integration sehr wohl möglich ist, und zwar auch für Roma, denen größere Vorurteile als anderen Zuwanderern entgegenschlagen. Rechten Populisten dienen sie als Sündenböcke, an denen sich politische Exempel statuieren lassen. Trotz der herzlichen Helferinnen und Helfer, die Salcutas Familie in echter Freundschaft verbunden sind, werden auch alltäglicher Rassismus und Antiziganismus deutlich, ebenso der Rechtsruck der letzten Jahre, der das gesellschaftliche Klima in Frankreich veränderte. Dennoch entwickelt sich Salcuta von einer schüchternen, alleinerziehenden Witwe zu einer selbstbewussten Matriarchin, die für ihre Rechte kämpft. In Frankreich findet sie eine Stimme, die sie als Romni in ihrer Heimat Rumänien nie hatte.

Sirkka Möller


Nominiert für Filmpreis "Leipziger Ring"

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
95 and 6 to Go Kimi Takesue

Ein Drehbuchtitel wird gesucht und ein Opa gefunden. Ein liebe- und humorvoller Blick im Homevideo-Stil: auf den Großvater, die Familiengeschichte und die Landschaften der Vorfahren.

95 and 6 to Go

Dokumentarfilm
USA
2016
85 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Kimi Takesue, Richard Beenen
Kimi Takesue
Paul Brill
Kimi Takesue
Kimi Takesue
Jeff Seelye
Die Filmemacherin Kimi Takesue und ihr verwitweter Großvater Tom haben viel vor: Zunächst muss erst einmal Toms Haus entrümpelt werden. Vieles hat sich hier angesammelt seit dem Tod der Großmutter, die Toms Vorliebe für Film und Fernsehen nicht wirklich teilen konnte. Dann gibt es da noch Kimis unfertiges Drehbuch, das seit Jahren auf Vollendung wartet und dringend einen neuen Titel braucht. Der rüstige Pensionär entwickelt hierfür viele – teils schmalzige – Ideen, die leider nicht immer auf Gegenliebe treffen. Und nebenbei versucht die wissbegierige Enkelin noch, ihre Familiengeschichte mithilfe von Toms Erinnerungen aufzudröseln. Dabei ergeben sich Einblicke in die Lebensumstände der Vorfahren, die als japanische Einwanderer auf Hawaii versuchten, sich ein Leben aufzubauen. Auch die Liebesbeziehung der Großeltern ist von großem Interesse – vor allem, was die Frage angeht, wie die beiden eigentlich zueinanderfanden und ob es wirklich Liebe auf den ersten Blick war.

Im Stil eines Homevideos gedreht und durchsetzt mit Archivmaterial und Aufnahmen der hawaiianischen Landschaft, wirft Takesue einen liebe- und humorvollen Blick auf ihren Großvater und die eigenen Wurzeln. Dabei findet sie vielleicht keinen neuen Titel für ihr Drehbuch, aber sie kommt ihrem Opa auf bezaubernde Weise nah.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
A Day at the Grave of Karl Marx Peter von Bagh

Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab.

A Day at the Grave of Karl Marx

Dokumentarfilm
Finnland
1984
30 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Peter von Bagh
Peter von Bagh
Tapani Tamminen
Tony Chapman
Elina Katainen
Chris Barton
Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx (1818–1883) besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab auf dem Londoner Highgate Cemetery. Gedanken und Gespräche über den Toten sowie Dialoge mit ihm.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

A Diary of a Journey

Dokumentarfilm
Polen
2013
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Anna Gawlita
Piotr Stasik
Motion Trio
Piotr Stasik, Tomasz Wolski
Piotr Stasik, Tomasz Wolski
Tadeusz hat sein Leben der Fotografie gewidmet, besonders der Reportagefotografie. Nun ist er alt und gibt seine Kunst weiter, an Michal, einen hochmotivierten 15-Jährigen. Gemeinsam gehen sie auf Reise, klappern in ihrem Van mit eingebauter Dunkelkammer die polnischen Dörfer ab und porträtieren unterwegs die Menschen. Ihre Schwarzweißbilder fügen sich zu einem fotografischen Reisetagebuch zusammen. Piotr Stasik hat einen eigenen, poetischen Ansatz gefunden, die Arbeit von Tadeusz Rolke, der unter anderem für „Spiegel“ und „Stern“ fotografi erte, einzufangen: als dokumentarisches Roadmovie, das zugleich wie eine Zeitreise wirkt. Von Anfang an versprüht das Unternehmen etwas Altmodisches. Dabei geht es nicht nur um das gute alte analoge Bild. Wenn die entwickelten Fotos auf Wäscheleinen über den leeren Marktplatz gespannt werden, ermöglicht das einfach Begegnungen, die auf Facebook gar nicht stattfinden würden. Doch im Zentrum steht die Begegnung zwischen Alt und Jung. Der Meister und sein Schüler bilden dabei ein unkonventionelles Team, bei dem die Rollen sich auch mal verkehren können. Was Tadeusz im Leben versäumt hat, kann Michal immer noch nachholen. So erzählt der Film letztendlich auch von der Lebensreise. An großen Themen fehlt es ihm also nicht. Doch mit welcher Leichtigkeit er sie zusammenfügt, charakterisiert ihn wirklich. Über alles legt sich der Zauber eines Sommers.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.