Filmarchiv

DEFA Matinee
The Time is now – Jetzt ist die Zeit Eduard Schreiber

Für die DEFA trug diese Arbeit das Etikett „Friedensfilm“. Der an Ideen und Formbewusstsein reiche Filmessay, ein Novum für den Dokumentarismus der DEFA-Schule, verlangt nach aktiven Zuschauern.

DDR

GDR
1987

The Time is now – Jetzt ist die Zeit

Dokumentarfilm
1987
94 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Eduard Schreiber
Eckard Rödger, Hannes Zerbe
Wolfgang Dietzel
Viktoria Dietrich
Rolf Richter, Eduard Schreiber
Für die DEFA trug diese Arbeit das Etikett „Friedensfilm“. Der an Ideen und Formbewusstsein reiche Filmessay, ein Novum für den Dokumentarismus der DEFA-Schule, verlangt nach aktiven Zuschauern. Die überwältigende Fülle und Verdichtung des Materials, das bis in die Tonspur hinein Assoziative verzögern den Erkenntnisvorgang – kunstvoll und sinnhaft.

Schreibers Mitautor Rolf Richter kommentierte 1988 in einem Text zum 18. Internationalen Forum des jungen Films: „(…) Manchmal muss man innehalten und konzentriert überlegen, genau auf seine Gefühle hören und für die Gefühle einen Ausdruck finden, der nicht verbraucht ist: Bilder, die unserer komplizierten Zeit nicht ausweichen oder sie bunt vernebeln (…).“

Nicolas Rossi

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Die papierene Brücke

Dokumentarfilm
1987
95 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Ruth Beckermann
Ruth Beckermann
Nurith Aviv
Gertraud Luschützky
Ruth Beckermann
Josef Aichholzer, Reinhold Kaiser, Heinz Ebner
Betty Beckermann, Salo Beckermann, Herbert Gropper, Robert Schindel, Willy Stern, Rabbi Wassermann
Es wäre gut, sagt die dringliche Erzählstimme von Beckermann, wenn man von manchen Dingen keine Bilder hätte. So würden sie Erinnerung bleiben. Ihr treibender Filmessay allerdings arbeitet auf einer verlorenen Heimatsuche gegen das Vergessen an. Es ist eine zugleich persönliche und historische Reise. Beckermann begeht sie mit ihrer Kamera und einer Unrast, die mehr wissen muss. Das Gewicht der Vergangenheit wird hier spürbar durch das wache und zulassende Registrieren dessen, was im Hier und Jetzt geschieht. Man driftet durch die Überbleibsel einer jüdischen Identität in Czernowitz, in Israel, am Set eines Fernsehfilms im ehemaligen Jugoslawien und auf Wiener Straßen, wo Kurt Waldheim die Bevölkerung spaltet.

Patrick Holzapfel

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Wir begrüßen unsere Gäste zum Erntefest in der Kooperation Laas

Die Landwirtschaft in der Ortschaft Laas im Kreis Oschatz wurde 1987 als besonderes Beispiel gefeiert, um weniger erfolgreiche Genossenschaften zu höheren Leistungen anzuspornen.

DDR

GDR
1987

Wir begrüßen unsere Gäste zum Erntefest in der Kooperation Laas

Dokumentarfilm
1987
20 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
AGRA-Filmstudio
Die Landwirtschaft in der Ortschaft Laas im Kreis Oschatz wurde 1987 als besonderes Beispiel gefeiert, um weniger erfolgreiche Genossenschaften und Staatsgüter zu höheren Leistungen anzuspornen. Die „Universität im Grünen“, wie sich die DDR-Landwirtschaftsausstellung AGRA in Leipzig-Markkleeberg selbst nannte, verfuhr oft nach diesem Muster, um moderne Produktionsmethoden, wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Landtechnik an den Bauern zu bringen. Im vorliegenden 35-mm-Film spielt allerdings die Meistererzählung von der sozialistischen Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Laiendarsteller interpretierten im Festzug die Befreiung von KZ-Insassen durch Sowjetsoldaten im Jahr 1945.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Alltag in der DDR
Tünche Manfred Seifert

In Seiferts Silhouettenfilm wird angesichts sterbender Bäume nicht das Problem behoben, sondern ein Flugzeug zum Versprühen grüner Farbe geschickt.

Tünche

Animationsfilm
1987
3 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Manfred Seifert
In Seiferts Silhouettenfilm wird angesichts sterbender Bäume nicht das Problem behoben, sondern ein Flugzeug zum Versprühen grüner Farbe geschickt. Am Schluss ein Zitat von Bertolt Brecht: „Gebt uns Tünche, und wir sind erbötig / alles so zu machen, daß es noch mal geht!“ Gestalterische Vorbilder fand Seifert im Dresdener Trickfilmstudio der DEFA.

Stefan Gööck

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Mirror

Dokumentarfilm
1987
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Kino Klub Split
Luka Bezić
Luka Bezić
Altes Kino erschafft neues Kino in einem neuen Kontext. Geklaute alte Bilder, die Tonspur von irgendwem, die Klanglandschaften von anderen– sie re-kreieren. In allseits bekanntem Material erfinden sie Interaktionen, Beziehungen und Dialoge neu. Erzählen neue Geschichten. Und machen daraus wieder Kino.
Kumjana Novakova

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Your Face

Animationsfilm
1987
0
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Plymtoons

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Retrospektive
Memory Peter von Bagh

Der Bürgerkrieg ist ein fast blinder Fleck in der Geschichte Finnlands. Kaum unabhängig, wurde das Land in einem brutalen Bruderkrieg innerlich zerrissen. Die Geburt der Republik und ...

Memory

Dokumentarfilm
1987
118 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Peter von Bagh
Der Bürgerkrieg ist ein fast blinder Fleck in der Geschichte Finnlands. Kaum unabhängig, wurde das Land in einem brutalen Bruderkrieg innerlich zerrissen. Die Geburt der Republik und ihre näheren Umstände entwickelten sich rasch zu einem unausgesprochenen Tabu. Bewegte Bilder der Ereignisse selbst gibt es kaum. Auch der Spielfilm wagte sich nur sehr selten an das Thema. In „Memory“ kommen einige der wenigen damals noch lebenden Augenzeugen jener Jahre zu Wort. Ein Werk der Worte, denen man oft anmerkt, wie lange sie schon gesprochen und für die Nachwelt zu Protokoll gegeben werden wollten.

Olaf Möller

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.