Filmarchiv

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Countries (Film Archive)

Werkschau Lutz Dammbeck
1. Leipziger Herbstsalon Lutz Dammbeck

1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung.

DDR

GDR
1984

1. Leipziger Herbstsalon

Dokumentarfilm
DDR
1984
22 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt – ein Wagnis und eine Zäsur für Dammbeck. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung. Es war die erste und letzte ihrer Art. Diese Rückeroberung des öffentlichen Raums mit künstlerischen Mitteln stellte das Machtmonopol der Regierenden infrage und wurde zur Initialzündung für ähnliche Aktivitäten anderer Künstler in den Kunstzentren der DDR. Ein mutiges Signal in Richtung SED, die die Ausstellung als „konterrevolutionäre Entwicklung“ ansah. Danach gab es nur zwei Möglichkeiten: Rückschritt oder Ausreise.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Das Meisterspiel Lutz Dammbeck

Ein gordischer Knoten, ein Kriminalfall, der noch immer seiner Auflösung harrt: Wer hat die Bilder des Künstlers Arnulf Rainer übermalt, der selbst mit Übermalungen bekannt geworden ist?

Das Meisterspiel

Dokumentarfilm
Deutschland
1998
106 Minuten
Untertitel: 
keine
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg Lensing
Eberhard Geick, Leo Potesil, Thomas Plenert
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Michael Laube, Bruno Pisek
Ein gordischer Knoten, ein Kriminalfall, der noch immer seiner Auflösung harrt: Wer hat die Bilder des Künstlers Arnulf Rainer übermalt, der selbst mit Übermalungen bekannt geworden ist? Handelte es sich tatsächlich um die Tat einer rechten Moderne? So spannend die Frage sein mag: Es geht dem Film auch darum, eine allzu lebendige nationalkonservative Parallelgesellschaft zu porträtieren sowie den tiefen Graben zwischen links und rechts offenzulegen, den auch die Postmoderne nicht überwinden konnte. Im Wochenblatt „Die Zeit“ war man pikiert: Dammbeck „fahndet im braunen Sumpf und bleibt darin stecken“. Tatsächlich legt er den Finger in die Wunde vermeintlich bewältigter deutscher Geschichte.

Sven Safarow

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Werkschau Lutz Dammbeck
Das Netz. Unabomber, LSD & Internet Lutz Dammbeck

„Das Netz“ erweiterte endgültig Dammbecks Themenspektrum. Nicht mehr der Künstler steht im Mittelpunkt ideologischer Lesarten und Vereinnahmungen, sondern der technologische Fortschritt.

Das Netz. Unabomber, LSD & Internet

Dokumentarfilm
Deutschland
2003
115 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg Lensing
Thomas Plenert, Eberhard Geick, István Imreh, James Carman
Margot Neubert-Marić
Karl Laabs
„Das Netz“ erweiterte endgültig Dammbecks Themenspektrum. Nicht mehr der Künstler steht im Mittelpunkt ideologischer Lesarten und Vereinnahmungen, sondern der technologische Fortschritt. Die Verknüpfung von Phänomenen wie Kybernetik, Gegenkultur, Wissenschaft und Avantgardekunst führt zu alternativen Problemfeldern und Fragestellungen, die in ihrem Scharfsinn an Adam Curtis’ BBC-Fernsehfilme erinnern. Der Film kreist um ein Tabu: Darf man Kaczynski, den Unabomber, ernst nehmen? Mit seinem brutalen Protest gegen die Wissenschaftselite stellt der ehemalige Harvard-Mathematikprofessor in der allzu widerspruchslosen Erfolgsstory der Digitalisierung eine Irritation dar.

Sven Safarow

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Werkschau Lutz Dammbeck
Der Maler kam aus fremdem Land … Lutz Dammbeck

Porträt der zwischen 1984 und 1985 aus der DDR nach Westberlin ausgereisten Künstler Cornelia Schleime, Hans-Hendrik Grimmling und Hans Scheib.

Der Maler kam aus fremdem Land …

Dokumentarfilm
BRD
1988
44 Minuten
Untertitel: 
keine
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Ulrich Lenze
Lutz Dammbeck
Carlo Inderhees
Eberhard Geick, Hartmut Lange
Ekkehard Faerber
Lutz Dammbeck
Karl-Heinz Laabs
„Der Maler kam aus fremdem Land, drum ist er hier noch unbekannt. Er kam aus einer fremden Welt, drum ist er hier auf sich gestellt.“ Porträt der zwischen 1984 und 1985 aus der DDR nach Westberlin ausgereisten Künstler Cornelia Schleime, Hans-Hendrik Grimmling und Hans Scheib. Was wurde „im Westen“ aus vormals subversiven Strategien und Haltungen? Ließen sich alte Gemeinsamkeiten fortsetzen? Wo lag nun das Kraftfeld für ihre Kunst? Dies war der erste Film, den Dammbeck in der BRD gedreht hat. Und er musste ihn zweimal drehen, weil das Originalnegativ auf dem Weg ins Kopierwerk verschwand. Als es wieder auftauchte, war es unbenutzbar. Ein Abschiedsgruß aus der alten Heimat?

Sven Safarow

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Der Mond

Animationsfilm
DDR
1975
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Thomas Hertel
Helmut Krahnert
Hanna Fürst
Lutz Dammbeck
Auf einer Lichtung im Wald spielt in der Nacht ein altes Grammofon für seltsame Tiere und Wesen zum Tanz auf. Der Mond wird neugierig, tanzt, verliert dabei das Gleichgewicht und stürzt zur Erde. Dort steckt er in einem Brunnen fest. Das bemerkt auch der Drache Süßfraß in seiner Berghöhle. Er holt sich den Mond, der ihm fortan beim Verzehren von Kuchen und Torten Licht spenden muss. Die Tiere des Waldes befreien den Mond, der nun wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren kann.

Quelle: Archiv Lutz Dammbeck

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Werkschau Lutz Dammbeck
Die Flut Lutz Dammbeck

Dieser im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden produzierte Animationsfilm folgt der Lebensgeschichte eines Mannes von seiner Geburt bis zu seinem Tod.

DDR

GDR
1986

Die Flut

Animationsfilm
DDR
1986
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Günter Sommer, Peter Graf
Lutz Kleber
Eva d’Bomba
Lutz Dammbeck, Ingrid Gubisch
Lutz Dammbeck
Zwei Männer sitzen auf einer Insel und genießen den Sonnenuntergang. Ein Unwetter zieht herauf. Sie beschließen, ein Boot zu bauen. Während der eine die Gefahr erkennt und zur Eile drängt, verzettelt sich der andere, sucht nach schmückendem Beiwerk und kommt in den Fluten um. Eine animierte Metapher auf mangelnde Tat- und Entschlusskraft. Die Geschichte basiert auf einer chinesischen Fabel und wird von selbst eingespielten Kompositionen des international profilierten Jazz-Perkussionisten Günter „Baby“ Sommer begleitet.

Quelle: DEFA Film Library, Amherst/DEFA-Stiftung

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Herakles Höhle

Dokumentarfilm
Deutschland,
DDR
1990
44 Minuten
Untertitel: 
keine
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg U. Lensing
Eberhard Geick
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Karl Laabs, Eric Rueff, Lutz Dammbeck
Das Projekt, das Dammbeck bereits vor der Ausreise vorbereitet und teilweise in den Mediencollagen verhandelt hatte, wurde 1990 für den Südwestfunk fertiggestellt. Hier analysiert er erstmals auf dokumentarisch-essayistische Art ideologische Umrisse und faschistische Überbleibsel in der neuen, freien Welt. Hier geht es um die „verschwiegene Kontinuität totalitärer Strukturen“, eine unpopuläre Sichtweise in einer Gesellschaft, die sich, nach Francis Fukuyama, als postideologisch verstehen wollte. Der Film ist Teil von Dammbecks 1982 begonnenem „Herakles-Konzept“, das unsichtbare Machtstrukturen beleuchtet und autoritäre Dynamiken von links wie rechts untersucht.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Hommage à La Sarraz Lutz Dammbeck

Ein ironischer Gruß und eine Hommage an die Filmavantgarde der 1920er Jahre, vielleicht als Generalprobe für die großen Filme des „Herakles-Konzepts“ zu verstehen.

DDR

GDR
1981

Hommage à La Sarraz

Animationsfilm
DDR
1981
12 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Ein ironischer Gruß und eine Hommage an die Filmavantgarde der 1920er Jahre, vielleicht als Generalprobe für die großen Filme des „Herakles-Konzepts“ zu verstehen. An „Metamorphosen 1“ anknüpfend, ist der Film ganz dem Experiment verpflichtet: Zelluloid wird hier mit Säure bearbeitet, mit Gras und Schmetterlingsflügeln beklebt. Dem Material stellt Dammbeck Ausschnitte aus der Wochenschau und Nazipropagandafilmen gegenüber, während die Tonspur aus Teilen einer Sendung des Deutschlandfunks über den Film der NS-Zeit und Industrial-Sounds besteht: „Die Richtung, in die ich formal wie inhaltlich weiterarbeiten wollte, war nun festgelegt“ , konstatiert Dammbeck rückblickend.

Sven Safarow

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Lebe!

Animationsfilm
DDR
1978
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Bernd Wefelmeyer
Helmut Krahnert
Eva d’Bomba
Lutz Dammbeck, Ulrich Forchner
Lutz Dammbeck
Heinz Kaiser, Manfred Jähne
Dieser im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden produzierte Animationsfilm folgt der Lebensgeschichte eines Mannes von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Er wird seinen Idealen untreu, da sein Trachten nur auf den Besitz von Dingen gerichtet ist, die ihn schließlich zum Sklaven machen. Eine Reaktion auf SED-Slogans zur Steigerung der Arbeitsmoral.

Quelle: DEFA Film Library, Amherst/DEFA-Stiftung

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Metamorphosen 1

Animationsfilm
DDR
1978
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Mogollon Film
Lutz Dammbeck
Peter Pohler
Lutz Dammbeck
Der Film wurde 1976 zunächst für eine interdisziplinäre Ausstellung sechs Leipziger Künstler mit dem Titel „Tangente I“ geplant. Im Mittelpunkt sollten Gemeinschaftsprojekte von Malern, Filmemachern, Komponisten und Choreografen stehen. Lutz Dammbeck konzipierte mit dem Maler Frieder Heinze einen Experimentalfilm. 1977 wird die Ausstellung verboten, und Lutz Dammbeck realisiert den Film allein. Die Rahmenhandlung ist eine Zugfahrt von der Dresdner Neustadt nach Pieschen, gedreht mit einer heimlich aus einem DEFA-Studio „entliehenen“ Kamera auf 35-mm-Film. Die Bilder der Zugfahrt werden überblendet mit Szenen in Non-Camera-Animation und verbinden sich zu einer Metamorphose von Formen und Farben.

Quelle: Archiv Lutz Dammbeck

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Werkschau Lutz Dammbeck
Overgames Lutz Dammbeck

Für Baudrillard ist die Gameshow in der Konsumgesellschaft eine Zeremonie „wie die katholische Messe oder auch das Opferfest der primitiven Gesellschaft“. Für Dammbeck ist sie auch ein Instrument der Reeducation.

Overgames

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
164 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
J. U. Lensing
Börres Weiffenbach, Eberhard Geick, Volker Tittel, István Imreh
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Vinzent Muhsik, Björn Geldermann
Für Baudrillard ist die Gameshow in der Konsumgesellschaft eine Zeremonie „wie die katholische Messe oder auch das Opferfest der primitiven Gesellschaft“. Für Dammbeck ist sie auch ein Instrument der Reeducation, die den Nachkriegsdeutschen den autoritären Gestus austreiben sollte. Ein Widerspruch in der angeblich politikfreien Zone des Konsums? Zumindest ein gewaltiger Einschnitt in die nationale Identität. In „Overgames“ begibt sich Dammbeck auf die Suche nach der Psyche der Deutschen, dem „Quellcode BRD“, den er irgendwo zwischen Margaret Mead und Richard M. Brickner, zwischen Fest des höchsten Wesens und Gameshow, zwischen „Hitlerjunge Quex“ und American Dream vermutet.

Sven Safarow



Ausgezeichnet mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts 2015

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Zeit der Götter

Dokumentarfilm
Deutschland
1992
92 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg Lensing
Thomas Plenert, Eberhard Geick
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Karl Laabs, Ronald Gohlke, Klaus Dzuck
„Zeit der Götter“ stellt eine Grundsatzfrage: Kann man das Ästhetische vom Politischen trennen? Dammbecks Beschäftigung mit Arno Breker begann schon während seiner Arbeit am „Herakles-Konzept“. Der Bildhauer, ein Protegé von Adolf Hitler, hatte in der BRD mit diversen Porträtaufträgen, unter anderem für Ernst Jünger und Peter Ludwig, am Rande des Kunstbetriebs Anschluss gefunden. Der Film fragt weiter, was machtpolitische Transformationen mit Kunst anstellen, wie faschistische Symbole ihre ästhetische Unschuld wiederfinden und wie viel Opportunismus der „reinen“ Kunst innewohnt. Dammbeck zeigt sich hier als großer Chronist der deutschen Beziehung zwischen Kunst und Macht.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.