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Kids DOK
199 kleine Helden: Jésùs aus Mexiko Lina Luzyte, Sigrid Klausmann

Der elfjährige Jésùs lebt in Mexiko-Stadt und er hat einen ganz besonderen Schulweg: Jeden Morgen rudert er mit seiner kleinen Schwester auf einem Boot durch verzweigte Kanäle.

199 kleine Helden: Jésùs aus Mexiko

Dokumentarfilm
2018
10 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
Gerhard Schmidt, Walter Sittler
Lina Luzyte, Sigrid Klausmann
Roland Klausmann
Justyna Feicht
Lina Luzyte
Lina Luzyte
Der elfjährige Jésùs lebt in Mexiko-Stadt und er hat einen ganz besonderen Schulweg: Jeden Morgen rudert er mit seiner kleinen Schwester auf einem Boot durch verzweigte Kanäle. Dabei sieht er jeden Tag, wie sehr die Verschmutzung des Wassers der Natur und den Menschen zusetzt. Jésùs befürchtet, dass sein schönes Zuhause nicht mehr lange existieren wird.

Marie-Thérèse Antony

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
199 kleine Helden: Koolee aus Australien Kaye Harrison

Koolees Schulweg führt über die staubtrockenen Straßen Australiens. Koolee gehört zu den Aborigines, aber in der Schule steht ihre Sprache nicht auf dem Stundenplan.

199 kleine Helden: Koolee aus Australien

Dokumentarfilm
2018
8 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
Greer Simkin
Kaye Harrison
Archer Darcy
Kaye Harrison
Kaye Harrison
Auf der anderen Seite der Welt führt Koolees Schulweg über die staubtrockenen Straßen Australiens. Koolee gehört zu den Aborigines, aber in der Schule steht ihre Sprache nicht auf dem Stundenplan. Daher gibt sie sich besonders viel Mühe, mehr über ihre Identität zu lernen, damit ihre Kultur nicht verloren geht. Zum Glück bleibt trotzdem noch viel Zeit, um Fußball zu spielen!

Marie-Thérèse Antony

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
199 kleine Helden: Rania aus Jordanien Gessie George

In diesem Dokumentarfilm lernen wir Rania kennen. Sie freut sich jeden Tag auf die Schule, denn nicht alle Kinder in ihrem Zuhause dürfen zum Lernen gehen.

199 kleine Helden: Rania aus Jordanien

Dokumentarfilm
2018
8 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
Gerhard Schmidt, Walter Sittler
Gessie George
Tobias Müller
Cem Springer
Gessie George
Rami Alquaisi
In diesem Dokumentarfilm lernen wir Rania kennen. Sie freut sich jeden Tag auf die Schule, denn nicht alle Kinder in ihrem Zuhause dürfen zum Lernen gehen. Sie wohnt in einer riesigen Zeltstadt in Jordanien, seit sie vor dem Krieg mit ihrer Familie aus Syrien fliehen musste. Die schwierigen Umstände bestärken sie in ihrem Wunsch, als Ingenieurin einmal die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln.

Marie-Thérèse Antony

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DOK Neuland
4 Feet: Blind Date María Belén Poncio, Damián Turkieh

„Ich werde nicht für immer eine Jungfrau sein!“ Wir begleiten Juana, die dabei ist, ihren Körper zu entdecken. Auf dem Weg durch die nicht barrierefreie Stadt erntet sie den einen oder anderen Kommentar.

4 Feet: Blind Date

360°- Film
2018
19 Minuten
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Ezequiel Lenardón (Detona Cultura)
María Belén Poncio, Damián Turkieh
Santiago Beltramo, María Florencia Lucena Kempfer
Marcos Rostagno
María Belén Poncio, Damián Turkieh, Guido Bertisch
Martín López Funez
Rosario Perazolo Masjoan, Ezequiel Lenardón, Elisa Gagliano, Agustín Peralta, María Belén Poncio
Ariel Litivinov, Damián Turkieh
La Biennale di Venezia
Guillermo Mena
Delfina Díaz Gavier, Cristobal Lopez Baena
Rosario Perazolo Masjoan, Ezequiel Lenardón
Guillermo Mena
Guillermo Mena
Gonzalo Sierra
„Ich werde nicht für immer eine Jungfrau sein!“ Wir begleiten Juana, die dabei ist, ihren Körper zu entdecken. Auf dem Weg durch die nicht barrierefreie Stadt erntet sie den einen oder anderen Kommentar. Ihre Antwort: „Entspannt euch! Es ist nur ein Rollstuhl!“ Doch die Hürde, die es zu überwinden gilt, ist eine andere: die Nervosität vor einem Blind Date, bei dem Juana hofft, ihr erstes Mal zu erleben.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann



Ausgezeichnet mit dem DOK Neuland Award.

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Kids DOK
A Tiger with No Stripes Raúl “Robin” Morales Reyes

Ein Tiger ohne Streifen? Kann das überhaupt ein richtiger Tiger sein, der die anderen Bewohner des Dschungels in Angst und Schrecken versetzt?

A Tiger with No Stripes

Animationsfilm
2018
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Reginald de Guillebon, Nicolas Burlet
Raúl “Robin” Morales Reyes
Yan Volsy, Pablo Pico
Hervé Guichard
Marc Robinet, Pierre Bouvier, Morten Riisberg Hansen
Raúl “Robin” Morales Reyes
Yan Volsy
Ein Tiger ohne Streifen? Kann das überhaupt ein richtiger Tiger sein, der die anderen Bewohner des Dschungels in Angst und Schrecken versetzt? Um nicht mehr ausgelacht zu werden, macht sich der kleine Tiger auf die Suche nach seinen Streifen. Er entdeckt sie als Schatten auf seinem Fell, malt sie mit Schlamm auf, aber nichts davon ist von Dauer. Wie kann er noch zu seinen Streifen kommen?

Marie-Thérèse Antony

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Internationales Programm
Absolute Beginners Fabrizio Terranova

Ein feiner und sehr berührender Film über die Kunst, sein Leben trotz einer tödlichen und alles verändernden Krankheit bewusst zu (er-)spüren und zu genießen. Carpe diem.

Absolute Beginners

Dokumentarfilm
2018
42 Minuten
Untertitel: 
englische
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Fabien Siouffi
Fabrizio Terranova
Lawrence Le Doux
Tristand Galand
Bruno Tracq
Fabrizio Terranova
Nicolas Lebecque
Wer nicht betroffen ist, hat von der Huntington-Krankheit meist noch nie gehört. Dabei verändert der erbliche Gendefekt einfach alles: die Fähigkeit, den eigenen Körper zu kontrollieren, den Kontakt mit der eigenen Seele, die Stimmungen und Emotionen, das Level der verfügbaren Energie … und letztlich die Beziehungen zu geliebten Menschen. Eine Heilung gibt es bisher nicht, wohl aber einen Test, der schon vor Ausbruch der Krankheit feststellt, ob man die genetische Mutation in sich trägt.

Die sechs Menschen, die hier sehr emotional und ehrlich von ihrem Leben erzählen, sind alle Gen-positiv, befinden sich jedoch in unterschiedlichen Stadien der Krankheit. Aus Angst vor sozialer Ausgrenzung sprechen einige von ihnen vor der Kamera nur anonymisiert. Noch sind nicht alle bereit, ihr „Gesicht zu zeigen“ und sich zu einer Krankheit zu bekennen, die Außenstehende leicht als schwere Form der Demenz oder als geistige Behinderung wahrnehmen. Dabei wiederlegt jeder, der hier Einblick gibt, auf eindrucksvolle Weise solche gängigen Missverständnisse. Deutlich wird, dass wir angesichts unheilbarer Krankheiten immer auch mit der Frage konfrontiert sind, wie wir das Risiko der Vergänglichkeit ins eigene Lebenskonzept integrieren können. Bei näherer Betrachtung betrifft dieses philosophische Problem allerdings jeden Einzelnen von uns. Ein filmisches carpe diem und eine Ode an das Leben.

Luc-Carolin Ziemann

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Länderfokus
After Party Viktor Zahtila

Eine universelle Trennungsgeschichte zweier Liebender, die nicht zusammen leben können. Ein Exkurs über die Homophobie in der kroatischen Alltagsgesellschaft inklusive.

After Party

Dokumentarfilm
2018
22 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marin Leo Janković, Laura Vuksan
Viktor Zahtila
Karla Jurić
Elena Radošević, Viktor Zahtila
Viktor Zahtila
Eine universelle Trennungsgeschichte zweier Liebender, die nicht zusammen leben können. Klug sind diese Auseinandersetzungen über Lebens- und Liebeskonzepte, Hedonismus und Prinzipien geführt – erzählt in fünf Kapiteln, mit einer vollen Ladung Erotik, obsessiven Jump Cuts und wunderschön fotografiert – ein Exkurs über die Homophobie in der kroatischen Alltagsgesellschaft inklusive.

Borjana Gaković

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After the Silence

Dokumentarfilm
2018
23 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Véronique Duys (Médiadiffusion)
Sonam Larcin
Axel Meernout
Louis Rousseau
Sonam Larcin
Igor Van De Putte, Ferri Van Overstraeten
„Erzähl mir deine Geschichte“ – eigentlich eine Aufforderung, über die man sich freuen sollte. Schwierig nur, wenn sie sich in einer Brüsseler Amtsstube an einen jungen Mann richtet, der dort Asyl sucht und in seinem ganzen bisherigen Leben noch vor niemandem seine Homosexualität eingestanden hat. Vielleicht aber auch eine Chance. Und eine gute Voraussetzung, die Geschichte dann auch vor einer Filmkamera zu erzählen. Ein Film vom langsamen Ankommen, in warmen Farbtönen und zärtlichen Gesten.

Silvia Hallensleben

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm
Am I a Wolf? Amir Houshang Moein

Kinder führen das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ als Puppentheater auf und identifizieren sich stark mit ihren Rollen. Die Grenzen zwischen Spiel und realem Erleben verschwimmen.

Am I a Wolf?

Animationsfilm
2018
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
KANOON – Institute for the Intellectual Development of Children & Young Adults
Amir Houshang Moein
Mohamad Jafari
Amir Houshang Moein
Amir Houshang Moein
Amir Houshang Moein
Hosein Ghourchian
Kinder führen das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ als Puppentheater auf. Sie identifizieren sich so stark mit ihren Rollen, dass die Grenzen zwischen Spiel und realem Erleben verschwimmen. In dezenten Farbtönen changiert die Zeichenanimation zwischen diesen Ebenen. Für den Jungen, der den bösen Wolf verkörpert, endet die Darbietung in einer emotionalen Grenzerfahrung. Grundlage für den Film ist eine Gedichtsammlung der iranischen Kinder- und Jugendbuchautorin Afsaneh Shaban-nejad.

Annina Wettstein



Ausgezeichnet mit einer Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb kurzer Animationsfilm.

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Next Masters Wettbewerb
Army Kelvin Kyung Kun Park

Zwei Jahre dauert der Wehrdienst in Südkorea, der für alle jungen Männer verpflichtend ist. Der Regisseur begleitet Woochul und verarbeitet damit gleichzeitig seine eigenen Erlebnisse.

Army

Dokumentarfilm
2018
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kelvin Kyung Kun Park, Junho Park
Kelvin Kyung Kun Park
Kelvin Kyung Kun Park, David Park
Kelvin Kyung Kun Park, Hein Seok
Paulo Vivacqua
Über Woochuls Gesicht rinnt Schweiß. Wieder einer dieser unzähligen Aufmärsche, während derer man die Waffe in seinen Händen nach strenger Choreografie tanzen lassen soll. Ewiger Drill. Andauerndes Exerzieren. Es ist heiß und Woochuls Augen blitzen vor Anstrengung und Nervosität. Zwei Jahre dauert die Militärausbildung, die für alle jungen Südkoreaner verpflichtend ist. Regisseur Kelvin Kyung Kun Park selbst wird bis heute von seiner traumatischen Zeit als Rekrut verfolgt. Woochul gerät ihm in seinem Film zum Alter Ego, über das er sich und die koreanische Gesellschaft samt Militärsystem reflektiert.

Ufos spielen eine Rolle, werden diese doch übermäßig häufig von Soldaten erspäht, was Park als Ausdruck eines speziellen psychischen Zustands deutet. Aber auch die Religion. Gleich zweimal tritt in „Army“ eine christliche K-Pop-Mädchenformation auf, welche nach frenetisch umjubelter Einlage das emotional aufgeschmolzene Publikum auffordert, ihnen zu schreiben. Wie viele der Männer es wohl tatsächlich tun und anschließend auf Antwort hoffen? Nicht zuletzt handelt „Army“ auch von Depressionen, denn beide, Regisseur wie Protagonist, werden im Laufe ihres Dienstes davon heimgesucht. Kelvin Kyung Kun Park berichtet (und schweigt) in einem Grundton trockener Anteilnahme. Gewidmet ist der Film allen, die während ihres Militärdienstes ihr Leben ließen.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Big Wolf & Little Wolf

Animationsfilm
2018
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Arnaud Demuynck
Rémi Durin
Alexandre Brouillard, Gaspard Vanardois, Collectif L’Âme Strong
Rémi Durin
Amélie Coquelet, Rémi Durin, Paul Jadoul, Pierre Mousquet, Célia Tisserant, Célia Tocco
Rémi Durin
Philippe Fontaine
Der große Wolf führt ein zufriedenes Leben: Er liest Bücher unter seinem Baum, ärgert sich über Rechnungen und hört Musik, ganz ungestört. Bis eines schönen Morgens ein kleiner Wolf auftaucht, der sich bei ihm einnistet. Der Kleine hört seine Schallplatten, bastelt Papierflieger aus der Zeitung und schnarcht dann auch noch. So eine Gesellschaft braucht der große Wolf nicht. Oder vielleicht doch?

Marie-Thérèse Antony

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California on Fire

Dokumentarfilm
2018
25 Minuten
Untertitel: 
keine
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Jeff Frost
Jeff Frost
Jeff Frost
Jeff Frost
Jeff Frost
Jeff Frost
Jeff Frost
Eine beschwingte Gitarre gerät ins Straucheln. Das Abendglühen legt sein romantisches Kleid ab und offenbart sich als Gesicht einer höllischen Feuersbrunst in Kalifornien. Sie überzieht Bergkuppen und Wohnviertel. Ihre brutale Schönheit macht das Geschehen zum kosmischen und unwirklichen Ereignis. Mit Zeitraffer, Granularschnitt und Drone-Klängen zeichnet Jeff Frost das Bild einer Welt, die aus den Fugen ist, und macht sie in seiner eindrucksvollen Komposition fassbar.

André Eckardt

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Call of Comfort

Animationsfilm
2018
9 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Brenda Lien
Brenda Lien
Brenda Lien
Brenda Lien, Tim Seger
Brenda Lien
Leonie Link, Julia Merkschien, Brenda Lien
Brenda Lien
Lena Beck, Brenda Lien, Christopher Weingarten
Eine starre, subjektive Kameraperspektive. Vertraulich, aber nachdrücklich beugt sich eine junge Frau zu uns herüber und beginnt mit der Persönlichkeitsoptimierungsbehandlung. „Update installed“. Unbeweglich, ausgeliefert, für die Zukunft gechippt, alle Daten kapitalisiert. „Accept“. Aus Wohlgefühl wird Science-Fiction-Horror, aus kosmetischem Goldstaub eine toxische Bedrohung. Der späte Sieg von HAL 9000.

André Eckardt

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Spätlese
Ceremony Phil Collins

Was verbindet Manchester im Jahr 2017 mit der russischen Revolution? Friedrich Engels. Dessen Theorien bilden den Ausgangspunkt für Reflexionen über den Zustand des heutigen Großbritannien.

Ceremony

Dokumentarfilm
2018
67 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Siniša Mitrović, Natasha Dack Ojumu
Phil Collins
Mica Levi, Demdike Stare, Gruff Rhys
Neus Ollé-Soronellas, Joseph Briffa, Jonathan Stow, Alex Large, David Bewick, Pedro Labanca, Federico Funari, Phil Collins, Siniša Mitrović, Matthias Schellenberg
David Charap, Andreas Dalström
Phil Collins
Jochen Jezussek
Was verbindet das Manchester des Jahres 2017 mit der russischen Revolution 100 Jahre zuvor? Friedrich Engels. Bevor er gemeinsam mit Karl Marx das Kommunistische Manifest verfasste, hatte der Philosoph und Unternehmer einige Jahre in der nordenglischen Industriehauptstadt des 19. Jahrhunderts gelebt. Ausgehend von Engels’ kommunistischen Theorien reflektiert der Künstler Phil Collins über deren Aktualität: Wie sieht „die Lage der arbeitenden Klasse in England“ – so ist eines seiner Hauptwerke überschrieben – heute aus? Würde Engels nicht vielmehr über die „working poor“ schreiben, die arbeitenden Armen? Wie unterscheidet sich die „Tyrannei des Kapitals“ von damals und heute, die unsere Gesellschaften, unser Leben, Denken und Handeln noch immer fest im Griff zu haben scheint? Ist deshalb der Kommunismus wieder ein denkbares Ideal?

Und auch Engels selbst darf erneut nach Manchester reisen, in Form einer Statue, deren Transport aus einem ukrainischen Dorf zu ihrem neuen Aufstellungsort in der ehemaligen Industriekapitale der Film begleitet – ein vielschichtiges sozialistisches Roadmovie von der einen Außenseite der EU zur (demnächst) anderen.

Frederik Lang

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Special Screening
Creeping Borders Tako Robakidze

2011 wurde von Russland der sogenannte "Grenzprozess" gestartet - die Errichtung künstlicher Barrieren wie Stacheldraht, Schilder oder Zäune entlang der Besatzungslinie.

Creeping Borders

Dokumentarfilm
2018
13 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Tako Robakidze
Irakli Abramishvili
Tako Robakidze
Tako Robakidze, Levan Butkhuzi
Levan Butkhuzi, Ian Ardouin-Fumat, Mapbox, Open street map, Digital Globe
Tako Robakidze
Levan Butkhuzi, Tako Robakidze
2011 wurde von Russland der sogenannte "Grenzprozess" gestartet - die Errichtung künstlicher Barrieren wie Stacheldraht, Schilder oder Zäune entlang der Besatzungslinie. Mit dieser schleichenden Grenzverschiebung werden der lokalen Bevölkerung das Land, die Ernte und die eigenen Häuser genommen und eine neue Welle von Binnenvertriebenen zieht durch das Land. Die Verhaftung von Ortsansässigen wegen "illegalen Grenzübertritts" durch den russischen FSB ist zudem schon fast zur Gewohnheit geworden: Seit Beginn der beobachteten "Grenzüberschreitung" wurden mehr als 1000 Menschen festgenommen.

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Kids DOK
Du Iz Tak? Galen Fott

Herr Tausendfüßler stolpert über einen Keimling und wundert sich, was da wohl wächst. Im Wandel der Jahreszeiten gedeiht die Pflanze unter den wachsamen Augen der Wiesenbewohner.

Du Iz Tak?

Animationsfilm
2018
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Linda Lee, Paul R. Gagne, Melissa R. Ellard
Galen Fott
Sarah Hart
Galen Fott
Carson Ellis
Herr Tausendfüßler stolpert über einen Keimling und wundert sich, was da wohl wächst. Im Wandel der Jahreszeiten gedeiht die Pflanze unter den wachsamen Augen der Wiesenbewohner. Besonders die Insektenkinder freuen sich an ihrem neuen Spielplatz: Sie klettern und lassen sich in den großen Blättern im Wind schaukeln. Der Film erzählt in einer Fantasiesprache den Lebenszyklus in einem Mikrokosmos.

Marie-Thérèse Antony

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.