Filmarchiv

Re-Visionen
Z32 Avi Mograbi

Ein Elitesoldat der israelischen Armee offenbart vor der Kamera, bei einer Vergeltungsaktion seines Kommandos Palästinenser ermordet zu haben. Was tun und wie umgehen mit diesem Wissen?

Z32

Dokumentarfilm
2008
81 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Les Films d’Ici, Avi Mograbi, Le Fresnoy – Studio National des Arts Contemporains
Avi Mograbi
Noam Enbar
Philippe Bellaïche
Avi Mograbi
Avi Mograbi, Noam Enbar
Ein Elitesoldat der israelischen Armee offenbart vor der Kamera, bei einer Vergeltungsaktion seines Kommandos Palästinenser ermordet zu haben. Was tun und wie umgehen mit diesem Wissen? Regisseur Avi Mograbi geht inzwischen routiniert mit der Erfahrung um, „schnellen Beifall von der falschen Seite“ zu bekommen. So sieht er seine Arbeiten auch grundsätzlich als Streitstücke.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Beginning Filmmaking

Dokumentarfilm
2008
23 Minuten
Untertitel: 
englische
Englische Zwischentitel
Credits DOK Leipzig Logo
Jay Rosenblatt (Locomotion Films), YLE Teema
Jay Rosenblatt
Thomas Logoreci, Ella Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Ella Rosenblatt, Jay Rosenblatt
Ein weiterer Film mit Ella, hier vier Jahre alt. Die Botschaft: Vorsicht bei der Berufswahl für die eigenen Kinder!

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Hommage Jay Rosenblatt
Four Questions for a Rabbi Jay Rosenblatt, Stacey Ross

Eine Untersuchung jüdischer Identität, Verfolgung und Sterblichkeit – von der Cutterin Stacey Ross begonnen, die während der Arbeit an dem Film verstarb.

Four Questions for a Rabbi

Dokumentarfilm
2008
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Englische Zwischentitel
Credits DOK Leipzig Logo
Judith Montell, Erica Marcus, Laurie Coyle, Emmy Scharlatt (Four Friends Productions), Locomotion Films
Jay Rosenblatt, Stacey Ross
Vicente Franco, M. Emrah Oral
Jay Rosenblatt
Ray Day, Bob Johns
Eine Untersuchung jüdischer Identität, Verfolgung und Sterblichkeit – von der Cutterin Stacey Ross begonnen, die während der Arbeit an dem Film verstarb.

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Oblivion

Dokumentarfilm
2008
93 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carmen Cobos
Heddy Honigmann
Adri Schrover
Danniel Danniel, Jessica de Koning
Heddy Honigmann, Judith Vreriks, Sonia Goldenberg
Pjotr van Dijk
Ein Land erhält ein Gesucht, genauer eine Vielfalt von Gesichtern: Peru. Die Regisseurin Heddy Honigmann suchte die Begegnungen mit einer Reihe von Menschen – gemeinhin würde man 'kleine Leute' sagen, doch unter dem Blick ihrer Kamera wachsen sie zu phantastischen und liebenswürdigen Persönlichkeiten.

Ralph Eue

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Animadok aus Ungarn
5 x 6 Meters Tamás Patrovits

Dieser politische Cartoon arbeitet mit Audioaufnahmen einer Demonstration von Rechtsradikalen gegen die damalige liberale Regierung. Die Figuren halten die sogenannte Arpad-Flagge hoch, die faschistisch konnotiert ist.

2008

5 x 6 Meters

Animadok
2008
2 Minuten
Untertitel: 
englische
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Tamás Patrovits, Reanimation Studio
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Tamás Patrovits
Dieser politische Cartoon arbeitet mit Audioaufnahmen einer Demonstration von Rechtsradikalen gegen die damalige liberale Regierung. Die Figuren halten die sogenannte Arpad-Flagge hoch, die faschistisch konnotiert ist. Teil einer animierten Internetserie, die auf einer Nachrichten-Website lief.

Anna Ida Orosz

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Retrospektive Grenzen ziehen
Alyosha Meelis Muhu

Besatzer oder Befreier? – so der erbitterte Deutungsstreit zwischen estnischen und russischen Nationalisten um das Denkmal des Sowjetischen Soldaten in Tallinn. Meelis Muhu fängt ein, wie er sich auf die nächste Generation überträgt und im Affekt entlädt.

Alyosha

Dokumentarfilm
2008
67 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Meelis Muhu
Meelis Muhu
Erik Norkroos, Kullar Viimne, Ants Martin Vahur, Raul Keller, Oleg Besedin, Raimo Kummer, Jüri Liim, Urmas Eero Liiv, Arvo Vilu, Kristina Norman
Kersti Miilen, Erik Norkroos, Meelis Muhu
Meelis Muhu
Mallar Prandi, Mario Narbekov
Besatzer oder Befreier? – so der erbitterte Deutungsstreit zwischen estnischen und russischen Nationalisten um das Denkmal des Sowjetischen Soldaten in Tallinn. Meelis Muhu fängt ein, wie er sich auf die nächste Generation überträgt und im Affekt entlädt.

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10 Years Smart

Animationsfilm
2008
0
Credits DOK Leipzig Logo
Stephan Reinsch, Sehsucht
NHB, Gerret Frerichs, Wenke Kleine-Benne
Hannes Geiger, Timo Schädel, Niko Tziopanos
BBDO Duesseldorf / Smart

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Butterfly

Animationsfilm
2008
0
Credits DOK Leipzig Logo
Acme Filmworks, Inc.
United Airlines / BDM

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Chic

Animationsfilm
2008
0
Credits DOK Leipzig Logo
Warsaw Academy of Art

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Hydrogen

Animationsfilm
2008
0
Credits DOK Leipzig Logo
Acme Filmworks, Inc.
Wendy Tibly & Amanda Forbis
General Motors / McCann Erickson

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Hommage Shelly Silver
In Complete World Shelly Silver

Passanten und was sie zu sagen haben. Im schlichten Gewand der politischen Meinungsumfrage auftretend, werden die Antworten der Gesprächspartner in diesem Film ins Verhältnis gesetzt.

In Complete World

Dokumentarfilm
2008
53 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
House Productions
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver, Tommy Button, Emma Craig
Shelly Silver
Passanten und was sie zu sagen haben. Im schlichten Gewand der politischen Meinungsumfrage auftretend, werden die Antworten der Gesprächspartner in diesem Film ins Verhältnis gesetzt zu eher breit angelegten existenziellen Überlegungen. Den roten Faden dieser Arbeit bildet die Spannung zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Einzelaussagen erscheinen zunehmend wie Stimmen in einem polyfonen sozialen Chor oder wie Fragmente eines lyrischen Werks.
Ralph Eue

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Mercedes-Benz Oil

Animationsfilm
2008
0
Credits DOK Leipzig Logo
Andreas Coutsoumbelis, Sehsucht
Wenke Kleine-Benne / NHB Studios
Timo Jungnik Freiherr von Wittken, Hannes Geiger,
Shanghai DGM / Mercedes–Benz

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Tolerantia

Animationsfilm
2008
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Ivan Ramadan
Ivan Ramadan
Mostar Sevdah Reunion
Ivan Ramadan
Ivan Ramadan
Ivan Ramadan
Der Animationsfilm in Bosnien und Herzegowina ist nicht besonders dynamisch. Ramadan, eines seiner jungen Talente, erlernte das Metier auf eigene Faust. Sein Debüt ist der erste bosnische 3D-Film, vollständig als One-Man-Show entstanden, in der der Regisseur alles bis auf die Musik allein machte. Nominiert für den Besten Europäischen Kurzfilm.
Rada Šešić

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Nora

Dokumentarfilm
2008
36 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Joan Frosch, Movement Revolution Productions (MRP)
Thomas Mapfumo
Mkrtich Malkhasyan
Alla Kovgan
Alla Kovgan, David Hinton, Nora Chipaumire
Das verdichtete, ebenso bewegende wie bewegliche Bild-Ton-Poem basiert auf den Erinnerungen der 1965 in Simbabwe geborenen Tänzerin und Choreografin Nora Chipaumire. Für diesen Film kehrte sie zu Landschaft und Menschen ihrer Kindheit zurück, die in stilisierten Spiel- und Tanzszenen, vorgetragen von einheimischen Darstellern, wieder lebendig werden. Die Filmmusik komponierte die simbabwische Singer-Songwriter-Legende Thomas Mapfumo.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Wendy Morris
Off the Record Wendy Morris

„Off the Record“ beschäftigt sich mit der Ungleichbehandlung schwarzer und weißer Soldaten, die in Europa im Ersten Weltkrieg kämpften. Den Ausgangspunkt bilden zwei Dokumente: das Kriegstagebuch von Walter, dem Großonkel der Filmemacherin, sowie ...

Off the Record

Animationsfilm
2008
5 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Jean Delbeke, Vertigo Productions / In Flanders Fields Museum, Ypres
Wendy Morris
Philippe Ryckman
Jean Delbeke
Kristof Van Perre
Wendy Morris
Wendy Morris
„Off the Record“ beschäftigt sich mit der Ungleichbehandlung schwarzer und weißer Soldaten, die in Europa im Ersten Weltkrieg kämpften. Den Ausgangspunkt bilden zwei Dokumente: das Kriegstagebuch von Walter, dem Großonkel der Filmemacherin, sowie ein 1917 vom Schriftsteller Sol Plaatje verfasster Bericht über die frustrierenden Versuche vieler schwarzer Südafrikaner, inmitten des Kriegsgeschehens ihren Platz zu behaupten. Zwischen beiden Geschichten ergeben sich immer wieder Berührungspunkte, die auch im Prozess der Animation künstlerisch aufgegriffen werden.

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Länderfokus Brasilien
The Rê Bordosa Dossier Cesar Cabral

Aufstieg und Niedergang einer Kultfigur des Brasiliens der Achtziger, die dem Alkohol, den Männern und einem zügellosen Lebensstil verfallen war: die Comic-Heldin Rê.

2008

The Rê Bordosa Dossier

Animadok
2008
16 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Cesar Cabral
Cesar Cabral
Claudio Augusto
Marcelo Trotta
Cesar Cabral, Leandro Maciel
Cesar Cabral
Cesar Cabral, Leandro Maciel
Eduardo Santos Mendes
In den 1980er Jahren, als die Militärdiktatur in Brasilien langsam von Demokratie und Meinungsfreiheit abgelöst wurde, war das Klima günstig für die Erschaffung einer Frau, die Furore machen sollte: Rê Bordosa, die legendäre Comicfigur des Zeichners Angeli. Dem Alkohol, der Promiskuität und überhaupt einem zügellosen Lebensstil verfallen, diente ihr die Badewanne als Ort der Selbstdarstellung und Erholung von ihren Exzessen. Immer in Begleitung eines guten Drinks, einer Zigarette oder auch mal spontaner Männerbekanntschaften, wurde sie innerhalb kürzester Zeit zur Kultfigur. Ende der 80er beschloss Angeli jedoch, seine Heldin sterben zu lassen.
Zwei Jahrzehnte später versucht dieser dokumentarische Trickfilm, Licht in jenes dunkle Kapitel der brasilianischen Subkultur zu bringen und die Motive zu klären, die zur Tötung der anrüchigen Heroine durch die Hände ihres eigenen Schöpfers führten. Weitere Figuren, die mit Rê Bardosa diesen Kosmos bevölkerten, sowie deren jeweilige Erfinder lassen durch ihre Aussagen eine bewegte Zeit der Übertretung herkömmlicher moralischer Normen und Verhaltensweisen wiederauferstehen. Rê selbst hätte nie gewollt, dass man ihr Ableben betrauert – also bleibt uns nur, uns an diesem Film zu erfreuen!

---Paulo de Carvalho

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.