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Yangtze Scribbler

Dokumentarfilm
2012
6 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Josephine Seetoh
Tan Pin Pin
Bani Haykal
David Shiyang Liu
Gek Li San
Debbie Ding dokumentiert eine der flüchtigsten Kulturen Singapurs: Graffiti. Eher durch Zufall stieß sie in den Kellerfluren des Yangtze Cinema (ein 2015 geschlossenes, in Singapur ob seines Softcore-Erotika-freudigen Spielplans berühmt-berüchtigtes Programmkino) auf eine besonders mysteriöse Serie von Zeichnungen mit Zahlen. Vielleicht – zu solchen Annahmen verführt der Ort – sollen sie eine sexbezogene Botschaft vermitteln, vielleicht aber auch von etwas ganz anderem erzählen. Als Debbie Ding anderswo in der Stadt eine weitere Nachricht des Yangtze Scribbler – so nennt sich das Künstler-Phantom – entdeckt, beginnt sie, eine Obsession für dessen Schaffen zu entwickeln.

Olaf Möller

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

memento mori

Animationsfilm
2012
28 Minuten
Untertitel: 
keine
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Dan Browne
Dan Browne
Was sich im ersten Moment wie ein einziger großer Bildrausch anfühlt, wird rasch zu einer komplexen, einzigartigen und persönlichen Reise. Über 100.000 Fotos, aufgenommen und gesammelt während einer Lebenszeit, werden in „memento mori“ zu einer dichten Erinnerungsquelle, zu einem Rückblick und damit auch zu einer Meditation über Leben und Tod.
Duscha Kistler

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Anomalies

Animationsfilm
2012
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Benjamin Cady
Benjamin Cady
Benjamin Cady
Joe Gilder
In eine minimalistische Schwarz-Weiß-Welt brechen immer wieder unerklärliche bunte Phänomene ein. Die anfängliche Neugier weicht bald der Furcht.

Franziska Bruckner

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Comparing Now and Then

Dokumentarfilm
2012
6 Minuten
Untertitel: 
keine
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Nina Wiesnagrotzki
Nina Wiesnagrotzki
Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör
Nina Wiesnagrotzki
Nina Wiesnagrotzki, Otto Dieners-Konerth
Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör, Nina Wiesnagrotzki
Militant, vital, energetisch. Inspirator dieses 6-minütigen Flugblattfilms Nina Wiesnagrotzkis ist Santiago Alvarez‘ Film „Now“ (1965) – ebenfalls 6 Minuten lang. Mit „Now“ schien das Kino damals über Nacht zu einem völlig neuen Idiom gefunden zu haben. Die Musik, der gesamte Sound von Alvarez‘ Film stammte von Lena Horne. Dazu Bilder vom Kampf gegen Rassendiskriminierung in den USA, Fotos von Lyndon B. Johnson, Wochenschausujets von der Gewalttätigkeit der Polizei, Bilder aus Comic Strips und Aufnahmen von Black Panther-Demonstrationen. „Comparing now and then“ will nicht die Asche von Alvarez‘ Film anbeten, sondern dessen Feuer weitertragen: Bilder von gegenwärtigen Protestschauplätzen und politischen Auseinandersetzungen korrespondieren verblüffend deutlich mit den damaligen. Und der Sound? Eine druckvolle Neuinterpretation des Lena Horne-Songs von Tintin Patrone, Michael Steinhauser, Mieke Motör and friends. – Uns trennt von gestern kein Abgrund, nur eine veränderte Lage (Alexander Kluge).

Ralph Eue

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Entangled

Dokumentarfilm
2012
51 Minuten
Untertitel: 
englische
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Maciej Kubicki, Anna Kępińska (Telemark)
Lidia Duda
Bartosz Straburzyński
Wojciech Staroń
Agnieszka Bojanowska, Jakub Śladkowski
Lidia Duda
Als eines von mehreren Kindern wird Maciek von seinem Nachbarn missbraucht. Robert wird verurteilt, doch nach der Entlassung beginnt alles von vorn. Maciek beschließt, der Sache ein Ende zu machen, und sitzt nun wegen versuchten Mordes im Jugendgefängnis. Robert, im Kinderheim aufgewachsen und dort selbst missbraucht, lebt bei seiner alten Tante, wo regelmäßig die Fensterscheiben eingeschlagen werden. Bis man ihn erneut mit Kindern sieht …

Lidia Duda erzahlt die Geschichte eines fortgesetzten Verbrechens, von Schuld und Sühne, nüchtern, ohne aufgesetzte Emotionen, Verurteilungen oder Entschuldigungen. Unaufgeregt berichten die Manner aus dem Off, unterbrochen von kurzen Alltagsszenen und Erzählungen von Angehörigen oder Briefen. In einer schnellen Montage wechseln ständig die Perspektiven und die Biografien von Opfer und Täter werden zunehmend miteinander verschränkt. Vor allem aber sprechen die Bilder des in Leipzig mehrfach preisgekrönten Wojciech Staroń: oft angeschnitten, selten ein Ganzes ergebend, verharrend auf Details oder aber aus dem Hintergrund, scheinbar unbeteiligt, beobachtend. Lediglich die Bilder des Ortes, an dem sich das alles abspielt, suggerieren Normalität. Die aber nimmt man einer Gesellschaft, die Täter und Opfer sich selbst überlässt und in der Selbstjustiz die einzige moralische Instanz zu sein scheint, nicht ab. Die Menschen indessen sind gefangen in Raumen aus Angst, Hilflosigkeit und Hass. Kalt, klaustrophobisch und unentrinnbar.

Grit Lemke

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Inquire Within

Dokumentarfilm
2012
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Jay Rosenblatt (Locomotion Films)
Jay Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Alternativlose Entscheidungen, alltägliche Zwickmühlen und echte Vertrauensfragen.

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The Machine Which Makes Everything Disappear

Dokumentarfilm
2012
101 Minuten
Untertitel: 
englische
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Tamar Gurchiani (Alethea Ltd)
Tinatin Gurchiani
Mahan Mobashery, Marian Mentrup
Andreas Bergmann
Nari Kim
Tinatin Gurchiani
Michael Krajczok
Alles begann mit einem Casting. 2011 suchte die Filmemacherin Tinatin Gurchiani nach jungen Leuten im Alter zwischen 15 und 25 Jahren, die ihr Leben und ihren Alltag für besonders kinotauglich hielten. Ältere kamen, Jüngere auch. Befragt wurden alle: zu Wünschen und Zielen, zu Liebe und Krieg, aufgestellt vor einer hellblauen Turnhallenwand, von der der Putz bröckelte. Der Bildausschnitt, in dem Gurchiani ihre Protagonisten präsentiert, nennt sich im Kinojargon „amerikanische Einstellung“ und gehört zur kinematografischen Folklore des Western-Genres: ein Rahmen, in dem die Waffen des Cowboys zur Geltung kommen. Oder der offenbart, dass der Revolverheld gar keinen Revolver bei sich trägt.

Zaza Rusadze

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Nach der Angst
Tunnel Maryam Kashkoolinia

Ein Mann transportiert ein Schaf … und gerät auf einen gefährlichen, sandanimierten Parcours durch den Untergrund, der politische Hintergründe hat.

Tunnel

Animationsfilm
2012
7 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Mohammad Habibi
Maryam Kashkoolinia
Maryam Kashkoolinia
Maryam Kashkoolinia
Maryam Kashkoolinia
Maryam Kashkoolinia
Hosein Mafi
Ein Mann transportiert ein Schaf … und gerät auf einen gefährlichen, sandanimierten Parcours durch den Untergrund, der politische Hintergründe hat.

Franziska Bruckner

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Glucose

Animationsfilm
2012
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu, Thibault Gleize
Mihai Grecu und Thibault Gleize nehmen die Quantentheorie ernst und verdrehen mit Augenzwinkern die Naturgesetze. Auf ihrer Filmsafari des Staunens werden Makroaufnahmen mit digitaler Animation manipuliert und spielen täuschend echt mit der Wahrnehmung des Publikums. Süße kleine Petits Fours können majestätische Vulkane sein.

Ines Seifert

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Länderfokus Südkorea
9 Muses of Star Empire Hark-joon Lee

Die Mitglieder der koreanischen K-Pop-Gruppe „9 Muses“ träumen davon, weltberühmte Stars zu werden. Dafür sind die jungen Frauen zu etlichen Opfern und Erniedrigungen bereit.

9 Muses of Star Empire

Dokumentarfilm
2012
82 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Suk-kee Lee, Min-chul Kim
Hark-joon Lee
Nine Muses
Yeon-taek Seo
Milena Z. Petrović
Hark-joon Lee, Dong-kyun Ko, Chan-mi Jung
Aleksandar Protić
Die Mitglieder der koreanischen K-Pop-Gruppe „9 Muses“ träumen davon, weltberühmte Stars zu werden. Dafür sind die jungen Frauen zu etlichen Opfern und Erniedrigungen bereit.

Über ein Jahr lang bekam TV-Journalist Lee Hark-joon exklusiven Zugang zur Agentur Star Empire, Heimat der „9 Muses“. Er filmte den Alltag, bestehend aus endlosem Training und Castings, gewürzt mit Rivalität, Eifersucht, Verrat und Skandälchen. Nüchtern zeigt Lee die internen Mechanismen der koreanischen Medien- und Unterhaltungsindustrie. Jenseits vom im Westen bekannten Psy und seinem „Gangnam Style“ gewährt sein Film seltene Einblicke in ein multimilliardenschweres Business, das sich nur ungern in die Karten schauen lässt.

Mark Siegmund

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Hommage John Smith
Dad's Stick John Smith

Ein großflächiges Bild mit Streifen und die Erzählung über einen malenden Vater. Doch auch hier sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen, und geraten am Ende zu einer (ganz beim Betrachter liegenden) Reflexion über Kunst, Erinnerung und die Frage, was von uns bleibt.

Dad's Stick

Dokumentarfilm
2012
5 Minuten
Untertitel: 
keine
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John Smith
John Smith
John Smith
Patrick Duval
John Smith
John Smith
John Smith
Ein großflächiges Bild mit Streifen und die Erzählung über einen malenden Vater. Doch auch hier sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen, und geraten am Ende zu einer (ganz beim Betrachter liegenden) Reflexion über Kunst, Erinnerung und die Frage, was von uns bleibt.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Haegeumni Joon-su Seong

Sie wuchs in einer gutsituierten Familie in Pjöngjang auf und landet doch, ohne die Gründe zu kennen, in einem der berüchtigten Arbeitslager, in dem viele ihrer Angehörigen sterben. Ein bedrückender Film über die Willkür des Regimes in Nordkorea.

Haegeumni

Animationsfilm
2012
14 Minuten
Untertitel: 
englische
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Na-young Park
Joon-su Seong
Seung-wook Shin
Joon-su Seong
Joon-su Seong
Joon-su Seong, Hae-jin Yoon, Na-young Park, Lu-jie Sun, Jae-yeon Kim
Joon-su Seong
Dong-ju Park, Na-young Park
Sie wuchs in einer gutsituierten Familie in Pjöngjang auf und landet doch, ohne die Gründe zu kennen, in einem der berüchtigten Arbeitslager, in dem viele ihrer Angehörigen sterben. Ein bedrückender Film über die Willkür des Regimes in Nordkorea.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
My Father's Emails Jae-hee Hong

Der Vater der Regisseurin, der zu Lebzeiten nicht wusste, wie man einen Computer bedient, hinterlässt ihr eine in 43 E-Mails geschriebene Autobiografie: seine Sicht auf ein ruheloses Leben

My Father's Emails

Dokumentarfilm
2012
89 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jae-hee Hong
Jae-hee Hong
Sang-jin Lee
Kuk-hyun Gang
Yoon-ju Um
Jae-hee Hong
Hyung-jin Park
Der Vater der Regisseurin, der zu Lebzeiten nicht wusste, wie man einen Computer bedient, hinterlässt ihr eine in 43 E-Mails geschriebene Autobiografie: seine Sicht auf ein ruheloses Leben – vom Koreakrieg über den Vietnamkrieg und die Olympischen Spiele 1988 bis zum Immobilienboom ab Ende der 90er.

Vermischt mit den sehr privaten Erinnerungen der Regisseurin und anderer Familienmitglieder an jene Person, die ein Leben lang als „Vater“ bezeichnet wurde, rekonstruieren die E-Mails das Leben eines Mannes, gefangen zwischen den Turbulenzen der jüngeren koreanischen Geschichte und komplexen familiären Rahmenbedingungen. Ein außergewöhnliches Dokument mit ethnografischem Wert.

Mark Siegmund

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Afrika animiert
Pondering François d’Assise Ouedraogo, Arzouma Mahamadou Dieni, Moumouni Jupiter Sodré

Bürger von Ouagadougou sprechen über ihr Leben. Zwischen denen, die davon träumen, in den Westen zu gehen, und denen, die bleiben wollen, kristallisiert sich ein Muster heraus: Ein starker Wunsch, die Armut hinter sich zu lassen, aber auch die Furcht, „dort drüben“ keinen Job zu finden oder abgelehnt zu werden.

2012

Pondering

Animadok
2012
10 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jean-Luc Slock, Collective Camera-etc
François d’Assise Ouedraogo, Arzouma Mahamadou Dieni, Moumouni Jupiter Sodré
Sébastien Godard
Sébastien Godard, François d’Assise Ouedraogo, Arzouma Mahamadou Dieni, Moumouni Jupiter Sodré
Bürger von Ouagadougou sprechen über ihr Leben. Zwischen denen, die davon träumen, in den Westen zu gehen, und denen, die bleiben wollen, kristallisiert sich ein Muster heraus: Ein starker Wunsch, die Armut hinter sich zu lassen, aber auch die Furcht, „dort drüben“ keinen Job zu finden oder abgelehnt zu werden.

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Afrika animiert
Ray Herizo Ny Aina Ramilijaonina

Ray Andrianasolo kämpfte als Soldat im 2. Weltkrieg an der Seite der Franzosen. Jahre später schickt ihm sein alter Dienstherr General Freydenberg ein Mordkommando ins Haus.

Ray

Animationsfilm
2012
4 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Gass Creative Studio
Herizo Ny Aina Ramilijaonina
Aina Rasamoelina
Herizo Ny Aina Ramilijaonina
Herizo Ny Aina Ramilijaonina
Herizo Ny Aina Ramilijaonina
Aina Rasamoelina, IZY Ilay Studio
Ray Andrianasolo kämpfte als Soldat im 2. Weltkrieg an der Seite der Franzosen. Jahre später schickt ihm sein alter Dienstherr General Freydenberg ein Mordkommando ins Haus. Sie sollen Ray etwas abnehmen, das er während des Krieges bei sich führte. Bester Animationsfilm bei den Rencontres du Film Court Madagascar 2012.

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The Lullaby

Animationsfilm
2012
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Animeo, Fonds Serasary
Sitraka Randriamahaly
Lova Andrianaivomanana
Mamitiana Randrianarisoa, Telina Randriamahaly, Liva Razaka
Sitraka Randriamahaly
Lantomampihavana Razakatsiresy, Mazava Rasamoelina
Ein Kind, das in einem winzigen Dorf mitten im Wald geboren wird, weint, lacht, spielt und wächst heran. Aber eines Tages wird es krank … Dan-Faso-Preis für den besten Animationsfilm beim Panafrican Film and Television Festival von Ouagadougou 2013.

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