Filmarchiv

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Cross Media Screening
A Journal of Insomnia

Die Welt der Schlaflosigkeit als interaktive Selbsterfahrung. Persönliche Geschichten und inszenierte Begegnungen als Psychogramm der westlichen Gesellschaft. Intim, auch verstörend.

A Journal of Insomnia

Dokumentarfilm
Kanada
2013
45 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Hugues Sweeney
Was bringt uns nachts um den Schlaf? Der interaktive Dokumentarfilm geht dieser Frage nach, indem er die Nutzer einlädt, die Welt der Schlaflosigkeit zu erkunden – ein Phänomen, das in Zusammenhang steht mit Stress und Angst und in unserer heutigen Gesellschaft jeden dritten Menschen betrifft. „A Journal of Insomnia“ lotet die erzählerischen Grenzen des Dokumentarfilms aus. Per Video, Text und Zeichnungen werden persönliche Geschichten zu Schlaflosigkeit gesammelt und zu einem kollektiven Erfahrungsraum für Betroffene aus der ganzen Welt verbunden. Insbesondere die erstaunlichen Aussagen von vier Schlaflosen geben intime Einblicke in einen verstörenden Zustand, den wir meist in Einsamkeit durchleben.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Cross Media Screening
The Invisible Picture Show

Kinderstimmen über Träume, Furcht und Wirklichkeit. Eine interaktive Reise in die geisterhaft animierte Welt von Einwanderungslagern aus Sicht der dort internierten jungen Menschen.

The Invisible Picture Show

Dokumentarfilm
UK
2013
45 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Andy Noble, Tim Travers Hawkins
Weltweit werden täglich Tausende asylsuchende Kinder und Jugendliche in Einwanderungslagern interniert, wo das Filmen absolut unmöglich ist. Eindringlich erzählt der animierte Transmediadokumentarfilm anhand von Telefoninterviews die Geschichten dieser Kinder und Jugendlichen und erschafft symbolische Bilder, die dem Gesagten eine neue Tiefe und Dimension verleihen. Die User betreten die Flure eines virtuellen Internierungslagers, hören die Sprachaufnahmen und sehen geisterhaft erscheinende Bilder, die auf Wände projiziert die Geschichten junger Menschen erzählen, gefangen in Welten, zu denen wir keinen Zugang haben.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Cross Media Screening
Unspeak

Kritisch und satirisch blickt der interaktive Episodenfilm hinter medial geprägte Begriffe aus Politik, Wirtschaft & Co. und zeigt, wie durch vertraute Worte gezielt öffentliche Meinung manipuliert wird.

Unspeak

Dokumentarfilm
Niederlande
2013
45 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Femke Wolting, Bruno Felix, Submarine
Steven Poole
Basierend auf dem gleichnamigen Buch des britischen Journalisten Steven Poole, veranschaulicht das interaktive Dokumentarfilmprojekt die manipulative Macht von Sprache und nimmt die veränderte Rolle und Verantwortlichkeiten der Medien in den Blick. Bestehend aus kurzen Filmen, interaktiver Veranschaulichung gesammelter Daten und einem partizipatorischen Lexikon, enthüllt das Projekt kritisch und satirisch die unausgesprochenen Informationen und verdeckten Bedeutungen hinter geläufigen Medienbegriffen wie Krieg gegen den Terror, Massenvernichtungswaffen, saubere Kohle, Datentauschbörse oder Potenzstörung, die ganz bewusst dafür genutzt werden, die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.