Filmarchiv

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A Photo of Me

Animadok
Australien
2017
11 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Dennis Tupicoff
Dennis Tupicoff
David Tait
David Tait
Dennis Tupicoff
Dennis Tupicoff
David Tait
Ein Kleinkindfoto ist zwar ein erstes visuelles Zeugnis der eigenen Existenz, der Aufnahmemoment und das Geschehen außerhalb des Bildrandes entziehen sich jedoch beharrlich dem Zugriff der Erinnerung. Es entsteht eine reizvolle Kluft zwischen tatsächlicher Vergangenheit und Imagination, die Dennis Tupicoff treffend nachzeichnet – anhand eines magischen Erlebnisses beim Filmeschauen: einschlummern, wieder aufwachen und versuchen, freischwingende Handlungsenden zu verknüpfen.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Haarig

Animadok
Schweiz
2017
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Franziska Reck
Anka Schmid
Feed the Monkey
Daniel Leippert
Marina Wernli
Anka Schmid
Anka Schmid
Markus Graber
Ein Film in der ersten Person Singular. Und er fängt da an, wo es sich gehört, nämlich ganz am Anfang: Nach neun Monaten wohliger Ruhe hatte sich die Filmemacherin durch das Becken ihrer Mutter gekämpft und berührte als erstes die krausen Haare ihrer Scham.

Verspielt-biografisch erzählt Anka Schmid ihre haarige Geschichte, die auch die Geschichte einer ganzen Generation ist. Darin kommt sie vom Hölzchen aufs Stöckchen oder vom Schnurrbart über den Vollbart zur Bein- und Achselrasur. Und – nicht zu vergessen – zum ganz besonderen Tast-Vergnügen, das man beim Streicheln über die gleichmäßigen Stoppel einer Meckifrisur empfindet. Wem sich dabei wohlig die Nackenhaare aufstellen, der ist schon wieder mittendrin in der nächsten Volte. Und wem nicht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen! Im Alltag wie in der Kunst entdeckt Anka Schmid das ungeheure Potenzial dieses filigransten Körperteils. Und am Ende ihrer raffinierten Montage aus Real-, Archiv- und Trickaufnahmen fühlt man sich gut durchgekämmt und hat fortan Gewissheit, dass im Haar ein ganzer Kosmos steckt.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hadarim

Animadok
Israel
2016
5 Minuten
Untertitel: 
englische
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Shlomi Yosef
Shlomi Yosef
Shlomi Yosef, Yannay Matarasso
Vergitterte Fenster, Untersichten, Drähte. Das kreischende Geräusch von Metall auf einer Schiefertafel. Prothesenhafte Dada-Körper lehren und lernen über die Vergangenheit. Die Gedanken schweifen ab. Eine Groteske über den Schulalltag eines Siebenjährigen in Israel.

Esther Buss


Nominiert für Young Eyes Film Award

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Liarmonds

Animadok
Frankreich
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jean-Christophe Soulageon
Chloé Mazlo
Die Legende sagt, Diamanten seien die heiligen Tränen der Sterne. Wenn Menschen die Diamanten bearbeiten, nehmen sie ihnen ihre Macht. Die kostbaren Minerale werden gespalten, geschliffen und poliert. Übrig bleiben teure, glitzernde Brillanten, die auf der Suche nach Perfektion ihre Eigenart verloren haben. Chloé Mazlo erzählt in ihrem animierten Kurzfilm eine poetische Geschichte über den Verlust der Einzigartigkeit – bei Steinen, aber auch bei großen und kleinen Menschen.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für Young Eyes Film Award

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Mum’s Hair

Animadok
Norwegen
2017
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Maja Arnekleiv
Maja Arnekleiv
Mattis Sørum
Maja Arnekleiv
Jan Otto Ertesvåg
Maja Arnekleiv
Mattis Sørum
Als Maja 16 Jahre alt war, bekam ihre Mutter, die Filmemacherin Anita Killi, Krebs. Keiner wusste, was passieren würde. Aber die ganze Familie ahnte, dass ein Reservoir an guten Erinnerungen helfen könnte, die schwierige Zeit zu überstehen. Aus über 2.000 Einzelbildern, die Maja innerhalb von zwei Jahren aufnahm, entstand ein berührender animierter Dokumentarfilm, der deutlich zeigt, dass es nicht auf die Haare ankommt, sondern auf das Lächeln darunter.

Luc-Carolin Ziemann



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilm;
Nominiert für Young Eyes Film Award

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Surprise

Animadok
Portugal
2017
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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Nuno Amorim, Vanessa Ventura
Paulo Patrício
Yasuaki Shimizu & Saxophonettes
Paulo Patrício
Nuno Amorim, Joana Amorim
Daniela Duarte, Carina Beringuilho, Joana Amorim, Ana Sofia Gueifão, Inês Almendra
Paulo Patrício
Duarte Ferreira
Wie die flinken und wachen Gedanken der fast vierjährigen Alice fliegen Stift und Pinsel über das Papier. Aufblühende Aquarellkleckse, sich schlängelnde Linien und freundliche Figurenzeichnungen stülpen die Innenwelt des Mädchens nach außen. Zumeist mit optimistischem Kindermund, zuweilen mit Traurigkeit spricht die Kleine mit ihrer Mutter über ihre Nierenoperation und fragt sehr überlegt, wann sie ihre Niere ohne die Krankheit zurückbekommt.

André Eckardt

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Tailor

Animadok
Brasilien
2017
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Bia Medeiros
Calí dos Anjos
Natalia Carrera
Bia Marques
Vinícius Nascimento
Raissa Laban
Debora Guimarães, Calí dos Anjos
Gustavo Ruggeri
„Als ich niedergeschlagen war, begann ich damit, Comics zu zeichnen. Viele Leute sagten mir, dass sie ihnen sehr geholfen haben, dabei, sich selbst zu finden.“ Tailor aus Rio de Janeiro ist transsexuell. In seinen animierten Bilderwelten berichtet er von eigenen Problemen und Erlebnissen und lässt auch Miro, Tertuliana und Bernardo zu Wort und Bild kommen. Eine wilde, spielerische, witzige, ernste, poetische Comic-, Dokumentar- und Erfahrungsmischung mit, über und von Transgender-Personen.

Frederik Lang

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Bei Wind und Wetter

Animadok
Schweiz
2015
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Carola Kutzner
Remo Scherrer
Rahel Zimmermann
Remo Scherrer
Remo Scherrer, Martin Hofer, Yael Schärer, Lorenz Wunderle, Lea Stirnimann, Lisa Leudolph
Remo Scherrer
Moritz Flachsmann, Thomas Gassmann, Guido Keller
Aus einem Bilderstrom, reduziert auf Schwarz und Weiß, Schattenrisse nur, schälen sich Details heraus: ein Riesenrad, das mechanisch seine Runden dreht, ballspielende Kinder, von denen eines abseits steht, ein Messer, das sich zum Aufschneiden der Pulsadern eignen würde. Sie gehören zum Albtraum eines 8-jährigen Mädchens, dessen Mutter alkoholkrank ist. Im Off redet die mittlerweile Erwachsene von Ohnmacht, Scham und dem langen Schweigen.

Cornelia Klauß



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilm 2016

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EGOnomics

Animadok
Deutschland
2016
52 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
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TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co.KG
Katja Duregger
Fabian Berghofer
Klaus Sturm
Michael Wende
Michael Wende, Andrea Wende
Katja Duregger
Lenin de Los Reyes, Manuel Ernst
In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Bankenkrisen wirft die Führungskultur unzählige Fragen auf. Allein die scheinbar abgehobene Parallelwelt unzähliger Chefs und das Gebaren vieler Manager – hier anhand von animierten Sequenzen versinnbildlicht – gibt zu denken. Auf dieser visuellen Reflexionsebene gibt es neben Bildschirmen und ausfahrbaren Armen ein beherrschendes Element: das Dreieck als die sogenannte dunkle Triade von Machiavellismus, Narzissmus und Psychopathie. Der analytische Blick auf Individuen in gehobenen Positionen und auf das System beleuchtet den Unterschied zwischen Managern und Führern sowie die Charaktereigenschaften, die eine Führungspersönlichkeit im aktuellen System haben muss, um Erfolg zu gewährleisten. Doch was ist, kann, sollte als Erfolg gelten?

Die gebündelten Antworten der sieben befragten Expertinnen und Experten aus Psychologie, Management, Soziologie und Unternehmensberatung sprechen dafür, dass wir es nicht nur mit einer Krise des Wirtschaftswachstums, sondern auch mit einer Krise der Werte, der Ethik und der Moral zu tun haben.

Nadja Rademacher

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Fortgang

Animadok
Schweiz
2016
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Gerd Gockell
Otto Alder
Georg Bleikolm
Otto Alder
Adrian Flury
Adrian Flury
Otto Alder
Thomas Gassmann
Was bleibt, sind Bilder, geordnet von der Erinnerung. Ein ZuHAUSe, die Katze, Freunde – Otto Alders rastlose Fotoanimation wandelt offen und ehrlich an der Grenze zwischen dem, was wirklich war, und dem, was außerdem bedeutsam ist. Fotos verfangen sich in zuckenden Loops wie ein kämpfendes Insekt im Spinnennetz des Zurückrufens. Eine kurze poetische Atempause, und dann ohne Scheu Anlaufnehmen für das emotionale Finish.

André Eckardt

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Kaisa’s Enchanted Forest

Animadok
Finnland
2016
85 Minuten
Untertitel: 
englische
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Joonas Berghäll, Satu Majava
Katja Gauriloff
Timo Peltola
Enrique Méndez, Heikki Färm
Timo Peltola
Veronika Besedina
Katja Gauriloff
Timo Peltola, Jukka Nurmela
Ein dokumentarisches Märchen mit verzaubernden Animationen, angesiedelt im Land der Skoltsamen am Polarkreis. Erzählt wird von der charismatischen Erzählerin und Sängerin Kaisa. Die Filmemacherin Katja Gauriloff, ihre Ur-Enkelin, hat sich ihres Lebens angenommen, indem sie es aus der Perspektive eines vorerst noch Fremden erzählt: Robert Crottet, der Schweizer Schriftsteller, folgte in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts einem nachdrücklichen Ruf, der ihn in einem Fiebertraum ereilt hatte, nach Lappland. Dort fühlte er sich, wie er in seinem Buch „Verzauberte Wälder“ schreibt, „in eine Zeit versetzt, in der die Trennung zwischen Menschen und Tieren und der uns allen umgebenden Natur noch nicht so groß war, wie in unseren Tagen“. In Kaisa, die ihn gewissermaßen adoptierte, fand er eine erleuchtete Vertreterin dieses Goldenen Zeitalters.

Über die Jahre entwickelte sich eine tiefe Seelenverwandtschaft zwischen den beiden. Und wie im 19. Jahrhundert die Brüder Grimm ihre Kinder- und Hausmärchen erschufen, indem sie orale Überlieferungen „abhörten“, so protokollierte Crottet die Sagen und Legenden Kaisas und wurde zunehmend selbst von ihnen erfüllt und verwandelt. Seit den fünfziger Jahren galt er auch als internationaler Botschafter des immer weiter nach Norden und in den puren Überlebenskampf abgedrängten Nomadenvolks der Skoltsamen.

Ralph Eue



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animierter Dokumentarfilm 2016

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Kopfüber

Animadok
Deutschland
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
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Lissi Muschol
Daniel Thomaser
Phillip Feneberg
David J. Rauschning
Anna Rosa Stohldreier
Daniel Thomaser
Linus Nickl
Im Sommer 2011 sprang Daniel kopfüber ins Wasser. Der Sprung krempelte sein Leben für immer um. Seither ist er querschnittsgelähmt. Über einen Ansturm aus realen und animierten Bildern erzählt der Filmemacher von seinem Leben mit dieser Extremerfahrung. Denn Daniel mag sich zwar den Hals gebrochen haben, sein Lebenswille aber ist unzerbrechlich. Und der Rollstuhl, in dem er sitzt, mag zwar wie ein übermächtiges Persönlichkeitssignal erscheinen, indes transportiert er kaum etwas von dem, was Daniel wirklich ausmacht.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Pickle

Animadok
USA
2015
15 Minuten
Untertitel: 
keine
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Amy Nicholson
Amy Nicholson
Joel Shelton, Tim Schadt
Jerry Risius
John Young
Brothers McLeod
Amy Nicholson
Jose Araujo, Weston Fonger
Haustiere sind auch nur Menschen. Debbie und Tom betreiben eine Farm, und sie haben das größte Herz für geschundene Kreaturen, das sich überhaupt denken lässt. Hundertschaften von Tieren haben sie Obdach gegeben – von schielenden Siamkatzen über gehbehinderte Opossums bis zum titelgebenden Pickle, ein armer kleiner Fisch, der zum Pflegefall wurde und dem sie schließlich ein komfortables Schwammkorsett bastelten. Ein herzzerreißendes Animadok-Dramolett über die Tragik des Daseins.

Ralph Eue

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The Bus Trip

Animadok
Schweden
2016
14 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sarah Gampel
Sarah Gampel
Rickard Age, Patric Simmerud
Sarah Gampel, Teitur Ardal
Sarah Gampel
Sarah Gampel
Sarah Gampel
Mikael Månsson
Mit Filmstudenten im Bus durch Israel fahren – eine tolle Gelegenheit. Doch Sarahs Versuche, etwas über die besetzten Gebiete zu erfahren und den Palästina-Konflikt zu diskutieren, isolieren sie von der Gruppe. Dafür tritt sie in einen Dialog mit ihrem verstorbenen Vater, der als polnischer Jude Anfang der 1970er Jahre vor den antisemitischen Kampagnen nach Schweden floh. Die animierten Gedanken überlagern die dokumentarischen Bilder und machen sie durchlässig für eine Reise in die Familiengeschichte.

Lars Meyer


Nominiert für Young Eyes Film Award

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The Gentle Giant

Animadok
Polen
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Piotr Furmankiewicz, Mateusz Michalak
Marcin Podolec
Rafał Samborski, Piotr Markowicz
Marcin Gierbisz
Marcin Podolec
Marcin Podolec, Wiktoria Nowak
Marcin Podolec
Katarzyna Szczerba, Marek Knaga
Feine Bleistift- und Tuschezeichnungen in Schwarz-Weiß, zu denen sich übermalte Fotografien gesellen, visualisieren das von Zweifeln und Ängsten bedrängte Innenleben dieses 100 Kilo schweren Hünen. Die Lyrik half ihm, zu sich zu finden, und er überwand die Stille, indem er als Slam-Poet die Bühne betrat. In seinen Animationen setzt Marcin Podolec auf das Heterogene, das genau die Zerrissenheit seines Protagonisten dokumentiert.

Cornelia Klauß

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Agnosis

Animadok
Deutschland,
Ukraine
2015
39 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Anita Müller
Anita Müller
Oksana Kod'
Anita Müller, Clara Wieck
Anita Müller
Anita Müller
Anita Müller
Florian Marquardt
Wie in „Die chthonische Stadt“ weiß die Malerin Anita Müller ihr filmisches Material in den Katakomben Odessas zu beflügeln: Einlassungen konnotieren das dokumentarische Bild neu, Ergänzungen visualisieren Träume oder Gedanken. Sie nimmt sich eine assoziative Freiheit heraus, die den Vergleich mit dem Jazz zulässt. So flüchtig und flirrend wie die Bildschöpfungen mag der unsichtbare Protagonist sich gefühlt haben, der sich auf seiner spirituellen Suche in der Unterwelt verirrte und spurlos verschwand.

---Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.