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Deine Fremde

Animationsfilm
2017
10 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Matthias Stoll
Matthias Stoll
Matthias Stoll
Ivan Morales Jr.
Theo Huber, Matthias Stoll
Matthias Stoll
Jascha Viehl
Dieses fantastische Bündel aus Zufällen, das man Leben nennt! Vollzogen werden kann es nur nach vorn. Zur konsistenten Erzählung wird es sich erst im Rückblick formen. Das Kostbare dieses flüchtigen Moments von Nicht-mehr-das-Eine aber Noch-nicht-ganz-das-Andere zaubert Matthias Stoll auf die Leinwand: Stell dir vor, es liegt plötzlich wieder jemand neben dir. Aber es bedeutet nichts. Du bist eben der Einzige in deiner WG mit einem großen Bett … Ein Film wie ein Popsong. Raffiniert einfach.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

F32.2

Dokumentarfilm
2017
40 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Florian Kamhuber, Fabian Halbig
Annelie Boros
Cico Beck, Florian Kreier
Julian Krubasik
Nina Ergang
Annelie Boros
Annika Sehn, Anja Scharf, Tuna Kaptan, Gisela Carbajal Rodríguez
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 14 Jahre 
Klassenstufen: ab 9. Klasse

Themen: Freundschaft, Psyche, Krankheit, Depression, Erwachsen-Werden, Medizin
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde, Deutsch, Religion, Ethik, Politik, Philosophie, Kunst

Zum Inhalt

„Es ist etwas mit mir passiert.“ Mit diesen Worten beginnt der Brief, den Vera an Annelie schreibt. Die beiden sind enge Freundinnen, studieren in München an der Filmhochschule und sind mit ihrem ersten gemeinsamen Kurzfilm durch die halbe Welt getourt. Vera schreibt Gedichte und dreht gern verrückte Videos über sich selbst. Sie gehen tanzen, planen neue Projekte und genießen das Leben. Doch plötzlich verändert sich alles. Ohne Anlass und Vorwarnung gerät Vera in eine schwere Depression, Kürzel „F32.2“. Etwas in ihrem Gehirn scheint nicht mehr zu funktionieren. Annelie fühlt sich hilflos, weiß nicht, was der Freundin, die sie so gut zu kennen glaubte, zugestoßen ist. Sie reagiert instinktiv, lässt Vera nicht allein und beginnt, zu recherchieren. 

Auf authentische und ästhetisch herausragende Weise baut F32.2 eine Brücke zwischen dem wissenschaftlichen und dem emotionalen Aspekt dieser facettenreichen Krankheit. Interviews mit Fachärzt*innen, Psycholog*innen und Forscher*innen bieten die Möglichkeit, den Verlauf einer Depression nachvollziehen zu können. Veras Gefühle werden durch ihre Gedichte und einen intimen Briefdialog mit Annelie im Film gegenwärtig – ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der sie selbst den Kontakt zu sich verloren hatte. 

F32.2 ist kein Film über Depression, sondern ein Film über den erfolgreichen Umgang mit dieser Krankheit. Ein Film, für den es Mut brauchte und der gleichzeitig Mut macht, sich einer psychischen Krankheit zu stellen. Die DOK Leipzig Jugendjury zeichnete F32.2 mit dem Young Eyes Film Award 2017 aus.

„Es ist etwas mit mir passiert“, schreibt Vera der Freundin und Filmemacherin Annelie. Passiert ist F32.2, das professionelle Kürzel für anlasslose Depressionen. Fachleute erörtern Diagnosen und Therapien, stehen aber (wie Vera) vor einem Rätsel. In den intimen Brieftrialog zwischen Protagonistin, Regisseurin und Kamera bricht der Mediziner-Jargon ein. MRT-Hirnschnitt und subjektives Sprachbild, Analyse und Emphase: ein Ringen um valide Metaphern für eine Krankheit „aus heiterem Himmel“.



Sylvia Görke





Ausgezeichnet mit dem Young Eyes Film Award 2017


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Gott kommt: Solum

Animationsfilm
2017
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Lukas Thiele
Stefan Vogt
Sebastian Vogt
Stefan Vogt
Stefan Vogt
Stefan Vogt
Tobias Böhm, Christian Wittmoser
Gott kommt, aber alle sind schon weg. Beschwerlich ist die Arbeit des Dorfpfarrers, wenn die Herde sich vom Acker gemacht hat. Dem geistlichen Hirten bleibt Verzweiflung und schließlich Galgenhumor. Letzterer wird sprichwörtlich. Der einsame Rufer findet eine neue Herde, aber die möchte sich nicht nur an seiner Predigt nähren. Schwarzer Humor mit reduziertem Zeichenstrich und perfektem Timing.

André Eckardt

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Halmaspiel

Animadok
2017
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Joachim Gies
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Collagierte Assoziationen aus Fundstücken. Die eigene Familie, drei Deutschlands mitsamt seiner tückischen Unterkapitel, der Geschmack des Lebens. Die Mutter war eine leidenschaftliche Halmaspielerin. Einerseits. Andererseits schneiderte sie und war Modegestalterin in der DDR. Ihr Gesellenstück: eine Näherei mit Paspeln, Biesen, Riegeln und Ausschnittstickerei. Allein schon dafür, dass sich diese totgeglaubten Worte hier so zart reanimiert finden, muss man diesen Film lieben. Neben allem anderen!

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Making Off (Germania Dreamland)

Dokumentarfilm
2017
23 Minuten
Untertitel: 
englische
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Istvan Gyöngyösi
Istvan Gyöngyösi
René Feldmann, Marcus Bronst, Kaleb Wentzel-Fisher, Oscar von Hoffmann, Istvan Gyöngyösi
Istvan Gyöngyösi
Istvan Gyöngyösi
Istvan Gyöngyösi
Flughafen Berlin-Tempelhof: von den Nazis gebaut, nach seiner Stilllegung gegen kommerzielle Interessen als Freiraum erobert, in der Flüchtlingskrise zu einer der größten Notunterkünfte Berlins umfunktioniert. Er ist der Ausgangspunkt für lose verknüpfte Geschichten, von der Stimme des Regisseurs aus dem Off vorgetragen – in Form einer Drehbuchlesung, die sich im Kopf des Betrachters unwillkürlich in die Bilder schiebt. Eine assoziative Geschichtsbetrachtung über das Deutschland der Gegenwart.

Frederik Lang

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Schildkröten Panzer

Dokumentarfilm
2017
30 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Tuna Kaptan
Tuna Kaptan
Rebecca Meining
Sophie Oldenbourg
Tuna Kaptan
Viktor Schimpf, Annika Sehn, Jonas Heldt
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Klassenstufe: ab 8. Klasse 

Themen: Krieg, Flucht, Bürokratie, (Arten-)Schutz, Verhältnis Mensch – Tier 
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde, Ethik/Philosophie, Politik, Deutsch, Biologie

 

Zum Inhalt

Eine Schildkröte gelangt mit ihrer fliehenden Besitzerin Kinda aus Syrien nach Deutschland. Viele Grenzen überschreiten beide gemeinsam, bis sie in Deutschland getrennt werden. Die Europäische Artenschutzverordnung erlaubt es der geflüchteten Frau nicht, ihr geliebtes Haustier bei sich zu behalten. Stattdessen kommt die Schildkröte Ayse in eine Auffangstation für Reptilien in München.

Hier lernt die Syrerin Markus Baur kennen, den Leiter der Station. Er versucht ohne viel Erfolg, ihr die Bürokratie hinter dem Artenschutz zu erklären. Sein anderer Job ist es, Soldaten vorm Auslandseinsatz im Umgang mit der örtlichen, oft gefährlichen Tierwelt zu Schulen. Soldaten wie Ben, der seit 15 Jahren bei der Bundeswehr ist und sich in der Auffangstation auf den Einsatz in Mali vorbereitet. Er hofft, durch den direkten Kontakt mit Tieren seiner Angst vor Schlangen Herr zu werden.

Schildkröten Panzer zeigt in elliptischer Form die komplett unterschiedlichen Lebensrealitäten und Meinungen von Menschen, deren Geschichten sich in der Auffangstation in München kreuzen. Der Ort des Geschehens dient dem Film zur Sichtbarmachung von Zusammenhängen. Verschiedene Perspektiven zu Krieg und Schutz stehen sich gegenüber, wobei die Bewertung des Gezeigten den Zuschauern überlassen wird. Der Film gibt wichtige Anstöße und öffnet Räume für eine Reflektion über Ursache und Wirkung von Gewalt.

Durch die verschiedenen Erfahrungen der Menschen im Film bietet Schildkröten Panzer einen Ausgangspunkt für die kritsche Auseinandersetzung mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr im Sozial- und Gemeinschaftskunde-Unterricht. Was es für Menschen heißt, in einem Kriegsgebiet zu leben bzw. nach Deutschland zu flüchten, zeigt die Geschichte der Syrerin Kinda an einem anschaulichen Beispiel. Neben diesen politischen Dimensionen spielt auch die für den Biologie-Unterricht relevante Thematik des Artenschutzes und das Verhältnis zwischen Mensch und Tier eine zentrale Rolle.

Europäische Artenschutzverordnung, Flucht aus Syrien, Auslandseinsätze der Bundeswehr und eine kleine Schildkröte, auf deren Panzer einst die Flagge der syrischen Rebellen gemalt war … Drehkreuz dieser Begegnungen ist eine Auffangstation für Reptilien in München, geleitet von Markus Baur. Der spricht vom deutschen Kontrollwahn und erklärt Soldaten, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie eine Schlange sehen. Der Film hat Spinnenaugen, also viele.



Carolin Weidner





Ausgezeichnet mit dem Healthy Workplaces Film Award 2017


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Sog

Animationsfilm
2017
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Jonatan Schwenk
Jonatan Schwenk
Iván Robles Mendoza
Jonatan Schwenk
Jonatan Schwenk, Florian Maubach, Marc Rühl
Jonatan Schwenk, Merlin Flügel
Jonatan Schwenk
In einer düsteren Endzeitlandschaft sind die Lebewesen den Naturkräften ausgeliefert. Als die Fische nach einer Flut in den Bäumen stecken bleiben, nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Schreie der hilflosen Tiere bringen die zotteligen Höhlenbewohner von nebenan gegen sie auf. Bald liegen die Nerven blank. Aus Gleichgültigkeit wird Wut, dann Gewalt. Mit ins Absurde tendierenden Bildern erzählt diese 3D-Animation eine pointierte Parabel über den Sog der Masse und den Mut, sich ihr entgegenzustellen.

Luc-Carolin Ziemann

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The Train, the Forest

Animationsfilm
2017
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Patrick Buhr
Patrick Buhr
Patrick Buhr
Patrick Buhr
Eine Zugfahrt. Blick aus dem Fenster auf fliehende Landschaft. Ein Gang durch den Wald. Versuch, die nahen und fernen Zweige optisch zu ordnen. Der Geschwindigkeitsrausch und das Durcheinander von Linien verwirrt. Sie lassen skizzenhaft zurück, was ist, und zeichnen skizzenhaft, was aus den sinnlichen Resten in der Fantasie zusammengefügt werden kann. Patrick Buhr schubst handgezeichnete Striche mit elektronischem Knacksen in die dritte Dimension. Ein Hochspannungsmast wedelt mit seinen Tentakeln.

André Eckardt



Lobende Erwähnung im Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Vertraut

Dokumentarfilm
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jonatan Geller-Hartung (Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF)
Massih Parsaei
Fee Strothmann
Róbert Sági
Till Aldinger
Wenn die Orgel spricht, spricht sie mit allen Stimmen. Sie ist ein integrales Instrument, eine Maschine, die Synthesen schafft. In „Vertraut“ fließen Figurationen des menschlichen Vertrauens in einem Klang zusammen. Der Schöpfer, die Mutter, der SM-Partner: ein klanglicher Magnetismus – und die experimentelle Re-Vision von Lars von Triers Orgasmus-Drama „Nymphomaniac“.

Lukas Stern

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.