Filmarchiv

Our Nazi

Dokumentarfilm
1984
113 Minuten
Untertitel: 
keine
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Quasar Film, Reass Films
Robert Kramer
Barre Phillips
Robert Kramer
Sheherazade Saadi
Robert Kramer
Parallel zu den Dreharbeiten von Thomas Harlans „Wundkanal“ drehte Robert Kramer „Our Nazi“. Während in „Wundkanal“ ein ehemaliger Nazi-Kriegsverbrecher, der bis heute keine Reue für seine Taten an den Tag legt, sich selbst spielt, beobachtet Robert Kramer dieses filmische Experiment, in dem sich Schuld, Gefährdung und Selbstgefährdung ständig gegenseitig hervorbringen.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Brothers Quay
Splinters Jerzy Kucia

Splitter aus der Vergangenheit drängen sich in den häuslichen Alltag einer Frau. Jerzy Kucia dokumentiert in seiner Animation die innere Welt der Empfindungen und ein Menschenleben.

Splinters

Animationsfilm
1984
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Studio Filmów Animowanych w Krakowie
Jerzy Kucia
Marek Wilczyński
Andrzej Jeziorek, Marek Norek
Jerzy Kucia
Jerzy Kucia
Jerzy Kucia, Ewa Gołogórska
Jerzy Kucia
„Splinters“ tastet sich durch die Dunkelheit und durch eine Klangcollage. Darin blitzen schwer zuzuordnende Szenen auf. Splitter aus der Vergangenheit drängen sich in den häuslichen Alltag einer Frau. Durch intensive fotografische und grafische Bearbeitung von Filmbildern dokumentiert Jerzy Kucia in seiner Animation präzise die innere Welt der Empfindungen und ein Menschenleben.

André Eckardt

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Retrospektive
Wundkanal Thomas Harlan

Fiktion oder Dokument? Vielleicht beides oder irgendetwas Monströses dazwischen. Ein alter Mann wird entführt und von seinen Kidnappern verhört. Der alte Mann ist Darsteller eines Massenmörders, der er selber ist.

Wundkanal

Dokumentarfilm
1984
103 Minuten
Untertitel: 
keine
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Quasar Film, Reass Films
Thomas Harlan
Bob Wade
Henri Alekan
Patricia Mazuy
Yvette Biro, Thomas Harlan
Fiktion oder Dokument? Vielleicht beides oder irgendetwas Monströses dazwischen. Ein alter Mann wird entführt und von seinen Kidnappern verhört. Der alte Mann ist Darsteller eines Massenmörders, der er selber ist. Der Film legt nicht nur die Biografie des Protagonisten frei, sondern flicht Zusammenhänge vom Nationalsozialismus bis zum Tod der RAF-Häftlinge in Stammheim. Ansteckungsgefahr in jeder Hinsicht!

Ralph Eue

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Werkschau Lutz Dammbeck
1. Leipziger Herbstsalon Lutz Dammbeck

1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung.

DDR

GDR
1984

1. Leipziger Herbstsalon

Dokumentarfilm
1984
22 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Thomas Plenert
Lutz Dammbeck
1984 fand der „1. Leipziger Herbstsalon“ statt – ein Wagnis und eine Zäsur für Dammbeck. Sechs Maler, Bildhauer und Filmemacher organisierten, vorbei an allen staatlichen Einrichtungen, eine Kunstausstellung. Es war die erste und letzte ihrer Art. Diese Rückeroberung des öffentlichen Raums mit künstlerischen Mitteln stellte das Machtmonopol der Regierenden infrage und wurde zur Initialzündung für ähnliche Aktivitäten anderer Künstler in den Kunstzentren der DDR. Ein mutiges Signal in Richtung SED, die die Ausstellung als „konterrevolutionäre Entwicklung“ ansah. Danach gab es nur zwei Möglichkeiten: Rückschritt oder Ausreise.

Sven Safarow

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A Day at the Grave of Karl Marx

Dokumentarfilm
1984
30 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Peter von Bagh
Peter von Bagh
Tapani Tamminen
Tony Chapman
Elina Katainen
Chris Barton
Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx (1818–1883) besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab auf dem Londoner Highgate Cemetery. Gedanken und Gespräche über den Toten sowie Dialoge mit ihm.

Ralph Eue

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Practice Exercises

Dokumentarfilm
1984
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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WFDiF
Marcel Łoziński
Jacek Petrycki
Katarzyna Maciejko-Kowalczyk, Katarzyna Rudnik
Danuta Zankowska
Wie sehen Sie die polnische Jugend? Das scheinbar harmlose Thema einer Straßenumfrage. Doch Marcel Łoziński spielt das Szenario gleich mehrfach durch und zeigt ganz praktisch, wie die Manipulation von Medien und öffentlicher Meinung funktioniert.

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Nach der Angst
Voices Joanna Priestley

Ein humorvoller Zeichenfilm über den Umgang mit Ängsten. Oft entscheidet die Perspektive, ob einem die Welt bedrohlich oder vielversprechend erscheint.

Voices

Animationsfilm
1984
4 Minuten
Untertitel: 
keine
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Joanna Priestley
Joanna Priestley
R. Dennis Wiancko
Joanna Priestley
Joanna Priestley
Joanna Priestley
Joanna Priestley
R. Dennis Wiancko
Ein humorvoller Zeichenfilm über den Umgang mit Ängsten. Oft entscheidet die Perspektive, ob einem die Welt bedrohlich oder vielversprechend erscheint.

Franziska Bruckner

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Alltag und Krieg. Die Frauen [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
1984
24 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Glaß
Holm-Henning Freier
Roland Worel, Holger Jahn
Erhardt Dormeyer

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Animadok aus Ungarn
Ah, America! István Orosz

Die Geschichte der Auswanderung wird rückwärts erzählt: Sie beginnt damit, wie die Emigranten sich auf amerikanischem Boden niederlassen, und endet mit dem Aufbruch von einem Provinzbahnhof in Ungarn.

1984

Ah, America!

Animadok
1984
28 Minuten
Untertitel: 
keine
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István Orosz
Zoltán Bacsó, Gábor Balogh
János Czipauer
László Haris, István Orosz, Győző Somogyi, Gyula Szabó
Ferenc Dániel, István Orosz
Béla Zsebényi
Der Film befasst sich mit der massenhaften Auswanderung ungarischer Arbeiter aus der Österreichisch-Ungarischen Monarchie in die Vereinigten Staaten zur vorletzten Jahrhundertwende. Die Geschichte der Auswanderung wird rückwärts erzählt: Sie beginnt damit, wie die Emigranten sich auf amerikanischem Boden niederlassen, und endet mit dem Aufbruch von einem Provinzbahnhof in Ungarn.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok aus Ungarn
Private Nightmare István Orosz

Wir blicken in die Albträume eines Mannes, in denen sich typische ungarische Provinzlandschaften vor unseren Augen entfalten. Das Groteske an der Reise des Mannes wird noch durch den Sprecher gesteigert, der eine Interpretation dieser surrealen Träume liefert.

1984

Private Nightmare

Animadok
1984
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
György Matolcsy, Pannonia Fim Studios
István Orosz
Árpád Lossonczy, Lóránt Mertz
Magda Hap
István Orosz
István Vajda
Wir blicken in die Albträume eines Mannes, in denen sich typische ungarische Provinzlandschaften vor unseren Augen entfalten. Das Groteske an der Reise des Mannes wird noch durch den Sprecher gesteigert, der eine Interpretation dieser surrealen Träume liefert.

Anna Ida Orosz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Sirenen

Animationsfilm
1984
5 Minuten
Untertitel: 
keine
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DEFA-Studio für Trickfilme
Klaus Georgi
Hans-Friedrich Ihme
Helmut Krahnert
Anita Uebe, Lore Ziegenbalg
Klaus Georgi, Hedda Gehm
Manfred Mammitzsch
Eine Parabel auf die Umweltverschmutzung. Die Sirenen wurden von Helge Leiberg gestaltet und gezeichnet, der dies als klassische Auftragsproduktion verstand – im Gegensatz zu seinen persönlicheren Projekten wie „Schulze“, die aber aus ideologischen Gründen abgebrochen wurden.

Nadja Rademacher

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Phoenix Bird

Dokumentarfilm
1984
45 Minuten
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Jon Bang Carlsen
Jon Bang Carlsen
Alexander Gruszynski
Anders Refn
Jon Bang Carlsen
Peter Witt
Schon die erste Einstellung dieses Films belegt die große Lust des Regisseurs am Erzählen: im Gegenlicht der aufgehenden Glutsonne Arizonas ein Vogelschwarm vor Gebirgszug, aus dem Off ein vernichtender Kommentar des Protagonisten über das Wirken Gottes auf Erden. Schnitt auf eine Pistole, nah. Von hier ab entwickelt sich alles in dieser Geschichte im Hinblick auf diese Waffe – die Gewalt, die sie ist, das Überleben, das sie verspricht, die individuelle Freiheit, die sie verkörpert. In den Augen des Protagonisten dieses aufregenden Films über Sicherheitsparanoia jedenfalls – Vietnam-Veteran, Ex-CIA-Mann und Experte für Überlebenstechniken James R. Jarrett. Ein Krieger des Lebens, der seinen Kunden die Angst vorm Töten nimmt. You can do it! Bang Carlsen hat seine Methode des „documentary staging“ in diesem Film so weit entwickelt, dass die Inszenierung des Protagonisten als einsamer Cowboy eng an das entsprechende Hollywood-Motiv angelehnt ist. Allerdings dient es hier nicht der Beruhigung oder der Legitimierung, sondern wird als Maske einer Realität sichtbar, in der die Menschen individuelle Freiheit mit dem Recht auf Gewalt verwechseln.
Matthias Heeder

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Rangierer

Dokumentarfilm
1984
22 Minuten
Untertitel: 
keine
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DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Jürgen Böttcher
Thomas Plenert
Gudrun Plenert
Jürgen Böttcher, Ulrich Eifler

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Boris von Borresholm
Dialog oder Ariadnes Klage Boris von Borresholm

Das schwierige Verhältnis von einem Mann und einer Frau könnte in ihrem Tod enden. Die daraus folgenden Konsequenzen werden aufgezeigt und der Beziehung eine weitere Chance eingeräumt. Auf manchmal abstrakte Weise erzählt der Film von den Wirren der Liebe.

Dialog oder Ariadnes Klage

Animationsfilm
1984
11 Minuten
Untertitel: 
keine
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Boris von Borresholm
Luciano Berio
Sylvia Kekulé
Elisabeth Imholte, Boris von Borresholm
Manfredo Manfredi
Das schwierige Verhältnis von einem Mann und einer Frau könnte in ihrem Tod enden. Die daraus folgenden Konsequenzen werden aufgezeigt und der Beziehung eine weitere Chance eingeräumt. Auf manchmal abstrakte Weise erzählt der Film von den Wirren der Liebe.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Ein Bild malen ist wie Mais anbauen - Bauernmalerei aus Nicaragua

Dokumentarfilm
1984
21 Minuten
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DEFA Studio für Dokumentarfilme
Karlheinz Mund
Wolfgang Dietzel
Wolfgang Geier, Karlheinz Mund
Der Dichter und Priester Ernesto Cardenal, späterer Kulturminister Nicaraguas, gründete in den 60er Jahren die auf urchristlichen Vorstellungen beruhende Solentiname-Kommune. Mehr als 40 bäuerliche Künstler und Künstlerinnen fanden hier zu einem ganz eigenen, der naiven Malerei verwandten Stil. Mittels ihrer Erzählungen und farbgesättigten Bilder entsteht in praller Sinnlichkeit auf der Leinwand Leben, Kampf und Alltag einfacher Bauern. Nachdem sie anfangs die Pinsel aus Haaren selbst bastelten, wurde Malen angesichts der Erfahrung von Unterdrückung, Verfolgung und Verlust zur Lebensbewältigung: „Ich male, was ich noch nie gesehen habe. Ich male das Unbekannte.“
– Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.