Filmarchiv

Sections

Jahr

Barfuß und ohne Hut

Dokumentarfilm
1964
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Jürgen Böttcher
Gerhard Rosenfeld
Christian Lehmann
Charlotte Beck
Jürgen Böttcher
Jochen Huschenbett, Rolf Rolke
„Dieser Schwarz-Weiß-Dokumentarfilm berichtet über die Sommerzeit einer Gruppe von jungen Menschen am Strand von Prerow an der Ostsee. Die jungen Lehrlinge und Studenten sind teilweise verliebt, voller Elan und unkompliziert, tragen Jeans und geben sich lässig. Die Musik der gezeigten Gitarrenspieler verbindet sie miteinander bei Gesang und Tanz in den Abendstunden. Die Kamera fängt die Jugendlichen gut ein, die Erzählungen vermitteln den bisherigen und zukünftigen Lebensweg der Jugendlichen, wobei Hoffnungen, Wünsche und Sorgen dabei erkennbar werden.“ (Filmkatalog der DEFA-Stiftung)

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Comparing Now and Then

Dokumentarfilm
2012
6 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Nina Wiesnagrotzki
Nina Wiesnagrotzki
Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör
Nina Wiesnagrotzki
Nina Wiesnagrotzki, Otto Dieners-Konerth
Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör, Nina Wiesnagrotzki
Militant, vital, energetisch. Inspirator dieses 6-minütigen Flugblattfilms Nina Wiesnagrotzkis ist Santiago Alvarez‘ Film „Now“ (1965) – ebenfalls 6 Minuten lang. Mit „Now“ schien das Kino damals über Nacht zu einem völlig neuen Idiom gefunden zu haben. Die Musik, der gesamte Sound von Alvarez‘ Film stammte von Lena Horne. Dazu Bilder vom Kampf gegen Rassendiskriminierung in den USA, Fotos von Lyndon B. Johnson, Wochenschausujets von der Gewalttätigkeit der Polizei, Bilder aus Comic Strips und Aufnahmen von Black Panther-Demonstrationen. „Comparing now and then“ will nicht die Asche von Alvarez‘ Film anbeten, sondern dessen Feuer weitertragen: Bilder von gegenwärtigen Protestschauplätzen und politischen Auseinandersetzungen korrespondieren verblüffend deutlich mit den damaligen. Und der Sound? Eine druckvolle Neuinterpretation des Lena Horne-Songs von Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör and friends. – Uns trennt von gestern kein Abgrund, nur eine veränderte Lage (Alexander Kluge).

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Jubiläum: Now and Then – Then and Now
Die Revolution kann keiner aufhalten Juan Forch

Der von einer Gruppe von Künstlern des Dresdner Trickfilmstudios gestaltete Film stellt Bilder des friedlichen Aufbaus unter Allende jene der Zerstörung und Gewalt durch die Pinochet-Junta gegenüber.

DDR

GDR
1977

Die Revolution kann keiner aufhalten

Animadok
1977
6 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Juan Forch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Domestic Karaoke

Dokumentarfilm
2013
35 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Inès Rabadán
Inès Rabadán
Alice Vande Voorde, Vera Cavallin
Olan Bowland
Inès Rabadán
Inès Rabadán
Thibaut Darscotte
Eine dokumentarische Versuchsanordnung: Sechs Frauen, jeweils drei Hausangestellte und drei Hausherrinnen, die sich vor verschiedenfarbigen Hintergründen (rot, blau und gelb) über Hausarbeit und Hierarchien, Respekt und Status in der Gesellschaft, Gewohnheiten und Träume äußern. Ausschnitthafte Erzählungen von Arbeits- und Familienzusammenhängen generieren Montagearbeit im Kopf der Zuschauer. Lebensgeschichten entstehen vor dem inneren Auge.
Alle sechs Frauen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren verkörpert die Filmemacherin Inès Rabadán selbst. Kostüm und Maske sind identisch, das heißt die Frauen, an deren Geschichten wir teilhaben, werden weder als Vertreterinnen ihrer Klasse (oder ihres Berufsstandes) noch als individuelle Charaktere kenntlich. Wir hören (und erfahren!) nur ihre Stimmen und sehen die großartige Arbeit der lippensynchronen und mimischen Aneignung der jeweiligen Persönlichkeit durch die Darstellerin-Regisseurin. Es scheint, als überführe Inès Rabadán die theoretische Skepsis Brechts gegenüber der Zuverlässigkeit der schlichten dokumentarischen Abbildung in filmische Praxis: „Eine Aufnahme der Kruppwerke oder der AEG ergibt beinahe nichts über diese Institute. Die eigentliche Realität ist in die Funktionale gerutscht. Um der Wahrheit willen ist also tatsächlich etwas aufzubauen, etwas Künstliches, Gestelltes.“

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Don Quixote

Animationsfilm
1961
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Zagreb Film
Vlado Kristl
Milko Kelemen
Vlado Kristl
Vlado Kristl
Vlado Kristl
Theodor Kotulla (1928-2001), ein früher Bewunderer des jugoslawischen Künstlers Vlado Kristl (1923-2004) und später selber Filmemacher (u.a. Aus einem deutschen Leben) schrieb 1962: „Eine asketische Strichführung, die Häufung von Kleinfiguren und deren wilde Choreographie sowie ratternde und pfeifende Geräusche lassen aufmerken und verwirren zugleich. Don Quijote tritt bei Kristl auf breiter Autobahn gegen ein Heer von Motorisierten an: der einsame Individualist (Kristls 'Ideal') gegen die feindliche Masse der Konformisten (Kristls 'Realität')“. (Zeitschrift Filmkritik, Nr. 4/1962)

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Fotografien. Texte Marx. Musik Bach.

Dokumentarfilm
1983
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Voigt
Peter Voigt, Dieter Klein
Jürgen Holtz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Jay Rosenblatt
Human Remains Jay Rosenblatt

„Die Idee zu dem Film kam mir, als ich ein Bild von Hitler beim Essen sah. Mich verwirrte, dass diese monströse Person etwas so Menschliches tat.“ (Jay Rosenblatt)

Human Remains

Dokumentarfilm
1998
30 Minuten
Untertitel: 
VO_Englisch
Credits DOK Leipzig Logo
Jay Rosenblatt, John Turk (Locomotion Films), Danish Film Institute Workshop
Jay Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Christian Bruno, Amy Hunter
Jennifer Frame, Harvey Schwartz, Ellen Bruno, Caveh Zahedi
„Die Idee zu dem Film kam mir, als ich ein Bild von Hitler beim Essen sah. Mich verwirrte, dass diese monströse Person etwas so Menschliches tat.“ (Jay Rosenblatt)

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Introduction to the Enemy

Dokumentarfilm
1974
60 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Indochina Peace Campaign
Haskell Wexler
Haskell Wexler
Christine Burill, Bill Yahraus
Jane Fonda, Tom Hayden, Tra Giang, Nguyen Dinh Thi
In der Geschichte des Leipziger Festivals war 1974 das Jahr, als Jane Fonda kam. In ihrer Autobiografie „My Life so far“ schrieb sie über das Projekt Introduction to the Enemy: „Im Jahr 1974 unternahm ich meine zweite Reise in den Norden Vietnams, in der Absicht, einen Dokumentarfilm zu drehen, der die menschliche Seite des Krieges zeigen sollte. Unser Film sollte von der Bevölkerung Vietnams handeln, wie sie die US-amerikanische Öffentlichkeit sonst nie zu sehen oder zu hören bekäme. Wir wollten jedoch keinen Film über das Sterben und die Zerstörung drehen, sondern einen über das Leben und den Wiederaufbau. Haskell Wexler, der große amerikanische Kameramann, der schon Filme wie „Medium Cool“ und „Who's Afraid of Virginia Woolf“? gedreht hatte, begleitete uns auf dieser Reise.“ Dieser Film ist eine gemeinsame Arbeit von Christine Burrill, Bill Yahraus, Jane Fonda, Thomas Hayden, Haskell Wexler.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Look Out, Hooligans!

Dokumentarfilm
1955
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
WFDiF
Edward Skórzewski, Jerzy Hoffman
Antoni Staśkiewicz
Ludmiła Godziaszwili
Edward Skórzewski, Jerzy Hoffman
Halina Paszkowska
Ein unbekanntes Phänomen macht sich Mitte der 1950er Jahre auf Warschaus Straßen breit: randalierende und betrunkene Jugendliche. Wer sind diese Unruhestifter, die so gar nicht dem propagierten Menschenbild entsprechen?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Mädchen in Wittstock

Dokumentarfilm
1975
19 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Volker Koepp
Konrad Körner
Michael Zausch
Barbara Masanetz-Mechelk
Wolfgang Geier, Volker Koepp, Richard Ritterbusch
Wolfgang Geier
1974 findet der Regisseur Volker Koepp in der märkischen Kleinstadt Wittstock eine Aufbruchssituation vor. Der Obertrikotagen herstellende VEB “Ernst Lück” wird vor den Toren der Stadt aufgebaut. 1.000 Arbeiterinnen sind hier schon tätig. 3.000 sollen es werden. Der erste Film der Wittstock-Langzeitdokumentation etabliert drei von ihnen als Protagonistinnen. Ihnen wird Volker Koepp in den nachfolgenden 22 Jahren immer wieder Filme widmen.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Oblivion

Dokumentarfilm
2008
93 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Carmen Cobos
Heddy Honigmann
Adri Schrover
Danniel Danniel, Jessica de Koning
Heddy Honigmann, Judith Vreriks, Sonia Goldenberg
Pjotr van Dijk
Ein Land erhält ein Gesucht, genauer eine Vielfalt von Gesichtern: Peru. Die Regisseurin Heddy Honigmann suchte die Begegnungen mit einer Reihe von Menschen – gemeinhin würde man 'kleine Leute' sagen, doch unter dem Blick ihrer Kamera wachsen sie zu phantastischen und liebenswürdigen Persönlichkeiten.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Practice Exercises

Dokumentarfilm
1984
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
WFDiF
Marcel Łoziński
Jacek Petrycki
Katarzyna Maciejko-Kowalczyk, Katarzyna Rudnik
Danuta Zankowska
Wie sehen Sie die polnische Jugend? Das scheinbar harmlose Thema einer Straßenumfrage. Doch Marcel Łoziński spielt das Szenario gleich mehrfach durch und zeigt ganz praktisch, wie die Manipulation von Medien und öffentlicher Meinung funktioniert.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Super Film

Animationsfilm
2016
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Robert Sowa
Piotr Kabat
Piotr Kabat
Piotr Kabat
Piotr Kabat
Piotr Kabat
Michał Fojcik, Piotr Kabat
Ein Zeichenanimator hat Ambitionen. Ein Meilenstein der Kino-Kunst soll entstehen, nicht weniger. Und nur mit Stift, Papier und Fantasie im Skizzenblock des Künstlers. Es donnert eine grandiose cineastische Rakete im punkigen DIY durch den Kinoraum. Sie passiert mit Lichtgeschwindigkeit und auf wild-lustigem Zickzackkurs Filmzitate im Kosmos der amerikanischen Film- und Fernsehunterhaltung. Für einen „Super Film“ gelten andere Maßstäbe – Piotr Kabat setzt sie.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Complete Works

Animadok
2015
41 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
John Mihn Tran, Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
Michael Phillip Wojewoda
Der kanadische Autor bpNichol (1944–1988) war ein ungekrönter Meister der Konkreten Poesie. Darüber hinaus Hans Dampf in anderen Gassen: Er produzierte Soundkunst, Short Storys, Nonsense-Lyrik, Comics, Kinderbücher und arbeitete fürs Kinderfernsehen. Mit „Complete Works“ unternimmt der Animationsfilmemacher und Titeldesigner Justin Stephenson den waghalsigen Versuch, Nichols Arbeit direkt und nicht über den Umweg des Autorenporträts zur Anschauung zu bringen: indem er sich dessen Obsession zu eigen macht, Sprache als ein vitales Tohuwabohu zu betrachten, worin Semantik, Syntax und Phonetik aufs Wildeste sich kreuzen.

Da tanzen Buchstaben, der Sinn wirbelt oder ein Gedicht spricht als autonomes Subjekt mit seinem Gegenüber, dem Leser. Der Vertrag, den sie miteinander eingegangen sind, besteht schlicht darin, dass keine Langeweile zwischen ihnen aufkommen darf, denn dieser Moment wäre ja der traurige Tod des Gedichts. Weiterhin gibt es Performances bekennender Nichol-Fans, und jede erzählt auch von einer erfüllenden Erfahrung, die zu wiederholen und zu teilen ein maßloses Vergnügen darstellen muss. Stephenson wiederum trägt als Filmemacher und Animator sein Scherflein dazu bei, dieses noch weiter zu steigern: ins Maßlosere oder gar Maßloseste hinein.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Musicians

Dokumentarfilm
1960
9 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
WFDiF
Kazimierz Karabasz
Stanisław Niedbalski
Lidia Zonn
Halina Paszkowska
Die Musiker einer Betriebsblaskapelle proben voller Eifer für den Auftritt. Kazimierz Karabasz fängt nicht nur liebevoll alle Details ein, sondern zeichnet auch ein gänzlich unheroisches Bild der Arbeiterklasse. Wegweisend in mehrfacher Hinsicht. Goldene Taube in Leipzig 1960 und der bis heute meistprämierte polnische Dokumentarfilm.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Wolfpack

Dokumentarfilm
2015
89 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Izabella Tzenkova
Crystal Moselle
Randall Poster, Meghan Currier
Crystal Moselle
Enat Sidi
Richard Levengodd, Cole Wenner
Machen sie sich bereit für die Angulo-Brüder, die ihr gesamtes junges Leben in einer abgeschrammten Sozialwohnung in der Lower East Side verbrachten. Ihr Hare-Krishna-geschädigter Vater, der das Böse vor seiner Haustür verortete, unterband jeden Kontakt nach draußen. Keine Schule, keine Freunde. Die sechs Brüder durften praktisch nie raus. Stattdessen Unterricht zu Hause und über 5.000 Spielfilme auf DVD, ihr einziges Fenster in die Welt. Die holten sie sich zurück und schufen ihr eigenes Kino, indem sie die Filme für ihre Videokamera nachspielten – drehbuchgetreu, mit selbstgebastelten Kostümen und Requisiten. Das gab ihnen das Gefühl zu leben.

Crystal Moselle war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wie im Kino. Gerade begann sich die Machtbalance in dem Apartment zu verschieben, die Brüder wagten den Schritt nach außen – wo sie der Filmemacherin über den Weg liefen. Beide Seiten verband sofort ihre Liebe zum Film. Einmal aufgenommen in das „Wolfsrudel“ gelingt der Regisseurin das fesselnde Psychogramm einer Familie im Umbruch. Noch ist das Alte klaustrophobisch präsent, während sich das Draußen als unsicheres Terrain abzeichnet, das mit den Mustern der Kinogeschichten nicht zu meistern sein wird. Die Brüder ahnen es.

Matthias Heeder



Ausgezeichnet mit dem Preis der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.