Filmarchiv

6 Degrees

Dokumentarfilm
2013
84 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Anna Wydra, Izabela Łopuch, Tomasz Tokarski
Bartosz Dombrowski
Wojtek Zieliński
Izabela Pająk, Mateusz Romaszkan
Bartosz Dombrowski
Błażej Kafarski
Die Welt steckt voller Geheimnisse. Oder kennen Sie die Theorie, nach der jeder Mensch auf diesem Planeten mit jedem anderen über maximal sechs Bekanntschaften verbunden ist? Was heißt hier Theorie? Bartosz Dombrowski macht die Probe aufs Exempel und lädt den Zuschauer zu einem Roadmovie der ganz besonderen Art ein: von einer zufällig ausgewählten Punkmusikerin in Warschau zu einem zufällig ausgewählten Bauern in Mexiko über maximal sechs Kontakte zu gelangen. Wie das funktioniert? Die Musikerin vermittelt das Filmteam an einen Punk-Veteranen in London, dieser schickt sie weiter zu einer entfernt bekannten Familientherapeutin in Miami, die wiederum kennt den Wahlkampfleiter eines mexikanischen Präsidentschaftskandidaten in Mexiko-Stadt etc. Mit jedem Kontakt verringert sich die Distanz zu Marco, dem mexikanischen Bauern und Ziel all ihrer Bemühungen. Nun wäre diese Geschichte nicht mehr als eine vergnügliche globale Schnitzeljagd, wenn der Regisseur die vordergründige Suche nicht als Einstieg in die jeweils verschiedenen Lebenssituationen und Geschichten der zufälligen Protagonisten nutzen würde. Auf dieser Ebene stellt sich ein überraschender Effekt ein: Wir entdecken uns selbst.

Diese Menschen könnten in meiner Stadt leben. Ihre Erfahrungen und Geschichten sind uns nicht fremd, beruhen sie doch auf einem universellen kulturellen Code, der uns als Geschwister verbindet.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

A Diary of a Journey

Dokumentarfilm
2013
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Anna Gawlita
Piotr Stasik
Motion Trio
Piotr Stasik, Tomasz Wolski
Piotr Stasik, Tomasz Wolski
Tadeusz hat sein Leben der Fotografie gewidmet, besonders der Reportagefotografie. Nun ist er alt und gibt seine Kunst weiter, an Michal, einen hochmotivierten 15-Jährigen. Gemeinsam gehen sie auf Reise, klappern in ihrem Van mit eingebauter Dunkelkammer die polnischen Dörfer ab und porträtieren unterwegs die Menschen. Ihre Schwarzweißbilder fügen sich zu einem fotografischen Reisetagebuch zusammen. Piotr Stasik hat einen eigenen, poetischen Ansatz gefunden, die Arbeit von Tadeusz Rolke, der unter anderem für „Spiegel“ und „Stern“ fotografi erte, einzufangen: als dokumentarisches Roadmovie, das zugleich wie eine Zeitreise wirkt. Von Anfang an versprüht das Unternehmen etwas Altmodisches. Dabei geht es nicht nur um das gute alte analoge Bild. Wenn die entwickelten Fotos auf Wäscheleinen über den leeren Marktplatz gespannt werden, ermöglicht das einfach Begegnungen, die auf Facebook gar nicht stattfinden würden. Doch im Zentrum steht die Begegnung zwischen Alt und Jung. Der Meister und sein Schüler bilden dabei ein unkonventionelles Team, bei dem die Rollen sich auch mal verkehren können. Was Tadeusz im Leben versäumt hat, kann Michal immer noch nachholen. So erzählt der Film letztendlich auch von der Lebensreise. An großen Themen fehlt es ihm also nicht. Doch mit welcher Leichtigkeit er sie zusammenfügt, charakterisiert ihn wirklich. Über alles legt sich der Zauber eines Sommers.

Lars Meyer

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Deep Love

Dokumentarfilm
2013
84 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marta Łachacz (Cor Leonis Production), Anna Wydra (Otter Films)
Jan P. Matuszyński
Atanas Valkov
Kacper Fertacz
Przemysław Chruścielewski
Jan P. Matuszyński
Marcin Lenarczyk, Franciszek Kozłowski
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Und wenn er 100 Meter in die Tiefe muss, dann reichen 98 Meter eben nicht aus. Janusz verkörpert diesen Typ Mann, der mit dem Kopf durch die Wand muss, um seine Leidenschaft zu leben, auch unter Todesgefahr. Selbst sein Schlaganfall vor drei Jahren hält ihn nicht davon ab, für eine neue Herausforderung zu trainieren. Im Gegenteil, er und sein Tauchpartner spielen mit dem gefährlichen Gedanken, er könne unter Wasser zu seinem alten Leben zurückkehren: die Gewalt über die Körpermechanik und seine Sprache zurückerlangen. Das allein ginge vielleicht noch als die Geschichte eines unbelehrbaren Extremsportlers durch. Aber das eigentliche Drama trägt nicht etwa Janusz, sondern seine Freundin Joanna aus. Als Tauchtherapeutin versteht sie ihn, doch als Freundin bangt sie um ihn. Sie kämpft mit ihm um jeden Meter Tiefe. Es ist das verzweifelte Ringen um Verantwortung, um Mäßigung, um eine lebbare Liebe. Der Film lässt sich von vielen Seiten her betrachten. Man kann Janusz als typisch männlichen Abenteurer oder als Egoisten sehen – oder auch als jemanden, der sich als Projektionsfläche für seine Umgebung eignet, da er sich nicht mehr verständlich machen kann. Vielleicht will nicht er, sondern die Expertengruppe, die sich um ihn schart, der Welt etwas beweisen. Nur eins wird immer deutlicher: Die ganze Last bleibt bei der Frau. Wo liegen ihre Grenzen?

Lars Meyer

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Father and Son

Dokumentarfilm
2013
54 Minuten
Untertitel: 
englische
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Paweł Łoziński
Paweł Łoziński
Paweł Łoziński, Marcel Łoziński
Przemysław Chruścielewski
Spätestens mit 15 hört der Mensch auf, mit seinen Eltern zu verreisen. Tut er es dennoch, hat er gute Gründe. Besonders, wenn der Vater einer der wichtigsten Regisseure des polnischen Dokumentarfilms ist, dessen offen invasiver Stil eine eigene Schule prägte, Generationen von Filmemachern beeinflusste und einen großen Schatten auf das künstlerische Schaffen des Sohnes wirft (beide übrigens Leipzig-Preisträger).

Ganz im Sinne der dokumentarischen Methode des Vaters – die Wirklichkeit provozieren und sehen, was passiert – lädt Paweł Łozinski Senior Marcel ein: auf eine Tour im Kleinbus gen Westen, von der polnischen Heimat zu den französischen Wurzeln des jüdischen Vaters. Allein dies ein Weg voller Fallstricke. Und so gehen die Gespräche nicht nur zurück in Pawełs Kindheit, für ihn ein missglücktes Experiment anti-autoritärer 68er-Erziehung, sondern bis in die vorhergehende Generation, zu Résistance und Holocaust. Auf Rast- und Campingplätzen wird unablässig an Brillen und Scheiben geputzt und auch im Dialog um Klarheit gerungen: über Familie, Liebe, das Alter, über Traumata, Verantwortung und Vergebung. Manches bleibt offen. Klar aber wird, dass die gemeinsame Reise an neue Orte geht, wenn Eltern alt werden. Die Geschichte von Vater und Sohn bleibt ohne Happy End. Aber sie ist voller Momente wie jenem, in dem der Vater zum Eis essenden Sohn „mein kleiner Junge“ sagt. Mehr kann man nicht verlangen.

Grit Lemke

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An Incredibly Elastic Man

Animationsfilm
2013
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcin Malatyński
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Ein Mann ohne Gestalt wird durch seine Umgebung und durch seine Mitmenschen in Form gebracht.

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Kids DOK
Leaders Paweł Ferdek

Schulsprecherwahl an einer Warschauer Grundschule. Die Viert- bis Sechstklässler Marcel, Kais, Helena und Filip machen alles genauso wie die Großen: scharen Anhänger um sich, erfinden Slogans und ködern das Wahlvolk.

Leaders

Dokumentarfilm
2013
50 Minuten
Untertitel: 
englische
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Kamil Skałkowski
Paweł Ferdek
Mikołaj Trzaska
Paweł Ferdek, Rafał Leszczyński, Mateusz Skalski
Jan Przyluski, Tomasz Ciesielski, Marcin Bukojemski
Paweł Ferdek
Schulsprecherwahl an einer Warschauer Grundschule. Die Viert- bis Sechstklässler Marcel, Kais, Helena und Filip machen alles genauso wie die Großen: scharen Anhänger um sich, erfinden Slogans und ködern das Wahlvolk mit dicken Versprechen, die gar nicht absurd genug sein können. Oder wird gewählt, wer die meisten Süßigkeiten verteilt? Was anfangs aussah wie ein Spiel, wird bitterer Ernst, denn bald schon schalten sich die Familien der Kinder ein und es wird klar: Hier geht es um Sein oder Nichtsein. Es gibt viel zu lachen, wenn auch bei den Verlierern Tränen fließen. Das Ganze ist so spannend wie ein Krimi, doch am Ende bleiben mehr als drei Fragezeichen: Geht so Demokratie?

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Ab Ovo

Animationsfilm
2013
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcin Malatyński
Anita Kwiatkowska-Naqvi
George Antoniv
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Der Film zeigt das Erwachen eines neuen Lebens und die Veränderung eines weiblichen Körpers, der seine gewohnte Form verliert. Die Sinneswahrnehmungen werden immer deutlicher, bis zu dem Moment, in dem das Baby die Grenzen des mütterlichen Körpers verlässt.

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Baths

Animationsfilm
2013
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Wlodzimierz Matuszewski
Tomasz Ducki
Jean-Marc Petsas
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Zwei ältere Damen treffen sich in einem Schwimmbad. Gemeinsam tauchen sie beim Schwimmen in Erinnerungen an frühere Zeiten und Wettkämpfe ab. Doch es kann immer nur eine gewinnen.

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Darling

Animationsfilm
2013
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Izabela Plucińska
Izabela Plucińska
Detlef Schitto
Izabela Plucińska
Daniel Scheimberg
Izabela Plucińska
Izabela Plucińska
Was bedeutet Gedächtnisverlust? Im Labyrinth der Angst wird ein Fremder zum Vertrauten und das traute Heim verwandelt sich in eine Falle. Der Versuch einer Frau, sich anhand gewohnter Gegenstände und Gestalten zurück zu hangeln in die Normalität des einstigen eigenen Lebens. Doch dabei kommen ihr auch verdrängte Erinnerungen und die unbewältigte Vergangenheit in die Quere.

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Lost Senses

Animationsfilm
2013
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Robert Jaszczurowski
Marcin Wasilewski
Michał Jacaszek
Marcin Wasilewski
Tomasz Halski
Marcin Wasilewski
Robert Jaszczurowski, Łukasz Kacprowicz
Ein Mann will sich in einer abstrakten fliegenden Stadt mit einer Frau treffen. Aufgeregt klettert er wie ein Parcours-Läufer auf die Gebäude, um nach ihr Ausschau zu halten. Aber ein Moment der Unaufmerksamkeit lässt ihn seine Sinne verlieren. Und seine Chance sie zu treffen.

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Internationales Programm
Mother 24/7 Marcin Janos Krawczyk

Das Bildnis der Schwarzen Madonna aus Częstochowa in Wohnzimmern, im Krankenhaus oder im Knast. Einblick in das Leben Gläubiger, die Antworten und Trost suchen, in bewegenden Episoden.

Mother 24/7

Dokumentarfilm
2013
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marcin Janos Krawczyk
Marcin Janos Krawczyk
Michał Lorenc
Marcin Sauter, Michał Marczak, Marcin Kukielski, Karolina Krawczyk
Anna Wagner, Aleksandra Panisko, Tymek Wiskirski
Selig, wer glaubt?! Seit 55 Jahren wandert die Schwarze Madonna aus dem polnischen Pilgerort Częstochowa von Haus zu Haus, von Schicksal zu Schicksal. Eine Kopie des Bildes, zurechtgestutzt auf ein handliches, transportfähiges Maß, kann 24 Stunden lang für eine private Messe im eigenen Wohnzimmer, im Krankenhaus oder im Knast gemietet werden. Allein die Anwesenheit des Gnadenbildnisses unterbricht den Alltag, evoziert die essenziellen und existenziellen Fragen des Lebens. Es geht um Schuld und Vergeben, das Leben diesseits und jenseits, die Hoffnung auf ein Wunder.
Mit großer Empathie folgt der Regisseur Marcin Janos Krawczyk in diesem Roadmovie dem Konvoi der Heiligen durch das heutige Polen. In bewegenden Episoden gewährt er Einblick in den Alltag an Leib und Seele Verwundeter, die in der Religion Antworten suchen, die ihnen das reale Leben verweigert. Wie ein roter Faden zieht sich das Motiv der Mutter, mit der Aussöhnung gesucht wird, durch den Film. Durch die Kombination aus beschwörender Musik, langen Kamerafahrten und der Intimität der Begegnungen, die den Charakter einer Beichte haben, entsteht ein Sog, der ihn zu einer Art kinematografischer Wallfahrt stilisiert.

Cornelia Klauß

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Internationales Programm
The Love Equation of Henry Fast Agnieszka Elbanowska

Ein alter Mathematikprofessor und seine erotischen Fantasien und Gelüste. Berührende Geschichte von Sehnsüchten jenseits der 95 – und scharfe Comics, gezeichnet von ihm selbst.

The Love Equation of Henry Fast

Dokumentarfilm
2013
40 Minuten
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Adam Ślesicki
Agnieszka Elbanowska
Paweł Nadolny
Agnieszka Elbanowska, Maryla Torbus
Agnieszka Elbanowska
Die Allgemeingültigkeit einer Gleichung kann entweder mit Axiomen bewiesen oder selber als Axiom vorausgesetzt werden. Ein klassisches Axiom bezeichnet ein unmittelbar einleuchtendes oder konventionell akzeptiertes Prinzip beziehungsweise die Bezugnahme auf ein solches. Welchen Prinzipien die Liebesgleichung des polnischen Mathematikprofessors Henryk Fast folgt, lässt sich möglicherweise durch die Interpretation seiner erotisch anmutenden Zeichnungen herleiten. In jedem Fall deuten die darauf hin, dass Henryk Fast in seinen nicht mehr ganz jungen Jahren nicht nur abstrakte Bedürfnisse hat. Henryk ist hoffnungslos romantisch und möchte schlicht und ergreifend eine Frau finden. Was die Suche erschweren könnte, ist die Tatsache, dass das Bild, das man selbst von der Wirklichkeit hat, nicht unbedingt dem der anderen entspricht. Wie groß die Differenz zwischen diesen Bildern in Henryks Fall ist, lässt sich in manchen Momenten erahnen, etwa wenn seine in Amerika lebende Tochter zu Besuch kommt. Henryks Gleichung beinhaltet mindestens eine Unbekannte, die das Leben dieses liebenswürdigen Herrn so besonders macht und uns jenseits von „konventionell akzeptierten“ Realitäten eine berührende Geschichte von Sehnsüchten im Alter erzählt.

Claudia Lehmann

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When I Am a Bird

Dokumentarfilm
2013
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Katarzyna Ślesicka
Monika Pawluczuk
Paweł Chorzępa
Marcin Latanik
Monika Pawluczuk
Dariusz Wancerz
Als kleiner Vogel möchte sie in einem anderen Leben zurückkehren, klein genug, um sich verstecken zu können. Noch lebt sie wie im Vogelkäfig, den Launen des Schicksals ausgeliefert, das sie und ihre Familie aus Myanmar nach Thailand in ein Flüchtlingsdorf im Dschungel verschlagen hat. Unaufhörlich prasselt der Regen auf die Hütte. Der reißende Strom vor dem Haus ist so groß wie die unterdrückten Gefühle der Frau, die in ihrem Leben zwölf Kinder geboren und einige verloren hat. Ihren Mann hat sie sich nicht ausgesucht, überdies fliegt er ihr zuweilen davon. Jetzt hofft sie nur noch darauf, dass ihre Tochter nachkommt. Die Versuche, Telefonkontakt aufzunehmen und Nachrichten über das Radio zu empfangen, scheitern oft an der schlechten Verbindung. Von außen gesehen erscheinen die Menschen des Kayan-Volkes, insbesondere die Frauen mit ihrem schweren Halsschmuck, wie seltene, vom Aussterben bedrohte Exemplare, die man in touristischen Schaudörfern bewundern kann. Doch der Film offenbart eine Welt, die kein Tourist jemals zu Gesicht bekommt. Mit einer klaren Bildsprache, die ebenso atmosphärisch wie symbolisch ist, tastet er sich behutsam an die innere Wirklichkeit der Protagonistin heran, ohne eine Deutungshoheit zu beanspruchen. Wer kann schon in die Seele eines Menschen schauen? Und doch werden die Kraft, der Mut und auch die Magie, die es in diesem Leben braucht, spürbar.

Lars Meyer

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Ziegenort

Animationsfilm
2013
19 Minuten
Untertitel: 
englische
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Piotr Szczepanowicz
Tomasz Popakul
G. Stuart Dahlquist, Paweł Cieślak
Tomasz Popakul
Tomasz Popakul, Piotr Szczepanowicz
Tomasz Popakul
Tomasz Popakul
Fish Boy ist ein Teenager, der mit dem Heranwachsen kämpft. Er hat besonders große Probleme, denn er ist anders als alle anderen: halb Junge, halb Fisch. Sein Drama spielt sich vor dem Hintergrund eines scheinbar idyllischen Fischerdorfes ab, wo sein Vater ihm das Fischerhandwerk beibringen will.

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