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The Coming of the Dial

Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme ...

UK

GB
1933

The Coming of the Dial

Animadok
1933
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
Gerald Gibbs
Zu einem Ausschnitt aus László Moholy-Nagys „Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau“ des von ihm geschaffenen „Licht-Raum-Modulators“ (für den Grierson die Rechte erworben hatte) preist der im Ton wie stets nüchterne Kommentar die Wissenschaft als schöpferische Kraft der modernen Welt und verkündet die Anwendung ihrer Gesetze auf die alltäglichen Probleme. Die Bewegung der Lichtmaschine geht über in die einer Wählscheibe, welche von nun an die Telekommunikation revolutionieren und direkte Verbindungen in alle Welt ermöglichen wird. Die komplexen technischen Prozesse erklärt der Film mit spürbarer Faszination. Die Kamera kriecht förmlich in die Apparate, folgt endlosen Kabelsträngen und dem Gewirr von Zahlen und Drähten, die zu abstrakten Texturen werden und auch mittels Überblendungen eine eigene, dem Animationsfilm nahekommende visuelle Qualität erlangen. Obwohl das Geheimnis hinter dem Anruf aufgedeckt wird, ist dieser Film das ganze Gegenteil einer Entzauberung.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Zwei Ozeane (Die Fahrt der "Sibirjakow")

Dokumentarfilm
1933
65 Minuten
Untertitel: 
Russiche Zwischentitel
Credits DOK Leipzig Logo
Studiya Meshrabpom
Vladimir Shneiderov, Yakov Kuper
Vladimir Shneiderov
Eisbären, gebrochene Schiffschrauben, klirrende Kälte und Weiß, so weit das Auge reicht: 1932 schafft der sowjetische Eisbrecher Sibirjakow erstmals binnen eines arktischen Sommers die Nordostpassage von Archangelsk in den Pazifik. Wladimir Schnejderow, zuvor auf Pamir-Gletschern und im heißen Jemen unterwegs, und sein Kameramann Mark Trojanowski waren mit einer Tonfilm-Ausrüstung dabei. Sie schufen einen wahrhaft bahnbrechenden Dokumentarfilm, auf dem Weg durchs Eis. Die ganze Welt horchte nach dieser Leistung des russischen Arktisforschers Otto Schmidt auf, dem mit seiner Crew die Passage gelang. Der Film gönnt aber nicht Stalin den Triumph, vielmehr feiert er die wahren Helden auf dem Schiff.
– Alexander Schwarz

„Zwei Ozeane (Die Fahrt der Sibiriakow)“
Musikbegleitung: Motion
Albrecht Ernst tenorsaxophon
Philipp Scholz Drums
Patrick Schanze Gitarre

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.