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Alle 28 Tage Ina Borrmann

In Central Europe ten percent of all couples need longer than two years to make their wish of having a child come true. As with so many other things, I put my wish for a child off until the last possible biological moment.

Alle 28 Tage

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
87 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Cordula Kablitz-Post
Ina Borrmann
Jeremy Bullock
Ina Borrmann, Sebastian Hattop
Dorothee Broeckelmann
Ina Borrmann
Ina Borrmann
In Central Europe ten percent of all couples need longer than two years to make their wish of having a child come true. As with so many other things, I put my wish for a child off until the last possible biological moment. The idea of having a baby frightened me. I was preoccupied with myself and didn't want a commitment. On the one hand there was the desire for a relationship and a home but on the other there was the longing for total freedom and independence. It also seemed important to me to resist society's pressure to give birth. I considered my not having a child a statement as it were. But then it happened, suddenly and unexpectedly. Wanting to have a child emerged from the darkest depths of my psyche. After all, two's company but not a Family ..

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Best of MDR
Meine Reise in die DDR – 25 Jahre später Wolfgang Ettlich

November 89. The Berlin Wall, west-german filmmaker Wolfgang Ettlich grew up with, is history. And it is absolutely clear to him: he has to capture this historical moment with his camera.

Meine Reise in die DDR – 25 Jahre später

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
83 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Wolfgang Ettlich
Wolfgang Ettlich
Hans-Albrecht Luznat
Monika Abspacher
Harald Eggebrecht
Zoltan Ravasz
November 89. The Berlin Wall, west-german filmmaker Wolfgang Ettlich grew up with, is history. And it is absolutely clear to him: he has to capture this historical moment with his camera. Only two month later Ettlich and his cinematographer started their journey to an unknown land –the GDR. On the road for five weeks, driven by curiosity and only guided by luck, they met people who were talking about their lifes and hopes. People happy about the new won freedom, but not without anxiety about the future. 25 years later both men do their journey again. As spontaneously as they did in 1990 they visit the same places for the second time. What will have changed? Are the people they got to know then still living there? Did their hopes came true? The film material of everyday life in 1990 shows in combination with the actual pictures and interviews how radical the chances for the country and the People ha been.„My Journey to GDR – 25 years later“ is a very individual view – almost like a holiday trip. But it shows quite plainly the condition of the former east Germany in year 25th of German Unity.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Wer ist Thomas Müller?

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
90 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Jonas Katzenstein
Christian Heynen
Georg Rohbeck
Andreas Köhler
Anika Simon
Sebastian Kaltmeyer
Christian Heynen
Martin Wendt
WHO IS THOMAS MÜLLER? is a humorous quest: A search for the average German. “Thomas Müller“ is the personification of the “super-average“ - a construction created by German statisticians in order to deliver a role model for advertising, politics and economy. But who is the real face behind the most common name in Germany? Who is the most average “Thomas Müller“ of Germany? Is our whole country designed for a statistical average which ultimately corresponds to no one? The documentary follows a road-movie structure. Using different narrative forms - such as cartoon animation, graphics, etc. - the documentary starts where all statistics end: With real individuals who are named Thomas Müller but are not at all consistent with your average German. These encounters make the film fast, funny, serious, thoughtful and give it an edge. It’s a trans media project combining the worlds of cinema, television and the internet. While the movie is a search for this phantom, we bring it to life in the world wide web: By virtually creating a “Thomas Müller”, the German average person comes alive and is able to interact with his “fans” and “followers“.

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Biblioteka – Von Büchern, einsamen Frauen und einem Leser Ana Tsimintia

Man quatscht, schreit, hämmert auf einem Klavier, isst, trinkt und knallt mit Türen. Und es gibt mehr Bibliothekarinnen als Leser in der kleinen georgischen Bücherei.

Biblioteka – Von Büchern, einsamen Frauen und einem Leser

Dokumentarfilm
Georgien,
Litauen
2014
54 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Mikheil Svanidze, Bernardas Andriushis, Ana Tsimintia
Ana Tsimintia
Nika Pasuri
Ana Tsimintia
Ana Tsimintia, Bernardas Andriushis
Ana Tsimintia
Sigitas Motoras
Dr. Claudia Schreiner
Es muss erfüllendere Berufe geben als den der Bibliothekarin in der städtischen Bücherei von Zugdidi in Georgien. Im Grunde würde man bei dem, was in „Biblioteka“ gezeigt wird, erst einmal nicht vermuten, dass diese Frauen arbeiten, und dass es sich bei ihrem Arbeitsplatz um eine Bibliothek handelt. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen scheint die der Besucher bei Weitem zu übersteigen. Es wird gequatscht, getratscht und geschrien, irgendjemand hämmert auf einem Klavier herum, in den Lesesälen wird gegessen und getrunken, Türen werden geknallt – wahre Dramen spielen sich ab in einer Einrichtung, die doch von Stille und Konzentration geprägt sein sollte. All das Ungewöhnliche und Aufgeregte überspielt streckenweise, wie es denn eigentlich um die Bibliothek steht. Doch in kleinen Pausen inmitten des Gepolters oder beim Anblick der teils baufälligen Räume mit bröckelndem Putz und blankem Betonboden wird es deutlich: Dieser Ort ist ein Anachronismus, ein Überbleibsel aus einem anderen System, einer anderen Zeit. Vielleicht stellt er lediglich noch einen Treffpunkt für die Bibliothekarinnen dar, die ohne diesen Ort auch nichts anderes wären als Überbleibsel.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

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Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen André Singer

1945 drehen die Alliierten bei der Befreiung der ersten KZ bestürzende Bilder, Alfred Hitchcock und andere produzieren einen Film. Jahrelang verschollen, jetzt entdeckt und rekonstruiert.

Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Dokumentarfilm
Israel,
UK,
USA
2014
76 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
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Sally Angel, Brett Ratner
André Singer
Nicholas Singer
Richard Blanshard
Arik Lahav, Stephen Miller
Lynette Singer
Aviv Aldema, Amir Boverman
Dr. Katja Wildermuth (MDR), Barbara Biemann (NDR)
1945 bei der Befreiung der ersten Konzentrationslager sind Kameramänner der Alliierten angehalten, die Vorgänge systematisch zu dokumentieren – das Unfassbare festzuhalten. Dabei entstehen so schonungslose und bestürzende Bilder, dass wahrscheinlich vieles, was man in diesem Zusammenhang gesehen hat, in den Schatten gestellt wird. Namhafte Filmemacher wie Sidney Bernstein, Alfred Hitchcock, Billy Wilder und Stewart McAllister produzieren auf Basis dieses Materials einen Dokumentarfilm mit dem bezeichnenden Untertitel „No German can say he didn‘t know“.
Politische Bestrebungen zum Wiederaufbau Deutschlands verhindern die Veröffentlichung – Filmrollen verschwinden oder landen in Archiven, wo sie jahrzehntelang nicht angerührt werden. Nun gelang es dem Imperial War Museum, den Film fast vollständig zu rekonstruieren. Mithilfe von Zeitzeugen wird in „Night Will Fall“ nicht nur die Geschichte dieser Dokumentation, sondern auch die eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts in eindringlicher Weise widergespiegelt.

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Pfarrer Chris Wright, Stefan Kolbe

Predigerseminar in der Lutherstadt Wittenberg: Beobachtungen und Gespräche mit angehenden PfarrerInnen und ein unverklärter Blick auf Religiosität und Lebensentwürfe.

Pfarrer

Dokumentarfilm
Deutschland
2014
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Heino Deckert
Chris Wright, Stefan Kolbe
Tobias Hume, Andrea Falconiero, Johann Sebastian Bach, This Will Destroy You, Pinoreks
Stefan Kolbe
Chris Wright
Chris Wright, Stefan Kolbe
Chris Wright
Susanne Sturm, Martin Hübner
Eine größere Gruppe junger Leuten in liturgischen Gewändern blickt in Richtung Zuschauer, wackelt mit den Armen und ruft „Aaaah, huuu!“ Ihre verklärten Gesichter bei Gesang und Gebet könnten irritieren, ebenso wie ihr einigermaßen ungewöhnlicher Berufswunsch: Diese Menschen wollen Pfarrer und Pfarrerinnen werden. Im bemerkenswerten Gegensatz zu solchen Irritationen und durchaus dazu angetan, Vorurteile zu relativieren, scheinen die angehenden Geistlichen jedoch alles andere als verklärt zu sein. Fast mutet das Predigerseminar, welches sie besuchen, wie eine Therapiegruppe an. Sie wollen den Beruf ergreifen, weil sie glauben, sicher aber auch, weil ihre Biografien so sind, wie sie sind. Über ihr Leben können sie hier offener reden, als man es vielleicht vermutet hätte – besonders vor dem Hintergrund, dass die Filmemacher sich als Atheisten bezeichnen und durchaus kritisch nachfragen. So ergibt sich ein erstaunlicher Blick auf Religiosität, Menschenbild und Lebensplan – und irgendwie entsteht sogar Konsens zwischen den gegensätzlichen Sichtweisen vor und hinter der Kamera.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Im Dreieck

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
92 Minuten
Untertitel: 
englische
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Mario Schneider, 42film
Uwe Mann
Cornelius Renz
Eva-Luise Volkmann, Uwe Mann
Gudrun Steinbrück
Uwe Mann
Karina Schenk
Beate Schönfeld (MDR)
Der Dokumentarfilm von Uwe Mann erzählt ein klassisches Liebesdrama: Zwei Frauen lieben einen Mann und teilen ihn sich. Alle sind im Spätherbst ihres Lebens angekommen, und doch ist es kein Film über Rentner.
Im Mittelpunkt steht Heiner Hinrichs (74). Wer ist dieser Mann, für den es sich zu leiden lohnt? Sein Leben, wie ein Gebirgsmassiv, angehäuft von ihm selbst und den Verwerfungen seiner Zeit. Er wollte die DDR gestalten, als Architekt und Bauleiter, doch am Ende war es umgekehrt. Er hat geglaubt, dass es ihn geben kann, den modernen, den sozialistischen Menschen. Er war kein Profiteur, lehnte Privilegien ab. Ein Leben aus Hochs und Tiefs – spannend und tragisch zugleich.

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Best of MDR
Mein Sommer ’88 – Wie die Stars die DDR rockten Carsten Fiebeler, Daniel Remsperger

1988 geben sich in Ostberlin Top-Stars wie Depeche Mode, Bryan Adams, James Brown, Joe Cocker und Bruce Springsteen die Klinke in die Hand. Zeitzeugen erinnern sich.

Mein Sommer ’88 – Wie die Stars die DDR rockten

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
88 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Jost-Arend Bösenberg, DOKfilm Fernsehproduktion
Carsten Fiebeler, Daniel Remsperger
Bruce Springsteen, Joe Cocker, Depeche Mode, Bob Dylan, David Bowie, Michael Jackson, James Brown, Bryan Adams, Mike Patton, Pink Floyd, Rainbirds, City, Dirk Zöllner
Erik Krambeck, Florian Foest
Jasmin Hoffhaus, Markus C.M. Schmidt
Carsten Fiebeler, Daniel Remsperger
Anja Hagemeier (MDR), Jens Stubenrauch (RBB)
1988 geben sich in Ostberlin Topstars wie Depeche Mode, Bryan Adams, James Brown, Joe Cocker und Bruce Springsteen die Klinke in die Hand. Wer bei den historischen Konzerten dabei war, erinnert sich auch heute noch mit Gänsehaut daran, wie die lang herbeigesehnten Stars von den Postern stiegen und einen Abend lang zum Greifen nah erschienen.
Durch den leidenschaftlich und witzig rockenden Film von Daniel Remsperger und Carsten Fiebeler führen drei ganz besondere Musikfans: „Locke“ (Moritz Jahn) und seine Freunde Stefan (Philip Wiegratz) und Maren (Helene Doppler). Sie haben es 1988 tatsächlich geschafft, allen Superstar-Konzerten in der DDR einen Besuch abzustatten. Außerdem kommen rund 20 Zeitzeugen zu Wort.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Zonenmädchen

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
75 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Maria Wischnewski, Holly Tischmann, IT WORKS!
Sabine Michel
Sebastian Herzfeld
Susanne Schüle, Martin Langner
Gudrun Steinbrück-Plenert, Catrin Vogt
Sabine Michel
Johannes Schmelzer-Ziringer, Oliver Prasnikar, Alexander Heinze, Patrick Veigel
Dagmar Mielke (RBB / Arte), Rolf Bergmann (RBB), Martin Hübner (MDR)
Die Filmemacherin Sabine Michel hat ihre Kindheit im Dresdner „Tal der Ahnungslosen“ verbracht. In dem Jahr, als die DDR von der Landkarte verschwindet, beenden sie und ihre vier Freundinnen die Schule. Zum Sozialismus erzogen, vogelfrei und fast erwachsen stehen sie über Nacht im ehemaligen Feindesland noch einmal ganz am Anfang und müssen sich neu orientieren …
Dieser humorvolle und sehr persönliche Dokumentarfilm beobachtet die Freundinnen von damals auf einer Reise nach Paris. Was ist inzwischen aus ihnen geworden? Was bedeutet dieser extreme Bruch für ihre Biografien? Wie viel „Zone“ steckt heute noch in ihnen?

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Geboren in der Sowjetunion. Neun Leben 1983-2011 Sergey Miroshnichenko

Neue Folge der weltbekannten Langzeitdokumentation, die vor 28 Jahren begann, das Leben von neun Kindern aus der ehemaligen Sowjetunion zu filmen – Erwachsenwerden in unruhigen Zeiten.

Geboren in der Sowjetunion. Neun Leben 1983-2011

Dokumentarfilm
Deutschland,
Russland,
UK
2011
104 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Sergey Miroshnichenko (Studio "Ostrov"), Jemma Jupp (ITV Ltd.), Simone Baumann (Saxonia), Katja Wildermuth (MDR)
Sergey Miroshnichenko
Ilya Demutsky
Vyacheslav Sachkov, Juriy Ermolin
Sergey Miroshnichenko
Die weltweit bekannteste russische Langzeitdokumentation „Born in the USSR“ verfolgt seit 28 Jahren die wechselvollen Lebensgeschichten von neun ehemaligen sowjetischen Kindern. Der Emmy-Preisträger Sergei Miroshnichenko schafft einen faszinierenden Einblick in die Alltagswelt seiner Protagonisten, die nun in einem ganz anderen Wertesystem erwachsen geworden sind.
Man nehme neun gewöhnliche Siebenjährige und verändere ihre gesamte Umwelt. Man stelle die Welt ihrer Eltern auf den Kopf und tausche komplett die Normen und Werte der Gesellschaft aus, in der sie aufwachsen. Im Alter von 14 Jahren gebe man Pubertät und Hormone hinzu, gefolgt von Militärdienst, finanziellen Schwierigkeiten und dem Einsetzen erwachsener Verantwortlichkeit mit 21. Dann warte man sieben Jahre ... "Geboren in der Sowjetunion" erzählt die Lebensgeschichte sehr verschiedener Menschen aus Russland, Zentralasien, den Baltischen Staaten und dem Kaukasus.
"Geboren in der Sowjetunion" ist mehr als ein Film über das Leben in der postsowjetischen Ära, auch mehr als eine Ansammlung dortiger Biografien. Es ist, und das schwingt immer mit, auch ein sehr universeller Film über das Erwachsenwerden, über Träume und Hoffnungen, Realitäten und Enttäuschungen und die große Frage, was das Leben für jeden Einzelnen bereit hält.

Produktionsmitteilung

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Ich, Putin – Ein Porträt Hubert Seipel

Ehemaliger KGB-Agent, Geheimdienstchef, Ministerpräsident, Präsident – überraschend persönliches Porträt des mächtigsten Mannes Russlands vor den Wahlen.

Ich, Putin – Ein Porträt

(none)
Deutschland
2012
74 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Ulrich Lenze (Cinecentrum) Koproduktion: Christoph Mestmacher (NDR) (fed), Katja Wildermuth (MDR), Rolf Bergmann (RBB), Kuno Haberbuisch (Servus TV)
Hubert Seipel
Axel Brandt
Hubert Seipel
Er ist der wichtigste Mann Russlands. Zweimal war er bereits Präsident, zweimal Ministerpräsident des größten Landes der Erde. Seit Mai 2012 ist er erneut Präsident der Russischen Föderation.
Wer ist der Mann, der Russland wie kaum ein anderer nach dem Fall der Sowjetunion seinen Stempel aufdrückte? Wie reagiert der ehemalige KGB-Agent – der in den achtziger Jahren in der einstigen DDR stationiert war und später in Moskau innerhalb von nur vier Jahren zum Geheimdienstchef, dann zum Ministerpräsident und schließlich zum Präsidenten aufstieg – auf die neue Herausforderung? Putin, der Mann, „der ein Spezialist für den Umgang mit Menschen ist“, wie ihn sein Jugendfreund Sergej Rodulgin beschreibt; Putin, der Mann, der jahrzehntelang in voller Härte gegen das abtrünnige Tschetschenien einen blutigen Krieg führen ließ; und Putin, der Mann, der mit seinem autoritären Stil den Rohstoff-Giganten Russland nach den Wirren der Jelzin-Jahre zu einem verhältnismäßig stabilen Land mit steigendem Wohlstand gemacht hat.
Der mehrfach preisgekrönte Fernsehautor Hubert Seipel begleitete Wladimir Putin über Wochen in Russland. Er beobachtete einen der mächtigsten Politiker der Welt überraschend persönlich in seinem wohl schwierigsten Wahlkampf. Hubert Seipel interviewte dafür neben Wladimir Putin selbst auch zahlreiche Weggefährten und Oppositionelle.

Produktionsmitteilung

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Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie Joachim Tschirner

Von der Wismut um die halbe Welt: der Uranerzbergbau, seine giftigen Hinterlassenschaften und ein Sanierungsprojekt, dessen Ende nicht abzusehen ist.

Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie

Dokumentarfilm
Deutschland
2010
108 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Joachim Tschirner (Um Welt Film Produktionsgesellschaft) Klaus Salge, November Film, ARTE, RBB, MDR
Joachim Tschirner
Fred Krüger, WENZEL, Nora Guthrie
Robert Laatz, Jana Marsik, Lars Barthel, Friedo Feindt, Christian Maletzke, Andrè Götzmann
Joachim Tschirner, Burghard Drachsel
Mario Köhler, Marc Witte, Marc von Stürler
Hans-Eckardt Wenzel
In „Yellow Cake“ begleitet der Autor Joachim Tschirner fünf Jahre lang das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise, die von Mitteldeutschland aus um die halbe Welt führt.
Am Anfang der nuklearen Kette steht der Uranerzbergbau. Nur wenig ist von ihm bekannt, denn ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation liegt über seiner fünfundsechzigjährigen Geschichte. In Sachsen und Thüringen existierte bis zur politischen Wende der drittgrößte Uranbergbau der Welt. Er trug den Tarnnamen Deutsch-Sowjetische Aktiengesellschaft WISMUT, die bis 1990 insgesamt 220.000 Tonnen Uran in die Sowjetunion lieferte. Für jede Tonne musste das Zehntausendfache an Gestein aus der Erde geholt, verarbeitet und irgendwo gelagert werden. Unvorstellbare Mengen hochgiftiger und radioaktiver Hinterlassenschaften sind das Ergebnis. Seit zwanzig Jahren versuchen nun Tausende ehemalige Bergleute mit gigantischem Aufwand, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Die Beseitigung des radioaktiven Mülls kostet den Steuerzahler am Ende fast sieben Milliarden Euro, doch ein Ende ist noch immer nicht in Sicht.
Während die Frage unbeantwortet bleiben muss, ob man die radioaktiven Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus für Jahrtausende sichern kann, steigt der Weltmarktpreis für Uran unablässig. Im Laufe der Arbeit an diesem Film um das Zwanzigfache.

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