Filmarchiv

Impostor

Animationsfilm
Frankreich,
Schweiz
2013
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

Credits DOK Leipzig Logo

Claude Barras
Elie Chapuis
Yan Volsy
David Toutevoix
Marina Rosset
Kim Keukeleire, Violaine Picaut
Elie Chapuis, Veronica Da Costa
Yan Volsy
Ein Hirsch in menschlicher Gestalt versucht, die Identität eines Mannes zu stehlen, indem er ihm den Kopf abnimmt. Am Ende muss die Frau entscheiden, wer von den beiden der echte Mann ist.

Shimmering in the Dark

Animationsfilm
Frankreich
2013
4 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Annick Teninge
Édouard Guise
Ein Fernfahrer liefert eine geheimnisvolle Kiste an einen Zoo. Aber mit seiner Ladung stimmt irgendetwas nicht …
Jean-Gabriel Périot 2014
The Day Has Conquered the Night Jean-Gabriel Périot

Teil zwei des Knastprojekts. Ausgangspunkt ist die Überlegung, was alle Menschen (drinnen und draußen) verbindet: Träume. Mit den Inhaftierten werden Texte erarbeitet, Lieder und Performances einstudiert.

The Day Has Conquered the Night

Dokumentarfilm
Frankreich
2013
28 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Cécile Lestrade
Jean-Gabriel Périot
Xavier Thibault, Gérald Kurdian
Denis Gravouil
Jean-Gabriel Périot
Xavier Thibault, Laure Arto
Teil zwei des Knastprojekts. Ausgangspunkt ist die Überlegung, was alle Menschen (drinnen und draußen) verbindet: Träume. Mit den Inhaftierten werden Texte erarbeitet, Lieder und Performances einstudiert. Den Subtext liefern die unsichtbaren, aber präsenten Mauern und die Frage, ob unsere Träume sie überwinden können.
Grit Lemke

The Predicate and the Poppy

Animadok
Frankreich
2013
24 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Valérianne Boué, Luc Camili
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Thomas Dappelo
Mélanie Braux
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Manuel Vidal
Wenn Ritter aufmarschieren, unbekannte Flugobjekte durch die Luft schwirren und sich der Raum plötzlich in ein undurchdringliches Labyrinth verwandelt, dann befinden wir uns im Klassenzimmer einer ganz gewöhnlichen Schule am Stadtrand von Paris. So in etwa erleben fünf junge Lehrer die erste Zeit ihres Arbeitsantritts. Und da Worte kaum auszudrücken vermögen, „was so abgeht“ an einer Schule, greifen Jeanne Paturle und Cécile Rousset auf das reiche Arsenal an Animationsfilmtechniken zurück, um diese Mischung aus Verzweiflung, Anarchie und Chaos in Bilder zu übersetzen. Mittels Fotocollage, Flachbildanimation, Knetfigurentechnik und klassischem Zeichentrick entsteigen historische Persönlichkeiten den Geschichtsbüchern, lässt sich der Big Bang rekonstruieren und beginnen Zahlen zu tanzen. Der Film explodiert förmlich! Aber er will mehr und vor allem nicht über die Bildungsmisere lamentieren. Nur, wenn der Lehrer selbst zum Lernenden wird, indem er das Alphabet der Straße und die Klaviatur eines jedes einzelnen Schülers kapiert, kann sich der Albtraum Schule vielleicht in einen Freiraum verwandeln.
Cornelia Klauß

The Stone River

Dokumentarfilm
Frankreich,
Italien
2013
88 Minuten
Untertitel: 
keine

Credits DOK Leipzig Logo

Giovanni Donfrancesco, Estelle Fialon
Giovanni Donfrancesco
Piero Bongiorno, Olivier Touche
Giovanni Donfrancesco
Giovanni Donfrancesco, Thomas Glaser, Pauline Dairou, Muriel Breton
Federico Cavicchioli
Geschichte sei das, was früher war, sagt man. Sie lässt sich als Längs- oder Querschnitt abbilden. Mancher denkt sie länglich, für andere ist sie ein Haufen. Der italienische Regisseur Giovanni Donfrancesco wiederum betrachtet Geschichte als ein verzweigtes Netz lebendiger Adern, die bis in die Gegenwart reichen. Über eine dieser Adern ist Carrara in den Apuanischen Alpen aufs Engste verknüpft mit dem amerikanischen Barre. Im frühen 20. Jahrhundert waren viele verarmte italienische Marmorsteinmetze und Bildhauer über den Atlantik zu den Granitbrüchen in Vermont gezogen, wo sie hofften, besser leben zu können. Doch im Steinbruch wird man nicht alt. Binnen Kurzem starben viele der Arbeitsmigranten an Silikose, auch Staublunge genannt. Während der Krise der 30er Jahre befragten Schriftsteller die Steinbrecher von Barre, damit deren mündliche Zeugnisse einflössen in das große Projekt der Roosevelt-Administration, ein Bild von Amerika während der Großen Depression zu geben. Ähnlich titanenhaft ist Donfrancescos aktuelles Vorhaben: Er verknüpft Erzählungen der damaligen, vorgetragen mit den Stimmen heutiger Bewohner von Barre zu mächtigen Bild- und Tonfolgen, die zum veritablen Fresko aus vielschichtigen individuellen und sozialen Wirklichkeiten werden – zwischen Entbehrung und Stolz, persönlichen Tragödien und utopischen Hoffnungen.
Ralph Eue