Filmarchiv

Countries

Nuit

Dokumentarfilm
2018
15 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Ann Aurebekk
Ann Holmgren
Nikolai Aurebekk Handeland, Erik Ljunggren
Ann Holmgren
Ann Holmgren
Erik Ljunggren
Vorstellungen von Schönheit unterliegen kulturell geprägten Normen. Die Protagonistin Nuit kann diese Konventionen nicht kennen: Seit ihrer Geburt ist sie blind. Die Blindheit betreffe auch ihr Bewusstsein für soziale Regeln, so die Erzählerin. Es entsteht ein sehr eigenwilliges und unbequemes Porträt einer verwahrlosten Frau, gefilmt in ihrem Reich. Das Porträt konfrontiert uns Zuschauende mit unseren Sehgewohnheiten und ästhetischen Regeln und gibt einer Ausgestoßenen Würde und Ermächtigung.

Annina Wettstein

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Brothers Quay
Rhythm of a City Arne Sucksdorff

Eine Symphonie über Stockholm erzählt von einem heißen Sommertag – symbolhaft, aus ungewöhnlichen Kameraperspektiven und mit spielerischen Anklängen an den Film noir.

Rhythm of a City

Dokumentarfilm
1947
18 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
AB Svensk Filmindustri, Stockholms stad, Svenska Institutet, Svenska Turisttrafikförbundet
Arne Sucksdorff
Stig Rybrant
Arne Sucksdorff
Arne Sucksdorff
Arne Sucksdorff
Die Arbeiten des schwedischen Filmpoeten Arne Sucksdorff bestechen durch genaue Beobachtung, die feinsinnige Verbindung von Dokumentarischem mit Fiktionalem, experimentierfreudige Fotografie und den Rhythmus der Bilder. Seine Academy-Award-prämierte Symphonie über Stockholm erzählt von einem heißen Sommertag – symbolhaft, aus ungewöhnlichen Kameraperspektiven und mit spielerischen Anklängen an den Film noir.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Curiosity and Control Albin Biblom

Wilde Tiere faszinieren die Menschen. Die Tier-Präsentationsformen reichen von kunstvoll gestalteten Dioramen in Museen bis hin zu modernen und tiergerechteren zoologischen Gärten.

Curiosity and Control

Dokumentarfilm
2018
58 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Adam Marko-Nord, Sara Waldestam
Albin Biblom
Goran Kajfes, David Österberg
Albin Biblom
Bernhard Winkler
Albin Biblom
David Österberg
Dioramen waren im 19. Jahrhundert eine Art Vorläufer des Kinos. Ausgestopfte Tiere aus fernen Ländern sollten in möglichst naturgetreuer Umgebung inszeniert werden. Der US-amerikanische Forscher und Bildhauer Carl Akeley gilt als Vater der Taxidermie. Anfang des 20. Jahrhunderts schuf er stilbildende Dioramen im Naturkundemuseum in New York. In den 1920er Jahren filmte er als Erster wilde Berggorillas und wurde vom Jäger zum engagierten Tierschützer. In seiner Biografie spiegelt sich nicht nur der gesellschaftliche Wandel im Umgang mit Tieren, sondern auch der technische Fortschritt.

Ausgehend vom Porträt des Pioniers Akeley geht „Curiosity and Control“ auf die Entwicklung von Tier-Präsentationsformen in naturhistorischen Museen und zoologischen Gärten ein und lotet kritisch verschiedene Sichtweisen aus. Was ist des Menschen Beziehung zur Fauna? Neugierde und Kontrolle prägen sie: Erstere hat seit den frühen Expeditionsreisen Forscher dazu getrieben, Tiere zu sammeln, zu besitzen, zu systematisieren – und vor dem Verschwinden zu bewahren. Besitz stellt jedoch auch Dominanz her. Dürfen andere Spezies gefangen gehalten werden? Egal wie „natürlich“ und tiergerecht die Zoo-Architektur gebaut ist: „Man erblickt etwas, das wie ein Elefant aussieht. Aber es benimmt sich nicht wie ein wilder Elefant“, sagt ein Zoodirektor. Ein weiteres Dilemma.

Annina Wettstein

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Exit

Credits DOK Leipzig Logo
Eirin Gjørv
Karen Winther
Michel Wenzer
Peter Ask
Robert Stengård
Karen Winther
Yvonne Stenberg, Gisle Tveito
Bildung DOK Leipzig Logo

Dokumentarfilm über Wege aus dem Extremismus

 

Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Klassenstufen: ab 9. Klasse

Themen: Extremismus, Rassismus, Gewalt, Schuld, Neuanfang, Ausstieg
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde, Religion, Ethik, Politik, Deutsch, Philosophie

 

Zum Inhalt

Als Karen Winther wegen eines Umzugs alte Kisten in die Hände fallen, ist sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Gleich obenauf liegen Aufkleber mit Hakenkreuzen, daneben eine Kassette mit der Aufschrift „Blitz“ und „Hits“, einiges anderes Material mit Reichsadlern. Vor zwanzig Jahren schloss sie sich einer rechtsextremistischen Organisation in Norwegen an, suchte dort das Abenteuer und Gleichgesinnte. Heute schämt sie sich für dieses Material und für das, wofür es steht: ihre Zeit als Rechtsextreme. „Exit“ ist Karen Winthers Weg, die eigene Geschichte zu verstehen und ein Stück weit Frieden mit sich selbst zu schließen. Sie macht sich auf die Suche nach Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. In den USA trifft sie mehrere Frauen, die jahrelang in der rechten Szene aktiv waren und sich heute gegenseitig unterstützen. Mit Sören, einem ehemaligen Linksextremisten aus Schweden unterhält sie sich darüber, was es heißt, die eigene Meinung mit Gewalt durchzusetzen. In Deutschland besucht sie Ingo Hasselbach, „The Führer of Berlin“, von
dessen Ausstieg aus der ostdeutschen Neonazi-Szene der Wendejahre Winfried Bonengels Film „Führer Ex“ handelt. In Paris lernt sie den ehemaligen Dschihadisten David kennen, der mit den Attentätern der ersten Terroranschläge in Frankreich bekannt war und während seines Gefängnisaufenthalts den Absprung aus der Dschihadisten-Gemeinschaft geschafft hat. Winther interessiert sich vor allem dafür, was ihren Gesprächspartner/innen als Weckruf diente, Gewalt und Radikalismus hinter sich zu lassen. Was gab bei jedem Einzelnen den Ausschlag zum Ausstieg?

Als Karen Winther wegen eines Umzugs alte Kisten in die Hände fallen, ist sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Gleich obenauf liegen Aufkleber mit Hakenkreuzen, daneben eine Kassette mit der Aufschrift „Blitz“ und „Hits“, einiges anderes Material mit Reichsadlern. Vor zwanzig Jahren schloss sie sich einer rechtsextremistischen Organisation in Norwegen an, suchte dort das Abenteuer und Gleichgesinnte. „It‘s embarrassing to look at“, spricht sie im Off-Kommentar. „Exit“ ist ihr Film, ihre Geschichte und doch weist die Handlung schnell in andere Richtungen, bleibt nicht im eigenen Gefüge verhaftet. Winther reist in die USA, um Frauen zu treffen, die sich ebenfalls im rechtsextremen Milieu bewegten. Sie sitzt mit einem ehemaligen linksextremen Aktivisten im Auto und unterhält sich über eine prägende Begegnung, viele Jahre zuvor. Sie lernt Ingo Hasselbach, „The Führer of Berlin“, kennen, von dessen Ausstieg aus der ostdeutschen Neonazi-Szene der Wendejahre Winfried Bonengels Film „Führer Ex“ handelt. Und sie kommt mit einem Ex-Dschihadisten zusammen, der seine Strafe in einem Pariser Gefängnis abgesessen hat. Neben überraschend verbindenden Motivationen und Erfahrungen teilen alle Schwierigkeiten, die mit ihren „Exits“ zusammenhängen, Schuldgefühle, aber auch Gefährdungen seitens noch aktiver Mitglieder.



Carolin Weidner





Ausgezeichnet mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, mit dem Young Eyes Film Award und dem Gedanken-Aufschluss-Preis der Jury aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen Strafgefangenen der JSA Regis-Breitingen


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

IKEA for YU

Dokumentarfilm
2018
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Vera Robić Škarica, Marija Ratković Vidaković
Marija Ratković Vidaković, Dinka Radonić
Siniša Krneta
Dinka Radonić
Damir Čučić
Marija Ratković Vidaković, Dinka Radonić
Johan Bodin, Siniša Krneta
Ein Familien-Selfie vor den „Drei Fäusten“, einem Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg getöteten Bürger von Niš, der drittgrößten Stadt im heutigen Serbien. Drei Betonfäuste aus der Zeit des Titoismus ragen in den Himmel: die Faust eines Vaters, die einer Mutter, die eines Kindes. Marija bringt sich in Position, Mutter und Vater stellen sich daneben, der Bruder drückt den Auslöser. Nichts anderes wird auf diesem Bild gespeichert als die gesamte konflikt- und widerspruchsreiche Identitätsgeschichte Jugoslawiens und Ex-Jugoslawiens – eine Geschichte, die noch immer nachzittert und der Marija Ratković Vidaković, unterstützt von Co-Autorin Dinka Radonić, mit diesem persönlichen Familienfilm auf den Grund geht.

Geprägt durch Eltern und Großeltern, die die realsozialistischen Ideen und Werte der Tito-Ära auf dem Balkan noch in sich tragen, muss sich die Dreiunddreißigjährige mit einem paradoxen Identitätserbe auseinandersetzen, das mit ihrer privaten Welt und ihrem Leben in Kroatien kaum etwas zu tun hat. Marija weiß, dass sie dieses Erbe nicht an ihren Sohn weitergeben möchte, und sie weiß, dass es dafür in ihr verblühen muss. „IKEA for YU“ ist das über Jahre entstandene Zeugnis einer Reise in die eigene Familiengeschichte, tief hinein in die intimsten Geflechte, in denen sich eine lange, wendungsreiche Geschichte festgebissen hat. Und eine Reise weit hinaus aus Kroatien.

Lukas Stern


Nominiert für den MDR-Filmpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
In the Ruhr Region Peter Nestler

Ein Rückblick aus der Gegenwart von 1968 auf die kommunistischen Arbeitskämpfe der 1920er Jahre – in Gesprächen mit den letzten Zeitzeugen im Ruhrgebiet.

In the Ruhr Region

Dokumentarfilm
1967
34 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sveriges Radio AB
Peter Nestler
Ein Rückblick aus der Gegenwart von 1968 auf die kommunistischen Arbeitskämpfe der 1920er Jahre – in Gesprächen mit den letzten Zeitzeugen im Ruhrgebiet.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Lyubov – Love in Russian Staffan Julén, Svetlana Alexievich

Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch befragt Menschen zum Thema: „Liebe ist …“ – was schwierig zu beantworten ist, besonders, wenn man von sich selbst erzählt. Genau das passiert hier.

Lyubov – Love in Russian

Dokumentarfilm
2017
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Johan Lijleström Seth
Staffan Julén, Svetlana Alexievich
Majaq Julén Brännström
Åsa Mossberg, Rasmus Nyholm Schmidt, Staffan Julén
„Liebe ist …“, stand früher auf Stickern, mit Herzchenumrandung, Firlefanz. Die Frage wird in diesem Film allerdings von einer Persönlichkeit gestellt, die herausragt aus dem Allerlei der Weltliteratur. Und zwar dadurch, dass sie dem „einfachen Menschen“ zuhört, seine je eigene Redeweise aufzeichnet und am Ende zu einem Kaleidoskop der Stimmen zusammenfügt. Dem „roten“, „sozialistischen Menschen“ und seinen Ideen näherte sich die belarussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch mit dieser Methode und bekam dafür den Nobelpreis.

Nun ist sie den universalen Dingen auf der Spur und interviewt ihre Landsleute über Liebe und Beziehung. Eine gut gemeinte Frage, schwer zu beantworten. Das Buch über Tod und Altern, resümiert sie an einer Stelle, werde sicher einfacher, der Mensch scheine über Glück gar nicht so gern zu sprechen. Doch das stimmt natürlich nicht. Die Interviewten öffnen sich enorm, ob glücklich liebend oder unglücklich. Sie legen sich ins Bett ihrer verstorbenen Eheleute, für die sie Tango tanzten. Sie schwärmen heute noch vom grauen KGB-Anzug des Partners. Sie widmen ihr Leben dem nicht-eigenen behinderten Kind. Sie gehen stundenlang spazieren und holen sich Blasenentzündungen, weil weit und breit kein WC zu finden ist. Auch hier ein Kaleidoskop einer Idee also, auch hier ein eleganter Schnitt durch die (ex-sowjetische) Gesellschaft.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Sightseeing Peter Nestler

Hier geht nicht zusammen, was zusammen gehört: ein friedlicher Rundgang durch Stockholm und ein Pamphlet von Peter Weiss gegen den Krieg in Vietnam.

Sightseeing

Dokumentarfilm
1968
10 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Sveriges Radio-TV
Peter Nestler
Peter Nestler, Arne Palm
Peter Nestler
Peter Nestler, Peter Weiss
Hier geht nicht zusammen, was zusammen gehört: ein friedlicher Rundgang durch Stockholm und ein Pamphlet von Peter Weiss gegen den Krieg in Vietnam.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Burden

Animationsfilm
2017
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kalle Wettre
Niki Lindroth von Bahr
Hans Appelqvist
Niki Lindroth von Bahr
Niki Lindroth von Bahr
Niki Lindroth von Bahr
Eine Shoppingmall ist Schauplatz dieses düsteren und skurrilen Musicals, in welchem Tiere die Hauptrolle spielen. Im Hotel Stay Long, im Callcenter, im Schnellrestaurant und im Supermarkt beklagen Gäste und Angestellte ihre existenziellen Ängste, ihre Einsamkeit, die leeren Versprechungen der Konsumwelt und die damit vergeudete Zeit. Würde doch nur die Last von den Schultern genommen werden!

Duscha Kistler

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Vox Lipoma

Animationsfilm
2018
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Cecilia Nessen
Jane Magnusson, Liv Strömquist
Lars Kumlin, Jonas Beckman
Johan Sonestedt, Paulina Brink, Veronica Wallenberg, Aurora Febo, Henrik Stensnäs, Sanny Serinkaya Vestmalm
Jane Magnusson, Liv Strömquist
Annika Hedlund
Müssen große Künstler untadelige Menschen sein? Möglicherweise hätten das aufrechte Kunstliebhaber gern so, aber manchmal tickt die Welt eben anders. Während wir Normalsterbliche nur einen kleinen Mann im Ohr haben, der einem penetrant einflüstert, dass wir bessere Menschen sein könnten (wenn wir nur wollten!), hat Ingmar Bergman ein sprechendes Lipom auf der rechten Wange – ein furchtbar nerviges Kerlchen. Mindestens so nervig wie Ingmar selbst. Animierte Blasphemie. Und wirklich vom Feinsten!

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

3 Stolen Cameras

Dokumentarfilm
2017
17 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
Mariem Hassan
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
RåFILM Filmmakers Collective, Equipe Media
David Gülich
Aus der Westsahara gibt es wenig zu sehen und zu hören. Seit 1979 ist das Gebiet von Marokko annektiert und die marokkanischen Besatzer konnten seither eine quasi vollständige Medienblockade durchsetzen. Aktivisten der Gruppe Equipe Media sind seit Jahren die Einzigen, die heimlich Aufnahmen von Demonstrationen, Polizeiübergriffen oder anderen Menschenrechtsverletzungen machen und ins Ausland schleusen. Immer wieder geraten sie dabei selbst in die Schusslinie der Okkupationsmacht.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Burka Songs 2.0 Hanna Högstedt

Eine Performance gegen das Verschleierungsverbot in Frankreich wird zum Ausgangspunkt einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit (strukturellem) Rassismus und (aktivistischer) Anmaßung.

Burka Songs 2.0

Dokumentarfilm
2017
45 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Hanna Högstedt, Archana Khanna
Hanna Högstedt
Annika Busch, Maja Kekonius
Hanna Högstedt, Annika Ivarsson
Hanna Högstedt
Gustaf Berger
Nach einer landesweiten Diskussion wurde in Frankreich das Tragen einer Gesichtsverschleierung 2011 gesetzlich verboten. Die Befürworter argumentierten, sie stehe im Gegensatz zu den Werten der Republik: Geschlechtergleichheit und Freiheit von religiösem Zwang. Die schwedische Filmemacherin Hanna Högstedt hält das für populistische Symbolpolitik und beschließt, eine Performance auf der Avenue des Champs-Élysées durchzuführen, bei der sie sich filmen lässt: Bekleidet mit einer schwarzen Burka, singt sie aus vollem Hals die französische Nationalhymne.

Die Reaktionen sind anders als erwartet. Mit „Burka Songs 2.0“ arbeitet Högstedt auf, was während der Aufnahmen geschah und welche Überlegungen dies bei ihr auslöste. Sie beschreibt, wie schwierig es ist, sich zu einer als verlogen empfundenen, um die Stammtische buhlenden Politrhetorik zu verhalten, ohne selbst in den Strudel der Zuschreibungen gezogen zu werden. Sie realisiert, dass sie auf ihre Fragen keine befriedigenden Antworten findet und entscheidet sich, ihre Ratlosigkeit zum Ausgangspunkt dieses Films zu machen. Im Gespräch mit Menschen, die im Alltag – ohne jede Absicht zur Provokation – Rassismus erfahren, ändert sich Högstedts Perspektive. Nach und nach arbeitet sich die Schwedin an der Ambivalenz des Themas ab und kommt schließlich zu der Erkenntnis, dass auch ihr eigenes Handeln nicht frei von Anmaßung war – und ist.

Luc-Carolin Ziemann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Escaping Realities
I Was a Winner Jonas Odell

Ein bewaffneter Krieger rennt durch einen einsamen Wald. Früher waren mehr von seiner Sorte hier – mehr Abenteurer, mehr Gamer.

2016

I Was a Winner

Animadok
2016
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Johan Edström
Jonas Odell
Niklas Lundgren
Jonas Odell, Richard Dinter
Frippe Jonsater
Ein bewaffneter Krieger rennt durch einen einsamen Wald. Früher waren mehr von seiner Sorte hier – mehr Abenteurer, mehr Gamer. Er und weitere Teilnehmer eines Online-Rollenspiels reflektieren über die Zeit, als es nichts Wichtigeres für sie gab. Die Außenwelt konnte nicht zu ihnen durchdringen – Beziehungen und Familien fanden, wenn überhaupt, im Spiel statt. Die Protagonisten, die hier durch ihre früheren Avatare repräsentiert werden, mussten schmerzhaft feststellen, dass aus dem Vergnügen eine Last und eine Sucht geworden war. Der Regisseur zeigt in seinem Animadok-Film, wie schwer es sein kann, sich aus der virtuellen Realität auszuloggen, um in die tatsächliche zurückzukehren.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Lachek, I Am Mean Fateme Gosheh

Obwohl sie in Schweden lebt, möchte Rokias Vater, dass sie einen Schleier trägt. Doch beim Spielen verliert sie ihn. Was wird nun ihr Vater sagen?

Lachek, I Am Mean

Animationsfilm
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Fateme Gosheh
Fateme Gosheh
Richard Azar
Fateme Gosheh
Faramarz Gosheh
Fateme Gosheh
Fateme Gosheh
Faramarz Gosheh
Obwohl sie in Schweden lebt, möchte Rokias Vater, dass sie einen Schleier trägt. Doch beim Spielen verliert sie ihn. Was wird nun ihr Vater sagen?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Livingroom

Dokumentarfilm
2016
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Martina Carlstedt
Martina Carlstedt
Jonathan Lewald
Martina Carlstedt
Britta Norell
Martina Carlstedt, Britta Norell
Claes Lundberg
Einem Vexierspiel gleich arrangiert Martina Carlstedt Bekenntnisse und Geständnisse von Protagonisten, die miteinander eint, jenseits der 60 zu sein. Schönheit, Erfolg und Liebschaften liegen hinter ihnen. Ihre Wohnzimmer, stilvoll ausgestattete Refugien, Panoramen voller Details, legen Zeugnis vom gelebten Leben ab. Die Interviews mit den Frauen (offenherzig) und Männern (wortkarger) sind auch Selbstbefragungen: Was war? Was kommt? Jeder bleibt für sich, unfähig, sich mit jemandem zusammenzutun. Ein Unglück aber muss das nicht sein.

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

We Are Hip Hop
Martha & Niki Tora Mkandawire Mårtens

Give it up for Martha and Niki! Die beiden gewinnen einen Street-Dance-Battle nach dem anderen und räumen dann auch noch den Weltmeistertitel als erstes weibliches Team ab.

Martha & Niki

Dokumentarfilm
2015
92 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Tora Mkandawire Mårtens
Tora Mkandawire Mårtens
Kicki Halmos, Per Egland, Red Wood, Kalle Bäccman, Andreas Unge
Erik Vallsten, Niklas Nyberg, Senay Berhe, Tora Mkandawire Mårtens
Tora Mkandawire Mårtens, Therese Elfström
Tora Mkandawire Mårtens
Give it up for Martha and Niki! Die beiden gewinnen einen Street-Dance-Battle nach dem anderen und räumen dann auch noch den Weltmeistertitel als erstes weibliches Team ab. Ganz oben angelangt, geht ihnen ein wenig die Puste aus, und die großen Fragen danach, wer man ist und wohin mal will, tun sich auf. Besonders Martha überkommt das Gefühl, am falschen Ort zu sein. Der Film erzählt von der Balance zwischen Abheben und Auf-dem-Teppich-Bleiben und davon, wie schwer es ist, wirklich anzukommen.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.