Filmarchiv

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Symbiosis

Animationsfilm
2019
13 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Emmanuel-Alain Raynal, Pierre Baussaron, József Fülöp, Orsolya Sipos
Nadja Andrasev
Mads Vadsholt
Nadja Andrasev
Judit Czakó
Flóra Anna Buda, Josselin Facon, Tibor Huszák, Zoltán Koska, Sylvie Leonard, Ildikó Táborita, Luca Tóth, Borbála Zétényi, Eliott Moreau
Nadja Andrasev, Rita Domonyi
Péter Benjámin Lukács
Seitdem einer jungen Frau aufgegangen ist, dass ihr Freund sie betrügt, trifft sie überall auf seine Geliebten, findet Indizien wie Haare oder Fotos im Internet – und sammelt sie. Eine regelrechte Landkarte der Weiblichkeit entsteht, die sie wie die Entdeckerin einer neuen Welt studiert. Zwischen Trauer und Schock mischt sich Neugier. Das schmerzliche Fremdgehen lässt auch sie neue Pfade beschreiten, auf denen sie nicht nur sich selbst, sondern vielleicht allen Frauen begegnet.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Daughter’s Mother

Dokumentarfilm
2018
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DocNomads European Masters, NoCut Film Collective
Arya Rothe
Arya Rothe
Arya Rothe
Arya Rothe
Isabella Rinaldi, Rudolf Várhegyi, Péter Attila
Ica steht noch mitten im Leben, aber zunehmend auch daneben. Die 65-Jährige von geistreichem, trockenem Humor eckt an wachsenden Erinnerungslücken an – die Stadt bietet ihr dafür ein sicheres Geländer durch den Alltag. Geduldig versucht Judit, die töchterliche Fürsorge in ihre Arbeitswelt und Dorfidylle einzupassen. Über Zwischenhalte beim Würfelspiel, im Einrichtungshaus und im „Café Alzheimer“ sucht sie nach einem gemeinsamen Zuhause für die unterschiedlichen Lebensbedürfnisse zweier eng Verbundener.

André Eckardt

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Love

Animationsfilm
2016
14 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marc Bodin-Joyeux
Réka Bucsi
David Kamp
Réka Bucsi
Péter Benjámin Lukács
Auf einem von seltsamen Kreaturen bewohnten Planeten landet ein grün bewachsener Meteorit und entfacht Licht, Farbe, Fruchtbarkeit und Liebe. Pflanzen beginnen zu leuchten, Tiere finden sich zu Paaren oder werden auf unterschiedlichste Weise eins miteinander. Eine Erzählung in drei Akten über Verlangen, Liebe und Einsamkeit in wundersam surrealen Momentaufnahmen.

Duscha Kistler

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Nine Month War

Dokumentarfilm
2018
73 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ágnes Horváth-Szabó, András Pires Muhi
László Csuja
Zágon Nagy
Ágnes Mógor
László Csuja
Tamás Beke
János ist Anfang zwanzig, als ihn die ukrainische Regierung zum Krieg einzieht. Seine Familie zählt zur ungarischen Minderheit im Land. Viele fliehen in die EU, um dem Dienstantritt zu entgehen. János aber entscheidet sich für das Militär. László Csuja begleitet ihn in den Wochen, bevor er sich auf den Weg zur 1.500 Kilometer entfernten Frontlinie macht, ist dabei, wenn János über die Feiertage zu seiner Familie zurückkehrt, und nimmt ihn nach dem Kriegseinsatz zu Hause in Empfang. Verwendung findet auch Material, das der Soldat selbst mit seiner Handykamera aufgenommen hat – Einblicke in den Alltag auf der Basis.

Die neun Monate im Filmtitel erinnern nicht umsonst an die Dauer einer klassischen Schwangerschaft – „Nine Month War“ ist das Porträt einer Entwicklung, vielleicht nicht vom Embryo zum Säugling, aber doch vom Jungen zum Mann, je nachdem, was man darunter verstehen möchte. Der Junge János wirkt so kraftvoll wie unbedarft, ist umringt von der Liebe der Verlobten und einer ewig präsenten Mutter. Der Mann János, jener, den das ukrainische Militär nach dem Einsatz zurückgibt, ist unzugänglicher, teils grob. Gegen die weiblichen Hauptfiguren in seinem Leben hat sich Widerstand aufgebaut. János ist mit sich selbst beschäftigt, sitzt im Halbdunkel und spielt an seinen Händen. Den Soldaten, die in den Kiosk kommen, in dem er arbeitet, blickt er mit undurchdringlicher Miene nach.

Carolin Weidner


Nominiert für den MDR-Filmpreis

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Next Masters Wettbewerb
Granny Project Bálint Révész

Drei Enkelsöhne treten mit ihren Großmüttern eine anarchische Reise in die Vergangenheit an – ein facettenreiches Roadmovie um Generationen-Dialoge in Großbritannien, Ungarn und Deutschland.

Granny Project

Dokumentarfilm
2017
90 Minuten
Untertitel: 
englische
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László Kántor, Bálint Révész
Bálint Révész
Albert Márkos
Ruben Woodin Dechamps
Károly Szalay
Bálint Révész, Meredith Colchester, Ruben Woodin Dechamps
Wie funktionieren Erinnerungen? Wie können Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben werden? Wie verändert das Erzählen das Erlebte? Gemeinsam mit ihren Großmüttern machen sich drei junge Männer auf die Suche nach ihrem historischen und persönlichen Erbe. Da ist die britische Spionin mit dem staubtrockenen Humor, die ungarische Kommunistin, die den Holocaust überlebt hat, und die deutsche Tänzerin, deren Blick zurück sich als der schwierigste erweist.

Im Unterschied zu vielen Dokumentarfilmen der letzten Jahre, die sich aufs Gesprächsformat konzentrierten und ihre Protagonisten auf ein Plateau der Ehrfurcht hoben, arbeitet „Granny Project“ ganz anders: verspielt, konfrontativ, manchmal auch albern, Momente später dann wieder ehrlich und emotional. Ein unkonventioneller Versuch der Enkelgeneration, Fragen, die ihre Eltern in den 1960er Jahren auf die Straße trieben, auf einer anderen Ebene erneut zu stellen. Dieser Film sucht jedoch weder die Gegnerschaft noch will er anklagen. Vielmehr ist er der vielleicht naive, aber nicht minder notwendige Versuch, den anderen zu verstehen. Spätestens, als die drei Großmütter gemeinsam mit ihren Enkeln und diversen Dolmetschern am Tisch sitzen wird deutlich, dass mindestens zweierlei nötig ist, um Vergangenheit und Gegenwart wirklich miteinander in Kontakt zu bringen: ein aufrichtiges Interesse am Gegenüber und eine gute Übersetzung.

Luc-Carolin Ziemann



Ausgezeichnet mit dem MDR Filmpreis;
Nominiert für Young Eyes Film Award

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Beyond

Animationsfilm
2015
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
József Fülöp
Milán Kopasz
Csaba Kalotás
Balázs Varju Tóth
Judit Czakó
Milán Kopasz, Vivien Sárkány
Milán Kopasz
Péter Benjámin Lukács
Eine korpulente Frau hüpft am Strand … Fünf Personen an fünf Orten in fünf verschiedenen Situationen. Nur wenige Millimeter neben dem Normalen am Rande des Rätselhaften, durch den Schnitt verschachtelt und mit einer erstaunlichen Verbindung von unterschiedlichen Animationstechniken inszeniert. Milán Kopasz orchestriert so Szenen, die unwirklich wirklich erscheinen und eine unausweichliche Anziehungskraft ausüben.

André Eckardt


Nominiert für mephisto 97.6 Publikumspreis

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Party

Animationsfilm
2015
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
József Fülöp
Dániel Bárány
Áron Porteleki, Péter Ajtai, Szabolcs Bognár, Gergő Kováts
Judit Czakó
Dániel Bárány, András Menráth
Dániel Bárány
Lajos Érsek
„Házibuli“ ist ungarisch und heißt Hausparty. Manchmal trifft der Gastgeber minutiöse Vorbereitungen – verwüstet ist das Appartement nachher trotzdem. Zunächst geht es gesittet zu: Man nippt am Glas und hält Small Talk. Dann spielt die Band los: Frenetische Begegnungen zwischen Mündern, Gläsern und immer mehr Gästen gehen in einen orgiastischen Tanz über. Aber am Morgen ist die Zeit des Katers gekommen. Der Diplomfilm von der Budapester Moholy-Nagy-Universität feiert die Lust an der Verwandlung.

Nadja Rademacher


Nominiert für mephisto 97.6 Publikumspreis

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Pulse

Dokumentarfilm
2015
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Robin Petré, Doc Nomads
Robin Petré
András Emszt
Robin Petré
Robin Petré
María Grazia Goya
Robin Petré
Rudolf Varhegyi, Asia Dér, María Grazia Goya, Kimberly Ivany, Tanya Haurylchyk
Wenn Hirsche in Gefangenschaft gehalten werden, dann verläuft mitten durch das einzelne Tierindividuum die Grenze zwischen Autonomie und Knechtschaft. Das Verhältnis zwischen dem Machtanspruch des Menschen und der authentischen Eleganz des Wildtiers muss permanent fein austariert werden. Die dänische Filmemacherin Robin Petré hat mit „Pulse“ eine berückend schöne Arbeit geschaffen, in der sich Geschichte und Gegenwart dieser Art von Tierhaltung scharfsinnig gespiegelt finden.

Ralph Eue



Ausgezeichnet mit der Silbernen Taube im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm 2016

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
5 x 6 Meters Tamás Patrovits

Dieser politische Cartoon arbeitet mit Audioaufnahmen einer Demonstration von Rechtsradikalen gegen die damalige liberale Regierung. Die Figuren halten die sogenannte Arpad-Flagge hoch, die faschistisch konnotiert ist.

2008

5 x 6 Meters

Animadok
2008
2 Minuten
Untertitel: 
englische
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Tamás Patrovits, Reanimation Studio
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Dieser politische Cartoon arbeitet mit Audioaufnahmen einer Demonstration von Rechtsradikalen gegen die damalige liberale Regierung. Die Figuren halten die sogenannte Arpad-Flagge hoch, die faschistisch konnotiert ist. Teil einer animierten Internetserie, die auf einer Nachrichten-Website lief.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
A Language Lesson Béla Vajda

Ein Ausländer schreibt sich in einer Sprachschule ein, um Ungarisch zu lernen. Den ganzen Film hindurch werden dem begriffsstutzigen Helden die Standardsätze und unverhohlen sozialistischen Slogans aus dem ungarischen Sprachlehrbuch für Ausländer in den Mund gelegt.

1967

A Language Lesson

Animadok
1967
9 Minuten
Untertitel: 
keine
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György Matolcsy, Pannonia Fim Studios
Béla Vajda
Csaba Nagy, György Pintér
János Czipauer
Béla Vajda
Péter Bársony
Ein Ausländer schreibt sich in einer Sprachschule ein, um Ungarisch zu lernen. Den ganzen Film hindurch werden dem begriffsstutzigen Helden die Standardsätze und unverhohlen sozialistischen Slogans aus dem ungarischen Sprachlehrbuch für Ausländer in den Mund gelegt.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
A Story About N Péter Szoboszlay

Die Zeitreise führt in die konservative Zwischenkriegszeit der 1940er, den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, den kommunistischen Personenkult und die Kampagne zur Steigerung der Produktivität in den 1950ern.

1978

A Story About N

Animadok
1978
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
György Matolcsy, Pannonia Fim Studios
Péter Szoboszlay
Rudolf Tomsits
Csaba Nagy, Mária Neményi
János Czipauer
Péter Szoboszlay, Edit Szalay
Péter Szoboszlay
Béla Zsebényi
Die Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert, erzählt durch die kollektiven Erfahrungen der Generation, die in den 1970ern im mittleren Alter war. Die Zeitreise führt in die konservative Zwischenkriegszeit der 1940er, den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, den kommunistischen Personenkult und die Kampagne zur Steigerung der Produktivität in den 1950ern sowie in das Ungarn der 1960er, in denen es sich bleibenden Ruhm als „glücklichste Baracke im sozialistischen Lager“ erwarb.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
Ah, America! István Orosz

Die Geschichte der Auswanderung wird rückwärts erzählt: Sie beginnt damit, wie die Emigranten sich auf amerikanischem Boden niederlassen, und endet mit dem Aufbruch von einem Provinzbahnhof in Ungarn.

1984

Ah, America!

Animadok
1984
28 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
István Orosz
Zoltán Bacsó, Gábor Balogh
János Czipauer
László Haris, István Orosz, Győző Somogyi, Gyula Szabó
Ferenc Dániel, István Orosz
Béla Zsebényi
Der Film befasst sich mit der massenhaften Auswanderung ungarischer Arbeiter aus der Österreichisch-Ungarischen Monarchie in die Vereinigten Staaten zur vorletzten Jahrhundertwende. Die Geschichte der Auswanderung wird rückwärts erzählt: Sie beginnt damit, wie die Emigranten sich auf amerikanischem Boden niederlassen, und endet mit dem Aufbruch von einem Provinzbahnhof in Ungarn.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Deep Water Tamás Fekete

Dominik ist siebenfacher ungarischer Meister im Schwimmen. Sport ist alles für ihn. Da stellt sich heraus, dass er einen Wirbelsäulenschaden hat. Wenn er weiter trainiert, riskiert er eine Behinderung. Wenn er pausiert, fliegt er vielleicht aus dem Team. Er muss jetzt stark sein. Aber was heißt das?

Deep Water

Dokumentarfilm
2015
22 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Miklós Bosnyák, Tamás Fekete
Tamás Fekete
Ákos Nyoszoli
Marianna Rudas
András Pongor
Dominik ist siebenfacher ungarischer Meister im Schwimmen. Sport ist alles für ihn. Da stellt sich heraus, dass er einen Wirbelsäulenschaden hat. Wenn er weiter trainiert, riskiert er eine Behinderung. Wenn er pausiert, fliegt er vielleicht aus dem Team. Er muss jetzt stark sein. Aber was heißt das?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
From Dawn to Dusk – Something Different György Kovásznai, Dezsö Korniss, György Dobray

Ein männlicher Sprecher erzählt die Geschichte einer „durchschnittlich“ emanzipierten alleinerziehenden Mutter im Budapest der 1960er Jahre.

1967

From Dawn to Dusk – Something Different

Animadok
1967
9 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
György Matolcsy, Pannonia Fim Studios
György Kovásznai, Dezsö Korniss, György Dobray
Lajos Kiss
János Czipauer
György Kovásznai
György Kovásznai
István Bélai
Ein männlicher Sprecher erzählt die Geschichte einer „durchschnittlich“ emanzipierten alleinerziehenden Mutter im Budapest der 1960er Jahre. Sie arbeitet in der Verwaltung einer großen Firma und muss sich – letzten Endes – zwischen traditionellen und modernen Werten entscheiden.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Frustration

Animationsfilm
2015
3 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
József Fülöp
Milán Kopasz
Milán Kopasz
Milán Kopasz
Péter Lukács Benjámin, Milán Kopasz
Wenn man deprimierende Gedanken wälzt, allerhand infrage stellt und von Menschen umringt ist, die in der Verrichtung ihrer banalen alltäglichen Routine verhaftet sind, kann es sehr einsam werden. In seiner sonderbaren Odyssee per Tram, Taxi und Schiff eröffnet uns Milán Kopasz die Innenwelt eines frustrierten Zeitgenossen. Mit einem furiosen Monolog, Pixilation und Collagen, die kubistisch anmuten, gelingt es Kopasz, Entfremdung eindringlich darzustellen.

---Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
George Settlement Csaba Nemes

Verlassene Häuser im ärmsten Teil der früheren Bergarbeitersiedlung von Pécs sind Ort und Thema dieses Films. Er vermischt Zeichnungen (anstelle von Fotos) mit dem realen Auftritt von Csaba Nemes als Reporter, der bewusst Teil der Geschichte und der Situation wird.

2011

George Settlement

Animadok
2011
8 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Csaba Nemes
Csaba Nemes
Verlassene Häuser im ärmsten Teil der früheren Bergarbeitersiedlung von Pécs sind Ort und Thema dieses Films. Er vermischt Zeichnungen (anstelle von Fotos) mit dem realen Auftritt von Csaba Nemes als Reporter, der bewusst Teil der Geschichte und der Situation wird.

Anna Ida Orosz

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