Filmarchiv

Bear Story

Animationsfilm
2014
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Pato Escala
Gabriel Osorio
Dënver
Pato Escala
Antonia Herrera
Daniel Castro
Christian Cosgrove
Jeden Tag geht der alte Bär aus dem Haus und baut seine kleine hölzerne Theaterkiste voller Blechpuppen auf. Für eine Münze spielt sich in der Kiste eine sehr persönliche und herzerwärmende Geschichte ab.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Naomi Campbel Camila José Donoso, Nicolás Videla

Paula, Transsexuelle in einem schäbigen Vorort von Santiago de Chile, braucht Geld für die finale OP. Eine Reality-TV-Show bietet sich an … Sehnsucht im Minenfeld der Vorurteile.

Naomi Campbel

Dokumentarfilm
2013
83 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Rocío Romero, Catalina Donoso
Camila José Donoso, Nicolás Videla
Matías Illanes
Nicolás Videla, Daniela Camino
Nicolás Videla, Camila José Donoso
Roberto Collío
Paula Yermén ist eine Transsexuelle, die in einem schäbigen Vorort von Santiago de Chile lebt. Ihr persönliches Drama ist ihre Armut. Denn die Operation, die aus ihr eine vollkommene Frau machen könnte, ist nicht billig. Paulas einzige Chance liegt deshalb in einer Reality-TV-Show, die eine Geschlechtsumwandlung bezahlen würde. Zum Preis einer vollständigen körperlichen und seelischen Entblößung vor dem Publikum. So wie Paulas Geschlecht irgendwie „dazwischen“ liegt, haben auch die beiden Regisseure eine erzählerische Zwischenform gewählt: tagebuchartige Skizzen, die Paula mit einem Camcorder gedreht hat, eigenes dokumentarisches Material und zurückhaltend inszenierte Momente, beispielsweise zwischen Paula und ihrem Liebhaber. Diese Methode macht insofern Sinn, als der Film das Ergebnis ihrer zweijährigen Zusammenarbeit mit Paula darstellt. Sie ist weniger klassische Protagonistin als vielmehr Darstellerin ihrer Selbst im Minenfeld traditioneller gesellschaftlicher Vorurteile. Ihre Sehnsucht, sich in einem neuen Körper neu zu erfinden, steht hierbei in merkwürdigem Widerspruch zu ihrer spirituellen Haltung, die auf ihre halb-indigene Herkunft verweist. Die Geister, die sie um Hilfe anruft, sprechen zur Seele, nicht zu mechanisch hergestellten neuen Körpern. Doch zu dieser Einsicht kann Paula erst gelangen, nachdem sie im Casting scheitert und kein Fluchtweg mehr bleibt.
Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

White Death

Dokumentarfilm
2014
17 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Isabel Orellana Guarello
Roberto Collío
Roberto Collío
Matías Illanes
Roberto Collío
Jota Sandoval, Roberto González
Roberto Collío
Roberto Collío
Vivisektion einer Landschaft: In düsteren Schwarz-Weiß-Bildern werden Panoramen einer kargen Bergregion aufgeblättert. Schmale Pfade winden sich durch das Andengebirge. Kreuze zieren den Weg. Die Überreste einer Kaserne kommen zum Vorschein. Einst waren hier Rekruten untergebracht, die zu einer letzten Übung aufbrachen und in einen Schneesturm gerieten. Bruchstückhaft kollidieren Realaufnahmen mit Animationen, die aufs Äußerste reduziert sind. Die Emulsionsschicht des Filmmaterials beginnt zu pulsieren, sich aufzulösen. Abrupte Lichtblitze zerstören jeglichen Ansatz von Narration. Hier soll kein Ereignis aus dem Jahre 2005 rekonstruiert, sondern ein Albtraum aus Kälte und Tod nachvollzogen werden, der sich unwiderruflich in die Landschaft eingeschrieben hat.
Regisseur Roberto Collío weiß nicht nur, virtuos mit den verschiedenen Materialien zu experimentieren und grafische Analogien zu evozieren. Seine Laufbahn begann als Sounddesigner, und so findet auf der subtil gearbeiteten Tonspur das einsame Sterben der jungen Soldaten in den immer leiser werdenden Tönen einer Trillerpfeife seinen langen traurigen Nachhall.

Cornelia Klauß



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube Animierter Dokumentarfilm 2014

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.