Filmarchiv

Re-Visionen
Der lachende Mann Walter Heynowski, Gerhard Scheumann

Einer der umstrittensten Dokumentarfilme überhaupt. Kernstück des Films ist ein langes Interview mit dem berüchtigten westdeutschen Söldner Siegfried Müller.

DDR

GDR
1962

Der lachende Mann

Dokumentarfilm
1962
62 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme
Walter Heynowski, Gerhard Scheumann
Peter Hellmich, Horst Donth
Traute Wischnewski
Walter Heynowski, Gerhard Scheumann
Heinz Reusch, Ingrid Schernikau
Kernstück des Films ist ein langes Interview mit dem berüchtigten westdeutschen Söldner Siegfried Müller, ergänzt durch Aufnahmen, die für „Kommando 52“ entstanden. „Der lachende Mann“ betrat damals stilistisches Neuland. Er gilt einerseits als Meilenstein der DDR-Filmgeschichte, gehört jedoch andererseits aufgrund von Entstehung und Machart zu den umstrittensten Dokumentarfilmen überhaupt.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Werner Herzog
Herakles Werner Herzog

Werner Herzogs Helden müssen sich oft besonderen physischen Herausforderungen stellen. „Herakles“ erinnert an den mythischen Heroen, der zwölf Aufgaben zu erfüllen hatte, die besondere Muskelkraft erfordern.

Herakles

Dokumentarfilm
1962
10 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Werner Herzog, Walter Krüttner
Werner Herzog
Uwe Brandner
Jaime Pacheco
Werner Herzog
Werner Herzogs Helden müssen sich oft besonderen physischen Herausforderungen stellen. „Herakles“ erinnert an den mythischen Heroen, der zwölf Aufgaben zu erfüllen hatte, die besondere Muskelkraft erfordern. Herzog setzt hierfür Bodybuilder groß in Szene, die Gewichte stemmen und vor Spiegeln posieren, und kontrastiert dies mit Bildern von Müllhalden und Kampffliegern. Sein Erstlingswerk drehte der damals 19-jährige Regisseur bereits auf 35-mm-Film. Ihn reizte der Umgang mit verschiedenen Footage-Materialien, darunter Aufnahmen von „Mister Germany 1962“, die er im Schnitt mit den eigenen Bildern montierte.

Kristina Jaspers

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Witold Giersz
Awaiting Witold Giersz

Während er in einem Café auf seine Geliebte wartet, vertreibt sich ein Mann die Zeit, indem er Damen in Ballkleidern und befrackte Männer aus Servietten formt.

Awaiting

Animationsfilm
1962
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Zbigniew Rudziński
Jan Tkaczyk
Witold Giersz, Ludwik Perski
Jan Radlicz
Während er in einem Café auf seine Geliebte wartet, vertreibt sich ein Mann die Zeit, indem er Damen in Ballkleidern und befrackte Männer aus Servietten formt. Auf der glänzenden Tischfläche finden ein Ball und ein Duell statt. Die romantische Geschichte über Leben, Liebe und Tod der Papierfiguren steckt voller Spannung und überraschender dramatischer Wendungen.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Unternehmen Proxima Centauri Jörg d'Bomba

Der Leiter einer Gruppe „Junger Techniker“ erzählt von einer Expedition in das benachbarte Sternensystem, wo eine internationale Besatzung den Planeten A4 erforschen soll. Dabei entdeckt sie ein Wachstumshormon, dessen Einsatz auf der Erde riesige Ernteerfolge verspricht.

DDR

GDR
1962

Unternehmen Proxima Centauri

Animationsfilm
1962
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Jörg d'Bomba
Hans Sandig
Rudolf Dellan
Gerti Gruner
Klaus Piontek
Der Leiter einer Gruppe „Junger Techniker“ erzählt von einer Expedition in das benachbarte Sternensystem, wo eine internationale Besatzung den Planeten A4 erforschen soll. Dabei entdeckt sie ein Wachstumshormon, dessen Einsatz auf der Erde riesige Ernteerfolge verspricht.

Jahrzehnte vor der 2015 gefeierten Marssonde, die Bilder aus der Ferne funkte, beschreibt dieser Science-Fiction-Puppenfilm den Einsatz des „Proximaten“, der in unbekannten Gebieten Messungen durchführen und Bilder aufzeichnen kann.

Grit Lemke

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Am Siel

Dokumentarfilm
1962
13 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Kurt Ulrich
Kurt Ulrich, Peter Nestler
Peter Nestler, Kurt Ulrich
„Ich bin ein altes Siel, an dessen Ende ein Dorf liegt. Meine Geschichte ist von Wasser und Sand zermahlen.“ Kann ein Siel – ein Verbindungskanal zwischen Nordsee und Hafen – sprechen? Diese Frage beschäftigte 1962 die Gemüter und sorgte teils für Ablehnung des Films, der eine Landschaft und ihre Bewohner nicht aus der Sicht des allwissenden Erzählers, sondern eines Siels beschreibt. Bilder vom menschenleeren Strand, eine Fahrt durchs Dorf, verfallene Gemäuer, Porträtaufnahmen der Menschen. Reine Poesie. „Ich bin müde wie die geteerten Häuser.“
– Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Boris von Borresholm
Die Heinzelmännchen Gerhard Fieber

Fleißige Heinzelmännchen vollführen tagtäglich den schweren Tanz der Industriearbeit, aber erarbeiten sich auch ein Wald- und Wiesenfreizeitidyll. Doch die Automatisierungswelle überrollt sie und selbst die Erholung unterliegt schnell dem Takt der elektronischen Medien. Eine zugespitzte Kritik am Fortschrittswahn der schönen neuen Welt.

Die Heinzelmännchen

Animationsfilm
1962
11 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Gerhard Fieber
Horst Dempwolff
Albert Stich
Günter Schilling, Herbert Hunger, Gustav Tolle
Boris von Borresholm
Fleißige Heinzelmännchen vollführen tagtäglich den schweren Tanz der Industriearbeit, aber erarbeiten sich auch ein Wald- und Wiesenfreizeitidyll. Doch die Automatisierungswelle überrollt sie und selbst die Erholung unterliegt schnell dem Takt der elektronischen Medien. Eine zugespitzte Kritik am Fortschrittswahn der schönen neuen Welt.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.