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Afrika animiert
Kuss Dakar 2035 Alioune Badara Mbaye

Der junge, etwas kurz geratene Raumschiffpilot Kuss sucht seinen Computer. Der ist nämlich in die Hände einer absolut Technik-verrückten Schafherde gefallen … Der Film aus dem Senegal entstand während einer zweijährigen Ausbildung in 2D- und 3D-Animation.

Kuss Dakar 2035

Animationsfilm
2015
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Alioune Badara Mbaye
Alioune Badara Mbaye
Alioune Badara Mbaye
Alioune Badara Mbaye
Der junge, etwas kurz geratene Raumschiffpilot Kuss sucht seinen Computer. Der ist nämlich in die Hände einer absolut Technik-verrückten Schafherde gefallen … Der Film aus dem Senegal entstand während einer zweijährigen Ausbildung in 2D- und 3D-Animation.
Afrika animiert
What Eyes Are Pretending to See Abdoulaye Armin Kane, Piniang, Sébastien Demeffe

Schafft euch ein Bild eines Ortes, eines Studios, und projiziert eure Fantasien dorthin. Benutzt ihn als Kulisse für einen Animationsfilm.

What Eyes Are Pretending to See

Animationsfilm
2014
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Rosa Spaliviero, Atelier Graphoui, Piniang et Rescap'Art
Abdoulaye Armin Kane, Piniang, Sébastien Demeffe
Ndiaga Ndiaye (gan JAH)
Sébastien Demeffe
Schafft euch ein Bild eines Ortes, eines Studios, und projiziert eure Fantasien dorthin. Benutzt ihn als Kulisse für einen Animationsfilm … Das Ergebnis eines Workshops, in dem eine junge Generation von Senegalesen lernen konnte, sich durch traditionelle Animationstechniken auszudrücken.

Jikoo, a Wish

Dokumentarfilm
2014
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Lucie Bruneteau, Romain Boutin, Christophe Leroy, Adrien Camus
Christophe Leroy, Adrien Camus
Christophe Leroy, Adrien Camus
Christophe Leroy, Adrien Camus, Lucie Bruneteau, Romain Boutin
Christophe Leroy
Christophe Leroy, Adrien Camus
Nichts beruhigt das bürgerliche Weltgewissen mehr als die Einrichtung von Naturschutzgebieten, vorzugsweise in Ländern, die man ansonsten getrost schikanieren darf. Beispielsweise den Senegal, dessen Fischgründe von der EU leer gefischt werden. Den Nationalpark „Delta du Saloum“ an der senegalesischen Atlantikküste zum Weltkulturerbe zu erklären, ist wohlfeil, bringt gute Presse und Ökotourismus. Unpraktisch nur, wenn in dem Gelände Menschen leben, oft seit Generationen, die ihr ganz eigenes Auskommen mit der Natur gefunden haben und die Nachhaltigkeit des Tourismus aus guten Gründen bezweifeln.
Von diesem Konflikt zwischen internationalen Agenturen, vertreten durch die Parkverwaltung und deren Ranger, und den Bewohnern des Dorfes Bakadadji erzählt „Jikoo, a Wish“. Ein sehr einfacher Wunsch, den die Menschen haben: Einen Zaun bitte, damit sie ihre Felder vor den marodierenden Warzenschweinen schützen können, die unter Androhung von Strafe nicht gejagt werden dürfen. Wegen der Ökologie – jedenfalls, soweit die Beteiligten das verstehen. Doch verschwinden die zig Millionen Euro und US-Dollar des Weltgewissens in den Sickerfiltern der nationalen Administration, weshalb es leider, leider kein Geld für einen Zaun gibt. Sollen die Bauern doch für die Ökotouristen tanzen. Dann brauchen sie auch keine Felder mehr. Was also ist zu tun? Der Film beantwortet die Frage nicht. Er hält uns nur einen Spiegel vor.
Matthias Heeder