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Hommage Wendy Morris
Bully Beef Wendy Morris

Ein Versuch, zwei Geschichten wieder zusammenzufügen, die im öffentlichen Diskurs nach wie vor säuberlich voneinander getrennt verhandelt werden: die Besetzung Belgiens durch die Deutschen im Ersten Weltkrieg und die belgische Kolonialisierung des Kongo im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. ...

Bully Beef

Animationsfilm
Belgien
2007
7 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Jean Delbeke, Vertigo Productions
Wendy Morris
Bernard Dewulf
Jean Delbeke
Wendy Morris
Wendy Morris
Ein Versuch, zwei Geschichten wieder zusammenzufügen, die im öffentlichen Diskurs nach wie vor säuberlich voneinander getrennt verhandelt werden: die Besetzung Belgiens durch die Deutschen im Ersten Weltkrieg und die belgische Kolonialisierung des Kongo im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Während die eine selbstverständlich an Schulen und Universitäten unterrichtet wird, schafft es die andere kaum einmal ins Curriculum – auch die Historiografie kennt Hierarchien. Als Klammer dient hier „Bully Beef“, jenes Rindfleisch in der Dose, das als Soldatenproviant sprichwörtlich wurde.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Heir to the Evangelical Revival Wendy Morris

In diesem ersten Film des „Salvation Project“ setzt sich Morris mit dem religiösen Gepäck auseinander, das ihr Südafrika mit auf den Weg gegeben hat. ...

Heir to the Evangelical Revival

Animationsfilm
Belgien
2013
7 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Jean Delbeke, Vertigo Productions
Wendy Morris
Yannick Franck
Jean Delbeke
Effi Weiss
Wendy Morris
Wendy Morris
In diesem ersten Film des „Salvation Project“ setzt sich Morris mit dem religiösen Gepäck auseinander, das ihr Südafrika mit auf den Weg gegeben hat. Sie, die ihre eigene Konfession als „atheistisch-agnostisch-apostatisch“ beschreibt, sucht nach Gründen für ihre Liebe zu geweihten Räumen und sakraler Architektur, ihre Faszination für Irr- und Andersgläubige, ihre Abneigung gegen religiöse Rituale und Institutionen. Dafür durchforstet sie die Immigrationsgeschichte Südafrikas und stößt auf all die Einwanderungswellen, die hier seit dem 17. Jahrhundert Missionare und Religionsflüchtlinge aus Europa anspülten.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Johannesburg, 2nd Greatest City After Paris

William Kentridges ironische Hommage an seine Heimatstadt, animiert auf der Grundlage von 25 Zeichnungen, ist der erste Film seines Zyklus „Drawings for Projection“, ...

Johannesburg, 2nd Greatest City After Paris

Animationsfilm
Südafrika
1989
8 Minuten
Untertitel: 
Englische Zwischentitel
Credits DOK Leipzig Logo
Ross Douglas
Duke Ellington, South Kaserne Choir
Angus Gibson
William Kentridge
Warwick Sony
William Kentridges ironische Hommage an seine Heimatstadt, animiert auf der Grundlage von 25 Zeichnungen, ist der erste Film seines Zyklus „Drawings for Projection“, in dem er die Dreiecksgeschichte zwischen dem Johannesburger Baulöwen Soho Eckstein, dessen Ehefrau und dem Träumer Felix Teitelbaum entwickelt. Hier führt er die zentralen Charaktere seiner Metaerzählung ein, die, angesiedelt im Südafrika der sich auflösenden Apartheid, gleichnishaft gesellschaftspolitische Machtverhältnisse reflektiert.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Nora

Dokumentarfilm
Mosambik,
UK,
USA
2008
36 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Joan Frosch, Movement Revolution Productions (MRP)
Thomas Mapfumo
Mkrtich Malkhasyan
Alla Kovgan
Alla Kovgan, David Hinton, Nora Chipaumire
Das verdichtete, ebenso bewegende wie bewegliche Bild-Ton-Poem basiert auf den Erinnerungen der 1965 in Simbabwe geborenen Tänzerin und Choreografin Nora Chipaumire. Für diesen Film kehrte sie zu Landschaft und Menschen ihrer Kindheit zurück, die in stilisierten Spiel- und Tanzszenen, vorgetragen von einheimischen Darstellern, wieder lebendig werden. Die Filmmusik komponierte die simbabwische Singer-Songwriter-Legende Thomas Mapfumo.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Off the Record Wendy Morris

„Off the Record“ beschäftigt sich mit der Ungleichbehandlung schwarzer und weißer Soldaten, die in Europa im Ersten Weltkrieg kämpften. Den Ausgangspunkt bilden zwei Dokumente: das Kriegstagebuch von Walter, dem Großonkel der Filmemacherin, sowie ...

Off the Record

Animationsfilm
Belgien
2008
5 Minuten
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Jean Delbeke, Vertigo Productions / In Flanders Fields Museum, Ypres
Wendy Morris
Philippe Ryckman
Jean Delbeke
Kristof Van Perre
Wendy Morris
Wendy Morris
„Off the Record“ beschäftigt sich mit der Ungleichbehandlung schwarzer und weißer Soldaten, die in Europa im Ersten Weltkrieg kämpften. Den Ausgangspunkt bilden zwei Dokumente: das Kriegstagebuch von Walter, dem Großonkel der Filmemacherin, sowie ein 1917 vom Schriftsteller Sol Plaatje verfasster Bericht über die frustrierenden Versuche vieler schwarzer Südafrikaner, inmitten des Kriegsgeschehens ihren Platz zu behaupten. Zwischen beiden Geschichten ergeben sich immer wieder Berührungspunkte, die auch im Prozess der Animation künstlerisch aufgegriffen werden.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Orlando’s Book Wendy Morris

Das titelgebende Buch, gleichzeitig visuelles und gedankliches Zentrum dieses Films aus dem Salvation-Zyklus, ist eine Sammlung von Stichen und Gedichten zum englischen Landleben. ...

Orlando’s Book

Animationsfilm
Belgien
2013
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Jean Delbeke, Vertigo Productions
Wendy Morris
Yannick Franck
Jean Delbeke
Effi Weiss
Wendy Morris
Wendy Morris
Das titelgebende Buch, gleichzeitig visuelles und gedankliches Zentrum dieses Films aus dem Salvation-Zyklus, ist eine Sammlung von Stichen und Gedichten zum englischen Landleben. Sie wurde dem Bruder von Morris‘ Urgroßvater in den 1860er Jahren als schulische Auszeichnung zum Geschenk gemacht: Ein Junge aus der staubigen, felsigen Gegend am Kap der Guten Hoffnung stieß auf Bilder von saftigen europäischen Weiden. Nicht viel habe sich seitdem geändert, berichtet die Filmemacherin. Sie erinnert sich an ihre Kindheit, in der sämtliche Bilder, Geschichten und Bücher aus anderen Teilen der Welt kamen, und fragt danach, wie fremde und eigene Erfahrungswirklichkeit zusammenpassen.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Perth+6hrs Wendy Morris

Der kürzeste Film aus Morris‘ Salvation-Zyklus entwickelt aus einer einzigen Zeichnung eine sehr persönliche Reflexion über die Vergänglichkeit der Familie, die Flüchtigkeit der Kindheit und die Unvermeidlichkeit des Abschiednehmens.

Perth+6hrs

Animationsfilm
Belgien
2013
3 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Jean Delbeke, Vertigo Productions
Wendy Morris
Yannick Franck
Jean Delbeke
Effi Weiss
Wendy Morris
Wendy Morris
Der kürzeste Film aus Morris‘ Salvation-Zyklus entwickelt aus einer einzigen Zeichnung eine sehr persönliche Reflexion über die Vergänglichkeit der Familie, die Flüchtigkeit der Kindheit und die Unvermeidlichkeit des Abschiednehmens.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.