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Re-Visionen
Wozu denn über diese Leute einen Film? Thomas Heise

Berlin, Prenzlauer Berg: 1980 noch ein kleinkrimineller Brennpunkt. Einem Freund von Thomas Heise wird das Motorrad geklaut. Gemeinsam machen sie sich auf ins Milieu, um die Sache aufzuklären.

DDR

GDR
1980

Wozu denn über diese Leute einen Film?

Dokumentarfilm
1980
33 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
HFF “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg
Thomas Heise
Stefan Carow
Dagmar Mundt
Beate Sell
Thomas Heise
Berlin, Prenzlauer Berg. Wo heute vegane Ernährung gefeiert wird, befand sich 1980 ein kleinkrimineller Brennpunkt: Einem Freund von Thomas Heise wird das Motorrad geklaut. Anstatt zur Polizei zu gehen, machen sich der Bestohlene und der Filmstudent auf ins Milieu, um die Sache aufzuklären. Direct Cinema made in GDR. Konflikte mit der Hochschulleitung waren nicht beabsichtigt, aber unvermeidlich.

Ralph Eue
Re-Visionen
Einmart Lutz Dammbeck

Ein hermetisch verschlossenes, ungemütliches Universum. Einmart, der Held, ist ein rumpfloser Kopf, der sich dort durchschlägt. Einmal gelingt Einmart ein Flugversuch. Anspielungsreich. Subversiv.

DDR

GDR
1980

Einmart

Animationsfilm
1980
15 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Lutz Dammbeck
Thomas Herfel
Hans Schöne
Eva d‘Bomba
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Heinz Kaiser
Friedrich-Wilhelm Junge, Dagmar Manzel
Ein hermetisch verschlossenes, ungemütliches Universum. Einmart, der Held, ist ein rumpfloser Kopf, der sich dort durchschlägt. Die gewöhnlichen Wesen sind zur Ebenerdigkeit verdammt. Einmal allerdings gelingt Einmart ein Flugversuch. Von oben kann er nach draußen schauen, wo das freie und unbegrenzte Fliegen normal zu sein scheint. Anspielungsreich. Subversiv.

Ralph Eue

Tango

Animationsfilm
1980
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Zbigniew Rybczyński
Janusz Hajdun, Mieczysław Janik
Zbigniew Rybczyński
Barbara Sarnocińska
Zbigniew Rybczyński
Janusz Hajdun, Mieczysław Janik
Eine statische Kameraeinstellung und 36 Charaktere, die nach und nach und in ständiger Wiederholung einen Raum betreten und verlassen: Jede Figur folgt ihrer eigenen Handlung. Ineinandergreifend, jedoch niemals zusammenstoßend, verweben sie sich zu einer dichten und präzisen Choreografie, zu einem Tango ohne Berührung und ohne zwischenmenschliche Interaktion.

Duscha Kistler
Hommage Werner Herzog
Werner Herzog Eats His Shoe Les Blank

Werner Herzog kann eine ganze Reihe von Cameo-Auftritten in seinen Filmen vorweisen. In „Werner Herzog Eats His Shoe“ ist er beim Einlösen einer Wettschuld gegen Errol Morris zu sehen.

Werner Herzog Eats His Shoe

Dokumentarfilm
1980
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Tom Luddy
Les Blank
Les Blank
Maureen Gosling
Werner Herzog
Werner Herzog, Alice Waters, Tom Luddy
Werner Herzog ist in den letzten Jahren mehrfach als Schauspieler in Erscheinung getreten und kann eine ganze Reihe von Cameo-Auftritten in seinen Filmen vorweisen. In „Werner Herzog Eats His Shoe“ von Les Blank ist er beim Einlösen einer Wettschuld gegen Errol Morris zu sehen. Wenn dieser seinen Film „Gates of Heaven“ in die Kinos brächte, wäre Herzog zur titelgebenden Aktion bereit. Seinem Credo, Film müsse physisch sein, wird der Regisseur mit vollem Körpereinsatz gerecht und erinnert dabei nicht nur an Charlie Chaplin. Les Blank sollte zwei Jahre später die Dokumentation „Burden of Dreams“ über die Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ drehen.

Kristina Jaspers
Alltag in der DDR
[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dokumentarfilm
1980
4 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Bezirksfilmstudio Leipzig
Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

Stefan Gööck
Alltag in der DDR
Werbung – Ohne Kommentar

Im Stil der Fernsehwerbung greift das Studenten-Filmstudio der Leipziger Karl-Marx-Universität unter der Leitung eines Mathematikers in diesem Filmspaß unerfüllte ostdeutsche Konsum-Erwartungen auf.

Werbung – Ohne Kommentar

Dokumentarfilm
1980
5 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Studentenfilmstudio Karl-Marx-Universität Leipzig, Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Harald Mushack
Im Stil der Fernsehwerbung greift das Studenten-Filmstudio der Leipziger Karl-Marx-Universität unter der Leitung eines Mathematikers in diesem Filmspaß unerfüllte ostdeutsche Konsum-Erwartungen auf.

Stefan Gööck
Retrospektive Polnischer Dokumentarfilm
Workers ’80 Michał Bukojemski, Andrzej Chodakowski, Andrzej Zajączkowski, Katarzyna Maciejko, Halina Paszkowska, Jacek Petrycki, Witold Popkiewicz, Maryla Szymańska, Joanna Wojtulewicz, Krystyna Tunicka-Palluth, Waldemar Tymoszuk

Die Geburtsstunde von Solidarnósc auf der Gdánsker Lenin-Werft ganz unmittelbar.

Workers ’80

Dokumentarfilm
1980
94 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
WFDiF
Michał Bukojemski, Andrzej Chodakowski, Andrzej Zajączkowski, Katarzyna Maciejko, Halina Paszkowska, Jacek Petrycki, Witold Popkiewicz, Maryla Szymańska, Joanna Wojtulewicz, Krystyna Tunicka-Palluth, Waldemar Tymoszuk
Die Geburtsstunde von Solidarnósc auf der Gdánsker Lenin-Werft ganz unmittelbar. Mit genauem Blick beobachten die Filmemacher den Alltag der Streikenden in erbitterten Verhandlungen und Diskussionen, aber auch in Gesang, Gebet und Erschöpfung. Der Prozess einer historischen Subjektwerdung als reinstes Direct Cinema.
Zeitkino
Meta Morfoss Monika Anderson

Meta Morfoss, ein Mädchen mit blühender Fantasie, hat eine besondere Gabe. Sie kann sich verwandeln: in einen Engel, in ein Tier, was auch immer sie sich ausdenkt.

DDR

GDR
1980

Meta Morfoss

Animationsfilm
1980
17 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Trickfilme
Monika Anderson
Reinhard Lakomy
Manfred Henke, Hans Schöne
Hanna Fürst, Lore Ziegenbalg
Monika Anderson
Heinz Kaiser
Carmen-Maja Antoni
Meta Morfoss, ein Mädchen mit blühender Fantasie, hat eine besondere Gabe. Sie kann sich verwandeln: in einen Engel, in ein Tier, was auch immer sie sich ausdenkt. Metamorphosentalent nennt sich das. Oft ergeben sich dadurch sonderbare Situationen. Nach dem Kinderbuch des großen Dichters Peter Hacks.

Nadja Rademacher
Retrospektive
Homeland of Barbed Wire Kais Al-Zubaidi

Gebiete unter israelischer Verwaltung waren Regisseuren der PLO-Filmorganisationen nicht zugänglich. Kais Al-Zubaidi schickte ein westdeutsches Filmteam in die 1967 besetzten Gebiete. ...

Homeland of Barbed Wire

Dokumentarfilm
1980
61 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
PLO
Kais Al-Zubaidi
Gebiete unter israelischer Verwaltung waren Regisseuren der PLO-Filmorganisationen nicht zugänglich. Kais Al-Zubaidi schickte ein westdeutsches Filmteam in die 1967 besetzten Gebiete. Es sprach mit palästinensischen Bauern und Flüchtlingen sowie mit jüdischen Siedlern. Die Einen haben Felder und Weideland verloren oder sollen aus den Lagern, in denen sie seit 1948 leben, weiter gen Osten getrieben werden. Die Anderen nennen ihr neues Siedlungsgebiet „befreites Land“.

Irit Neidhardt