Filmarchiv

Countries

Hotel E

Animationsfilm
1992
30 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Olav Osolin
Priit Pärn
Olav Ehala
Janno Põldma
Kersti Miilen
Meelis Arulepp, Mailis Kuusik, Riina Kütt, Raul Lunia, Piia Maiste, Ülle Metsur, Tiina Mänd, Mati Oja, Triinu Ootsing, Triin Sarapik, Evelin Temmin, Maigi Tross, Tarmo Vaarmets
Priit Pärn
Jaak Elling
Priit Pärn, Valter Uusberg
„Aber um des heftigen Streites willen (…), ist mir diese Offenbarung gegeben worden (…). Was aber (…) hiernach folgen möchte, weiß ich nicht gänzlich (…). Denn wenn der Blitz im Centrum aufgehet, so siehet er hindurch, aber er kann’s nicht wohl fassen.“ Jakob Böhme

Eine drastische Vision zur Wiedergeburt der Estnischen Republik nach fünfzig Jahren sowjetischer Okkupation: Materia prima und der Dualismus zwischen Ost und West.

Mait Laas

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb
In Bed with a Writer Manfred Vainokivi

Peeter Sauter, Enfant terrible der estnischen Literaturszene und Bukowski-Verehrer, bekämpft seine melancholische Schreibkrise mit absurden Selbstexperimenten. Nackt geht er aufs Leben zu.

In Bed with a Writer

Dokumentarfilm
2019
63 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marju Lepp
Manfred Vainokivi
Manfred Vainokivi
Kersti Miilen
Manfred Vainokivi, Peeter Sauter
Horret Kuus
Hinter einem großen Schaufenster im belebten Zentrum von Tallinns Altstadt lümmelt bierbauchig in Boxershorts und mit Brille ein freundlicher Herr auf einem Sofa. Er grüßt die verwunderten, kichernden Passanten. Mit ihm grüßt ein schlichtes Pappschild in der Fensterecke, das sagt: „Begging for Love“. Der nette Mann von nebenan ist der estnische Schriftsteller Peeter Sauter. Und wenn er schreibt, ist er nicht nett, sondern provoziert mit grober Sprache. Er fühlt sich Charles Bukowski nahe, aber ist als estnischer Autor Außenseiter genug.

Sensibel, ehrlich und mit feinsinnigen Inszenierungen begegnet Manfred Vainokivi in seinem Film dem Endfünfziger in dessen Schreib- und Lebenskrise. Sauter sieht sich selbst immer noch als kleinen Jungen. Allerdings macht ihm nach seiner Scheidung nun zu schaffen, welche Frau an einem alten, fetten Mann interessiert sein sollte. Er philosophiert nackt und mit Bierflasche vor der Waschmaschine sitzend. Der künstlerische Provokateur offenbart eine tiefliegende romantische Sehnsucht. Für neue Erfahrungshorizonte setzt er sich komischen wie auch irritierenden Rollenspielen aus. Er schläft auf dem Grab seiner Eltern, lernt Striptease und steht für einen rassistischen Fotografen und seine schrecklichen Motive Modell. In all seiner Melancholie geht Peeter Sauter auf das Leben zu: „Gibt es irgendwen, den allein das Denken irgendwohin gebracht hat?“

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Substantia Stellaris

Animationsfilm
2007
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Kalev Tamm, Riina Sildos
Mati Kütt
Tõnu Kõrvits
Urmas Jõemees
Mati Kütt
Marje Ale, Ülle Metsur, Annely Põldsaar, Tarmo Vaarmets, Tiina Ubar, Maido Hollo
Mati Kütt
Tiina Andreas, Ants Andreas
Mati Kütt
„Die ganze äußere sichtbare Welt mit all ihrem Wesen ist eine Bezeichnung oder Figur der inneren geistlichen Welt; alles was im Inneren ist, und wie es in der Wirkung ist, also hats auch seinen Charakter äußerlich.“ Jakob Böhme

In der Poesie von „Substantia Stellaris“, genau wie in Dadaismus und Surrealismus, hat alles Tote und Lebendige in der greifbaren Welt eine Signatur, die auf das Unbegreifliche verweist.

Mait Laas

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The Weight of All the Beauty

Dokumentarfilm
2019
24 Minuten
Untertitel: 
englische
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Liis Nimik
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp
Mattias Veermets
Jette-Krõõt Keedus
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp
Der letzte Cowboy ist alt geworden. Wenn er durch den lichten Laubwald läuft oder in seinem Haus am Küchentisch sitzt, ist er allein und ist es doch wieder nicht. Um ihn hallen Erinnerungsstimmen, Affekt verdichtet sich zum verschleppt rockenden Soundteppich. Der agil fließende Kamerablick beschwört den Flaschendämon herauf, den Dämon der Trunksucht, der einst vier Freunde geholt und ein Dorf verwüstet hatte. Der letzte Cowboy jedoch überlebte. Einer muss übrig bleiben, um der Toten zu gedenken.

Lukas Foerster

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Toomas Beneath the Valley of the Wild Wolves

Animationsfilm
2019
18 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Emmanuel-Alain Raynal, Pierre Baussaron
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Darko Vidačković
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau, Benoît Coallier
Toomas, ein attraktiver Wolf, dem so manch unmoralisches Angebot begegnet, eröffnet, nachdem er seinen Job verloren hat, einen Gigolo-Service. Nach zögerlichem Anfang floriert das Geschäft bald – sogar eine Filmanfrage lässt nicht lange auf sich warten. Das alles behält er für sich. Und tut es damit seiner Frau gleich, die anstelle von Yoga-Klassen einen Female-Empowerment-Guru namens Alexandra Horn-Eye aufsucht, der ihr über Juutub vorgeschlagen wurde. Allmählich kommt Bewegung in die Beziehung.

Carolin Weidner

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Re-Visionen
Night of the Carrots Priit Pärn

Im PGI-Hotel scheinen sich die Bewohner gegenseitig an Absonderlichkeit übertreffen zu wollen. Die Hasen in der obersten Etage haben bereits die Weltherrschaft übernommen...

Night of the Carrots

Animationsfilm
1998
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kalev Tamm, Linda Sade
Priit Pärn
Olav Ehala
Ruth-Helene Kaasik
Priit Pärn
Marje Ale, Eda Kurg, Raul Lunia, Ülle Metsur, Ruslan Piterja, Ebe Tramberg, Tarmo Vaarmets, Thomas Frey, Simon Piniel
Priit Pärn
Jaak Elling
Im PGI-Hotel scheinen sich die Bewohner gegenseitig an Absonderlichkeit übertreffen zu wollen. Die Hasen in der obersten Etage haben bereits die Weltherrschaft übernommen, die sie mittels Voodoo ausüben, und in der herannahenden Nacht der Karotten wird sich entweder etwas zum Gruseln Fürchterliches oder etwas ganz Wunderbares ereignen.

Ralph Eue

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Pearfall

Animationsfilm
2017
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Mari Kivi
Leonid Shmelkov
FoolBoyMedia
Leonid Shmelkov
Leonid Shmelkov
Leonid Shmelkov
Leonid Shmelkov
Ein dicker blauer Blob auf einem rosa Roller und eine gelbe Birne an einem grünen Baum. Klare dramatische Grundkonstellation. Verrutscht aber alles, weil das Kernobst im Fallen der Physik pfiffig ein Schnippchen schlägt. Aus niederen Beweggründen und gesetzeswidrig. In der psychoanalytischen Traumdeutung steht – oder hängt – die Birne für Sexualität.

André Eckardt

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Nach der Angst
Body Memory Ülo Pikkov

Während eines Transports in einem Waggon werden Garn-Puppen brutal aufgetrennt. Eine symbolhaft-körperliche Erinnerung an Erlebnisse unserer Vorfahren.

Body Memory

Animationsfilm
2011
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Arvo Nuut
Ülo Pikkov
Mirjam Tally
Raivo Möllits
Ülo Pikkov
Märt Kivi
Ülo Pikkov
Horret Kuus
Während eines Transports in einem Waggon werden Garn-Puppen brutal aufgetrennt. Eine symbolhaft-körperliche Erinnerung an Erlebnisse unserer Vorfahren.

Franziska Bruckner

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Lembri Uudu

Dokumentarfilm
2017
25 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Edina Csüllög, Liis Nimik
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp, Jaan Jaago
Heiko Sikka
Jette-Krõõt Keedus
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp
Alt sind die Menschen im estnischen Dorf Pähkla geworden, seit Uudu sie zuletzt gesehen hat. Nun kommt er noch einmal zu Besuch – als Geist, denn Uudu ist längst tot. Umso herzlicher fällt das Wiedersehen aus: Klarer kommt auf den Tisch und dazu Anekdoten. Drei solcher Anekdoten bedarf es nach Nietzsche, um das Bild eines Menschen zu geben. War Uudu so? Was er heute sieht, ist das Blickfeld der Kamera. Die Reaktionen sind unmittelbar. Sie zu erleben, versetzt in Trance.

Carolin Weidner

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Manivald

Animationsfilm
2017
13 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau
Manivald (Fuchs, 33) lebt unter der Fuchtel seiner drakonischen, etwas schrägen Mutter. Sein verklemmtes Benehmen erfährt eine Wendung, als die Waschmaschine kaputt ist. Heißt, es erfährt eine Wendung, als Klempner Toomas (Wolf, sexy) mit seinen „Tools deluxe“ auftaucht. Rosarote Romantik, knallhartes Drama und Tiefenpsychologie mit feiner Komik und bemerkenswertem Gefühl für den Moment, verpackt von Chintis Lundgren.

André Eckardt

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Kids DOK
Miriam’s Hen’s Dream Andres Tenusaar

Ach, einmal wie die Zugvögel im Herbst aufbrechen! Die kleine Henne träumt vom sonnigen Süden und will hinterherfliegen.

Miriam’s Hen’s Dream

Animationsfilm
2016
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Kerdi Oengo, Andrus Raudsalu
Andres Tenusaar
Tiit Kikas
Sergei Kibus
Andres Tenusaar
Triin Sarapik-Kivi, Marili Sokk
Leelo Tungal, Peep Pedmanson
Tiina Andreas
Ach, einmal wie die Zugvögel im Herbst aufbrechen! Die kleine Henne träumt vom sonnigen Süden und will hinterherfliegen. Ihre Freundin Miriam ist skeptisch.

Lina Dinkla

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Soviet Hippies

Dokumentarfilm
2017
75 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Liis Lepik, Sarita Sharma, Sami Jahnukainen
Terje Toomistu
Taavi Arus
Martin Männik
Priit Tender
Terje Toomistu
Indrek Soe, Seppo Vanhatalo
Ein Leben zwischen Lenin und Lennon. Die Kollision der Freiheitsutopien, der Gemeinschaftsutopien. In der Sowjetunion lebte man gefährlich als Hippie – kein Wunder, schließlich waren die Blumenkinder ganz besonders kriminell. Man stelle sich vor: Bis zu zehn Telefonzellen am Tag wurden allein in Tallinn geplündert, um mit der wertvollen Elektronik die E-Gitarren aufzumotzen. Gitarrenrazzia! Drugs, Rock ’n’ Roll, lange Mähnen, nackte Leiber, Sex, Friede, psychedelische Kunst, Meditation, Batikhemden, Zauselbärte.

Mit einem üppigen Aufgebot an verschiedensten Archivmaterialien spürt die estnische Regisseurin Terje Toomistu einem Lebensgefühl nach, das nicht nur die amerikanischen 1970er Jahre prägte, sondern auch in den Metropolen der Sowjetunion wucherte – selbst wenn man dort gar nicht so genau wusste, wovon die Beatles eigentlich sangen. Und heute, 40 Jahre später? Einige der Sowjet-Hippies sind mittlerweile Sowjet-Althippies. Der Vietnamkrieg ist vorbei – heute herrscht der Ukrainekrieg. Der KGB existiert nicht mehr – heute sitzt Putin an der Macht. Und einiges blieb genau so, wie es war: Friede, Freude, Batik, Bärte.

Lukas Stern


Nominiert für MDR-Filmpreis

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Frank & Wendy: The Sausage Factory

Animationsfilm
2003
9 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kalev Tamm (Joonis Film)
Kaspar Jancis
Margo Kölar
David Snowman
Tarmo Vaarmets, Ülle Metsur, Annely Pöldsaar, Marje Ale, Eda Kurg
Priit Pärn
Margo Kölar
Wo steht eine russische Kirche mit „Oben-ohne-Wechselstube“? Und wo gibt es eine „Porno Plaza“? In Tallinn! Heißes Terrain also für die FBI-Agenten Frank und Wendy, die es in dieser ersten Episode der gleichnamigen Serie mit Nazi-Zwergen in einer Wurstfabrik zu tun bekommen. Und klar kriegen auch die USA und Lettland ihr Fett weg. Kaspar Jancis teilt aus – köstlich!

Ines Seifert

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Rodnye (Close Relations)

Dokumentarfilm
2016
112 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Simone Baumann, Guntis Trekteris, Natalya Manskaya, Marianna Kaat
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Aleksandra Ivanova
Pēteris Ķimelis, Gunta Ikere
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Immer wieder hat sich über die letzten Jahre in Vitaly Manskys Filme seine eigene Stimme eingeschlichen. Ein lakonischer Kommentator ist er dabei, bewusst sachlich und doch nicht ohne Emotion. Er wünschte, er hätte diesen Film nie machen müssen. Damit beginnt „Rodnye (Close Relations)“, sein Bericht über das ereignisreiche Jahr zwischen Mai 2014 und Mai 2015. Für die Ukraine – und um die geht es – war es das wichtigste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: ein politisches Dauererdbeben, das keinen Stein auf dem anderen ließ, und das, um im Wortfeld der sozialen Seismografie zu bleiben, tiefe Gräben zwischen die Menschen riss. Manskys Gratwanderung führt dabei nicht zu irgendwelchen Menschen, sondern zu seinen nächsten Familienmitgliedern. Das Geburtshaus in Lwiw ist Ausgangspunkt einer Reise, die so manches bietet. Überraschungen: Die Mutter spricht Ukrainisch, ein Großonkel lebt noch – im Donbass! Aber auch Enttäuschungen: Die Tanten – eine in der Westukraine, eine auf der Krim – reden nicht mehr miteinander. Und Erschütterungen: Der Sohn der Cousine muss zum Wehrdienst, und das bedeutet Ende 2014 mehr als sonst.

Mansky selbst hat mittlerweile seinen Wohnsitz in Kremlnähe geräumt und lebt, wie so viele, in der Emigration. Davon, dass in der immer noch zerfallenden „Heimat“ kein Platz für Nostalgie ist, handelt sein Film – der Annäherungsversuch eines sich Entfremdenden.

Barbara Wurm


Nominiert für MDR-Filmpreis

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Retrospektive Grenzen ziehen
Alyosha Meelis Muhu

Besatzer oder Befreier? – so der erbitterte Deutungsstreit zwischen estnischen und russischen Nationalisten um das Denkmal des Sowjetischen Soldaten in Tallinn. Meelis Muhu fängt ein, wie er sich auf die nächste Generation überträgt und im Affekt entlädt.

Alyosha

Dokumentarfilm
2008
67 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Meelis Muhu
Meelis Muhu
Erik Norkroos, Kullar Viimne, Ants Martin Vahur, Raul Keller, Oleg Besedin, Raimo Kummer, Jüri Liim, Urmas Eero Liiv, Arvo Vilu, Kristina Norman
Kersti Miilen, Erik Norkroos, Meelis Muhu
Meelis Muhu
Mallar Prandi, Mario Narbekov
Besatzer oder Befreier? – so der erbitterte Deutungsstreit zwischen estnischen und russischen Nationalisten um das Denkmal des Sowjetischen Soldaten in Tallinn. Meelis Muhu fängt ein, wie er sich auf die nächste Generation überträgt und im Affekt entlädt.

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Hotel E

Animationsfilm
1992
30 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Hille Kuusk
Priit Pärn
Olav Ehala
Janno Põldma
Kersti Miilen
Meelis Arulepp, Mailis Kuusik, Riina Kütt, Raul Lunia, Piia Maiste, Ülle Metsur, Tiina Mänd, Mati Oja, Triinu Ootsing, Triin Sarapik, Evelin Temmin, Maigi Tross, Tarmo Vaarmets
Priit Pärn
Jaak Elling
Die Unvereinbarkeit zweier historischer Narrative (West und Ost), übersetzt in die surreale Welt von Priit Pärn, dem Meister des estnischen Animationsfilmes.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.