Filmarchiv

Countries (Film Archive)

A Cat Is Always Female

Animationsfilm
Kroatien
2019
16 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Igor Grubić
Martina Meštrović, Tanja Vujasinović
Alen Sinkauz, Nenad Sinkauz
Jasenko Rasol
Iva Kraljević
Martina Meštrović
Martina Meštrović, Tanja Vujasinović
Hrvoje Pelicarić
Marija Ujević Galetović ist eine Frau voller Widersprüche. „Eine Frau ist wesentlich Natur“, sagt sie. Aber auch, dass sie nicht nach ihrem Geschlecht beurteilt werden will. An der Akademie in Zagreb war sie die einzige Professorin für Bildhauerei. Ein kongeniales Kurzporträt von zwei jungen Filmemacherinnen, die mit selbstreflexivem Witz und pfiffigen Animationen der Werke der Künstlerin Verbindungs- und Trennlinien zwischen den Generationen skizzieren.

Silvia Hallensleben

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

A Two Way Mirror

Dokumentarfilm
Kroatien
2016
42 Minuten
Untertitel: 
englische
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Nenad Puhovski, Tamara Babun
Katarina Zrinka Matijević
Šumovi protiv valova
Vjeran Hrpka
Ana Štulina
Katarina Zrinka Matijević
Vesna Biljan Pušić, Ivan Zelić

Beeindruckende Naturaufnahmen der Region Lika im kroatischen Landesinneren während der vier Jahreszeiten, zum Teil mit einer Makrokamera fotografiert, kontrastieren die aus dem Off erzählte autobiografische Geschichte der Regisseurin – vier verlorene Schwangerschaften, Trennung, Epilepsie. Poetische Bilder von Grashalmen und Tieren, von Gewässern und Tunneln allegorisieren den mentalen Überlebenskampf und fokussieren das Schöne, allen schmerzlichen Erfahrungen zum Trotz. Der Film, in den sich nicht nur die individuelle traumatische Vergangenheit der Regisseurin, sondern auch die kollektive Geschichte des Landes eingeschrieben hat, funktioniert als meditative Selbstreflexion von universellem Wert. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
After Party Viktor Zahtila

Eine universelle Trennungsgeschichte zweier Liebender, die nicht zusammen leben können. Ein Exkurs über die Homophobie in der kroatischen Alltagsgesellschaft inklusive.

After Party

Dokumentarfilm
Kroatien
2018
22 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marin Leo Janković, Laura Vuksan
Viktor Zahtila
Karla Jurić
Elena Radošević, Viktor Zahtila
Viktor Zahtila

Eine universelle Trennungsgeschichte zweier Liebender, die nicht zusammen leben können. Klug sind diese Auseinandersetzungen über Lebens- und Liebeskonzepte, Hedonismus und Prinzipien geführt – erzählt in fünf Kapiteln, mit einer vollen Ladung Erotik, obsessiven Jump Cuts und wunderschön fotografiert – ein Exkurs über die Homophobie in der kroatischen Alltagsgesellschaft inklusive. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
Ghost in the Machine Leon Rizmaul

Der die Materialität und die Technizität der Bilder verhandelnde experimentelle Dokumentarfilm nimmt die Mediengeschichte in den Blick und geht der Frage nach, was aus in (Fernseh-)Archiven schlummernden Erzählungen wird.

Ghost in the Machine

Dokumentarfilm
Kroatien
2018
27 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sunčana Hrvatin Kunić
Leon Rizmaul
Marko Lucijan Hrašćanec
Ivan Brezovec
Hrvoje Mršić
Tajana Prpić

Der die Materialität und die Technizität der Bilder verhandelnde experimentelle Dokumentarfilm, produziert vom kroatischen öffentlichen Fernsehen, nimmt die Mediengeschichte in den Blick und geht der Frage nach, was aus in (Fernseh-)Archiven schlummernden Erzählungen wird, wenn die Geräte zu ihrer Wiedergabe nicht mehr existieren. Unter Mitwirkung von Irena Vrkljan, dffb-Absolventin der ersten Stunde, reflektiert die poetische Dokumentation den (Fernseh-)Alltag in einer oft verdrängten Epoche – dem jugoslawischen Realsozialismus. Und zwar auf inzwischen im postjugoslawischen Raum ungewöhnlich liebevolle Weise. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
Mezostajun Ivan Ramljak

Im Dialekt der Insel Korčula bedeutet „mezostajun“ Zwischensaison, Übergangszeit. Statische Einstellungen, aufgenommen mit einer 16-mm-Kamera, zeigen das menschenleere Eiland nach der Saison.

Mezostajun

Dokumentarfilm
Kroatien
2018
20 Minuten
Untertitel: 
englische
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Vanja Jambrović, Tibor Keser
Ivan Ramljak
Smiljka Guštak
Damir Čučić, Jelena Maksimović
Ivan Ramljak
Jakov Munižaba

Im Dialekt der Insel Korčula bedeutet „mezostajun“ Zwischensaison, Übergangszeit. Statische Einstellungen, aufgenommen mit einer 16-mm-Kamera, zeigen das menschenleere Eiland nach der Saison; seine Architekturen kommen zum Vorschein. Aus dem Off hörbar – par contre– die lebhaften Stimmen der Sommergäste, ihre von Missverständnissen geprägten Interaktionen mit der Inselbevölkerung, deren Alltagsgespräche, Kinder beim Spielen, die traditionelle Musik der Gegend. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
Naked Island Tiha K. Gudac

In ihrem autobiografischen Dokumentarfilm nimmt sich die Regisseurin eines dunklen Kapitels des jugoslawischen Realsozialismus an – der Verfolgung der „politisch ungeeigneten“ und als Volksfeinde deklarierten Personen der Ära Tito.

Naked Island

Dokumentarfilm
Kroatien
2014
76 Minuten
Untertitel: 
englische
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Nenad Puhovski
Tiha K. Gudac
Dubravko Robić
Eva Kraljević, Tamara Cesarec, Srđan Kovačević, Tiha K. Gudac
Dragan Petrović
Bruno Razum
Tiha K. Gudac
Ivan Zelić

In ihrem autobiografischen Dokumentarfilm nimmt sich die Regisseurin eines dunklen Kapitels des jugoslawischen Realsozialismus an – der Verfolgung der „politisch ungeeigneten“ und als Volksfeinde deklarierten Personen der Ära Tito. Ihr Großvater überlebte die Inhaftierung im Lager für politische Gefangene auf der kargen Insel Goli otok, bei der Folter und brutale Schikane zum Alltag gehörten. In der Familie wurde darüber nie gesprochen; er nahm seine Geschichte mit ins Grab. In Gesprächen mit Familienmitgliedern, befreundeten Überlebenden und anhand von Familienfotos versucht Tiha Gudac zu verstehen, woher die Narben am Körper ihres Großvaters kamen, die sich in ihre Erinnerung einbrannten. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
The Parade Arijana Lekić-Fridrih

Eine ästhetische und bildpolitische Auseinandersetzung mit der Glorifizierung des Krieges und der jährlich wiederkehrenden militärischen Machtdemonstration – emanzipatorisch, dialoglos und in Schwarz-Weiß.

The Parade

Dokumentarfilm
Kroatien
2016
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Arijana Lekić-Fridrih
Arijana Lekić-Fridrih
Ivan Lukić
Nikolina Hržić
Arijana Lekić-Fridrih
Nikolina Hržić

Eine ästhetische und bildpolitische Auseinandersetzung mit der Glorifizierung des Krieges und der jährlich wiederkehrenden militärischen Machtdemonstration – emanzipatorisch, dialoglos und in Schwarz-Weiß. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
The Steel Mill Café Goran Dević

Jahrzehntelang betrieb ein Ehepaar eine kleine Kneipe am Busbahnhof in Sisak, direkt am Eingang einer der ehemals größten Stahlfabriken des östlichen Europa. Der Film dokumentiert die letzten Tage vor der Schließung des Buffet Željezara.

The Steel Mill Café

Dokumentarfilm
Kroatien
2017
61 Minuten
Untertitel: 
englische
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Hrvoje Osvadić
Goran Dević
Vedran Rapo
Vladimir Gojun
Goran Dević
Martin Semenčić, Ivan Zelić

Jahrzehntelang betrieb ein Ehepaar eine kleine Kneipe am Busbahnhof in Sisak, direkt am Eingang einer der ehemals größten Stahlfabriken des östlichen Europa. Einst Wachstumssymbol der sozialistischen Wirtschaft, gleicht Sisak inzwischen einer Geisterstadt. Die Fabrik ist längst geschlossen, die ehemaligen Werktätigen sind weggezogen oder pensioniert. Der Film dokumentiert die letzten Tage vor der Schließung des Buffet Željezara, dessen Wirtsleute nun ihr Glück in Deutschland suchen wollen. Die wenigen verbliebenen Stammgäste lassen in den letzten Kneipengesprächen ihren rassistischen Ressentiments ebenso freien Lauf wie Verschwörungstheorien über die Weltpolitik. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
They Just Come and Go Boris Poljak

Einer der frequentiertesten Partystrände an der kroatischen Küste während der Hochsaison. Die Urlaubsgäste beenden ausgelassen ihren Tag, die Einheimischen nehmen die Aufräumarbeiten auf.

They Just Come and Go

Dokumentarfilm
Kroatien
2017
20 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Vera Robić-Škarica
Boris Poljak
Boris Poljak
Damir Čučić
Martin Semenčić

Die beobachtende, geduldige Kamera dokumentiert die Morgendämmerung an einem der frequentiertesten Partystrände an der kroatischen Küste während der Hochsaison. Die Urlaubsgäste beenden ausgelassen ihren Tag, die Einheimischen nehmen die Aufräumarbeiten auf. Borjana Gaković


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Toomas Beneath the Valley of the Wild Wolves

Animationsfilm
Kroatien,
Estland,
Frankreich
2019
18 Minuten
Untertitel: 
keine
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Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Emmanuel-Alain Raynal, Pierre Baussaron
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Darko Vidačković
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau, Benoît Coallier
Toomas, ein attraktiver Wolf, dem so manch unmoralisches Angebot begegnet, eröffnet, nachdem er seinen Job verloren hat, einen Gigolo-Service. Nach zögerlichem Anfang floriert das Geschäft bald – sogar eine Filmanfrage lässt nicht lange auf sich warten. Das alles behält er für sich. Und tut es damit seiner Frau gleich, die anstelle von Yoga-Klassen einen Female-Empowerment-Guru namens Alexandra Horn-Eye aufsucht, der ihr über Juutub vorgeschlagen wurde. Allmählich kommt Bewegung in die Beziehung.

Carolin Weidner

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Länderfokus Kroatien
Where To? Lidija Špegar

In der kroatischen Hauptstadt Zagreb fährt Ljiljana, eine aus der kroatischen Provinz Slawonien stammende junge Frau, Tag und Nacht Taxi. Nicht nur ein Gesellschaftsporträt des heutigen Kroatiens, sondern auch das einer prekären Existenz.

Where To?

Dokumentarfilm
Kroatien
2017
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Tibor Keser
Lidija Špegar
Porto Morto
Rino Barbir
Iva Ivan
Srđan Popović

Ein Taxifilm. In der kroatischen Hauptstadt Zagreb fährt Ljiljana, eine aus der kroatischen Provinz Slawonien stammende junge Frau, Tag und Nacht Taxi. Aus den gelblichen Aufnahmen im engen Innenraum ihres Wagens und Gesprächen mit Fahrgästen aller Milieus und aus „aller Herren Länder“ entfaltet sich nicht nur ein Gesellschaftsporträt des heutigen Kroatiens, sondern auch das einer prekären Existenz. Ein kluger Film, der die Transitionsprozesse, die Migration, den globalen Kapitalismus und den (gescheiterten) Übergang von einem ins andere Gesellschaftssystem unterhaltsam und dennoch resigniert thematisiert. Borjana Gaković


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Länderfokus Kroatien
White Trash Sunčica Ana Veldić

Der experimentelle Dokumentarfilm zeigt eine Mülldeponie im nebeligen Morgengrauen, auf der nicht nur Menschen Bagger fahren, Biologie betreiben und die Umwelt schützen, sondern auch Möwen ihrer täglichen Arbeit nachgehen.

White Trash

Dokumentarfilm
Kroatien
2017
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sunčica Ana Veldić
Sunčica Ana Veldić
Zdravko Medvešek
Ante Cvitanović
Jan Klemsche, Sunčica Ana Veldić, Marta Broz
Sunčica Ana Veldić
Martin Semenčić, Lana Horvatić

Der experimentelle Dokumentarfilm zeigt eine Mülldeponie im nebeligen Morgengrauen, auf der nicht nur Menschen Bagger fahren, Biologie betreiben und die Umwelt schützen, sondern auch Möwen ihrer täglichen Arbeit nachgehen. Borjana Gaković


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Chris the Swiss

Dokumentarfilm
Kroatien,
Finnland,
Deutschland,
Schweiz
2018
90 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Samir (Dschoint Ventschr), Siniša Juričić (Nukleus Film), Heino Deckert (Ma.ja.de.), Iikka Vehkalahti (IV Films Ltd / p.s.72 productions)
Anja Kofmel
Marcel Vaid
Simon Guy Fässler
Stefan Kälin
Simon Eltz
Anja Kofmel
Daniel Hobi, Marco Teufen, Hrvoje Petek
Christian Würtenberg starb 1992 in Kroatien. Obwohl der junge Schweizer als Journalist gekommen war, trug er die Uniform einer internationalen Miliz, die auf kroatischer Seite im Bürgerkrieg kämpfte. Lange blieb rätselhaft, warum er selbst zur Waffe griff. Seine Cousine, die Filmemacherin Anja Kofmel, hat sich dieser Frage gestellt.

Sie befragt Weggefährten und ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen mit düsteren, aufs Wesentliche reduzierten Animationssequenzen, die das narrative Gerüst des Films bilden. Tief eintauchend in die politischen Wirrungen zeichnet der Film nach, wie Chris Teil der nationalistischen, von Opus Dei unterstützten Söldner wurde. Ein politisch bis heute brisanter, visuell beeindruckender Krimi, der zeigt, wie schnell die persönliche Haltung im Krieg versehrt werden kann.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts und den MDR-Filmpreis; Schweizer Filmpreis 2019: Bester Dokumentarfilm, Beste Musik, Beste Montage

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Days of Madness

Dokumentarfilm
Kroatien,
Slowenien
2018
74 Minuten
Untertitel: 
englische
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Oliver Sertić
Damian Nenadić
Miro Manojlović, Filip Sertić
Maja Šćukanec, Mladen Bađun, Damian Nenadić, Srđan Kovačević
Sandra Bastašić
Martin Semenčić
Kventiax, Seroquel, Rivotril, Prazine, Normabel … Wenn Mladen und Maja mit einer Mischung aus Abgeklärtheit und Wut all die psychoaktiven Substanzen aufzählen, die ihr Leben bestimmen und die ihre Körper mit ihren toxischen Nebenwirkungen kaputt machen, glaubt man sich in einem Gespräch über schrecklich penetrante Familienmitglieder. Zu ihrer langen und von zahllosen Klinikaufenthalten bestimmten Krankheitsgeschichte kommt hinzu, dass die echten Familienmitglieder, egal ob längst auf dem örtlichen Friedhof begraben oder als Elternpaar verächtlich aus dem Nebenzimmer herausschimpfend, ebenfalls nicht von ihnen ablassen. In enger Zusammenarbeit mit Mladen und Maja, die sich in Form videotagebuchartiger Nahaufzeichnungen selbst porträtieren, zeigt Damian Nenadić zwei Menschen, die von der Gesellschaft mit ihrem Leid allein gelassen wurden – oder deren Leid überhaupt erst durch diese hervorgebracht wurde. Majas Borderline-Störung diagnostizierten die Ärzte als Folge ihrer Transgender-Identität. Mladen, der mit Depressionen aus dem Jugoslawienkrieg heimkehrte, wurde von den Eltern erst einmal zum Priester geschickt. „Days of Madness“ schildert den schrittweisen Versuch, die Kontrolle über das von Psychiatrie, Familie und Kirche entwendete Leben ein Stück weit zurückzugewinnen. „Warum ist eine Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Störung und Nationalismus nicht?“

Esther Buss


Nominiert für den MDR-Filmpreis

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IKEA for YU

Dokumentarfilm
Kroatien,
Schweden
2018
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Vera Robić Škarica, Marija Ratković Vidaković
Marija Ratković Vidaković, Dinka Radonić
Siniša Krneta
Dinka Radonić
Damir Čučić
Marija Ratković Vidaković, Dinka Radonić
Johan Bodin, Siniša Krneta
Ein Familien-Selfie vor den „Drei Fäusten“, einem Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg getöteten Bürger von Niš, der drittgrößten Stadt im heutigen Serbien. Drei Betonfäuste aus der Zeit des Titoismus ragen in den Himmel: die Faust eines Vaters, die einer Mutter, die eines Kindes. Marija bringt sich in Position, Mutter und Vater stellen sich daneben, der Bruder drückt den Auslöser. Nichts anderes wird auf diesem Bild gespeichert als die gesamte konflikt- und widerspruchsreiche Identitätsgeschichte Jugoslawiens und Ex-Jugoslawiens – eine Geschichte, die noch immer nachzittert und der Marija Ratković Vidaković, unterstützt von Co-Autorin Dinka Radonić, mit diesem persönlichen Familienfilm auf den Grund geht.

Geprägt durch Eltern und Großeltern, die die realsozialistischen Ideen und Werte der Tito-Ära auf dem Balkan noch in sich tragen, muss sich die Dreiunddreißigjährige mit einem paradoxen Identitätserbe auseinandersetzen, das mit ihrer privaten Welt und ihrem Leben in Kroatien kaum etwas zu tun hat. Marija weiß, dass sie dieses Erbe nicht an ihren Sohn weitergeben möchte, und sie weiß, dass es dafür in ihr verblühen muss. „IKEA for YU“ ist das über Jahre entstandene Zeugnis einer Reise in die eigene Familiengeschichte, tief hinein in die intimsten Geflechte, in denen sich eine lange, wendungsreiche Geschichte festgebissen hat. Und eine Reise weit hinaus aus Kroatien.

Lukas Stern


Nominiert für den MDR-Filmpreis

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On the Water

Dokumentarfilm
Kroatien
2018
79 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Hrvoje Osvadić
Goran Dević
Damian Nenadić
Jan Klemsche, Vanja Siruček
Goran Dević
Martin Semenčić
Flüsse mögen einfache geografische Gegebenheiten sein. Darüber hinaus sind sie eloquente Mikromilieus, in denen sich Geschichte und Geschichten abgelagert haben. Durch das Zentrum der kroatischen Industriestadt Sisak fließen die Save, die Kupa und die Odra. Sie waren und sind die Lebensadern der Stadt und der Region. Heute muten diese Flüsse zwar wie pastorale Rückzugsorte an, jedoch liegen dort auch die zahlreichen aus der Vergangenheit kommenden Erzählungen offener zutage als anderswo.

Die Existenzen der Flussanwohner und -nutzer, um die herum Goran Dević seinen Film strukturiert hat, sind überwiegend mit Ereignissen des jugoslawischen Bürgerkriegs und dessen ethnischen und sozialen Konflikten verknüpft. Obwohl inzwischen über zweieinhalb Jahrzehnte zurückliegend, erscheint diese historische Zeit wie eine Parallelwirklichkeit, die ihre Schatten wie ein fortwährendes Trauma über die Protagonisten stülpt. „On the Water“ ist eine poetisch-politische Studie über Wandelbarkeit und Beständigkeit von Menschen und Räumen, wobei die Trennlinie zwischen beiden unscharf bleibt.

Ralph Eue


Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb Langfilm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.