Filmarchiv

Countries (Film Archive)

Exkursion Thierbach

Dokumentarfilm
DDR
1974
23 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Bezirksfilmstudio Leipzig
Im sozialistischen Realismus sollte Kunst kein Selbstzweck sein. Der Bezug zur materiellen Produktion und zum Stand der Planerfüllung wurde erwartet. Auf Einladung der SED-Bezirksleitung und des Rates des Bezirkes Leipzig besuchten im Jahr 1974 Leipziger Künstler das neu erbaute Braunkohlekraftwerk Thierbach, dargestellt als Ergebnis der „sozialistischen ökonomischen Integration“ unter Leitung sowjetischer Spezialisten. Das Bezirksfilmstudio Leipzig (ursprünglich „Technisches Zentrum Amateurfilm“) begleitete 40 Leipziger Maler, Musiker, Schriftsteller und „Theatermacher“, darunter Wolfgang Mattheuer, Helmut Richter und Karl Kayser.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Frühe Fragmente: Funktionäre an der Basis

In einer Schnittbearbeitung des Sächsischen Staatsarchivs werden zwei stumme, schwarz-weiße Rohmaterialien ausschnittweise vorgestellt, die im (Normal-)8-mm-Format überliefert sind.

Frühe Fragmente: Funktionäre an der Basis

Dokumentarfilm
DDR
1957
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
In einer Schnittbearbeitung des Sächsischen Staatsarchivs werden zwei stumme, schwarz-weiße Rohmaterialien ausschnittweise vorgestellt, die im (Normal-)8-mm-Format überliefert sind. Am 9. August 1957 ist Walter Ulbricht, Erster Sekretär des Zentralkomitees (ZK) der SED, Gastgeber für Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, Erster Sekretär des ZK der KPdSU, auf der DDR-Landwirtschaftsausstellung in Markkleeberg bei Leipzig. Um 1960 spricht Otto Grotewohl, Ministerpräsident der DDR, vor Beschäftigten des VEB Steinkohlenwerks „August Bebel“ in Zwickau. Im folgenden Jahrzehnt wurden die Bergleute umgeschult und die Steinkohleförderung in der DDR wegen Erschöpfung der Lagerstätten eingestellt.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Gäste aus dem Kosmos

Dokumentarfilm
DDR
1977
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Die anfängliche Dominanz der UdSSR in der Weltraumkonkurrenz war Quelle ehrlicher Fortschrittsbegeisterung für viele DDR-Bürger. Allerdings hatten sich mit der ersten Mondlandung durch US-Astronauten 1969 die Verhältnisse umgekehrt. Als 1977 zum wiederholten Male Sowjet-Kosmonauten durch die DDR tourten, wurde ostdeutsche Weltraumtechnik propagandistisch herausgestellt. Zum Besuchsprogramm in Leipzig gehörte die ISKRA-Gedenkstätte in der Russenstraße, die an den Druck von Lenins erster revolutionärer Zeitung erinnern sollte. Der 35-mm-Film wurde offenbar als Zweitverwertung überwiegend aus verschiedenen Dup-Negativen professionell geschnitten und nachvertont. Ein Positiv ist nicht überliefert.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Leipzig 1990 – Der Handelsplatz

Dokumentarfilm
DDR
1990
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Produktionsgruppe Video
Die Mauer ist gefallen, letzte Volkskammerwahlen, Währungsunion und Einigungsvertrag stehen noch bevor. Die Leipziger Frühjahrsmesse 1990 fiel in eine Zeit der Weichenstellung für Leipzig, Sachsen und Deutschland. Der Originalton-Film enthält atmosphärisch dichte Bilder, dokumentiert konträre Politik- und Geschäftserwartungen, Hoffnung und Entmutigung. In diesem DEFA-Video kommen Geschäftsleute aus Ost und West zu Wort, aber auch eine Rentnerin, deren Wohnviertel verfällt. Hans Modrow, der als Vorsitzender des Ministerrates der DDR das Konzept „Für Deutschland einig Vaterland“ vorgelegt hatte, wird beim Messerundgang begleitet von Johannes Rau, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Wir begrüßen unsere Gäste zum Erntefest in der Kooperation Laas

Die Landwirtschaft in der Ortschaft Laas im Kreis Oschatz wurde 1987 als besonderes Beispiel gefeiert, um weniger erfolgreiche Genossenschaften zu höheren Leistungen anzuspornen.

DDR

GDR
1987

Wir begrüßen unsere Gäste zum Erntefest in der Kooperation Laas

Dokumentarfilm
DDR
1987
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
AGRA-Filmstudio
Die Landwirtschaft in der Ortschaft Laas im Kreis Oschatz wurde 1987 als besonderes Beispiel gefeiert, um weniger erfolgreiche Genossenschaften und Staatsgüter zu höheren Leistungen anzuspornen. Die „Universität im Grünen“, wie sich die DDR-Landwirtschaftsausstellung AGRA in Leipzig-Markkleeberg selbst nannte, verfuhr oft nach diesem Muster, um moderne Produktionsmethoden, wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Landtechnik an den Bauern zu bringen. Im vorliegenden 35-mm-Film spielt allerdings die Meistererzählung von der sozialistischen Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Laiendarsteller interpretierten im Festzug die Befreiung von KZ-Insassen durch Sowjetsoldaten im Jahr 1945.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.