Filmarchiv

Retrospektive
1989 – Lieder unserer Heimat. Himmlischer Frieden Schwarwel

Episode aus einer Serie von persönlichen Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. Hier und anderswo.

1989 – Lieder unserer Heimat. Himmlischer Frieden

Animationsfilm
Deutschland
2017
4 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Strauß, Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel, Dirk Reddig, Sara Bock, Laura Wempen
Schwarwel
Schwarwel
Episode aus einer Serie von persönlichen Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. Hier und anderswo. In dieser Folge geht es um Fragen von persönlichem Mut und Widerstand. Anderswo und hier.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
1989 – Lieder unserer Heimat. Ich liebe – ich liebe doch alle. Schwarwel

Episode aus einer Serie von Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. In dieser Folge geht es um Erich Mielke.

1989 – Lieder unserer Heimat. Ich liebe – ich liebe doch alle.

Animationsfilm
Deutschland
2017
3 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Strauß, Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel
Schwarwel, Dirk Reddig, Sara Bock
Schwarwel
Schwarwel
Episode aus einer Serie von Animationsfilmen über den Fall der Mauer und die friedliche Revolution. In dieser Folge geht es um Erich Mielke (1907–2000), der gänzlich verloren durch neue Zeiten irrt und den Menschen seine Liebe verkündet. Um ihn herum die Trümmer der untergegangenen DDR und seines ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
A Day at the Grave of Karl Marx Peter von Bagh

Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab.

A Day at the Grave of Karl Marx

Dokumentarfilm
Finnland
1984
30 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Peter von Bagh
Peter von Bagh
Tapani Tamminen
Tony Chapman
Elina Katainen
Chris Barton
Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx (1818–1883) besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab auf dem Londoner Highgate Cemetery. Gedanken und Gespräche über den Toten sowie Dialoge mit ihm.

Ralph Eue

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Retrospektive
Angela Davis Is at Your Mercy Carole Roussopoulos

Als Reaktion auf die Inhaftierung der Philosophin und Bürgerrechtlerin Angela Davis trägt der Schriftsteller Jean Genet ein Pamphlet vor.

Angela Davis Is at Your Mercy

Dokumentarfilm
Frankreich
1970
8 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Vidéo Out Production
Carole Roussopoulos
Carole Roussopoulos
Carole Roussopoulos
Carole Roussopoulos
Ein Agitationsfilm der linksradikalen Filmemacherin Carole Roussopoulos: Als Reaktion auf die Inhaftierung der Philosophin und Bürgerrechtlerin Angela Davis (1944–) trägt der Schriftsteller Jean Genet (1910–1986) ein Pamphlet vor, in dem er die rassistische US-amerikanische Justiz angreift.

Ralph Eue

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Retrospektive
Black Panthers Agnès Varda

Im Sommer 1968 hielten die Black Panthers in Oakland mehrere Kundgebungen ab, um über den Prozess gegen einen ihrer Anführer, Huey Newton, zu informieren.

Black Panthers

Dokumentarfilm
Frankreich,
USA
1968
28 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Agnès Varda
David Myers, Agnès Varda
Paddy Monk
Paul Oppenheim, James Steward
Eine aufrührerische Reportage, so die Regisseurin Agnès Varda: Im Sommer 1968 hielten die Black Panthers in Oakland mehrere Kundgebungen ab, um über den Prozess gegen einen ihrer Anführer, Huey Newton (1942–1989), zu informieren.

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Retrospektive
Der Augenzeuge 1960 / A 75

Die Trauerfeierlichkeiten zum Tod von Wilhelm Pieck, Präsident der DDR (1949–1960), in einem Beitrag der DDR-Wochenschau „Der Augenzeuge“.

Der Augenzeuge 1960 / A 75

Dokumentarfilm
DDR
1960
9 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme
Die Trauerfeierlichkeiten zum Tod von Wilhelm Pieck (1876–1960), Präsident der DDR (1949–1960), in einem Beitrag der DDR-Wochenschau „Der Augenzeuge“. Helene Weigel spricht. Staatsgäste kondolieren. Für einen Moment ruht die Arbeit in der ganzen Republik.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Der Sekretär Jürgen Böttcher

Im Chemiekombinat Buna arbeiten viele Frauen. Der Parteisekretär Grimmer ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie sie.

DDR

GDR
1967

Der Sekretär

Dokumentarfilm
DDR
1967
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Jürgen Böttcher
Gerhard Rosenfeld
Wolfgang Randel
Ilse Radtke
Jürgen Böttcher
Hans-Jürgen Mittag, Otto Koch
Rolf Römer
Im Chemiekombinat Buna arbeiten viele Frauen. Der Parteisekretär Grimmer ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie sie. Er ist ein bisschen Betriebspsychologe und ein bisschen Betriebsrat und bleibt doch immer auch der Parteisekretär.

Ralph Eue

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Retrospektive
Die Moskauer Prozesse Milo Rau

2013 hat Regisseur Milo Rau zwei Prozesse des russischen Staates gegen die Freiheit der Kunst nachspielen beziehungsweise nachverhandeln lassen.

Die Moskauer Prozesse

Dokumentarfilm
Deutschland
2014
86 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Arne Birkenstock
Milo Rau
Markus Tomsche
Lena Rem
Jens Baudisch
2013 hat Regisseur Milo Rau im Moskauer Sacharow-Zentrum zwei Prozesse des russischen Staates gegen die Freiheit der Kunst nachspielen beziehungsweise nachverhandeln lassen. Er hat dieses „historische“ Projekt – die Prozesse um die Ausstellungen „Achtung! Religion“ (2003) und „Verbotene Kunst“ (2010) – ergänzt um den „Fall“ Pussy Riot (2012), was seiner Inszenierung nicht nur ungeheure Aufmerksamkeit verschaffte, sondern eine theatralische Exhumierung in eine Operation am offenen Herzen verwandelte.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Die Worte des Vorsitzenden

Dokumentarfilm
BRD
1968
3 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DFFB Berlin
Harun Farocki
Holger Meins
Harun Farocki
Helke Sander
Harun Farocki, Ursula Lefkes, Christiane Schily
Eine Reaktion auf den Schah-Besuch 1967 in Berlin. Viele Ismen lauern zwischen den Bildern: Dadaismus plus Situationismus gleich Maoismus. Die Quadratwurzel daraus ergibt solch ein dekonstruktivistisches Kleinod wie „Die Worte des Vorsitzenden“.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Kathleen und Eldridge Cleaver in Algier Claudia von Alemann

Kathleen Neal und ihr späterer Ehemann Eldridge Cleaver, Mitgründer der Black Panther Party, während einer Reise nach Algerien.

Kathleen und Eldridge Cleaver in Algier

Dokumentarfilm
BRD
1970
25 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Claudia von Alemann
Claudia von Alemann
Claudia von Alemann
Claudia von Alemann
Claudia von Alemann
Claudia von Alemann
Kathleen Neal (1945–) und ihr späterer Ehemann Eldridge Cleaver (1935–1998), Mitgründer der kommunistischen Black Panther Party, während einer Reise nach Algerien. Aus Eldridge Cleavers Buch „Seele auf Eis“ stammt das berühmte Zitat: „Wir werden Menschen sein. Wir werden es sein, oder die Welt wird dem Erdboden gleichgemacht bei unserem Versuch, es zu werden.“

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Kommandanten – Vorsitzende – Generalsekretäre 8

Eine illustrierte Lektüre mit Fragmenten aus Alexander Kluges Mammutwerk über Marx, Eisenstein und "Das Kapital".

2017

Kommandanten – Vorsitzende – Generalsekretäre 8

(none)
2017
120 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Christian Schulte, Jörg Becker
Eine experimentelle Anwendung: Angewandt werden soll die These etlicher früher Theoretiker des Kinematografen, dass dieser weniger ein Illustrationsapparat zum Transport sowieso schon fertiger Erzählungen sei, als vielmehr eine Maschine, die einer anderen Art des Denkens, auch des Erzählens die Wege bereitet. Alexander Kluge gab seiner neunstündigen audiovisuellen Auseinandersetzung mit Eisensteins Plan, Marxens „Das Kapital“ zu verfilmen, den Titel „Nachrichten aus der ideologischen Antike. Marx – Eisenstein – Das Kapital“ (2008). Kluges Arbeit an einem Denkmal wurde inzwischen selbst zum Denkmal. Ihr wollen wir uns nähern, indem wir das Substantiv operativ zum Appellativ eines Verbs wandeln: Denk mal!

Der Medienwissenschaftler Christian Schulte, Mitherausgeber des „Alexander Kluge-Jahrbuchs“, und der Publizist Jörg Becker laden ein zur gemeinsamen Lektüre einiger Passagen aus diesem Mammutwerk (sowie anderen, thematisch benachbarten Filmen, Beiträgen, Sendungen des Regisseurs). Wozu diese Lektüre taugen soll: aus der ideologischen Antike ein paar Anhaltspunkte, und seien es auch nur Fragmente, für ein besseres Verständnis der Zukunft zu bergen.

Ralph Eue

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Retrospektive
Lied der Sieger Nina Hartung

Eine dokumentarisch-propagandistische Betrachtung der Persönlichkeit Walter Ulbrichts in Szenen und Zitaten.

DDR

GDR
1968

Lied der Sieger

Dokumentarfilm
DDR
1968
12 Minuten
Untertitel: 
keine
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DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Nina Hartung
Rolf Schnabel
Wolfgang Heinz
Eine dokumentarisch-propagandistische Betrachtung der Persönlichkeit Walter Ulbrichts (1893–1973) in Szenen und Zitaten. Die unauflösliche Verbindung von großer Sache und privatem Leben.

Ralph Eue

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Retrospektive
Lob des Revolutionärs Helmut Wietz, Piu Lieck, David Slama

Ein Meer (vielleicht auch nur ein Binnensee) von roten Fahnen. Ein bisschen Pekingoper auf den Straßen der alten Bundesrepublik um 1970.

Lob des Revolutionärs

Dokumentarfilm
BRD
1971
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH
Helmut Wietz, Piu Lieck, David Slama
David Slama
Ein Meer (vielleicht auch nur ein Binnensee) von roten Fahnen. Ein bisschen Pekingoper auf den Straßen der alten Bundesrepublik um 1970. Es könnte ein Wahlspot sein, denn ein Insert wirbt für eine Revolutionäre Deutsche Arbeiterpartei. Ironisch? Vielleicht. Der Film ist jedenfalls in Cinemascope und gekostet hat er 10.220 DM, wie den Abrechnungsunterlagen im Archiv der Deutschen Film- und Fernsehakademie zu entnehmen ist.

Ralph Eue

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My Brother Fidel

Dokumentarfilm
Kuba
1977
16 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carlos H. Canals
Santiago Álvarez
Iván Nápoles, Raúl Pérez Ureta
Miriam Talavera
Rebeca Chávez, Santiago Ávarez
Fidel Castro (1926–2016) besuchte 1977 einen damals 93-jährigen, erblindeten Greis in den Bergen Kubas. Der Alte erzählt dem Präsidenten, wie er als Bub dem kubanischen Nationalhelden José Martí (1853–1895) begegnete, kurz bevor dieser im Unabhängigkeitskampf gegen Spanien fiel. Den ganzen Film über weißder alte Mann aber nicht, wer sein Besucher eigentlich ist.

Ralph Eue

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Retrospektive
Rosa Luxemburg Renate Drescher

Eine dokumentarische Filmerzählung, die unter Verwendung seltener Archivaufnahmen den Lebensweg von Rosa Luxemburg veranschaulicht.

DDR

GDR
1970

Rosa Luxemburg

Dokumentarfilm
DDR
1970
21 Minuten
Untertitel: 
keine
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DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Renate Drescher
Ruth Zechlin
Jürgen Bahr, Bernd Merten
Evelyn Eweleit
Renate Drescher, Günter Radczun
Manfred Wagner, Irma Münch
Erika Wiens
Eine dokumentarische Filmerzählung, die unter Verwendung seltener Archivaufnahmen den Lebensweg von Rosa Luxemburg (1871–1919) bis zu ihrer Ermordung veranschaulicht. In der DDR, so der Film, lebt ihre Theorie weiter und gedeiht prächtig.

Ralph Eue

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Scared Very Scared

Dokumentarfilm
USA
2017
7 Minuten
Untertitel: 
keine
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Jay Rosenblatt (Locomotion Films)
Jay Rosenblatt
Eine elektrisierende Meditation von Jay Rosenblatt über das Jahr Eins von Donald Trump (1946–). Eine Therapieempfehlung ist nicht abwegig. Fragt sich nur, wem genau diese Empfehlung ausgesprochen werden soll.

Ralph Eue

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