Filmarchiv

Jahr

Milk Teeth

Animationsfilm
2013
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Mel Hoppenheim School of Cinema
Julie Charette
Julia Mermelstein
Julie Charette
Julie Charette
Julie Charette
Julie Charette
David Fiorentino, Julie Charette
Der Verlust eines Zahns zwingt einen kleinen Jungen, schneller als gewollt erwachsen zu werden.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
The Lost Highway Derreck Roemer, Neil Graham

Trans-Kanada-Highway, Ontario. Früher eine Job-Maschine, heute mehrspurig durch verlassene Orte mit ein paar Übriggebliebenen. Melancholischer Abgesang auf eine Blütezeit.

The Lost Highway

Dokumentarfilm
2013
74 Minuten
Untertitel: 
keine
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Derreck Roemer, Neil Graham
Derreck Roemer, Neil Graham
Don Rooke
Derreck Roemer
Michèle Hozer, Derreck Roemer
Neil Graham, Derreck Roemer
Neil Graham
Dieser „Lost Highway“ ist ein 40 Kilometer langes Stück des Trans-Kanada-Highways im östlichen Ontario. Er ist auch Teil des Highway 7, der Toronto mit Ottawa verbindet. Die Straße wurde während der Großen Depression in den 1930er Jahren gebaut – vielleicht war das ja schon ein Omen. Zuerst war sie eine Job-Maschine. Die erste große Ost-West-Schneise durch die Wälder und Moore zog Motel- und Restaurantbetreiber hierher, und jeder Tankstellenbesitzer konnte auf bescheidenem, aber halbwegs sicherem Niveau seine Familie ernähren. Doch die Blütezeit dauerte nur zwei Jahrzehnte. Heute gibt es eine mehrspurige Autobahn, die wie ein Bypass wirkt und die ehemals belebte Landstraße dazu verdammt, nur noch Krampfader zu sein. Wenn heute jemand über das Asphaltband rollt, sieht er an den Straßenrändern verlassene Häuser, Geschäfte und Tankstellen – langsam verfallende, gerade noch sichtbare Spuren früheren Lebens, gescheiterter Pläne und enttäuschter Hoffnungen.
Derreck Roemer und Neil Graham erzählen von den Lebensgeschichten eines versprengten Haufens übriggebliebener Bewohner dieses Landstrichs, aber auch von den Mutationen und Kollateralschäden, die von Kultur und Ideologie der Automobilität gern unter den Tisch gekehrt werden.
Ralph Eue

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Cross Media Screening
A Journal of Insomnia

Die Welt der Schlaflosigkeit als interaktive Selbsterfahrung. Persönliche Geschichten und inszenierte Begegnungen als Psychogramm der westlichen Gesellschaft. Intim, auch verstörend.

A Journal of Insomnia

Dokumentarfilm
2013
45 Minuten
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Hugues Sweeney
Was bringt uns nachts um den Schlaf? Der interaktive Dokumentarfilm geht dieser Frage nach, indem er die Nutzer einlädt, die Welt der Schlaflosigkeit zu erkunden – ein Phänomen, das in Zusammenhang steht mit Stress und Angst und in unserer heutigen Gesellschaft jeden dritten Menschen betrifft. „A Journal of Insomnia“ lotet die erzählerischen Grenzen des Dokumentarfilms aus. Per Video, Text und Zeichnungen werden persönliche Geschichten zu Schlaflosigkeit gesammelt und zu einem kollektiven Erfahrungsraum für Betroffene aus der ganzen Welt verbunden. Insbesondere die erstaunlichen Aussagen von vier Schlaflosen geben intime Einblicke in einen verstörenden Zustand, den wir meist in Einsamkeit durchleben.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Blackout

Animadok
2013
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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Sharron Mirsky
Sharron Mirsky
Tristan Capacchione
Sharron Mirsky
Sharron Mirsky
Sharron Mirsky, Tristan Capacchione
Ein kurzer animierter Dokumentarfilm, in dem mehrere Menschen ihre Geschichten vom Stromausfall 2003, der den größten Teil Ontarios und sieben US-Staaten betraf, erzählen. Die unerwarteten Auswirkungen auf die Gemeinschaft bringen das Beste an einer Gesellschaft unter widrigen Bedingungen hervor.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Die Gelübde meines Bruders

Dokumentarfilm
2013
88 Minuten
Untertitel: 
englische
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Frederic Bohbot, Andre Schaefer
Stephanie Weimar
Andre Feldhaus
Fabio DeFelice, Erik Schimschar, Sebastian Lange, Christopher Yapp, Stephanie Weimar
Oliver Bronner, Carl Freed
Stephanie Weimar
Ralf Jakubski, Kyle Stanfield, Frank Mertes
Gregor und Stephanie sind Geschwister, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Sie jettet durch die Welt, lebt mit Frauen. Es lohnt sich für sie nicht einmal, eine Wohnung anzumieten, so sehr hat sie sich dem Unterwegssein und der Abkehr von der heimatlichen Enge verschrieben. Selbstverwirklichung hat oberste Priorität. Bruder Gregor hingegen sucht innere Einkehr, Stetigkeit und eine Bestimmung in der Welt. Kurz gesagt: ein Kloster. Um seine Entscheidung zu verstehen, greift Stephanie Weimar zur Kamera und begleitet ihn von der Ausbildung bis zu jenem Tag, an dem er das Ewige Gelübde bei den Steyler Missionaren im Kloster St. Augustin ablegt. Wie kann sich einer freiwillig Gehorsam, Armut und Keuschheit unterwerfen – und lebenslang auf Sex verzichten? Ihre Ratlosigkeit und ihre Wut auf eine Kirche, die im Namen Gottes Homosexualität verdammt, Kondome verbietet und an Aids Mitschuld trägt, sind die Triebkräfte des Films und definieren den Blickwinkel. Auf diesem Weg der Erkenntnis nehmen wir teil an den Zweifeln und Überlegungen Gregors, dessen Entscheidung eine radikale ist. Aber es ist mehr noch die Regisseurin, die lernt, was wirkliche Toleranz bedeutet. Sinnsucher sind wir in Wahrheit doch alle.

Cornelia Klauß

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Gloria Victoria

Animationsfilm
2013
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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René Chénier, Marc Bertrand
Theodore Ushev
Dmitri Shostakovich
Theodore Ushev
Olivier Calvert
„Gloria Victoria“ wächst aus den immer noch schwelenden Ruinen eines wutentbrannten 20. Jahrhunderts. Die Musik ähnelt einem Militärmarsch, mit einem Anklang von Bolero, und streift über Bilder von Schlachtenfronten und Blutbädern, führt uns von Dresden nach Guernica, vom Spanischen Bürgerkrieg zum „Krieg der Sterne“. Sie ist ebenso eine Symphonie, die der Kriegsmaschinerie dient, die Massen aufpeitscht, wie Kunst, die die Toten betrauert, ihrer Empörung Stimme verleiht und nach Frieden ruft.

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Hollow Land

Animationsfilm
2013
14 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marie Bro, Dora Benousilio, Marc Bertrand
Uri Kranot, Michelle Kranot
Uri Kranot
Michelle Kranot, Uri Kranot
Michelle Kranot, Uri Kranot
Normand Roger, Pierre Yves Drapeau
Solomon und Bertha sind zwei Suchende, die – mit ihrer geliebten Badewanne im Gepäck – in ein Land kommen, das Erholung von ihren vielen Reisen verspricht. Von den ersten optimistischen Momenten nach der Ankunft bis zur eindringlichen Schlussszene am Meer fängt der Film den Zustand der Heimatlosigkeit – ob durch äußere Umstände oder aus freien Stücken – ein.

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Kids DOK
Maple Syrup Yoshino Aoki

Ein kleines Mädchen ist mit großem Gepäck von Kanada in eine neue Heimat gereist. Sie macht ihren Koffer auf ...

Maple Syrup

Animationsfilm
2013
2 Minuten
Untertitel: 
englische
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Yoshino Aoki
Yoshino Aoki
James Grant
Yoshino Aoki
Yoshino Aoki
Yoshino Aoki
Yoshino Aoki
Daniel Lagacé
Ein kleines Mädchen ist mit großem Gepäck von Kanada in eine neue Heimat gereist. Sie macht ihren Koffer auf und findet etwas Unerwartetes, aber sehr Vertrautes.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Mary & Myself Sam Decoste

Mary und Jia Tsu beschäftigen sich mit dem Theaterstück „Die Vagina-Monologe“ über asiatische Frauen, die in den 1930er und 40er Jahren zur Prostitution ...

2013

Mary & Myself

Animadok
2013
7 Minuten
Untertitel: 
englische
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Annette Clarke
Sam Decoste
Judith Gruber-Stitzer
Sam Decoste
Sam Decoste
Judith Gruber-Stitzer
Mary und Jia Tsu beschäftigen sich mit dem Theaterstück „Die Vagina-Monologe“ über asiatische Frauen, die in den 1930er und 40er Jahren zur Prostitution mit Soldaten gezwungen wurden. Während der Proben diskutieren die beiden Frauen ihre intensiven Gefühle von Trauer und Wut, um schlussendlich das Stück aufführen zu können.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

One Fine Line

Dokumentarfilm
2013
65 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
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Jo-Anne Velin
Jo-Anne Velin
Thomas Beetz, Jo-Anne Velin, Erick Lignon
Katrin Dorner, Jo-Anne Velin
Jo-Anne Velin
Alexander Buck, Martin Steyer, Jo-Anne Velin
Die in Berlin lebenden Kanadierin Jo-Anne Velin begibt sich auf eine Route durch Ostsachsen – einen Landstrich abseits der großen Geschehnisse, doch von der Geschichte nicht unberührt: Diesen Weg gingen 1945 KZ-Häftlinge auf einem Todesmarsch. Velin trifft auf Menschen, deren Familien seit Generationen hier wohnen und deren Kinder nun der Arbeit wegen weggehen. Spurensuche jenseits verwitterter Gedenksteine, die keiner mehr wahrnimmt. Oder hinterlässt die Landschaft Spuren in uns? Die Regisseurin konfrontiert und insistiert nicht, auch wenn sie sich in Hochburgen des Rechtsextremismus befindet. Unbefangen erzählen die Leute von der NPD, die man nur als „Hilfeschrei“ wähle, gespenstisch schiebt sich eine Nazi-Demo durchs Bild. Die Kamera bleibt zurückhaltend, ohne Wertung und behutsam fügt Velin flüchtige Impressionen zu einem Bild von Heimat als filigranem Gefüge.
Die im Off geführten Gespräche der Regisseurin und ihrer Tochter kreisen um jene feine Linie, vielfältig visualisiert, die uns mit der Vergangenheit verbindet. Irgendwann verblasst sie und bleibt doch in uns eingeschrieben. Und manchmal zeigt sie sich als Riss.

Grit Lemke

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Subconscious Password

Animationsfilm
2013
11 Minuten
Untertitel: 
keine
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Marcy Page, Mark Smith
Chris Landreth
Daniel Janke
Chris Landreth
Andy Malcolm, Pierre Yves Drapeau
Das kennen wir doch sicher alle: Man trifft jemanden nach langer Zeit wieder und kann sich einfach nicht mehr an seinen Namen erinnern. In diesem Film wird auf amüsante und manchmal erschreckende Weise die Synopsenschaltung im Kopf in Form der Fernsehshow „Password“ dargestellt.



Ausgezeichnet mit der Silbernen Taube im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2013

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Internationales Programm
The River's Lazy Flow Joël Vaudreuil

Während seine Familie in der Hütte bleibt, zieht sich ein alter Mann ans Flussufer zurück, um eine Zigarette zu rauchen. Alte Erinnerungen steigen hoch ...

The River's Lazy Flow

Animationsfilm
2013
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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David Pierrat
Joël Vaudreuil
Joël Vaudreuil
Joël Vaudreuil
Joël Vaudreuil
Nicolas Moussette
Joël Vaudreuil
Maxime Veilleux, Geoffrey Mitchell, Jean-Paul Vialard
Während seine Familie in der Hütte bleibt, zieht sich ein alter Mann ans Flussufer zurück, um eine Zigarette zu rauchen. Alte Erinnerungen steigen hoch; als er 13 war, kam er mit einem Mädchen hierher. Er wollte ein Mann werden, sie wollte nur ein Geheimnis loswerden. Keiner bekommt, was er will.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.