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Crowded

Animationsfilm
2019
6 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Nathania Rubin
Nathania Rubin
Nathania Rubin
Nathania Rubin
Nathania Rubin
Nathania Rubin
Nathania Rubin, Max Rubin
Nathania Rubin, Max Rubin
Ein Gesicht wird mit Bleistift gezeichnet. Es entsteht das Antlitz einer Frau. Alt und plötzlich wieder Mädchen. In ihrem Schlafzimmer entfaltet sich der Film ihres Lebens durch Schlüsselmomente. Mit Radiergummi und Neuzeichnungen werden Wandlungen sichtbar. Das Mädchen wird zur Frau, mit einem Liebhaber stürmen mystisch-fantastische Elemente herein. Die Ankunft des Kindes eröffnet nicht nur im Raum neue Dimensionen. Das Kind schaut eindringlich in die Welt und uns direkt in die Augen.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Little Man, Time and the Troubadour

Dokumentarfilm
2019
104 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jan van der Zanden, Ineke Kanters
Ineke Smits
Walter Hus
Piotr Rosolowski
Katarina Türler
Ineke Smits, Sipa Labakhua
Jeroen Stout
„Nationalitäten waren uns egal“, sagt eine ältere Dame. Sie zeigt ihrer Freundin und dem Kamerateam das Haus, in dem sie als junge Frau mit ihren Kindern wohnte. Die Schule war nur um die Ecke. Alle lebten sie hier harmonisch Tür an Tür: Armenier, Georgier, Abchasier, Mingrelier. Bis der Krieg kam. Jeder, der es sich leisten konnte, flüchtete. Nach Russland, in die Türkei, nach Georgien. Abchasien, das sich selbst als Staat betrachtet, liegt im Süden des Kaukasus und grenzt ans Schwarze Meer. Völkerrechtlich gehört das Land zu Georgien, hat jedoch den Status einer autonomen Region.

Der abchasische Künstler Sipa Labakhua ist nach vielen Jahren in seine Heimat zurückkehrt und zieht nun mit seiner autobiografischen Marionettenshow durchs Land. Er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen, seiner Flucht, den Träumen seines Vaters – und sammelt auf seinen Reisen weitere Geschichten: von georgischen Bauern, orthodoxen Priestern, abchasischen Nationalisten, syrischen Flüchtlingen und russischen Hippies. Daraus entsteht das poetische Bild einer Gesellschaft, die diverser kaum sein könnte und sich eine essenzielle Frage stellt, die uns alle beschäftigt: Wie definiert sich die nationale oder kulturelle Identität eines Landes? Sipa Labakhua hat darauf eine ganz eigenwillige Antwort: Er sieht sich als Troubadour, die Kunst als sein Heimatland und sein Talent als Zuhause.

Julia Weigl

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Mama Mania

Dokumentarfilm
2019
13 Minuten
Untertitel: 
englische
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Vincent Sparreboom
Vincent Sparreboom
Joachim Lenting, Vincent Sparreboom
Vincent Sparreboom
Vincent Sparreboom
Erik Langhout, Vincent Sparreboom
„Hallo, Mama, ich bin’s.“ Mit einem Anruf beginnt, was ein kurzer Film über eine lebenslange Mutter-Sohn-Beziehung in Telefonaten, Textnachrichten und Umgebungseindrücken zu erzählen vermag: viel, alles. Der Dialog zwischen Ton und Bild ist wortkarg, aber voll von Nichtgesagtem. Von oben versenkt sich die Kamera in zwei bewohnte Einsamkeiten: die des Filmemachers und die seiner Mutter. Fernmündlich besprechen die beiden das Neuroleptikum Haldol und einen neuen Mann in Mamas Leben. Vincent sorgt sich.

Sylvia Görke

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Deployments

Dokumentarfilm
2018
16 Minuten
Untertitel: 
englische
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Tim Rutten
Stéphanie Lagarde
Stéphanie Lagarde, Francesco Cimino
Stéphanie Lagarde, Graham Kelly
Stéphanie Lagarde
VSTEP
Stéphanie Lagarde
Francesco Cimino, Jérémie Bernard
Wir sehen Kippbilder der staatlichen Kontrolle. Sie zeigen eine Simulationssoftware für Polizei-Großeinsätze und Kampfpiloten bei Fingerübungen, das Bewegungsprofil einer Massendemonstration und die Ornamentik einer Fliegerstaffel. Aus dem Off fallen Codewörter in die Bilder: Befehle und Anweisungen, lyrisch rhythmisiert. Die Praktiken und Medien der Kontrolle – was liegt ihnen zugrunde? Sie folgen Algorithmen und Zwecken, sind aber auch formschön und musikalisch.

Lukas Stern

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Get Real!

Animationsfilm
2010
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Willem Thijssen
Evert de Beijer
Edwin van der Schrier
Evert de Beijer
Evert de Beijer
Evert de Beijer
Spielsüchtig. In der Realität ein immer müder Schüler, im virtuellen Raum der kraftstrotzende Bodyguard eines sexy Popstars. „Get Real!“ ist eine intensiv pumpende, ästhetisch verblüffende Darstellung von Realitätsverschiebungen, bleierner Müdigkeit und sozialer Isolation. Zum Glück vermag eine hübsche Klassenkameradin den schier unaufhaltsamen Sog der digitalen Welt zu durchbrechen.

Duscha Kistler

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DOK Neuland
In My Absence Niki Smit

Eine Absence ist eine Form der Epilepsie, unter der vor allem Kinder und Jugendliche leiden. Betroffene sind dabei für wenige Sekunden „weg“ – oft hundertmal am Tag.

In My Absence

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Willemijn Cerutti
Niki Smit
Claynote
Rik de Rooij
Niki Smit
Claynote
Niek Vial, Abel Jansma, Caro Jacobs, Maartje Nevejan
Rik de Rooij
Inspector V
Monobanda, Joris Weijdom, Marieke Nooren
Monobanda
Niek Vial, Abel Jansma, Caro Jacobs, Maartje Nevejan
Maartje Nevejan, Monobanda
Joris Weijdom, Marieke Nooren
Rik de Rooij
Niki Smit
Rik de Rooij
Eine Absence ist eine Form der Epilepsie, unter der vor allem Kinder und Jugendliche leiden. Betroffene sind dabei für wenige Sekunden „weg“ – oft hundertmal am Tag. Wo sind sie in ihrer Abwesenheit? Die multisensorische VR-Erfahrung gleicht einem Traum. Sie gibt Einblicke in die Welten der Protagonisten, die sich mit Worten kaum fassen lassen.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann

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Internationaler Wettbewerb
Keeping & Saving – Or How to Live Digna Sinke

Eine Wohnung voller gespeicherter Erinnerungen, auch solchen, die man nicht mehr abrufen kann? Oder doch besser ein Leben, das in einen Koffer passt? Was wiegt mehr: Fotoalbum oder Reisepass?

Keeping & Saving – Or How to Live

Dokumentarfilm
2018
85 Minuten
Untertitel: 
englische
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Monique Busman, Michiel van Erp
Digna Sinke
Jan Wich
Albert Elings
Digna Sinke
Mark Wessner
In einer alten Box finden sich allerlei Schätze: ein Armband aus Hühnerknochen, ein kleiner Papierfächer, in dem sich einst Rasierklingen versteckten, ein Bierdeckel, beschrieben von einem Schwarm. Und ein Heft mit einem braunen Flecken darin: „Stimmt, ich hatte Nasenbluten.“

Regisseurin Digna Sinke ist bewusst, dass sie gern und viel sammelt. Doch: „Überall lese ich, dass wir aufräumen müssen. Ein ordentliches Zuhause ist ein ordentliches Leben.“ Sie hängt an Dingen, an denen für sie wiederum Wünsche, Hoffnungen, Leidenschaften hängen – kurz: das, was ein Menschenleben ausmacht. Und sie ist nicht die einzige. Überall trifft sie Personen, denen es ähnlich geht. Aber auch solche, die sich entschieden haben, nichts mehr zu besitzen. Die Regisseurin ahnt: Sie befindet sich in einer Zwischenzeit. Einerseits die materielle Vergangenheit, voller Kunsthandwerk, Greifbarem, Ballast. Da die digitale Zukunft mit ihren Clouds, kollektiven Eigentümern, Unpersönlichem. Sinke stellt beide Optionen einander gegenüber, überprüft den eigenen Hang, die eigene Anhänglichkeit und die Freiheit der anderen, der sie nicht ganz zu trauen scheint, aber mit Offenheit begegnet.

Carolin Weidner

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Living the Light – Robby Müller

Dokumentarfilm
2018
87 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carolijn Borgdorff, Alexander Wadouh, Sven Sauër
Claire Pijman
SQÜRL (Jim Jarmusch, Carter Logan)
Claire Pijman
Katharina Wartena
Claire Pijman
Robby Müller (1940–2018) war eine Lichtgestalt, nur anders, als man dieses Wort gemeinhin versteht. Er hätte gut einen der weisen und wortkargen Indianer in Jim Jarmuschs Spätwestern „Dead Man“ darstellen können. Das ging nur nicht, weil er für diesen Film als Director of Photography fungierte und dort wie in rund 70 anderen Meisterwerken des internationalen Autorenkinos sein spezielles, einerseits fest und wie gemalt, aber zugleich durchscheinend und flirrend sich gebendes Licht auf die Leinwand zauberte.

Über Jahrzehnte führte der Kameramann ein Videotagebuch, das die Filmemacherin Claire Pijman bereits für die große Ausstellung „Master of Light“ im Amsterdamer Filmmuseum EYE aufarbeitete und welches sie nun in ihrem eigenen Film „Living the Light“ als zentralen Bildfundus nutzt. Über einer Sequenz zwischen Dennis Hopper und Nicholas Ray aus Wim Wenders’ „Der amerikanische Freund“ erzählt die Kamerakollegin Agnès Godard, dass Meisterschaft für sie erst darin zum Ausdruck kommt, wenn sich die Grandezza einer Kameraarbeit in den Szenen selber zum Verschwinden gebracht hat, weil sie wie selbstverständlich darin enthalten ist. Seltsam, dass man Robby Müllers Bilder fast immer auch zu hören glaubt. In „Living the Light“ wird dieser Eindruck forciert durch fein improvisierte Soundscapes von Jim Jarmusch und Carter Logan.

Ralph Eue


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

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Metalosis Maligna

Animationsfilm
2006
8 Minuten
Untertitel: 
keine
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Floris Kaayk
Floris Kaayk
Lennert Busch
Simon Vickery
Floris Kaayk
Floris Kaayk
Floris Kaayk
Floris Kaayk
Ein Film, der unter die Haut geht: „Metalosis Maligna“ ist eine Krankheit, die Patienten mit medizinischen Implantaten betrifft. Sie tritt auf, wenn beispielsweise ein Hüftgelenk aus Metall schlecht mit menschlichem Körpergewebe interagiert. Die Folgen sind frappant: Das Metall beginnt zu wachsen und zu wuchern, durchbohrt und zerstört schließlich die Haut von innen.

Duscha Kistler

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The Principal Wife

Dokumentarfilm
2018
70 Minuten
Untertitel: 
englische
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Koert Davidse, Marc Thelosen
Hester Overmars
Diego van Uden
Jefrim Rothuizen
Ralf Verbeek
Hester Overmars
Diego van Uden
Wie man der eigenen Familiengeschichte auf die Spur kommt, obwohl niemand offen darüber sprechen will, zeigt „The Principal Wife“ auf beeindruckende und berührende Weise. Im Mittelpunkt steht dabei die 38-jährige Malerin Marijke van der Meulen, deren Mutter Aagje sie und ihre Familie verließ, um sich einer christlichen Sekte anzuschließen, als die Tochter acht Jahre alt war. Aagje wurde zur Frau des Sektenführers, der seine Anhänger manipulierte und den man später unter anderem wegen Kindesmissbrauchs verurteilte. Marijke selbst entging zwar den Übergriffen, wird aber bis heute von den traumatischen Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, ohne genau zu wissen, was eigentlich vorgefallen ist.

Mit ihren Fragen stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Widerwillig lassen sich Familienmitglieder und Freunde auf ein Gespräch ein, wollen allerdings anonym bleiben. Marijke akzeptiert. Fortan konzentriert sich die Kamera komplett auf sie und zeigt, wie sich Emotionen und Ängste, Wut und Trauer auf ihrem Gesicht Bahn brechen. Flankiert von ihren eigenen künstlerischen Arbeiten wird aus der kreativen Notlösung ein filmischer Glücksfall. Nur selten ist es einem Film auf so intensive und packende Weise gelungen, dabei zu sein, wenn ein Mensch die eigene Lebensgeschichte nachvollzieht und dem Geschehenen einen Sinn gibt. Am Ende steht nur noch eine Gesprächspartnerin auf Marijkes Liste …

Luc-Carolin Ziemann

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The Trial

Dokumentarfilm
2018
127 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sergei Loznitsa, Maria Choustova, Peter Warnier
Sergei Loznitsa
Danielius Kokanauskis
Sergei Loznitsa
Vladimir Golovnitski
Der Prozess gegen die sogenannte „Industrie-Partei“ fand im Schicksalsjahr des Ersten Fünfjahresplanes der UdSSR statt, vom 25. November bis zum 7. Dezember 1930. Es war nicht der erste Schauprozess unter Stalin, aber historisch deshalb so zentral, weil die Show hier klappte und das Kalkül voll aufging. Hatten beim Schachty-Prozess 1928 noch einige Angeklagte ihre Schuld bestritten, so gestanden hier alle, zeigten Einsicht und Reue. Vollständig, inständig. „Schädlinge“ und „Saboteure“ seien sie – „Konterrevolutionäre“ also. Zum Zwecke der „sozialen Sicherheit“ mussten demnach – darüber waren sich die Tausenden im Saal mit den draußen auf den Straßen Marschierenden einig – „die höchsten Maßnahmen“ ergriffen werden: „Tod durch Erschießen“. So lautete denn auch das Urteil, nach dessen Verkündung die Menge unter tosendem Applaus in Freudentränen ausbrach.

Gespenstischer, so denkt man sich bei jedem neuen Film Sergei Loznitsas, geht es nicht mehr. Und doch kriecht der Horror der Sowjetmacht diesmal noch ein Stückchen weiter unter die Haut. Unkommentiert baut der Geschichtsanalytiker des Kinos das sorgfältig recherchierte Archivmaterial zu einem Kammerspiel der rhetorischen und inszenatorischen Perfidie. Und er rekonstruiert – in der Ausführlichkeit notwendig brutal – das Ereignis einer allumfassenden juristisch-politischen Fabrikation. Eine „Industrie-Partei“ hat es nie gegeben …

Barbara Wurm

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Western Wild … or How I Found Wanderlust and Met Old Shatterhand

Dokumentarfilm
2018
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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Martha Colburn
Martha Colburn
Martha Colburn
Martha Colburn
Martha Colburn
Martha Colburn
Martha Colburn
Karl May floh aus der Enge der Wilhelminischen Kaiserzeit in die von edlen Indianern bewohnten Weiten der Fantasiewelt. In den merkwürdigen Canyons des Lebens von May folgt Martha Colburn seiner Fährte mit einer abenteuerlich verdrehten Collageanimation und entdeckt autobiografische Parallelen: Heimatort ihrer Jugend war das Tausend-Seelen-Kaff Biglerville – 1863 Seitenschauplatz einer der blutigsten Schlachten gegen die indigene Bevölkerung, heute berühmt für Esel-Basketball.

André Eckardt

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Kids DOK
1 Minute of Nature – Birds of Prey Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

2016

1 Minute of Nature – Birds of Prey

Animadok
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
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Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Tjitske Mussche
Tjitske Mussche, Arno Peeters
Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

Lina Dinkla

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Kids DOK
1 Minute of Nature – Blackbird Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Kasper hat eine junge Amsel aufgenommen und sie gepflegt, bis sie selbst fliegen konnte.

2016

1 Minute of Nature – Blackbird

Animadok
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
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Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Bente Hamel
Bente Hamel
Kasper hat eine junge Amsel aufgenommen und sie gepflegt, bis sie selbst fliegen konnte. Er erzählt davon, wie es ist, Abschied nehmen zu müssen.

Lina Dinkla

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Kids DOK
1 Minute of Nature – Boxing Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Geertje kann boxen und erteilt den Jungs, die Ärger machen, auch schon mal eine Lektion.

2016

1 Minute of Nature – Boxing

Animadok
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
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Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Laura Stek
Laura Stek, Arno Peeters
Geertje kann boxen und erteilt den Jungs, die Ärger machen, auch schon mal eine Lektion. Sie sollen wissen: Mädchen können durchaus stärker sein als sie.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
1 Minute of Nature – Squirrel Spot Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Victor hat entdeckt, dass er von seinem Fenster aus ein Eichhörnchen beobachten kann.

2016

1 Minute of Nature – Squirrel Spot

Animadok
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische
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Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Maartje Duin
Maartje Duin, Arno Peeters
Victor hat entdeckt, dass er von seinem Fenster aus ein Eichhörnchen beobachten kann. Es ist ganz zutraulich und er überlegt, ihm einen Namen zu geben.

Lina Dinkla

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