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Film Unlimited
6:30 Collection

Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“ ...

UK

GB
1934

6:30 Collection

Animadok
1934
15 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
John Grierson, GPO Film Unit
J. D. Davidson
Harry Watt
J. Cox
Eine Massengesellschaft versendet massenhaft Briefe, die nun an Fließbändern und mit der Hilfe von Maschinen sortiert, zugeordnet und auf die Reise geschickt werden. Mit kaum verhohlener Begeisterung begleitet der Film diesen Prozess. Er gilt nicht nur als erster Dokumentarfilm, der komplett mit Originalton arbeitet, sondern zeigt zugleich, dass Ton weit mehr kann als nur zu „dokumentieren“. Man achte auf die Bild-Ton-Montage und vor allem auf das Titelmotiv – das alle Studiomitarbeiter (einschließlich Grierson und Wright) mittels verschiedener Requisiten wie einer Bierflasche, einer Projektionsmaschine und Sandpapier selbst aufnahmen.

Grit Lemke

Drei Lieder über Lenin

Dokumentarfilm
1934
62 Minuten
Untertitel: 
Russiche Zwischentitel
Credits DOK Leipzig Logo
Studiya Meshrabpom
Dziga Vertov
Yuri Shaporin
Dmitri Surensky, Mark Magidson, Boris Monastyrsky
Gedenkfilm und Hymne zum zehnten Todestag Lenins voller Bilder aus dem Alltag der Sowjetunion. Der Filmavantgardist Wertow nutzt hier Wochenschaumaterialien und neu Gedrehtes. Er lässt keine Errungenschaft des damaligen Sozialismus aus: Elektrifizierung, Volksbildung, Sport. Seine Verehrung für Lenin bleibt ungebrochen. Der Film hatte ein wechselvolles Schicksal und wurde mehrfach umgeschnitten, weil die jeweiligen sowjetischen Parteiführungen aus politischen Gründen massive Änderungen verlangten. Sieht man freilich über das vordergründige Pathos in die Tiefe vieler Bilder und achtet auf Kontraste, so findet man viel Wirkliches des damaligen Alltags in der Sowjetunion.
– Günter Agde