Filmarchiv

The Missing Picture

Dokumentarfilm
2013
96 Minuten
Untertitel: 
englische
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Catherine Dussart, Rithy Panh
Rithy Panh
Marc Marder
Prum Mésa
Marie-Christine Rougerie, Rithy Panh
Rithy Panh
Eric Tisserand
Prum Mésa
Christophe Bataille
Szenen alltäglichen Horrors unter dem Regime der Roten Khmer, inszeniert mit bemalten Tonfiguren. Dieses Figurentheater kontrastiert der kambodschanische Regisseur Rithy Panh mit historischem Propaganda- und Wochenschaumaterial. So entsteht Reibungshitze und paradoxerweise ein wundersamer Zauber, der selbst in der Stilisierung des Ungeheuerlichen das Menschliche zu retten vermag.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Yugoslavia, How Ideology Moved Our Collective Body

Dokumentarfilm
2013
62 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marta Popivoda
Christian Obermaier, Jakov Munižaba
Nataša Damnjanović
Ana Vujanović, Marta Popivoda
Jakov Munižaba
Der Essayfilm setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich Ideologie im öffentlichen Raum des ehemaligen Jugoslawien durch Massenchoreografie selbst inszeniert. Ausschließlich über Archivbilder wird verfolgt, wie sich die kommunistische Idee durch die wechselnden Beziehungen zwischen Menschen, politischer Weltanschauung und Staat zusehends erschöpfte.

Ralph Eue

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Backward Run

Animationsfilm
2013
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Les Valseurs
Ayce Kartal
Ayce Kartal
Ayce Kartal
2013 gingen Millionen von Menschen auf die Straße, um gegen die türkische Regierung zu protestieren, die darauf mit unmäßiger Gewalt reagierte. Komplett handgezeichnet und inmitten der Proteste fertiggestellt, ist „Backward Run“ ein Tagebuch dieses außergewöhnlichen Kampfes für Gerechtigkeit und Freiheit, der vom unheimlichen Schweigen der Massenmedien begleitet wurde.

Özge Calafato

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A Night on the Lake

Animationsfilm
2013
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Annick Teninge
Lizete Murovska
Er will angeln gehen. Sie hat Angst, dass er sich etwas antun könnte. Mitten auf dem See im Boot entfaltet sich eine Beziehungstragödie der ganz besonderen Art.

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Impostor

Animationsfilm
2013
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Claude Barras
Elie Chapuis
Yan Volsy
David Toutevoix
Marina Rosset
Kim Keukeleire, Violaine Picaut
Elie Chapuis, Veronica Da Costa
Yan Volsy
Ein Hirsch in menschlicher Gestalt versucht, die Identität eines Mannes zu stehlen, indem er ihm den Kopf abnimmt. Am Ende muss die Frau entscheiden, wer von den beiden der echte Mann ist.

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Shimmering in the Dark

Animationsfilm
2013
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Annick Teninge
Édouard Guise
Ein Fernfahrer liefert eine geheimnisvolle Kiste an einen Zoo. Aber mit seiner Ladung stimmt irgendetwas nicht …

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Jean-Gabriel Périot
The Day Has Conquered the Night Jean-Gabriel Périot

Teil zwei des Knastprojekts. Ausgangspunkt ist die Überlegung, was alle Menschen (drinnen und draußen) verbindet: Träume. Mit den Inhaftierten werden Texte erarbeitet, Lieder und Performances einstudiert.

The Day Has Conquered the Night

Dokumentarfilm
2013
28 Minuten
Untertitel: 
englische
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Cécile Lestrade
Jean-Gabriel Périot
Xavier Thibault, Gérald Kurdian
Denis Gravouil
Jean-Gabriel Périot
Xavier Thibault, Laure Arto
Teil zwei des Knastprojekts. Ausgangspunkt ist die Überlegung, was alle Menschen (drinnen und draußen) verbindet: Träume. Mit den Inhaftierten werden Texte erarbeitet, Lieder und Performances einstudiert. Den Subtext liefern die unsichtbaren, aber präsenten Mauern und die Frage, ob unsere Träume sie überwinden können.
Grit Lemke

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The Predicate and the Poppy

Animadok
2013
24 Minuten
Untertitel: 
englische
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Valérianne Boué, Luc Camili
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Thomas Dappelo
Mélanie Braux
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Jeanne Paturle, Cécile Rousset
Manuel Vidal
Wenn Ritter aufmarschieren, unbekannte Flugobjekte durch die Luft schwirren und sich der Raum plötzlich in ein undurchdringliches Labyrinth verwandelt, dann befinden wir uns im Klassenzimmer einer ganz gewöhnlichen Schule am Stadtrand von Paris. So in etwa erleben fünf junge Lehrer die erste Zeit ihres Arbeitsantritts. Und da Worte kaum auszudrücken vermögen, „was so abgeht“ an einer Schule, greifen Jeanne Paturle und Cécile Rousset auf das reiche Arsenal an Animationsfilmtechniken zurück, um diese Mischung aus Verzweiflung, Anarchie und Chaos in Bilder zu übersetzen. Mittels Fotocollage, Flachbildanimation, Knetfigurentechnik und klassischem Zeichentrick entsteigen historische Persönlichkeiten den Geschichtsbüchern, lässt sich der Big Bang rekonstruieren und beginnen Zahlen zu tanzen. Der Film explodiert förmlich! Aber er will mehr und vor allem nicht über die Bildungsmisere lamentieren. Nur, wenn der Lehrer selbst zum Lernenden wird, indem er das Alphabet der Straße und die Klaviatur eines jedes einzelnen Schülers kapiert, kann sich der Albtraum Schule vielleicht in einen Freiraum verwandeln.
Cornelia Klauß

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The Stone River

Dokumentarfilm
2013
88 Minuten
Untertitel: 
keine
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Giovanni Donfrancesco, Estelle Fialon
Giovanni Donfrancesco
Piero Bongiorno, Olivier Touche
Giovanni Donfrancesco
Giovanni Donfrancesco, Thomas Glaser, Pauline Dairou, Muriel Breton
Federico Cavicchioli
Geschichte sei das, was früher war, sagt man. Sie lässt sich als Längs- oder Querschnitt abbilden. Mancher denkt sie länglich, für andere ist sie ein Haufen. Der italienische Regisseur Giovanni Donfrancesco wiederum betrachtet Geschichte als ein verzweigtes Netz lebendiger Adern, die bis in die Gegenwart reichen. Über eine dieser Adern ist Carrara in den Apuanischen Alpen aufs Engste verknüpft mit dem amerikanischen Barre. Im frühen 20. Jahrhundert waren viele verarmte italienische Marmorsteinmetze und Bildhauer über den Atlantik zu den Granitbrüchen in Vermont gezogen, wo sie hofften, besser leben zu können. Doch im Steinbruch wird man nicht alt. Binnen Kurzem starben viele der Arbeitsmigranten an Silikose, auch Staublunge genannt. Während der Krise der 30er Jahre befragten Schriftsteller die Steinbrecher von Barre, damit deren mündliche Zeugnisse einflössen in das große Projekt der Roosevelt-Administration, ein Bild von Amerika während der Großen Depression zu geben. Ähnlich titanenhaft ist Donfrancescos aktuelles Vorhaben: Er verknüpft Erzählungen der damaligen, vorgetragen mit den Stimmen heutiger Bewohner von Barre zu mächtigen Bild- und Tonfolgen, die zum veritablen Fresko aus vielschichtigen individuellen und sozialen Wirklichkeiten werden – zwischen Entbehrung und Stolz, persönlichen Tragödien und utopischen Hoffnungen.
Ralph Eue

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Braise

Animationsfilm
2013
7 Minuten
Untertitel: 
englische
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Arnaud Demuynck
Hugo Frassetto
Willy Chapdelaine
Nicolas Liguori, Aurelie Berducat
Julien Laval, Hugo Frassetto
Hugo Frassetto
Fabrice Faltraue
Während einer Party wird ein junger Mann von einer schönen Frau verführt. Die anderen beobachten das Paar und fangen an zu reden.

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Cargo Cult

Animationsfilm
2013
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Ron Dyens
Bastien Dubois
An der Küste von Papua, mitten im Pazifikkrieg, rufen einige Inselbewohner die Großzügigkeit des Cargo-Gottes an, indem sie ein neues Ritual entwickeln. „Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Zauberei nicht mehr zu unterscheiden“, sagte Arthur C. Clarke.

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Casa

Dokumentarfilm
2013
54 Minuten
Untertitel: 
englische
französische
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Marc Faye, Gerald Leroux
Daniela De Felice
Matthieu Chatellier, Daniela De Felice
Alessandro Comodin, Daniela De Felice
Daniela De Felice
Daniela De Felice
Xavier Thibault
Das Haus ist vollgestopft mit Gegenständen, deren materieller Wert sich als gering erweist. Jahre nach dem Tod des Vaters beräumt die Regisseurin mit Mutter und Bruder das Familiendomizil, das einmal sozialen Aufstieg verhieß und in dem nun keiner mehr wohnen möchte. Die Erinnerungen sitzen in Alltagsresten und im Gerümpel zahlloser Kisten voller verstaubter entomologischer Exemplare. In einem ausufernden Sammeldrang hat die Mutter versucht, das Vergehen der Zeit anzuhalten. Und so umkreisen die Zwiegespräche der Familienmitglieder die Vergänglichkeit als großes Thema. Kann man Erinnerungen teilen? Was bleibt von einem Leben, wenn die nächste Generation den Dingen einen anderen Wert beimisst? Wenn die Erinnerungen zerfallen wie die Flügel der Schmetterlinge in den Vitrinen?
De Felice konzentriert sich ganz auf den Prozess des Erinnerns und die Frage, was unser Gedächtnis bewahrt. So geht es nicht um die Gesichter auf den Fotos, sondern um den Vorgang des In-die-Kamera-Haltens, Abfilmens und Kommentierens. Um die Momente des Schweigens, wenn die Kamera noch läuft. Und vor allem um die Gestalt, die unsere Erinnerungen annehmen. Hier sind es von der Regisseurin gezeichnete Tuscheaquarelle. Ganz reduziert und zart, mitunter sparsam animiert, machen sie, was nur Kunst vermag: Sie führt uns in innere Räume, wo unsere Familien weiterleben, wenn alle Artefakte längst Staub geworden sind.

Grit Lemke



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube Animierter Dokumentarfilm 2013

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Internationales Programm
De que vuelan, vuelan Myriam Bou-Saha, Ananda Henry-Biabaud

Zwei Frauen auf der Suche nach spiritueller Heilung in der Welt der Hexer, Schamanen und Wahrsager von Venezuela. Viel schwarze Magie und noch schwärzerer Humor.

De que vuelan, vuelan

Dokumentarfilm
2013
53 Minuten
Untertitel: 
englische
spanisch
französische
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Alexis Taillant
Myriam Bou-Saha, Ananda Henry-Biabaud
Yannis Dumoutiers, Antony Antcliff, Julien Beaugé
Myriam Bou-Saha, Ananda Henry-Biabaud
Mélanie Brun
Sidonie Garnier, Myriam Bou-Saha, Ananda Henry-Biabaud
Capucine Caro, Thomas Prulière
In Venezuela blüht der Geisterglaube. In labyrinthischen Gassen bieten allerlei Hexer, Schamanen, Priester, Wahrsager ihre Dienste an. Sie beschwören ihre afrikanischen Ahnen, um sich in Trance zu versetzen, paffen fette Zigarren, aus deren Asche sie das Schicksal ablesen, spucken hin und wieder herzhaft aus und nehmen rituelle Schutzwaschungen mit Hühnerblut vor. Katholischer Heiligenkult und Voodoo sind in ihren Altären und Schreinen eine seltsame Mischung eingegangen. Heiler oder Scharlatane? Wie auch immer – viele Menschen, die sich verloren fühlen, setzen auf sie. So auch die zwei Protagonistinnen. Die eine kommt über den gewaltsamen Tod ihres Sohnes vor 16 Jahren nicht hinweg. War es Mord oder Selbstmord – oder am Ende doch ihre eigene Schuld, wie ihre Schwester behauptet? Die andere fühlt sich von einem bösen Geist heimgesucht, der sie zwingt, um sich zu schlagen, zu fluchen und Alkohol zu trinken.
Ihre verzweifelte Suche nach der Wahrheit treibt beide von einem rettenden Ritual zum nächsten. Und mit ihnen nehmen wir an dieser teils schillernden, teils bizarren Welt des Okkultismus unmittelbar teil. Doch wo schwarze Magie ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens ist, gibt es scheinbar auch schwarzen Humor. Der geht den Frauen trotz aller Rückschläge nie verloren und der Film gewinnt ihm ein großes Augenzwinkern ab.

Lars Meyer

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Finistere

Dokumentarfilm
2013
26 Minuten
Untertitel: 
englische
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Simon Riedl
Daniel Andreas Sager
Andrej Ugoljew
Julia Hönemann
Isabella Kohl
Daniel Andreas Sager
Stefan Kesper
Finistère, das so etwas bedeutet wie „Ende der Erde“, ist ein Ort in Frankreich an der Spitze der bretonischen Halbinsel. Vom Ende spricht jedenfalls der Mann mit den kleinen verschmitzten Augen, der an diesem Ort seine Spuren im Sand hinterlässt. Den Tod seiner Tochter habe er nie akzeptiert, vor dem eigenen habe er keine Angst. Daniel lebt in einem kleinen Boot am Strand, genießt trotz Lungenkrebs seine Zigarette, schreibt Gedichte und zitiert gerne Léo Ferré. Er „ist lieber einsam, als in schlechter Begleitung“ und philosophiert über das Weitermachen, obwohl das Ende in ebenso greifbarer Nähe ist wie die See. Und Daniel macht weiter. Wir erleben ihn in stillen Momenten, während die Wassermassen an die schroffe Felsenküste schlagen und das rauschende Meer einen unaufhaltsamen Energiefluss versinnbildlicht. Daniel Andreas Sager hat mit dem Mann, der den gleichen Vornamen trägt wie er selbst, eine überaus erstaunliche Persönlichkeit entdeckt und gibt uns Hoffnung, dass Ferré recht hat, wenn er in der Stille des Meeres ein verfluchtes Schaukeln vermutet, welches unser Herz erlöst.

Claudia Lehmann

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Hollow Land

Animationsfilm
2013
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marie Bro, Dora Benousilio, Marc Bertrand
Uri Kranot, Michelle Kranot
Uri Kranot
Michelle Kranot, Uri Kranot
Michelle Kranot, Uri Kranot
Normand Roger, Pierre Yves Drapeau
Solomon und Bertha sind zwei Suchende, die – mit ihrer geliebten Badewanne im Gepäck – in ein Land kommen, das Erholung von ihren vielen Reisen verspricht. Von den ersten optimistischen Momenten nach der Ankunft bis zur eindringlichen Schlussszene am Meer fängt der Film den Zustand der Heimatlosigkeit – ob durch äußere Umstände oder aus freien Stücken – ein.

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Kiki of Montparnasse

Animadok
2013
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Olivier Catherin, Serge Elissalde
Amélie Harrault
Olivier Daviaud
Rodolphe Ploquin
Lucile Duchemin, Serge Elissalde, Amélie Harrault
Amélie Harrault
Yan Volsy
Kiki de Montparnasse war die Muse der großen Avantgarde-Maler des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Als unvergessene Zeugin eines extravaganten Montparnasse befreite sie sich aus ihrer Rolle als einfaches Modell und wurde zur Königin der Nacht, Malerin, Zeitungskarikaturistin, Schriftstellerin und Kabarett-Sängerin.

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